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DGSM e.V. - Regionalgruppe NRW
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Die DGSM will das Interesse der Öffentlichkeit für alle maritim historischen Fragen anregen und steigern, sie unterstützen, fördern und begreifbar machen.
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Jahresprogramm 2018
Termine der Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2018

20. bis 28. Januar 2018
Die Regionalgruppe NRW wird wieder an der Messe "boot", der größten Wassersportmesse der Welt, in Düsseldorf teilnehmen und Werbung für die DGSM machen. Sie finden uns in Halle 14, Stand 14H17.

10. März 2018
30. Tagung der Regionalgruppe NRW im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg.
Geplante Themen:
Markus Todoric M.A., SchifffahrtMuseum Düsseldorf:
"Holländerflöße - die Riesen auf dem Rhein"
Ulrich Hahn: "S.S. UNITED STATES
Die Geschichte eines Transatlantik-Liners - Neue Erkenntnisse -"
Dr. Heinrich Walle, Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats der DGSM:
"Jugendstil in der Marine"
Marinemaler Olaf Rahardt:
"Die Gedenkfeier zur 100. Wiederkehr der Seeschlacht vor dem Skagerrak".

18. - 22. April 2018
Die Regionalgruppe NRW wird wieder an der Messe "Intermodellbau", der weltgrößten Messe für Modellbau und Modellsport, in Dortmund teilnehmen und Werbung für die DGSM machen. Sie finden uns in Halle 5.

31. Mai. - 03. Juni 2018
DGSM Exkursion nach Hamburg. Geplante Aktivitäten u.a.: Besuch der Ballinstadt, des IMMH, Hafenrundfahrt, Besichtigung der Container-Terminals und abendliche Fahrt mit einem Alsterdampfer. Abschluss-Lunch auf der Viermastbark „Rickmer Rickmers“. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Regionalleiter NRW, der Ihnen gern nähere Informationen zur Exkursion zusendet.

21. Juli 2018
5. Regionaltreffen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg.
Rückblick auf die Beteiligungen an den Messen "boot" und "Intermodellbau"
Rückblick auf die schifffahrtshistorische Exkursion 2018 nach Hamburg
Ausblick auf die weiteren Aktivitäten der Regionalgruppe

27. Oktober 2018
31. Tagung der Regionalgruppe NRW im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg.
Geplante Themen:
Kpt. z. S. a.D. Dr. Bernd-Rüdiger Ahlbrecht:
"Die Nutzung aerodynamischer Luftfahrtforschungsanlagen für die deutsche Kriegsmarine am Beispiel des Flugzeugträgers "A" und von Projekten für Flugzeugkreuzer".

Ronald Hopp
Regionalleiter NRW
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Jahresprogramm 2017
Termine der Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2017

21. bis 29. Januar 2017
Die Regionalgruppe NRW wird wieder an der Messe "boot", der größten Wassersportmesse der Welt, in Düsseldorf teilnehmen und Werbung für die DGSM machen. Sie finden uns in Halle 14, Stand 14H17.

17. - 19. März 2017
Teilnahme an der Interdisziplinären Fachtagung der DGSM im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg:
"Von der Kogge zum Containerschiff - Der Weg vom Schiffbauhandwerk zur Schiffbautechnik"

05. - 09. April 2017
Die Regionalgruppe NRW wird wieder an der Messe "Intermodellbau", der weltgrößten Messe für Modellbau und Modellsport, in Dortmund teilnehmen und Werbung für die DGSM machen.

09. - 18. Juni 2017
DGSM Exkursion nach Norwegen. Marinehistorische Reise von Bodö über die Lofoten und Narvik nach Tromsö.
Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Regionalleiter NRW, der Ihnen gern nähere Informationen zur Exkursion zusendet.

