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Lore Frost
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Liebe Google-Plus-Gemeinde,

ich schreibe gerade meine Doktorarbeit über Anglizismen in der Internetsprache und könnte dabei eure Hilfe gebrauchen. Jeder von euch ausgefüllte Fragebogen bringt mich meinem Ziel ein Stück näher. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Englisch sprecht oder wie gut ihr euch mit Internetslang oder technischen Fachbegriffen auskennt.

Danke an alle die mitmachen!

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«Günter hält die Luft an. Drei, vier Sekunden vergehen. Almuth spürt, wie sich sein Körper spannt, wie er die Hüfte in Position schiebt. Dann erschallt, von der Bettdecke gedämpft, ein entschlossener Ton wie aus einem verstopften Jagdhorn. Günter atmet erleichtert aus und dreht sich auf die andere Seite. Besser so ein Lebenszeichen als gar keins, denkt Almuth. Sie wendet sich wieder dem Kochbuch zu.»

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"Sie sagte später, die Anschaffung habe sich schon deshalb gelohnt, weil sie sich kaum erinnern konnte, wann sie zum letzen Mal dermaßen gelacht hätte... Die blökenden, quietschenden und jämmerlich wimmernden Geräusche, die ich anfangs hervorbrachte, fand ich selbst einfach urkomisch."

Das beschreibt ziemlich genau die Szene, die sich gestern Abend in meinem Auto abspielte, als ich (als Beifahrerin!) zum ersten Mal in ein Xaphoon geblasen habe.

Dialog im Radio, 6.4.2013 (gerade beim Festplatten aufräumen gefunden)

Moderator: Wenn du alle Runden schaffst, kannst du eine viertägige Reise zum Deep-Purple-Konzert nach Ischgl gewinnen. Wen würdest du denn da mitnehmen?

Anruferin: Eventuell meinen Mann.

Moderator: Eventuell? Aber eventuell auch deinen Freund?

Anruferin: Genau, das muss ich mir noch überlegen. Oder ich schenke die Reise meinem Sohn.

Moderator: Äh, ok. Also, als erstes musst du erraten welches Tier hier brünftig schreit.

Elch: Öh öh öh öh ÖÖÖÖH!

Moderator: Das hört sich an wie ne Dampflok, ne?

Anruferin: Ja, und das fühlt sich wahrscheinlich auch an wie ne Dampflok!

Moderator: Ok, ja, das wollte ich jetzt gar nicht von dir wissen, was ich wissen wollte ist, was das für ein Tier ist!

Anruferin: Ein Hirsch?

Moderator: Nah dran, aber nördlicher.

Anruferin: Ein Elch!

Moderator: Richtig!

"Ich hab mir die Treffen zwischen Goethe und Lili ja immer so teatime-mäßig vorgestellt. Und dann hat so ne Tante auf ner Stadtführung gesagt, also beim Goethe, da wär das aber GANZ ANNERS gelaufen. Also eher so Porno." #stadtführung   #offenbach  

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Mit Lu in einer Postfiliale in einer hessischen Kleinstadt. Lu gibt ein Päckchen an einem der Schalter auf und wird von dem Postmitarbeiter, der am anderen Schalter steht, angesprochen (er ist vielleicht Ende 20 und hat schulterlange Haare, die aussehen als hätte er sie eine Woche nicht gewaschen).

Postmitarbeiter: "Das sind ja tolle Dreads. Wer hat die gemacht?"
(Ich zeige auf mich, Lu zeigt auf mich, wir erzählen ihm, dass wir insgesamt zu dritt einen Tag dran gearbeitet haben und dass Lu ihre Dreads seitdem – zehn Jahre ist es her – durch regelmäßiges Nähen und Ansätze durchziehen in Form hält.)
Postmitarbeiter: "Oh, das klingt nach richtig viel Arbeit. Ich wollte mir ja auch welche machen lassen, aber das ist mir dann vielleicht doch zu viel Aufwand."
Lu: "Naja, dafür musst du dann halt nicht mehr ganz so oft Haare waschen."
Postmitarbeiter: "Ja nee, Haare wasch ich auch nicht so oft."

Was druckt es keiner von euch in die Zeitung
Wie gut das Leben ist: Maria Hilf!
Wie gut ist Schiffen mit Klavierbegleitung
Wie selig Vögeln im windtollen Schilf!

(Bertolt Brecht)

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"Ein Herz für Nullsechs? Was soll das bedeuten?" fragte ich mich und fotografierte den Aufkleber hinter der Heckscheibe.
"Was machen Sie da?" fragte der junge Mann, der aus dem Auto stieg. Peinlich, ich hatte ihn übersehen, sonst hätte ich vorher gefragt, ob ich seine Heckscheibe fotografieren darf. "Ich hab dieses Herz gesehen und mich gefragt, was das bedeutet. Und damit ich dran denke, das nachher zu recherchieren, hab ich ein Foto gemacht." "Ach das, das ist von den Kerbborsche. Ich hab mich übrigens ganz schön erschreckt. Ich hab so in meinem Auto gesessen und an meinem Handy rumgespielt, und auf einmal stellen Sie sich hinter mich und fotografieren durchs Fenster." "Sorry. Da kann ich ja froh sein, dass Sie mich nicht erschossen haben." "Können wir machen. Ich bin Sportschütze. Soll ich schnell mein Gewehr holen?" "..." "Also alternativ schenke ich Ihnen den Aufkleber. Oder warten sie, ich hab noch einen anderen im Handschuhfach von den Kerbborsche, den können Sie haben." "Oh, danke. Sind Sie denn Kerbborsche?" "Ich? Nee."

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"Abgerockte Stahlträger, die sich quer durch die Stadt schlängeln. Und unten dran ein quietschend lautes Metallzäpfchen, dass von grünem Licht gezogen darunter her baumelt. Ist das etwas, womit man in der Welt angeben sollte?"

Hank Zerbolesch rechnet mit Wuppertal ab.

Sehr leckerer Schokoladenkuchen (Rezept von meiner Tante Hanne)

100 g Zartbitterschokolade 50%
100 g Zartbitterschokolade 70%
200 g Butter
200 g Zucker
1TL Vanillezucker
200 g gemahlene Mandeln (alternativ: Haselnüsse)
4 Eier
1 gehäufter EL Mehl
1/2 TL Backpulver
Eine Prise Salz
Puderzucker zum Bestäuben

Backofen auf 160 Grad vorheizen. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Zucker, Vanillezucker und Mandeln unter das Butter-Schokoladegemisch rühren.Eier einzeln zugeben und gut mit der Masse vermischen. Zuletzt Mehl, Backpulver und Salz zugeben.In eine gebutterte Springform von 24-25 cm Durchmesser füllen. Circa 40 Minuten backen. Aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

Besonders lecker schmeckt der Kuchen warm mit Eis und/oder Sahne. Gut verpackt wird er mit der Zeit noch aromatischer und hält sich ein bis zwei Wochen.
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