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Verein zur Förderung und Integration Polnischer Kinder in der Berliner Gesell. e.V.
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Verein zur Förderung und Integration Polnischer Kinder in der Berliner Gesell. e.V.'s Collections

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Warum sollen wir den Winter immer mit dem Fasching verjagen? Wir haben ihn dieses Jahr einfach zu uns eingeladen.
Der Schneemann und der Eisbär waren unsere stillen Begleiter und Hinqucker. Draußen lief keiner einfach vorbei, alle bleiben Kurz stehen und bewundesten sie.
Zum Frühstück gab es lecker Pinguine aus Oliven und Mozzerella.
Unsere Kinder kamen von der Schneekönigin, Schneemann, bis zum Badman ganz verschieden verkleidet am  Faschingstag zu uns in den Kinderladen.
Im Morgenkreis wurden alle Faschingsleute mit einem Lied bergüßt.
Auch die Spiele: das Eiskugellaufen oder das Dosen werfen mit dem Schneeball unter dem eisigen Himmel, waren für die Kinder eine Atraktion.
Tolle Preise gab  es selbstverständlich auch Süße Leckerbissen so durschsichtig wie das Meer und auch einen tollen Kleinen Bruder von unserem Eisbären.
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               Die Legende von Sankt Martin ist wieder lebendig.
Am Sankt Martinstag erinnern wir uns an den Heiligen Martin von Tours, der Anfang des vierten Jahrhunderts lebte.
      Die Eltern und die Kinder haben sich im Dunkel mit selbstgebastelten Laternen vor dem Kindergarten versammelt und an einem Sankt Martinsumzug tei haben teilgenommen. Wir sind durch die Straßen gezogen und haben die Martinslieder auf deutsch und polnisch gesungen.
Im Anschluss haben wir uns auf dem Quizow-Spielplatz im Kreis zusammengefunden. Die Kinder nahmen Platz und die Eltern stellten sich dahinter auf. Mit musikalischer Begleitung stimmten wir alle das Lied "Sank Martin ritt durch Schnee und Wind..." an und zum Gesang wurde das St. Martinsspiel vorgespielt. Wir sangen das Lied auf Wunsch der Kinder, noch einmal und sahen auch die Szene wieder parallel zum gesungenen Text. Danach konnten wir uns mit leckerem Essen wieder stärken. Das Klassische Gebäck für den Sankt Martinstag ist die Martingsbrezel. Diese wurde aus süßen Hefeteig gebacken und geteilt  gegessen.
      Unseren Kindern hat der schöne Abend mit den Laternen, den Martinsliedern und der St. Martinsgeschichte viel Spaß gemacht.
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Der Kinderladen Maluch besteht seit dem Jahr 1986 und wurde damals als Elterninitiativ-Kinderladen gegründet.

Mit viel Eigeninitiative und Engagement von polnischen und deutschen Eltern und Erzieherinnen entstand unser Kinderladen bereits im Jahr 1986.
 
Es dauerte über ein Jahr bis die Idee vom deutsch-polnischen Kindergarten umgesetzt war.
 
Am 1. Juni 1986 hatte der Laden die ersten Kinder aufgenommen.
 
Die Räume des Kinderladens befanden sich zu dieser Zeit in der nahen Perleberger Straße 31 in Moabit.
 
Im Jahr 1997 zog der Kinderladen in die heutigen, schöneren und vor allem größeren Räume.
 
Übrigens:
Bereits die zweite Generation meldet bei uns ihre Kinder an … vielleicht auch irgendwann die dritte?
 
 
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Der Kinderladen wird zum größten Teil aus Senatsmitteln finanziert.
Die monatliche  Kostenbeteiligung der Eltern setzt sich zusammen aus:
 
-Dem Betreuungsanteil, der individuell nach dem Einkommen der Eltern berechnet wird, wenn Ihr Kind noch nicht über drei Jahre alt ist.  
(lt. Kita-Kostenbeteiligungsgesetz),
wenn Ihr Kind drei Jahre alt ist, dann zahlen Sie nur den Verpflegungsanteil in Höhe von 23,-€
 
-Dem Zusatzbetrag in Höhe von 18,-€ pro Monat
-Dem Vereinsbetrag in Höhe von 1,-€ pro Monat
 
 
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 KONZEPTION
MÄRZ 2015
 
 
Inhaltsverzeichnis
1    Darstellung der Einrichtung
1.1    Rahmenbedingungen und Umfeld der Kinder
1.2    Die Geschichte der Kita
1.3    Der Träger
1.4    Räumlichkeiten
1.5    Personelle Besetzung
1.6    Gruppenformen
1.7    Tagesablauf
1.8    Aktivitäten
2    Pädagogisches Profil der Einrichtung
2.1    Bild vom Kind
2.2    Rolle der Erzieherinnen
2.3    Das besondere Profil der Kita
2.3.1    Zweisprachige Erziehung
2.3.2    Montessori-Pädagogik
2.4    Integration von Kindern mit Behinderung
3    Bildungsbereiche und ihre Umsetzung im Alltag
3.1    Körper, Bewegung und Gesundheit
3.2    Soziale und kulturelle Umwelt
3.3    Bildnerisches Gestalten
3.4    Musik
3.5    Mathematische Grunderfahrungen
3.6    Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen
3.7    Sprache, Kommunikation und Schriftkultur
4    Methodische Umsetzung
4.1    Projektarbeit
4.2    Beobachtung und Dokumentation
4.3    Sprachlerntagebuch
4.4    Fortbildungen der Erzieherinnen
5    Gestaltung von Übergängen
5.1    Eingewöhnung
5.2    Vorbereitung auf den Schuleintritt
6    Elternarbeit