29. Juli 2017
4. Regionaltreffen im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg.
Rückblick auf die Beteiligungen an den Messen "boot" und "Intermodellbau"
Rückblick auf die marinehistorische Exkursion 2017 nach Norwegen
Ausblick auf die weiteren Aktivitäten der Regionalgruppe

28. Oktober 2017
29. Tagung der Regionalgruppe NRW im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg.
Geplante Themen:
FKpt. a.D. Heinz Bach: "26. Oktober 1917 - Kriegserklärung Brasilien - Deutschland"
KAdm. a.D. Dr. Sigurd Hess, Ehrenvorsitzender der DGSM:
"Room 40 und die Funkaufklärung während des Seekriegs 1914 – 1918"
Hans-Achim Koever M.A.: "Der Handelskrieg mit U-Booten 1915-1917 - Wie die Kaiserliche Marine US-Präsident Wilson in den Krieg zwang"
Kpt. z. S. a.D. Dr. Bernd-Rüdiger Ahlbrecht:
"Die Schnellboote der Seestreitkräfte-Volksmarine der DDR von 1957-1990"

Ronald Hopp
Regionalleiter NRW
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Die DGSM Regionalgruppe NRW lädt zur 28. Tagung ins Museum der Deutschen Binnenschifffahrt nach Duisburg ein!
Termin: 29. Oktober 2016

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der DGSM Regionalgruppe NRW,

für die kommende Regionaltagung konnten wir wieder führende Referenten zu interessanten schifffahrtshistorischen Themen gewinnen.  

Die DGSM Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen lädt alle Seefahrtsfreunde, Binnenschiffer, Segler, Fahrensleute der Handelsschifffahrt und Marine sowie schifffahrtshistorisch interessierte Gäste herzlich ein. Sollten Sie der DGSM noch nicht angehören, so informieren wir Sie gern über den Geist und die Ziele der Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e.V.
Der Eintritt ist wie immer frei.
Wir bitten während der Veranstaltung lediglich um eine kleine Spende für die DGSM zur Deckung angefallener Porto- und Materialkosten.
PKW-Parkplätze stehen hinter dem Museum kostenfrei zur Verfügung!
Als erste Referentin konnten wir die Wissenschaftliche Leiterin des Schifffahrtsmuseums Düsseldorf, Frau Dr. Annette Fimpeler, gewinnen, die über die Repräsentationsyachten des großen Düsseldorfer Kurfürsten Johann Wilhelm berichten wird.
Als zweiter Referent wird ein Schiffsklassifizierer des Germanischen Lloyd zu uns kommen und aus seinem spannenden Berufsleben berichten.
Anschließend wird Dipl.-Ing. Klaus Pribilla aus Finnland über den geheimen deutschen U-Boot Bau in seinem Land in den 1920er Jahren referieren.
Zum Abschluss erläutert der Ehrenvorsitzende der DGSM, KAdm. a.D. Dr. Sigurd Hess den neusten Stand der wissenschaftlichen Forschung zur Funkaufklärung während des U-Bootkriegs im Atlantik von 1939 bis 1945.   
Programmablauf der 28. DGSM-NRW Regionaltagung am 29. Oktober 2016:
Tagungsort:  
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Apostelstraße 84, 47119 Duisburg - Ruhrort
Internet: www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Ab 09:00 Uhr ist das Museum für Tagungsteilnehmer geöffnet
10:00 Uhr: Beginn der Veranstaltung und Begrüßung durch den Regionalleiter Ronald Hopp. Es erfolgt ein Rückblick auf die Aktivitäten der DGSM Regionalgruppe NRW im Jahr 2016 und eine
Vorstellung des Jahresprogramms 2017 der DGSM Regionalgruppe NRW.
10:15 Uhr: Dr. Annette Fimpeler, Wissenschaftliche Leiterin des Schifffahrtsmuseums Düsseldorf referiert über "Die barocken Repräsentationsyachten des Kurfürsten Johann Wilhelm".
11:00 Uhr: Kaffeepause
11:15 Uhr: Dipl.-Ing. Rüdiger Dinter, Principal Surveyor DNV-GL referiert über das Thema "Ein Schiffbau-Ingenieur des Germanischen Lloyd erzählt aus seinem Berufsleben"
12:15 Uhr: Dipl.-Ing. Klaus Pribilla, Hämeenlinna Finnland erzählt etwas über "Neue Forschungsergebnisse zum geheimen deutschen U-Bootbau in Finnland in den 1920er Jahren"
13:00 Uhr: Mittagspause
14:00 Uhr: Konteradmiral a.D. Dr. Sigurd Hess, Ehrenvorsitzender der DGSM referiert über das "Ultra und die Funkaufklärung während des U-Bootkriegs im Atlantik 1939 - 1945"
Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.
Die Uhrzeiten der einzelnen Vorträge können sich verschieben; das
Veranstaltungsende ist für 15:30 Uhr geplant.
Während der Tagung werden im Vortragsraum Kaffee und Kaltgetränke bereit stehen.
Zum Mittagessen wird ein Caterer Gulaschsuppe reichen  
Das Essen und die Getränke werden von den Teilnehmern selbst bezahlt.
Ich freue mich auf die Zusammenkunft mit Ihnen am 29. Oktober
Ihr
Ronald Hopp
DGSM Regionalleiter NRW

