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Holger Redtel
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Wie in allen Bereichen unseres Lebens sind Veränderungen nicht zu übersehen.
Auch der Sport ist davon nicht ausgenommen.
Ob gerätegeführtes Training, Aerobicvariationen, Trainingshilfen wie die Vibrationsplatte oder EMS Geräte.
Jedes dieser Systeme dient in ein oder anderer Weise der Leistungssteigerung und befriedigt anfänglich unsere Motivation.
Den „Trainingswilligen“ werden NEUE Möglichkeiten oft als Heilsbringer verkauft.
Ein 30 Minuten Training und gerne auch weit weniger, geistern durch den Fitness- und Gesundheitsmarkt.
Nach ein paar Trainingseinheiten wird jedoch klar, die Werbebotschaft hält langfristig nicht das was versprochen wurde.
Nach über 40 Jahren leben mit dem Sport kann ich feststellen, dass die gesunde und ausdauernde Motivation durch Abwechslung, Willenskraft und Spaß, sowie durch eine Erfolgskontrolle entsteht.
Platz für gute Geschichten mit einem 30minütigen Training oder weniger sind bisher nicht für eine Ganzkörpertraining validiert worden.
Weltmeister und Olympiasieger trainieren meist unkonventionell, jedoch immer über ein enormes und umfängliches Trainingsvolumen.
Zu einem ordentlichen Ganzkörpertraining gehört die Koordination und Beweglichkeit, sowie der Kraft- und Ausdauerbereich mit ständiger Wiederholung.
Richtig ist, ein Aufspalten von Bewegungsfolgen kann in der Rehabilitation Wunder bewirken.
Im allgemeinen Training ist jedoch das Aufspalten der Muskelgruppen durch entfernen oder verändern von exzentrischen oder konzentrischen Bewegungsformen nicht sinnvoll.
Das Kräfteverhältnis von Agonisten gegenüber dem Antagonisten ist seit der Entwicklung Mensch ausbalanciert.
Im Alltag oder auch im direkten Kampf zweier Kampfsportler werden die Bewegungsformen exzentrisch, konzentrisch, isometrisch für den Agonisten und auch dem Antagonisten
gleichgestellt benötigt.
Ein fehlendes oder eingeschränktes Glied in der Bewegungskette, entstanden durch einseitig gesteigertes Belastungstraining, führt über die Dysbalance der Muskulatur zur Fehlbelastung des gesamten Stütz- und Bewegungs- Apparates und längerfristig zum vermehrten Verschleiß der Wirbelsäule und Gelenke. Das bedeutet, ein bspw. eingeschränktes Krafttraining der unteren Extremitäten, kann bei schnellen bewegungswechseln, wie bspw. beim Tennis, zur Zerstörung von Stützelementen führen.
Das ist eine sehr einfache Logik.
Der Kampfsport liefert solch ein einseitiges Training nicht.
Der Kampfsport dient dem Zusammenspiel unterschiedlichster Muskulaturen.
Wenn einzelne Bewegungsfolgen ineinander übergehend trainiert werden, entstehen Potenziale, die der Schnellkraft und einer Harmonisierung der Bewegungsfolgen spürbar dienen.
Erhalten Sie sich Ihren Körper mit einfachem Seilspringen über die Zeit und ein paar Liegestütze am Morgen und am Abend.
Das eigentliche Training sollte abwechslungsreich sein. Trainieren Sie mit einem Partner.
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Seilspringen ist eine sehr einfache und preiswerte Methode motorische Fähigkeiten zu erlangen. Seilspringen könnte auch das eine oder andere Mal Kindern den schon fast normalen Gang in die Ergotherapie ersparen. Im Schulsport ganz sicher eine gute Wahl und nicht nur in der Jahrgangstufe 3-4.
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