 
1         Darstellung der Einrichtung
1.1       Rahmenbedingungen und Umfeld der Kinder
Unser Kinderladen Maluch befindet sich in einem ruhigen und gepflegten Bereich im Bezirk Moabit in der Stephanstraße. Der Stephan-Kiez ist ein dicht besiedelter Einzugsbereich mit teilweise sehr repräsentativen Altbauhäusern und bietet eine verkehrssichere Umgebung für unsere täglichen Spaziergänge zu nahegelegenen Spielplätzen. In der Nähe befinden sich ein großer Park mit Schwimmbad und zwei Spielplätze, die regelmäßig von uns besucht werden. In unserer Einrichtung betreuen wir Kinder, die sowohl im Tiergarten als auch in weiter entfernten Stadtteilen wohnen.
Da wir eine deutsch-polnische Kindertagesstätte sind, kommen in unsere Einrichtung hauptsächlich Kinder mit polnischer bzw. deutsch-polnischer oder deutscher Nationalität, Kinder mit anderer Herkunft machen etwa 10 - 15% aus. Die Dauer der Betreuung eines Kindes beträgt normalerweise 5-7 Stunden täglich mit einigen wenigen Ausnahmen, die unsere Betreuung lediglich bis zu 9 Stunden in Anspruch nehmen (entsprechend dem Vertrag).
Gemäß der Betriebserlaubnis betreut der Kinderladen Maluch in der Regel 28 bis maximal 30 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind.
 
1.2       Die Geschichte der Kita
Der deutsch-polnische Kinderladen Maluch wurde als Kita im Jahr 1986 von engagierten deutschen und polnischen Eltern sowie Erzieherinnen ins Leben gerufen. Ziel war es, die Integration polnischer Kinder in der neuen Wahlheimat zu erleichtern und zu fördern sowie die noch nicht lange in Deutschland lebenden Eltern zu unterstützen. Vorausgegangen war die Gründung des Vereins zur Förderung und Integration polnischer Kinder in der Berliner Gesellschaft e.V., der bis heute der Träger des Kinderladens ist. Mit viel Mühe und Kraft seitens der engagierten Eltern entstand der Kindergarten. Es dauerte über ein Jahr bis die Idee der deutsch-polnischen Einrichtung umgesetzt war. Vom Juni 1986 bis Mitte der 90-er Jahren befand sich der Kindergarten in der Perleberger Straße 31, dann zog der Laden in die größeren Räume in der Stephanstraße 17 um, in der er sich bis heute befindet.
1.3       Der Träger
Der Verein zur Förderung und Integration polnischer Kinder in die Berliner Gesellschaft e.V. ist Träger der Kita Maluch.
Der Verein besteht aus der Mitgliederversammlung und dem Vorstand. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt und übernimmt alle Trägerfunktionen der Kita Maluch. Dieser besteht aus mindestens drei, höchstens fünf Personen. Konkret setzt sich der Vorstand aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretern und gegebenenfalls ein oder zwei weiteren Mitgliedern zusammen. In ihm sind Eltern und Erzieher vertreten. Alle sechs Wochen finden Vorstandsitzungen statt, bei denen wichtige Tagespunkte besprochen und daraus resultierende Entscheidungen getroffen werden. Mit dem Abschluss des Betreuungsvertrages erklären die Eltern gleichzeitig ihren Beitritt als Mitglied in den o.g. Verein und erkennen die Satzung an. Die Mitgliedschaft endet automatisch mit der Beendigung des Vertrages.
 
1.4       Räumlichkeiten
Der Kinderladen befindet sich im Erdgeschoss und verfügt über insgesamt 170 qm, die in ihrer Aufteilung optimale Bewegungsfreiheit für die Kindergruppen bieten, bestehend aus 3 Gruppenräumen, einem Vorzimmer mit Sandtischkasten, einem großen Flur, Büro, Küche, Bad, WC, sowie Abstellkammer und Keller. Die Räume überzeugen durch überwältigende Raumhöhe. Durch die hohen Decken war es uns möglich zwei Hochebenen zu bauen, die den Kindern kleine und gemütliche Rückzugsbereiche mit niedriger Deckenhöhe bieten.
Die Räume sind so gestaltet, dass die Kinder vielfältige Erfahrungen sammeln und ihren Bedürfnissen nachgehen können. Folgende Bereiche und Funktionen stehen zur Verfügung:
-          Kreativbereich
-          Rollenspielbereiche, z.B. Puppenecke, Bauecke, Verkleidungsecke
-          Kuschelecken
-          Leseecke
-          Gesellschaftsspielecke
-          Forscherecke
-          Montessori-Bereich
-          Sandtischecke
          Sport und Bewegungsecke (mit Sprossenwand )
Die unterschiedlichen Bereiche sind mit offenen Regalen ausgestattet, die den Kindern freien Zugang zu diversen Materialien ermöglichen und die die Lust zum Vergleichen, Fühlen, Gestalten und Experimentieren fördern. Spiegel und Spiegelkacheln geben den Kindern die Möglichkeit sich selbst und die anderen zu beobachten.
Neben den administrativen Räumen Büro und Küche, steht den Kindern ein großes Bad mit Fenster zur Verfügung, wo sie auch die Möglichkeit haben, Erfahrungen mit Wasser zu sammeln. Das ist auch der Treffpunkt für das gemeinsame Zähneputzen.
 