Das Bild zeigt v. l. den Regionalleiter Ronald Hopp und Dipl.-Ing. Rüdiger Dinter, Principal Surveyor DNV-GL in der Düsseldorfer Geschäftsstelle des Germanischen Lloyd. Foto Rüdiger Dinter   

Ihre DGSM e.V. Regionalleitung Nordrhein-Westfalen
Stand 10/2016


#DGSM #NRW #nordrheinwestfalen #Duisburg #Schiffahrtsgeschichte #Schifffahrt #Geschichte # Marinegeschichte #Regionaltagung #Regionalgruppe #Binnenschifffahrtsmuseum #Veranstaltung #Vortragsveranstaltung #Tagung #Repräsentationsjachten #Ubootbau #Schiffsklassifizierung #Ultra #Funkaufklärung #U -Bootkrieg
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DGSM-NRW Exkursion 2016
Fahrt über den Dortmund-Ems-Kanal zum Schleusenpark Waltrop
Mehr als 20 DGSM Mitglieder, Angehörige und Freunde trafen sich am 05. Juni 2016 im Dortmunder Stadthafen und nahmen an der diesjährigen schifffahrtshistorischen Exkursion der DGSM Regionalgruppe NRW teil.
Ausgangspunkt der Halbtagestour war der Anleger der Santa Monika Fahrgastschiffe, gegenüber dem alten Dortmunder Hafenamt aus dem Jahr 1898. Mit seiner Neorenaissancefassade wirkt es heute im modernen trimodalen Binnenhafen wie ein Relikt aus vergangener Zeit. In Dortmund befindet sich der größte Kanalhafen Europas. Er umfasst zehn Hafenbecken mit einer Uferlänge von 11 km.
Die Regionalgruppe NRW war auf historischen Pfaden unterwegs, was sich auch in der Wahl des Ausflugsdampfers zeigte, stammte dieser doch aus dem Jahr 1940. Damals war er  als Schlepper und Eisbrecher erbaut worden. Erst im Jahr 1960 war die "Santa Monika" zum Fahrgastschiff, mit einem 250 PS Dieselmotor von Daimler, umgebaut worden.
Die Organisation der Tagestour lag in den bewährten Händen von Uli Grünewald, dessen gute Vorbereitung von allen Teilnehmern dankbar empfunden wurde. Sogar das bestellte Wetter fand sich ein; den ganzen Tag herrschte blauer Himmel und herrlicher Sonnenschein.
Über den Dortmund-Ems-Kanal, der sich über 225 km zwischen dem Dortmunder Stadthafen und Papenburg erstreckt, erreichten wir den Schleusenpark Waltrop. Hier teilte sich die Exkursionsgruppe in mehrere Teilgruppen auf, die je nach Interessenlage die Ausstellung "Wasserstraßen und Schifffahrt" des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe oder eines der nachfolgenden Industriedenkmäler besichtigten.
Der Schleusenpark Waltrop stellt mit vier Generationen von Abstiegsbauwerken ein einmaliges Ensemble historischer Wasserstraßenbauten dar.
