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Rechtsanwalt Dr. Alexander T. Schäfer
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Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht und Versicherungsrecht in Frankfurt am Main - Spezialist für Schadenersatz und Schmerzensgeld bei Behandlungsfehlern
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Hund - Katze - Maus: Was Hundehalter wissen sollten!
Bundesgerichtshof fällt Urteil zur Tierhalterhaftung (31.05.2016 – VI ZR 465/15)

Kommt es bei einem Gerangel zwischen zwei Hunden zu einer Schädigung eines der beiden Tierhalter, muss dieser damit rechnen, dass sein Schadensersatzanspruch gekürzt wird. Gerechtfertigt wird dies damit, dass ein Gerangel zwischen Hunden die Verwirklichung einer typischen Tiergefahr darstellt. Diese geht nicht nur von einem, sondern eben von beiden Tieren aus.
Diese Tiergefahr kann nur dann entfallen, wenn sich ein Tier vollkommen passiv verhält oder nur der Anweisung des Halters folgt. Dagegen genügt es für die Annahme einer mitwirkenden Tiergefahr, wenn von einem Tier bestimmte Reize ausgehen.
Die hoch dieser Anteil dann bewertet werden muss und der Anspruch dann auch gegebenenfalls zu kürzen ist, ist eine Frage der Umstände des Einzelfalles und kann nicht pauschal bemessen werden.
Auf eine Besonderheit weist der BGH aber ebenso hin: Die vom Tier des Geschädigten ausgehende Gefahr spielt für eine Anspruchskürzung dann keine Rolle mehr, wenn einem Halter ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist, etwa weil er das Tier nicht hinreichend beaufsichtigt hat.
http://atsrecht.de/newsdetail/article/hund-katze-maus-was-hundehalter-wissen-sollten/
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Haftungsausschluss bei Gefälligkeiten nur ausnahmsweise
BGH schafft (hoffentlich) Klarheit bei Haftungsbeschränkungen
http://atsrecht.de/newsdetail/article/haftungsausschluss-bei-gefaelligkeiten-nur-ausnahmsweise/
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Eigentum verpflichtet, könnte man auch sagen. "Zur Kasse gebeten" bedeutet, dass man mit seinem vollen Vermögen für alle Schäden haftet. Wenn Personenschäden verursacht werden, geht es im schlimmsten Fall um Millionen. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist für den Eigentümer ein absolutes Muss! http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Eigentuemer-haften-fuer-ihre-Baeume;art675,2069514
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Eigentum verpflichtet, könnte man auch sagen. "Zur Kasse gebeten" bedeutet, dass man mit seinem vollen Vermögen für alle Schäden haftet. Wenn Personenschäden verursacht werden, geht es im schlimmsten Fall um Millionen. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist für den Eigentümer ein absolutes Muss! http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Eigentuemer-haften-fuer-ihre-Baeume;art675,2069514
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ERGO muss wegen Unfalls zahlen

Leistungen aus der privaten Unfallversicherung erfolgreich durchgesetzt!

Bei einem tragischen Unfallgeschehen konnte Rechtsanwalt Dr. Alexander T. Schäfer erfolgreich Leistungen aus der privaten Unfallversicherung durchsetzen:
Die berufstätigte Versicherungsnehmerin verletzte sich bei einem Sturz so schwer, dass sie seitdem hochgradig querschnittsgelähmt und ständig auf fremde Hilfe angewiesen ist.
Die Geschädigte meldete den Unfall ihrer privaten Unfallversicherung. Von dieser erhielt sie zunächst nur einen Vorschuss von knapp € 20.000. Der Versicherer holte sodann ein ärztliches Gutachten ein. Dieses Gutachten, das ein vom Versicherer ausgewählter Arzt erstellt hatte, bestätigte zwar eine 100%ige Invalidität. Allerdings war der Arzt der Ansicht, dass für die Querschnittslähmung vor allem „degenerative Veränderungen“ verantwortlich wären. Die ERGO vertrat daraufhin die Position, mit dem Vorschuss schon zu viel gezahlt zu haben, bot allerdings an, auf eine Rückforderung zu verzichten, sofern die Versicherte die Angelegenheit damit als abgeschlossen betrachten würde.
 