1.5       Personelle Besetzung
Das pädagogische Team besteht aus zwei deutschen und zwei polnischen Erzieherinnen. An Ausflugstagen werden wir meistens noch durch eine polnische Erzieherhelferin unterstützt. Einmal pro Woche übernimmt eine Musikhonorarkraft die musikalische Früherziehung in unserem Kinderladen. Das Essen wird von einer polnischen Köchin täglich frisch in unserem Kinderladen zubereitet, die die Kinder immer wieder mit gesunder Kost zu überraschen weiß. Für die Sauberkeit haben wir eine Reinigungskraft, die sehr gute Arbeit leistet. Unsere Einrichtung bietet auch einen Platz für ein/eine Praktikant/-in oder andere projektbezogene Helferin.
Eine der Erzieherinnen übernimmt die Rolle der Kita-Leitung und ist für die Gestaltung der pädagogischen Arbeit, Organisation und Verwaltung der finanziellen Mittel zuständig.
Teamsitzungen finden alle zwei Wochen statt und geben die Möglichkeit zum Besprechen von fachlichen Themen und organisatorischen Aufgaben.
Wir bemühen uns um eine offene Arbeitsatmosphäre. Lösungen für anstehende Problembereiche finden wir gemeinsam, weitreichende Entscheidungen werden von allen Mitarbeiterinnen diskutiert und verabschiedet. Kollegiale Beratung und gegenseitige Unterstützung (z.B. bei Personalausfall, gruppenübergreifende Aktionen) sind Bestandteil unserer Teamentwicklung.
 
1.6       Gruppenformen
Wir betreuen und begleiten in zwei Gruppen (Bärchengruppe und Katzengruppe) insgesamt 28 bis maximal 30 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren und bieten mit unseren fünf Pädagoginnen einen optimalen Betreuungsschlüssel an. Die Kinder werden altersentsprechend und in Teilgruppen mit passenden Angeboten gefördert.
Wir arbeiten nach dem Konzept der halboffenen Gruppen, d.h. die Flächen und Räume der Kita stehen allen Kindern zur Verfügung. Nur bei gezielten pädagogischen Aktivitäten (täglich von 10.00 bis 11.15)werden die Kinder in drei alters homogenen Gruppen aufgeteilt und mit passenden Angeboten gefördert.
 
1.7       Tagesablauf
Um den Kindern Sicherheit und Orientierung zu bieten, ist unser Tag durch eine feste Struktur wiederkehrender Rituale geprägt. Hier die Darstellung eines typischen Tagesablaufes im Kinderladen „Maluch“:
07.30-08.55   Ankunft der allermeisten Kinder, freie Beschäftigung, Frühstücksvorbereitung
08.30-09.00   Montag und Mittwoch Sprachförderung: Polnisch
08.30-09.00   Dienstag, Donnerstag und Freitag Sprachförderung: Deutsch für Kinder nicht deutscher Herkunft
09.00-09.30   Frühstück, Zähneputzen
09.40-09.50   Ankunft der Kinder, die zu Hause gefrühstückt haben
10.00-11.15   Morgenkreis und Beschäftigungsangebot
11.15-11.30   Obstpause
11.30-12.50   Anziehen, Spielplatzbesuch
13.00-13.30   Tischdienst der älteren Kinder, Mittagessen
13.40-13.50   Abholzeiten der „Halbtagskinder“, Zähneputzen
14.00-14.30   Mittagsruhe: Vorlesen, Hörspiel, Schlaf für müde Kinder
14.30-15.30   Abholzeiten, freies, ruhiges Beschäftigen, kreatives Gestalten, Wecken der schlafenden Kinder um 15.15 Uhr
14.45-15.00   Nachmittagsimbiss:  Obst, Gemüse
16.00-16.30   Freies Beschäftigen

Die regelmäßigen Öffnungszeiten des Kinderladens sind:
Montag bis Donnerstag: 07.30 – 16.30 Uhr sowie Freitag: 07.30 – 16.00 Uhr
Donnerstags bringen die Kinder ihr eigenes Frühstück mit. Am Freitag ist unserer Spielzuegtag  an dem sie ihr Lieblingsspielzeug von zu Hause mitbringen dürfen und im Morgenkries vorstellen können.
 
1.8       Aktivitäten
Sofern es die äußeren Umstände zulassen, gibt es neben dem typischen Tagesablauf in regelmäßigen Abständen natürlich auch andere Aktivitäten:
-          Waldtag und Sommerschwimmen im 14-Tage Rhythmus (je nach Jahreszeit)
-          einmal im Jahr Maluch-Kita-Reise für Kinder ab 4 Jahre für 2-4 Tage
-          Besuch von: Theater, Zoo, Aquarium, Museum, Botanischer Garten, Schulgarten
-          Alljährliche Feste: Geburtstage, Faschingsfest, Sommerfest, Laternenfest, Weihnachtsfest
 
 
 
2         Pädagogisches Profil der Einrichtung
2.1       Bild vom Kind
Unser Bild des Kindes entspricht dem eines eigenständigen Wesens mit einem großen Willen die Welt zu erkunden und im Spiel kennen zu lernen. All sein Tun erfährt es im Spiel, sein Lernen ist spielerisch und es eignet sich nach und nach seine Umwelt und ihre logischen Zusammenhänge auf seine ureigene spielerische Art an. Es ist dabei wissbegierig, offen und kreativ. Wir als Erzieherinnen versuchen das Kind dabei zu unterstützen, seine Fähigkeiten, Stärken und Rechte zu entwickeln und dem Bedürfnis nach liebevoller und ehrlicher Zuwendung Rechnung tragen.
2.2       Rolle der Erzieherinnen
Wir als Erzieherinnen sehen uns als Begleiterinnen der Kinder. Wir versuchen basierend auf unseren Beobachtungen durch gezielte Angebote den Kindern einen möglichst großen Erfahrungsradius zu geben.
Wir stehen helfend und beratend zur Seite mit der Intention, die Kinder in ihrer Selbstständigkeit, ihrem Ausdruck und ihrer Sprache zu fördern. Wir vertrauen auf die Selbstentfaltungskräfte der Kinder und gestehen jedem Kind ein individuelles Lerntempo zu.
Wir bieten den Kindern Rahmenbedingen wie Sicherheit, Akzeptanz, Regeln, Grenzen und Herausforderungen, die förderlich für ihre Entwicklung sind.
 