Das alte "Schiffshebewerk Henrichenburg" war das Schlüsselbauwerk des Dortmund-Ems-Kanals und galt bei seiner Indienststellung durch Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1899 als technische Meisterleistung. Schiffe bis zu 750 t überwanden in 45 Minuten einen Höhenunterschied von 13,5 m. Das Alte Hebewerk konnte Schiffe bis 67 m Länge, 8,20 m Breite und einer Abladetiefe von 2 m heben und senken. Es war bis 1969 in Betrieb.
Ergänzt wurde das Schiffshebewerk Henrichenburg durch die "Alte Schachtschleuse" aus dem Jahr 1914. Sie war bereits für Schiffe mit einer Tragfähigkeit von 1.350 t und einer Länge von 85 m ausgelegt. Die Alte Schachtschleuse blieb bis 1989 in Betrieb.
Das sogenannte "Neue Hebewerk" ging 1962 in Betrieb und war ebenfalls für Schiffe mit einer Tragfähigkeit von 1.350 t und einer Länge von 85 m ausgelegt. Allerdings wurden für die Schleusung nur noch 34 Minuten benötigt, während der Auf- oder Abstieg in der Alten Schachtschleuse noch eine Stunde gedauert hatte. Aber auch diese Größenordnung reichte bald nicht mehr aus, so dass auch dieses "Neue Hebewerk" im Dezember 2005 außer Dienst gestellt wurde.
Seit 1989 ist die "Neue Schachtschleuse" in Betrieb. Mit ihren Kammerabmessungen von 190 m Länge, 11,4 m Breite und 4 m Wassertiefe können in ihr Schubverbände bis zu 185 m Länge und einer Tragfähigkeit bis zu 3.600 t geschleust werden.
Die Exkursionsgruppe konnte sich intensiv mit einem Jahrhundert Schleusen und Hebewerksgeschichte vertraut machen und viele neue technikgeschichtliche Erkenntnisse sammeln.
Auf der Rückfahrt nach Dortmund dankte der Regionalleiter noch einmal dem Initiator dieser DGSM-Exkursion, Herrn Grünewald und lud alle Teilnehmer zum nächsten Regionaltreffen am 23. Juli ins Museum der Deutschen Binnenschifffahrt nach Duisburg ein.
Der informative Ausflug endete um 19.00 Uhr wieder im Dortmunder Stadthafen.
 
Ronald Hopp
 
Das Bild zeigt den Schleusenpark Waltrop. Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg, aus dem Jahr 1899, befindet sich in der linken unteren Ecke (Foto Ronald Hopp)
 
Ihre DGSM e.V. Regionalleitung Nordrhein-Westfalen
Stand 06/2016
#DGSM #NRW #nordrheinwestfalen #Dortmund #Duisburg #Schiffahrtsgeschichte #Schifffahrt #Geschichte #Regionalgruppe #Binnenschifffahrtsmuseum #DGSMExkursion #Schleusenpark #Waltrop #Henrichenburg #SantaMonika #DortmundEmsKanal #Schiffshebewerk #Schachtschleuse
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DGSM Regionalgruppe NRW beteiligt sich an der weltgrößten Modellbaumesse
 
