der bruch in der nachkriegsökonomie war ziemlich genau zu dem zeitpunkt, an dem ich abitur machte. das stimmt (tendenziell) wohl auch für deutschland.

grafik von der NYT, blog von @egghat
Bis in die 70er Jahre hinein liefen Löhne und Produktivität in etwa parallel (wie es auch sein sollte, denn sinnvoller Lohnzuwachs = Inflationsrate + Produktivätsgewinn), danach ging die Schere komplett auseinander. Die Produktivität wuchs weiter, die Löhne wuchsen kaum noch (8% in 30 (!!!) Jahren), für die unteren 20% sanken sie sogar.
Shared publiclyView activity