2.3       Das besondere Profil der Kita
2.3.1    Zweisprachige Erziehung
Als deutsch-polnische Kita fühlen wir uns neben der deutschen Sprache besonders der polnischen Sprache verbunden. Dabei ist unsere Kita keine Einrichtung, die rein bilingual erzieht. Uns geht es um ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Polnisch und Deutsch mit dem Ziel, allen Kindern gute Deutschkenntnisse zu vermitteln.
Die polnische Sprache ist stets präsent. Polnische Spiele, Lieder und Gedichte zu verschiedenen Themen fließen im gemeinsamen Morgenkreis mit ein. Darüber hinaus versammeln sich zweimal wöchentlich Kinder, die die polnische Sprache vertiefen sollen. In diesen Kreis werden ihnen klassische polnische Kinderliteratur und  traditionelle Lieder näher gebracht.  Die polnischen Erzieherinnen stehen dabei als Vermittler und Förderer der polnischen Sprache und Tradition zur Verfügung. Sie unterstützen Kinder und Eltern polnischer Herkunft mit geringen Deutschkenntnissen.
Alle nicht Polnisch sprechenden Kinder haben bei uns die Möglichkeit die Grundzüge der polnischen Sprache auf spielerische Art und Weise zu lernen.
 
2.3.2    Montessori-Pädagogik
Die Elemente  der  Montessori-Pädagogik fließen seit 2007 in unsere Arbeit mit ein. Im Vordergrund steht dabei die Anwendung der Montessori-Arbeitsmaterialien .  Aus ihren Beobachtungen von Kindern im Kita-Alter entwickelte Maria Montessori ab 1870 ein nach ihr benanntes pädagogisches Bildungskonzept. Es beruht auf der Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit in einer Bildungseinrichtung. Der Montessori Ansatz kann insofern als experimentell bezeichnet werden, als die Beobachtung des Kindes den Lehrenden dazu führen soll, geeignete didaktische Techniken anzuwenden, um den Lernprozess der Kinder maximal zu fördern. Als Grundgedanke der Montessoripädagogik gilt die Aufforderung an die Lehrenden: „Hilf mir, es selbst zu tun“.
Das Entwicklungsmaterial
Maria Montessori teilte die von Ihr entwickelten Arbeits- und Lernmaterialien in verschiedene Bereiche.
     Das Sinnesmaterial
 Mit dem Sinnesmaterial werden verschiedene Sinne wie der Sehsinn, Gehörsinn, Tastsinn, Wärmesinn, Geschmackssinn und der Geruchsinn angesprochen. Das Ziel dieses Materials ist es die Ordnung, Bewusstmachung und Anwendung auf andere Gebiete zu ermöglichen. Das Sinnesmaterial ist das Material der Abstraktion. In ihm werden die Eigenschaften isoliert und zudem abgestuft dargestellt. Das Besondere an diesem Material ist, dass es abstrakte Begriffe, wie z.B. Größe und Gewicht, konkret erlebbar macht, sie werden im wörtlichen Sinne BE-GRIFFEN.
     Materialien für Mathematik
Ab etwa drei Jahren beginnen Kinder sich mit dem Aufbau des Zahlensystems und den Materialien, die  die vier Grundrechenarten beinhalten, zu beschäftigen. Das Mathematikmaterial ist wie alle anderen Materialien auf das Handeln ausgerichtet.
      Materialien für Sprache
Das Sprachmaterial orientiert sich an dem Bedürfnis der  Kinder, sich in Schrift auszudrücken und mit der (Schrift-) Sprache zu spielen. Das strukturierende Material hilft dem Kind, die Welt der unterschiedlich geformten Buchstaben zu erkennen und zu ordnen. Über die äußere Ordnung gelangt das Kind zu einer neuen inneren Ordnung.        
Wir bieten den Kindern im Freispiel und unter Anleitung Materialien, die die Reihenbildung und Ordnungsstrukturen fördern und Material zur Vorbereitung auf die Mathematik mit Perlen, Stangen und Zahlen. Als Vorübung zum Lesen und Schreiben sind Buchstabenformen vorhanden.
Beliebt sind auch die Tabletts zur Auge-Hand-Koordination und Übungen des praktischen Lebens.
 
2.4       Integration von Kindern mit Behinderung
Unsere Einrichtung verfügt über die Möglichkeit, Kinder mit Beeinträchtigungen nach Bedarf zu betreuen. Die Qualifikation hierfür haben zwei  Erzieherinnen durch eine mehrmonatige Zusatzausbildung erworben. Mit den zuständigen Psychologen und Therapeuten erstellen wir gemeinsam einen individuellen Förderplan für das jeweilige Kind. Dieser Förderplan ermöglicht uns die Reflektion und genaue Beobachtung der Entwicklung von Kindern mit Behinderungen.
 
 
3         Bildungsbereiche und ihre Umsetzung im Alltag
Die Ziele unserer Arbeit richten sich nach dem Berliner Bildungsprogramm und spiegeln sich in unserem Alltag wieder. Basierend auf dem Berliner Bildungsprogramm haben wir unsere Arbeitsziele diskutiert und definiert. Die sechs Bildungsbereiche bilden die Grundlage unseres Konzepts.
 