Nach langen Vorbereitungen war die DGSM Regionalgruppe Nordrhein-Westfalen auf der weltgrößten Messe für Modellbau und Modellsport, der "Intermodellbau 2016" in Dortmund vertreten. Vom 20. bis zum 24. April präsentierten dort über 500 Aussteller aus 19 Ländern in insgesamt sieben Messehallen ihr umfangreiches Angebot. Die DGSM war Gast des Arbeitskreises Historischer Schiffbau e.V., der die Schifffahrtshistoriker der DGSM freundlich in Messehalle 5 aufnahm. In diesem Kontext zeigte sich, dass viele Messebesucher über den Schiffsmodellbau auch einen Zugang zur Schifffahrts- und Marinegeschichte fanden. Die kleine Gruppe von DGSM Mitgliedern, die den Messebesuchern den Geist und die Ziele der DGSM näher brachte, umfasste die Mitglieder Rudolf Damm, Ulrich Grünewald und Ulrich Hahn. Es steht zu hoffen, dass aus dem besonderen Engagement dieser Mitglieder mittelfristig auch die eine oder andere neue Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft resultiert.
 
Bei der nächsten "Intermodellbau" vom 04. bis 09. April 2017 ist ein gemeinschaftlicher Auftritt der DGSM Regionalgruppe NRW mit der Interessengemeinschaft der Schiffsmodellbauer im Maßstab 1:1.250 und dem Marinemaler Olaf Rahardt, der auch die DGSM Regionalgruppe Thüringen leitet, geplant.
 
Ronald Hopp
 
Fotoeinbettung: Die DGSM Mitglieder v.l. Ulrich Grünewald und Ulrich Hahn warten auf interessierte Messegäste Foto: Rudolf Damm
 
Ihre DGSM e.V. Regionalleitung Nordrhein-Westfalen
Stand 05/2016
#DGSM #NRW #nordrheinwestfalen #Dortmund #Intermodellbau #Schiffahrtsgeschichte #Marinegeschichte #Marine #Schifffahrt #Geschichte #Messe #Modellbaumesse #1250er #Marinemaler
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Neuer Besucherrekord zum "Tag der Marineflieger"
Bericht über die 27. DGSM-NRW Regionaltagung
 
70 DGSM-Mitglieder, Angehörige und Gäste trafen sich am 12. März 2016 zur Frühjahrstagung der Regionalgruppe NRW im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) in Duisburg. Der Regionalleiter konnte dabei auch Mitglieder begrüßen, die zum Teil weite Anreisen aus Finnland, Hamburg, Niedersachsen und Luxemburg auf sich genommen hatten. Rund ein Dutzend Teilnehmer waren  erstmalig zu einer DGSM Veranstaltung gekommen. Darin zeigte sich der Erfolg der Werbung, den die Regionalgruppe auf der Messe "boot" in Düsseldorf zu Jahresbeginn gemacht hatte.
 
In seiner Begrüßung berichtete Ronald Hopp über aktuelle Entwicklungen aus der der DGSM und der Regionalgruppe. So hatte das Mitglied der Regionalgruppe, der Historiker Hans Joachim Koerver, ein Buch über den Deutschen U-Bootkrieg während des 1. Weltkriegs veröffentlicht. Daneben gab der Regionalleiter einen Ausblick auf die weiteren Aktivitäten der Regionalgruppe im Jahr 2016. Im April wird sie auf der Messe "Intermodellbau" in Dortmund Werbung für die DGSM machen und im Juni eine Exkursion für Mitglieder und Angehörige zum Schiffshebewerk Henrichenburg, dem Schlüsselbauwerk des Dortmund - Ems - Kanals, veranstalten. Im Juli findet ein Regionaltreffen im MDB statt und im Oktober wird die Herbsttagung der Regionalgruppe ein weites Spektrum von Themen abdecken, das von der historischen Binnenschifffahrt bis zur Funkaufklärung während des 2. Weltkriegs reicht. Ronald Hopp erläuterte auch den Planungsstand der DGSM Exkursion nach Nordnorwegen, die im Sommer 2017 stattfinden wird.
 
