(Ich weiß, das lässt mich jetzt ein bisschen besessen wirken, aber wer noch nie mal schnell eine einfache Frage klären wollte und kurze Zeit später unter einem Berg Daten begraben war, der lache als Erster.)

In der Klagenfurter Stadtschreiberwohnung, die ich von
+Cornelia Travnicek netterweise für eine Woche ausgeliehen bekam, gab es die "Klagenfurter Texte"-Bände von 1980 bis 2012 komplett. Ich habe deshalb die Prokrastinationszeit (rund um die eigentliche Arbeit am "Weniger schlecht programmieren"-Buch) genutzt, um endlich ein für allemal die alte Frage zu klären, ob es günstigere und weniger günstige Leseplätze beim den Tagen der deutschsprachigen Literatur gibt. (Die kurze Antwort: Ja, der zweite Lesetag ist etwas vorteilhafter, wenn es um den Hauptpreis geht, bei den anderen Preisen ist es egal.)

Wie es immer so ist, hat sich diese einfache Frage monströs ausgewachsen, nebenbei kann man jetzt auch sehen (im Tab "Juroren"), dass Paul Jandl nicht nur insgesamt der erfolgreichste Juror ist, sondern auch drei der sechs bisher vergebenen Automatische Literaturkritik Preise auf sein Konto gehen.

Zu einigen Jahren fehlen noch Daten, aber die versuche ich dann nächstes Jahr zu finden. Wenn jemandem was einfällt, was man sonst noch aus den Daten herauswringen könnte, bitte Bescheid sagen (oder im Spreadsheet kommentieren).

Danke an +Angela Leinen, +Aleks Scholz, +Cornelia Travnicek und das Robert Musil Institut der Universität Klagenfurt / Kärntner Literaturarchiv.

https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AtWV0EYMXOZbdERQTzFydU5BaHdIcUpyLWpVVk93NFE&usp=sharing
Shared publiclyView activity