3.1       Gesundheit
Jedes Kind wird mit dem Grundbedürfnis geboren, seine Umwelt zu entdecken. Die Kinder sind dabei sehr neugierig, erfinderisch und mit einem hohen Maß an Freude, Kreativität und Fantasie ausgestattet.
Bewegung schafft jedoch nicht nur die Grundlage für eine gesunde körperliche Entwicklung, sie bildet zugleich auch die Basis für die geistige Entwicklung der Kinder. Kinder müssen ihren Körper wahrnehmen, um Zusammenhänge zwischen Körper und Bewegung, Ernährung und Gesundheit erkennen und begreifen zu können.
Die Kinder unserer Einrichtung erhalten sowohl innerhalb des Kinderladens als auch in unserem naturnahen Außenbereich vielfältige Bewegungsimpulse.
Wir sind bemüht unseren Kindern diverse Bewegungserfahrungen zu eröffnen. Unsere Räume bieten zahlreiche Kletter-, Balancier- und Schaukelmöglichkeiten, so dass die Kinder selbstbestimmt ihren Bewegungsbedürfnissen nachgehen können. Einmal wöchentlich werden Bewegungsspiele für jede Gruppe angeboten.
Rollbretter, Roller und Dreiräder werden von allen Kindern regelmäßig auf dem Spielplatz genutzt. Die Kinder können auf diesem Weg ihren Körper kennenlernen, seine Fähigkeiten, Kräfte und Grenzen erfahren. Dies passiert neben den grobmotorischen Aktivitäten aber auch bei Rollen-, Kuschel- und Entspannungsspielen.
Über Bücher, Spiele und Lieder vermitteln wir Wissen über den eigenen Körper und regen die Kinder an, ihre Körperempfindungen mitzuteilen. Wir bieten den Kindern Gespräche zu den Themen Gesundheit und Körperpflege, sprechen über Zahnhygiene und Kranksein. Wir stellen Materialien, wie z.B. ausrangierte Erste-Hilfe-Kästen für Rollenspiele zur Verfügung. Dreimal jährlich wird den Kindern im Rahmen der Zahnprophylaxe auf spielerische Art der Umgang mit der Zahnbürste nahe gebracht. Im Kinderladen führen wir dies fort, die Kinder putzen sich zweimal täglich unter Beaufsichtigung die Zähne. Die lustigen Piktogramme an der Wand im Bad unterstützen unser gemeinsames Tun.
Die Ernährung ist gleichzeitig ein wichtiges Thema des Bereiches Gesundheit. Wir bieten den Kindern zwei bis dreimal täglich frisches Obst und Gemüse an. Zudem wird jeden Tag in unserem Kinderladen frisch gekocht, was den Wert der Speisen enorm steigert. Vom Bioladen erhalten wir wöchentlich Grundnahrungsmittel geliefert. Kindern mit Essproblemen wird Rechnung getragen, indem durch Vollkornprodukte und Kartoffeln die Nährstoffversorgung gewährleistet wird.
Die Einbeziehung der Kinder in die gesunde Zubereitung der Speisen ist ein Bestandteil in unserer Ernährungserziehung. Ausflüge in den Schulgarten und die dortige Verarbeitung von Obst und Gemüse verschaffen unseren Kindern zahlreiche Einblicke und Erfahrungen in Welten, die ihnen als Stadtkinder häufig nicht oder nur mit engagierten Eltern zugänglich gemacht werden können.
 
3.2       Soziales und kulturelles Leben
Voraussetzung für ein funktionierendes und gelungenes Zusammenleben sind gesellschaftliche und kulturelle Strukturen, Regeln und Werte. Beim Eintritt in den Kinderladen erfährt sich das Kind als Mitglied einer Gruppe, in der es soziale und kulturelle Schlüsselprozesse kennen und verstehen lernt.
In unserem Kinderladen lernen die Kinder, sich der eigenen Interessen, Bedürfnissen und Gefühlen bewusst zu werden und diese sprachlich mitzuteilen. Sie lernen ihrem Alter entsprechend die Interessen ihrer Mitmenschen zu akzeptieren und mit Menschen und Gegenständen angemessen umzugehen. Wir versuchen im täglichen Umgang miteinander die Kinder zu fördern, ihr Gegenüber zu verstehen und das Gemeinschaftsgefühl durch Spiele, gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge, Reisen und Rollenspiele zu entwickeln.
Regeln für den fairen Umgang in unserer Gemeinschaft legen wir zusammen mit den Kindern fest. Da sich unsere Einrichtung multikulturell entwickelt hat, lernen die Kinder andere Kulturen und Sprachen kennen und stellen Vergleiche zu ihrer Herkunftskultur und –Familie her. So erhalten sie eine differenzierte Wahrnehmung ihres soziokulturellen Umfeldes.
 
3.3       Bildnerisches Gestalten, Musik, Theaterspiel
Durch die räumliche Neugestaltung unseres Kinderladens haben die Kinder leichten Zugriff auf unterschiedliche Materialien zum Zeichnen, Malen, Kleben, Tonen und Werken. Sie können sich mit den verschiedenen Materialien vertraut machen und werden angeregt, sich bildnerisch auszudrücken. Zum Bildnerischen Gestalten gehört auch das Kennenlernen von Künstlern, Malern und Architekten, die wir den Kindern anhand von Büchern und Bildern vorstellen und nahe bringen.
Perlen, Federn, Glitzerndes, Reststoffe und Naturmaterialien werden von uns für gestalterische Arbeiten bereitgestellt. Diese bieten eine gute Quelle für neue und kreative Ideen zum freien oder themabezogenen Schaffen der Kinder.
Im Rahmen unseres Kunstangebotes lernen die Kinder einmal wöchentlich neue Techniken im Umgang mit Farben und Materialien kennen, z.B. Marmorieren, Wachskratztechnik und andere. Die Werke der Kinder präsentieren wir im Kinderladen in Bilderrahmen oder auf Tonkartons in Augenhöhe.
Die Materialien Ton und Knete sind den Kindern jederzeit zugänglich. Freier oder themenbezogener Umgang mit Ton oder Salzteig wird darüber hinaus einmal wöchentlich angeboten.
Die Begegnung mit Musik erfahren schon die meisten Kinder im Mutterleib und dann später durch Vorsingen, Musikhören und anderes. Ein Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, die Musikalität der Kinder zu fördern und das Rhythmus- und Harmoniegefühl zu stärken. Durch regelmäßiges Singen im Morgenkreis vermitteln wir unseren Kindern stimmungs-, jahreszeit- und themenbezogene Lieder, rhythmische Reime und Fingerspiele. Während der Angebote unseres musikalischen Musikpädagogen kommen regelmäßig unterschiedliche Instrumente zum Einsatz. Die Kinder lernen diverse Instrumente kennen und werden in verschiedene Musikstile eingeführt.
Während des Tagesablaufs haben unsere Kinder darüber hinaus die Möglichkeit, CDs zu hören, zu tanzen, Spiele zur Musik zu veranstalten und mit Instrumenten zu experimentieren. Lieder aus den Herkunftskulturen unserer Kinder sind auch im Repertoire unseres Kinderladens.
 