Als erster Referent berichtete FKpt. a.D. Heinz Bach über die Kriegserklärung Deutschlands an Portugal, die sich einen Tag vor der Regionaltagung genau zum 100. Mal gejährt hatte. Dabei schlug der in Portugal geborene Referent einen Bogen von den deutsch - portugiesischen Beziehungen im Mittelalter bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs und stellte sie den englisch - portugiesischen Beziehungen gegenüber. Die Kriegserklärung erfolgte als Reaktion auf die Beschlagnahme deutscher Schiffe. Da Herr Bach in Portugal sein Abitur gemacht hatte, konnte er neben deutschen und englischen auch portugiesische Quellen nutzen und dieses, vielen unbekannte, Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
 
Den Einstieg in das eigentliche Tagungsthema gestaltete Kapitän zur See a.D. Dr. Bernd-Rüdiger Ahlbrecht, der Vorsitzende der "Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte". Er referierte über die deutschen Marineluftschiffe im 1. Weltkrieg. Dabei ließ er die Vorgeschichte, den Bau, die Basierung und den Einsatz der deutschen Marineluftschiffe mit fachkundigen Erläuterungen und lebendigen Bildern Revue passieren.
In einem ergänzenden Kurzvortrag brachte der Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats der DGSM, Dr. Heinrich Walle, den Tagungsteilnehmern das Zeppelinsche Luftschiff als Schrittmacher moderner Technologien nahe.
 
Als nächster Referent beschrieb Dipl.-Ing. Gerhard Ehlers, der 1. Vorsitzende des "Freundeskreises GUNTHER PLÜSCHOW e.V.", den Lebensweg des "Fliegers von Tsingtau" bis nach Feuerland. Auf den Spuren des deutschen Marinefliegers und einzigem deutschen Kriegsgefangenen, dem die Flucht von der Britischen Insel gelang, reist der Forscher und Buchautor in diesem Jahr zum 9. Mal nach Patagonien und Feuerland. Seine lebendigen Schilderungen und beeindruckenden Bilder brachten den Teilnehmern den Menschen Gunther Plüschow und die grandiose Landschaft am Südende des amerikanischen Kontinents näher.  
 
In einem weiteren Kurzvortrag berichtete der Justiziar Ulrich Hahn, Gründungsmitglied des Vereins der Freunde Historischer Luftfahrzeuge, über den Wiederaufbau einer Junkers F13. Die seit 1919 gebaute F13 war das erste Ganzmetall Passagierflugzeug der Welt. Als Schwimmerflugzeug wurde es u.a. von der Reichsmarine zum Küstenschutz und von der US Navy eingesetzt.
 
Als letzten Referenten der Frühjahrstagung konnte der Regionalleiter den Dipl.-Ing. Günther Georgs, von der Lufthansa Technik aus Hamburg, begrüßen. Herr Georgs leitet, in der Werft der Lufthansa Technik, eine Gruppe, die an der Restaurierung der letzten FockeWulf Fw200 Condor beteiligt ist. Dieses Flugzeug soll nach Fertigstellung im Deutschen Technikmuseum in Berlin ausgestellt werden. Herr Georgs berichtete über die Rettung dieser viermotorigen Passagiermaschine, die während des 2. Weltkriegs in ihrer Rolle als Aufklärer und Marinebomber von den Alliierten als "Geisel des Atlantiks" bezeichnet wurde. Herr Georgs erzählte vom Einsatz, vom Verlust, der Bergung und der Restaurierung dieser faszinierenden Maschine.
 
Die spannenden und hoch interessanten Vorträge wurden alle mit herzlichem Applaus aufgenommen. Die Referenten erhielten jeweils ein Buchpräsent der Regionalgruppe. Der "Tag der Marineflieger" endete mit vielen neuen Eindrücken um 17.00 Uhr.
 
