Warum Google Drive mich unenthusiastisch lässt

Die Zwangsumstellung der alten Google Docs auf die neue Version ist mittlerweile angelaufen, und wie ich im März feststellte, geht dabei die gesamte Versionsgeschichte der alten Dokumente verloren. (http://plus.google.com/102711053819769437812/posts/DLi9Fo7DgrA#102711053819769437812/posts/DLi9Fo7DgrA) In meinem Fall betrifft das mehrere ganze Bücher, zahlreiche Artikel und andere Texte. Die älteren Versionen meiner Texte enthalten Quellenangaben und Materialsammlungen, die ich aus Übersichtlichkeitsgründen in den endgültigen Versionen gelöscht habe. Dieses Material wird in Kürze verschwinden. Es gibt keine [1] Möglichkeit, die vollständige Versionsgeschichte herunterzuladen. Ich traue Google einiges zu, was mit "don't be evil" nicht mehr viel zu tun hat. Aber dass sie ihnen anvertraute Daten löschen, ohne dass ich die Möglichkeit habe, sie vorher herunterzuladen, das überrascht mich bei einer Firma, deren Kerngeschäft der Umgang mit Daten ist. Versionsgeschichte ist unantastbar. Dass Google meine Daten ewig speichert, auswertet, an Gott und die Welt weiterreicht, geschenkt. Aber Daten vernichten: das geht nicht. Alle weiteren Google-Angebote zur "Aufbewahrung" meiner Daten sind mir egal.

[1] Also keine, die nicht absurd kompliziert wäre: über die Google-API ginge es.
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