3.4       Mathematik
Wir möchten in unserer Einrichtung dafür sorgen, dass Kinder früh erste mathematische Erfahrungen machen können.
In unserem Kinderladen bieten wir den Kindern Materialien an, um mathematische Grunderfahrungen zu sammeln. Hierzu gehören einfache Sortier-, Türm- und Steckspiele. Der Zahlenbereich 1-20 wird in Alltagssituationen erlernt und wiederholt. Auch über unseren Geburtstagskalender vermitteln wir regelmäßig Zeit- und Mengenbegriffe. Geometrische Formen werden in Lege- und Bewegungsspielen (mit Seilen) dargestellt. In der Naturecke erhalten die Kinder die Möglichkeit, mit natürlichen Formen (Muscheln, Hölzern, Tannenzapfen und Mineralien etc.) zu spielen und zu experimentieren, d.h. sie ordnen, vergleichen und klassifizieren. Der Sandspieltisch erweitert hierzu noch das Spiel- und Experimentierangebot.
Die ältesten Kinder werden zusätzlich in einem Zahlenprojekt ihren Neigungen und Interessen entsprechend gefördert.
 
3.5       Natur-Umwelt-Technik
Wir ermöglichen unseren Kindern Grunderfahrungen im naturwissenschaftlichen Bereich, indem wir altersentsprechende Experimente durchführen und ihnen die Gelegenheit geben, in unserer Forscherecke mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren. Durch Bilderbücher über Naturerscheinungen, Wachstum und Technik schaffen wir Anregungen und erweitern den Rahmen, die Umwelt besser zu begreifen.
Durch Ausflüge in den Wald, Schulgarten und Museen bieten wir unseren Kindern vielseitige Anreize und Erfahrungen.
Aber auch alltägliche Erlebnisse mit Käfern und Schnecken vom Spielplatz ermuntern die Kinder zu ausführlicher Beobachtung und Beschäftigung im Kinderladen. Hieraus entwickeln sich kleine Projekte, z.B. eine Schneckenbetrachtung, die den Kindern zahlreiche Einblicke und einen intensiven Einstieg in die Natur und deren Zusammenhänge vermitteln.
Unser großes Badezimmer wird auch in das Experimentieren und Spielen mit Wasser einbezogen.
 
3.6       Kommunikation: Sprache, Schriftkultur und Medien
Die Förderung der deutschen Sprache hat in unserer Einrichtung oberste Priorität, denn nur diejenigen, die sich sprachlich auszudrücken vermögen, haben die Möglichkeit mit anderen in Kontakt zu treten, Freundschaften aufzubauen, Gefühle und Gedanken mitzuteilen.
In unserer Kita werden Kinder verschiedenster Nationalitäten betreut. Neben der deutschen Sprache werden Kinder auf Wunsch auch in der polnischen Sprache gefördert.
Sprachförderung in unserer Einrichtung bedeutet:
-          Sprache lernen im persönlichen Kontakt, Gespräch und beim alltäglichen Miteinander
-          Handlungsbegleitendes Sprechen, um Satzstrukturen aufzubauen und zu verfestigen bzw. den Wortschatz zu erweitern
-          Freude an der Sprache zu wecken mit Reimen, Spielen und Liedern
-          Gesprächskultur in kleinen Gruppen und bei Mahlzeiten
-          Sprachförderung dreimal wöchentlich zum Erwerb des Grundwortschatzes für Sprachanfänger mit Handpuppen, Rollenspielen, Bildkarten und Materialien zur Sprachförderung von Zwi Penner.
In unserer Einrichtung werden die polnischen Kinder in beiden Sprachen gefördert, d.h. die polnischen Erzieherinnen pflegen die Muttersprache im täglichen Gespräch, in Vorlesegruppen und zweimal wöchentlich in Sprachfördergruppen für polnische und interessierte andere Kinder.
 
 
 
In unseren Morgenkreisen fließt die polnische Sprache und Kultur durch Reime, Lieder und Spiele ein, so haben alle Kinder die Chance mit der polnischen Sprache vertraut zu werden.
Ein weiterer zentraler Bestandteil unserer sprachlichen Bildung ist die Literacy-Erziehung, d.h. die Kinder werden mit der Welt der Bücher, Buchstaben und Zahlen vertraut gemacht und entwickeln dadurch Kompetenzen und Vorfreude auf die Schule.
Die ältesten Kinder werden verstärkt mit Spielen und Übungen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit vertraut gemacht, d.h. die spätere Lese- und Rechtschreibkompetenz wird entwickelt.
In unserem Kinderladen ist insbesondere unsere Leseecke ein vielgenutzter Bereich und Bücher bilden einen festen Bestandteil unseres Kitalebens.
 