Ronald Hopp
 
Foto: Die Referenten der NRW Frühjahrstagung2016: v.l. Dr. Heinrich Walle, Heinz Bach, Ulrich Hahn, Ronald Hopp, Gerhard Ehlers, Dr. Bernd-Rüdiger Ahlbrecht und Günther Georgs (Foto Helga Jedermann)
 
Ihre DGSM e.V. Regionalleitung Nordrhein-Westfalen
Stand 03/2016
#DGSM #NRW #nordrheinwestfalen #Schiffahrtsgeschichte #Marinegeschichte #Marine #Schifffahrt #Geschichte #Regionaltagung #Binnenschifffahrtsmuseum #Marineflieger #Marineluftschiffe #JunkersF13 #FockeWulf #Fw200 #Condor
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Die DGSM auf der größten Wassersportmesse der Welt

Rückblick auf die "boot 2016" in Düsseldorf

Die Messeleitung gibt eine Steigerung der Besucherzahlen auf 247.000 im Jahr 2016 bekannt.
Auch die DGSM Regionalgruppe NRW hatte den Eindruck, dass deutlich mehr Messegäste zum DGSM Stand in Halle 14 gekommen sind. Die Standbesatzung konnte an den 9 Messetagen vom 23. bis 31. Januar rund 1.000 Flyer verteilen und die DGSM in hunderten Gesprächen bekannt machen. Daneben wurden rund 200 antiquarische Bücher verkauft und bisher immerhin zwei neue Mitglieder gewonnen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Zuwachs an die Regionalgruppen Bayern und Niedersachsen. Kommt das erste neue Mitglied doch aus München und das zweite aus Wilhelmshaven. Etwa einhundert besonders interessierten Personen aus NRW haben wir eine persönliche Einladung zur Frühjahrstagung der Regionalgruppe NRW nach Duisburg überreicht. Lassen wir uns am 12. März von der Resonanz überraschen und hoffen auf weiteren Zuwachs.

An allen Messetagen war die Regionalgruppe beständig mit mindestens drei Mitgliedern auf dem Stand vertreten. Insgesamt haben sich 10 Mitglieder den Standdienst geteilt. Nochmals ganz herzlichen Dank an Rudolf Damm, der während der gesamten Zeit als Standleiter fungierte!
Herzlichen Dank auch an das Planungsteam um Gabi und Christoph Kehrig und besonders an Frau Müller von der KHP Marketing Services GmbH, die unsere Wünsche gegenüber der Messegesellschaft erfolgreich vertreten hat!
Ein besonderer Dank geht an die Autovermietung Detlef Moll in Waldbröl und an das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (MDB) in Duisburg! Ohne das freundlicherweise zur Verfügung gestellte Transportfahrzeug vom Typ Mercedes Sprinter hätte der Messeauftritt nicht stattfinden können. Die meisten Exponate des DGSM Standes wurden wieder vom MDB zur Verfügung gestellt. Insbesondere sind hier wertvolle historische Schiffsmodelle und Mobiliar zu nennen.  
Dafür haben wir auf unserem Stand auch Werbung für das MDB gemacht und hoffen, dass sich die Besucherzahlen auch dort entsprechend positiv entwickeln werden.
Vielen Dank an das Auf- und Abbauteam um Gabi Kehrig und Heinz Bach!

Viele Mosaiksteine haben zu unserem gelungenen Messeauftritt beigetragen. Dazu gehören besonders die von Herrn Damm zur Verfügung gestellten Schiffsmodelle und der von Herrn Karraß gestaltete DGSM Imagefilm. Für die Zurverfügungstellung nochmals einen herzlichen Dank an die Regionalgruppe Hamburg! Ein Dank auch an den Marinemaler Olaf Rahardt für seine Gemälde, die unseren Stand verschönert haben. Daneben haben die DGSM Mitglieder Ulrich Hahn, Olaf Rahardt, Prof. Dr. Christoph Schäfer und Dr. Heinrich Walle im Classic Forum Vorträge gehalten und dabei auch immer für die DGSM Werbung gemacht.