Damit war die schwerstverletzte Frau natürlich nicht einverstanden und wandte sich an Rechtsanwalt Dr. Alexander T. Schäfer. Dieser veranlasste, dass ein weiteres Gutachten eines anerkannten und renommierten Universitätsprofessors eingeholt wurde. Dieser stellte fest, dass die Annahme eines Mitwirkens degenerativer Veränderungen beim Entstehen der Querschnittslähmung rein spekulativ gewesen und nicht zu beweisen ist.
Angesichts dieser eindeutigen Expertise war der Unfallversicherer gezwungen seine Haltung zu revidieren. Die ERGO erkannte jetzt ihre volle Leistungspflicht an und zahlte einen Betrag von mehreren hunderttausend Euro nach. Die Versicherungsnehmerin erhält ferner lebenslang eine monatliche Rente von mehreren tausend Euro. Außerdem musste der Versicherer alle Rechtsanwaltskosten erstatten.
Die lebenslang schwerbehinderte Frau konnte durch die Zahlungen ihre Wohnung behindertengerecht umbauen lassen und ist durch die Rentenzahlungen zukünftig finanziell abgesichert.
http://atsrecht.de/newsdetail/article/ergo-muss-wegen-unfalls-zahlen/
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Geschädigte Patienten können hoffen! Der meist kaum zu führende Nachweis einer im Krankenhaus aufgrund mangelhafter Hygiene erworbenen Infektion könnte im Falle der HSK Wiesbaden leichter werden. Nachweisbare Hygienemängel könnten hier sogar zu einer Beweislastumkehr zu Lasten des Klinikums gehen. http://hessenschau.de/gesellschaft/stadt-wiesbaden-reagiert-auf-tv-reportage-hygiene-an-horst-schmidt-kliniken-soll-ueberprueft-werden,wiesbaden-reagiert-auf-klinikbericht-100.html
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Häufig abgelehnt - oftmals zu Unrecht: Private Krankenversicherung muss Kinderwunschbehandlung bezahlen.
Central Krankenversicherung muss Kinderwunschbehandlung bezahlen

Landgericht Frankfurt verurteilt Krankenversicherer zur Erstattung der Kosten einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) und introzytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI).

Der privat krankenversicherte Kläger und seine Ehefrau ließen in den USA eine Kinderwunschbehandlung mittels In-Vitro-Fertilisation (IVF) und introzytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) durchführen. Die Behandlung hatte Erfolg. Der private Krankenversicherer lehnte die Erstattung der Kosten von über 12.000 Euro gleichwohl ab und begründete dies damit, dass sich der Erfolg nicht habe vorhersehen lassen. Vielmehr sei angesichts der erhobenen Parameter mit einem Misserfolg der Behandlung zu rechnen gewesen, weshalb ex ante betrachtet die medizinischen Notwendigkeit verneint werden musste.
Mit dieser Argumentation hatte der Versicherer vor dem Landgericht Frankfurt keinen Erfolg. Dieses folgte mit Urteil vom 18.11.2015 (2-23 O 410/13) der Wertung der hinzugezogenen Sachverständigen. Danach bestand vor der Behandlung eine Erfolgswahrscheinlichkeit von mindestens 15 %. Dieser Wert genügt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Bejahung einer medizinischen Notwendigkeit. Die Sachverständigen widerlegten damit auch die Behauptungen der den Versicherer beratenden Ärzte, die die Erfolgsaussichten mit weniger als 15 % bewertet hatten.
Der Kläger wurde von Rechtsanwalt Dr. Alexander T. Schäfer vertreten.
 
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