4         Methodische Umsetzung
4.1       Projektarbeit
Häufig arbeiten wir in unserer Einrichtung an Projekten, die einige Wochen andauern. Dabei arbeiten wir situationsorientiert und beziehen die Jahreszeiten und traditioneller Feste ein, was uns sehr wichtig ist. Die Kinder sollen mit Hilfe der Projekte ihre Lebenswelt besser kennenlernen, sie soll für die Kinder greifbar gemacht werden und ihnen ermöglichen, sich sprachlich zu verschiedenen Themen auszudrücken.
Daran arbeiten wir täglich ca. eine Stunde im Morgenkreis und manchmal zusätzlich nachmittags. Wir versuchen bei der Auswahl der Projekte uns am aktuellen Interesse der Kinder zu orientieren.
Mit den Aktivitäten innerhalb der Projekte sollen möglichst viele Bildungsbereiche abgedeckt werden, um die Kinder ganzheitlich zu fördern. Es werden Gespräche geführt, Lieder und Fingerspiele kennengelernt, Bewegungseinheiten durchgeführt, gebastelt und künstlerische Techniken ausprobiert sowie Ausflüge angeboten.
Anhand von Fotos, Texten und Bildern werden die erarbeiteten Projekte dokumentiert.
 
4.2       Beobachtung und Dokumentation
Das Beobachten gehört zu den wichtigsten Instrumenten des pädagogischen Personals. Wir beobachten die Kinder gezielt, dokumentieren die Beobachtungen schriftlich und tauschen uns regelmäßig aus. Die Beobachtungen helfen den Entwicklungsstand der Kinder zu erfassen und unterstützen uns bei der individuellen pädagogischen Arbeit mit ihnen.
Durch das systematische und zielgerichtete Beobachten der Kinder erkennen wir ihre sprachlichen, körperlichen, motorischen und kognitiven Entwicklungen sowie sozialen und emotionalen Kompetenzen.
In regelmäßigen Abständen wird jedes Kind durch seine Erzieherin nach bestimmten Kriterien beobachtet und die Ergebnisse werden in einem standardisierten Bogen erfasst.
Einmal jährlich bearbeiten wir die Entwicklungsbögen, die den Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes dokumentieren.
Bei Entwicklungsverzögerungen informieren wir die Eltern, schlagen bestimmte und spezielle Beratungsstellen oder externe Fachkräfte vor und fördern gezielt die betroffenen Kinder.
Die Dokumentation unserer Arbeit bezieht sich auf alle Aktivitäten mit den Kindern. Wir dokumentieren unsere Arbeit darüber hinaus durch Fotos, Pläne, Werke und Projektmappen.
 
4.3       Sprachlerntagebuch
Zu Dokumentationszwecken benutzen wir in unserer Einrichtung auch die vom Senat zur Verfügung gestellten Sprachlerntagebücher. Jedes Kind bekommt sein persönliches Exemplar, wenn es neu in die Kita kommt bzw. bringt es aus einer vorigen Einrichtung mit.
Es ist persönliches Eigentum des Kindes und kann nach Hause ausgeliehen und mit den Eltern betrachtet werden. Auch im Kinderladen hat das Kind jederzeit Zugang zu seinem Tagebuch und kann es wie ein Album betrachten.
Das Sprachlerntagebuch begleitet jedes Kind in seiner gesamten Kindergartenzeit und wird bei dem Austritt aus der Einrichtung (auch vor dem Schuleintritt) mitgenommen.
Der erste Teil stellt die Lebenswelt des Kindes dar und die Fragen richten sich an die Eltern. Diese können den Abschnitt gemeinsam mit der Erzieherin ausfüllen, wenn das Kind neu in die Einrichtung kommt.
Im zweiten Teil beginnt das Kind mit 3 Jahren darin Bilder zu bestimmten Themen zu malen, um sich so mit seiner Lebenswelt konkret auseinander zu setzen.
Der dritte und vierte Teil beinhalten Bildungsinterviews, die die Erzieherin mit den Kindern durchführt, wenn das Kind das 4. bzw. 5. Lebensjahr überschritten hat. Sie wertet anschließend die Interviews aus und schätzt den aktuellen Sprachstand des Kindes ein.
Wir versehen die Sprachlerntagebücher zusätzlich mit Bildern und mit Fotos aus dem Kinderladen und von der Familie des Kindes.
Am Ende des Sprachlerntagebuchs füllt die Erzieherin die „Lerndokumentation“ aus, in der Beobachtungen zur Sprachlernentwicklung vor dem Schuleintritt dokumentiert
sind. Dieser Teil des Buches wird mit Zustimmung der Eltern der zuständigen Schule ausgehändigt.
 
4.4       Fortbildungen der Erzieherinnen
Die Erzieherinnen sind „Lehrende und Lernende“ zugleich. Um den vielfältigen Aufgaben und den immer neuen Fragen, die mit der täglichen Arbeit verbunden sind, gerecht zu werden, ergibt sich die Notwendigkeit und das Bedürfnis zu regelmäßigen Erfahrungsaustauschen und Fortbildungen. Dazu nutzen wir folgende Möglichkeiten:
-          regelmäßige Teamfortbildungen
-          individuelle Fortbildungen
-          Fachliteratur
-          Erste-Hilfe (alle zwei Jahre)
 
 Für die Team- und Individuelle Fortbildung wird ein Jährlicher Plan erstellt.
 