Insgesamt hat sich der DGSM Stand zum werbewirksamen Treffpunkt für schifffahrtshistorisch interessierte Messebesucher entwickelt. Als nächstes wird eine Beteiligung an der Messe Intermodellbau vom 20. bis 24. April in Dortmund angestrebt, wo wir hoffen, weitere Interessenten für die DGSM zu gewinnen.

Ronald Hopp

Foto: Treffen auf dem DGSM Messestand bei der "boot 2016" in Düsseldorf v.l. Dr. Heinrich Walle, Katja Krell, Prof. Dr. Christoph Schäfer, Rudolf Damm und Bernd Grübel

Ihre DGSM e.V. Regionalleitung Nordrhein-Westfalen
Stand 03/2016
#DGSM #NRW #nordrheinwestfalen #Düsseldorf #boot2016 #Schiffahrtsgeschichte #Marinegeschichte #Marine #Schifffahrt #Geschichte #Messe #Bootsmesse #Wassersportmesse #Binnenschifffahrtsmuseum #Marinemaler
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Neuste Forschungsergebnisse zum Ubootkrieg
Hans Joachim Koerver legt weiteres Buch über den 1. Weltkrieg vor
 
Das Mitglied der Regionalgruppe NRW der Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte (DGSM), Hans Joachim Koerver, hat nach intensiven Forschungen in deutschen und britischen Archiven ein neues Buch zum 1. Weltkrieg vorgelegt.
In der Reihe "Krieg der Zahlen - Deutscher Ubootkrieg, britische Blockade und Wilsons Amerika 1914 -1919" ist jetzt der erste Band, der die Jahre 1914 bis 1916 behandelt unter dem Titel "Die Ära Tirpitz" erschienen. Das Werk dringt tief in den Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts ein und zeigt die verbrecherischen Handlungen der beteiligten Militärs auf beiden Seiten klar auf.
Der Autor weist überzeugend nach, dass die Versenkung der LUSITANIA im Mai 1915 und weiterer Passagierdampfer (ARABIC, SUSSEX) auf Befehl der Kaiserlichen Marine, sprich Großadmiral Tirpitz, erfolgte. Er setzt neue und alte deutsche und britische Akten sowie Zeitzeugenaussagen zu einem verblüffenden Bild zusammen. Hier geht es nicht um “Germany-bashing”, sondern um die klare Herausarbeitung des Militarismus im wilhelminischen Deutschland. Die Kaiserliche Marine handelte unabhängig und selbst gegen den Willen und die Befehle von Kaiser Wilhelm II und der politischen Leitung unter Reichskanzler Bethmann Hollweg.
Auf der anderen Seite unterstützt dieses Buch auch die These Beesleys aus den 1980er Jahren, dass die LUSITANIA von der britischen Admiralität bewusst “geopfert” wurde, um einen amerikanisch-deutschen Konflikt herbeizuführen.
Daneben wird auch die Entwicklung der völkerrechtswidrigen britischen Aushungerungsblockade eingehend beleuchtet.
All denjenigen, die sich für Marinegeschichte interessieren und auf dem neusten Stand der Wissenschaft diskutieren wollen, sei dieser Band wärmstens empfohlen.
 
Ronald Hopp
Regionalleiter NRW
 
 
Ihre DGSM e.V. Regionalleitung Nordrhein-Westfalen
Stand 12/2015
#DGSM #NRW #nordrheinwestfalen #Schiffahrtsgeschichte #Schifffahrt #Geschichte #Marinegeschichte #Regionalgruppe #Forschungsergebnisse #Ubootkrieg #Hungerblockade #Tirpitz #LUSITANIA #ARABIC #SUSSEX #Militarismus
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