5         Gestaltung von Übergängen
5.1       Eingewöhnung
Die Eingewöhnung eines Kindes bedarf einer besonderen Beachtung, da der Übergang aus der Familie in die Einrichtung für jedes Kind eine große Herausforderung ist. Die Eingewöhnung ist ein individueller Prozess, der behutsam gestaltet werden muss. Die Kinder sollen sich an die neue Umgebung anpassen und Beziehungen zu fremden Menschen aufbauen. Sie sollen sich an eine neue Situation, einen anderen Tagesablauf und an die mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Um den Kindern diesen Übergang zu erleichtern und problematischen Entwicklungen vorzubeugen, legen wir großen Wert auf die Eingewöhnungsphase.
Vorbereitungsgeschpräch
 Bevor das Kind in unsere Einrichtung kommt, wird mit den Eltern ein Gespräch über den Betreuungsvertrag und die bevorstehende Eingewöhnung geführt. Hier werden die Eltern konkret über den Ablauf der Eingewöhnung informiert. Darüber hinaus erfragt die Erzieherin grundlegende Informationen zu Themen wie Schlafen, Essen, Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen des Kindes. Hierbei kommen folgende Punkte zur Sprache:
  - wer übernimmt die Eingewöhnung von Seiten der Einrichtung?
  - wer übernimmt die Eingewöhnung von Seite der Familie?
Es ist wichtig, dass genügend Zeit (2-4 Wochen) zur Verfügung steht. Das Wohl des Kindes hat hierbei absolute Priorität.
Voraussetzung für eine gelungene Eingewöhnung ist, dass ein Kind während der Übergangsphase von einem vertrauten Familienmitglied begleitet wird und sich ganz allmählich an die neue Umgebung und die neue Bezugsperson gewöhnen kann. Die Eingewöhnung sollte nicht zeitgleich mit anderen bedeutenden Veränderungen stattfinden. Das birgt die Gefahr der Überforderung für das Kind.
Mit dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu dem Kind geht eine stetige, feinfühlige Zuwendung durch die Bezugserzieherin einher. Ist eine tragfähige Beziehung zum Kind etabliert,  wird diese emotionale Bindung zur Basis für alle weiteren vertrauensvollen Beziehung zu anderen Kindern, anderen Erzieherinnen und zur neuen Umgebung.
 
Durchführung der Eingewöhnung:
1.Tag:          Ein Elternteil begleitet das Kind und hält sich zusammen mit ihm für ca. 
                     1 Stunde in seiner Gruppe auf.
                      Ankunft gegen 9.45
2.Tag:          Die Bezugsperson bleibt in der Gruppe bei dem Kind, verhält sich aber eher
                      Zurückhaltend und überlässt möglichst den Erzieherinnen den Umgang mit
                      dem Kind, soweit dieses es zulässt.
                      Günstig erweist sich für die Eltern ein Buch zu lesen, zu stricken etc. Die
                      Erzieherinnen  haben es dann leichter, Kontakt zum Kind über das Spiel
                      aufzunehmen.
3.Tag:          An diesem Tag versucht die Mutter/ der Vater, sich für einige Zeit in das Büro
                     zurückzuziehen, um dort zu lesen. Das Kind spielt in dieser Zeit in seiner
                     Gruppe und wird von der Bezugserzieherin betreut. Nach ca. 1,5 Stunden
                     (nach befinden des Kindes) verabschiedet sich die Mutter/ der Vater
                      für  kurze  Zeit von dem Kind.
4.Tag:         Zweite Trennungsversuch:  auch am diesen Tag kommen die Eltern mit dem
                     Kind gegen 9.45 Uhr. Nach ca.1Stunde nachdem die Erzieherin mit dem Kind
                     das Spiel aufgenommen hat, verabschiedet sich die Mutter/der Vater .  Sie/er
                     verlässt den Laden. Wenn das Kind sich von der  Bezugserzieherin  beruhigen
                     lässt, bleibt die Mutter 15-20 Min. weg.  Wenn es sich aber   
                    sehr vehement und lässt sich nicht beruhigen, kommt die Mutter/ der Vater
                    nach ein paar  Minuten zurück. 
                      
             Ende der Eingewöhnung:
Die Eingewöhnung ist beendet, wenn sich zwischen dem Kind und der Bezugserzieherin
eine emotionale Bindung aufgebaut hat. Das Kind protestiert eventuell beim Weggang der Mutter/ des Vaters, lässt sich aber von der Bezugserzieherin trösten und geht danach in guter Stimmung auf Entdeckungsreise.
Die Eingewöhnung wird in jeden Fall individuell gestaltet und dem Alter und den Bedürfnissen der Kinder angepasst.         
     
                                                                         
5.2  Vorbereitung auf den Schuleintritt
Für ältesten Kinder stellt der Übergang in die Grundschule einen großen und aufregenden Schritt in ihrem Leben dar. Mit Freude und Aufregung, selten mit Furcht, fiebern sie der Schule entgegen.
Dem Übergang von der Kita zur Schule wird noch einmal in den letzen 2-3 Monaten vor Schulbeginn eine besondere Beachtung geschenkt. Das bedeutet für die Erzieherinnen mit den Kindern über deren Wissen, Erfahrungen, Ängste und Vorurteile zu sprechen, aber auch ein realistisches Bild von ihnen und ihren Kompetenzen zu entwickeln.
Zum Ende des letzten Kitajahres besuchen wir gemeinsam unsere Kooperationsschul um den Kindern einen Einblick über die bevorstehende Schulzeit zu ermöglichen.
 
6         Elternarbeit
Eltern spielen bei der Entwicklung des Kindes eine enorm wichtige Rolle und sie sind für uns die wichtigsten Partner bei der Bildung und Erziehung der Kinder. Transparenz und ständiger Austausch von Informationen sind erforderlich, um diese Erziehungspartnerschaft dauerhaft aufrechtzuerhalten. Wir achten auf eine positive Beziehung und Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Kinder, die uns ermöglichen optimale Entwicklungsbedingungen für jedes einzelne Kind zu schaffen.
Um ungezwungen in Kontakt mit den Eltern zu treten und uns näher kennen zu lernen, veranstalten wir zwei- bis dreimal im Jahr Elternabende sowie Jahresfeste (Sommer-, Laternen- und Weihnachtsfest). Die Elterngespräche sind gekennzeichnet durch gegenseitigen Respekt und Wertschätzung.
Wir bieten unseren Eltern regelmäßige Gespräche über die Entwicklung und Interessen sowie Erlebnisse ihres Kindes an mit der Absicht, die beobachteten Entwicklungsschritte den Eltern mitzuteilen. Bei Kindern mit Förderbedarf schlagen wir gezielte, gemeinsame Fördermaßnahmen vor, unter anderem auch die gezielte Betreuung und Förderung durch Fachkräfte außerhalb des Kinderladens.
 
Die wichtigsten Punkte der Elternarbeit sind folgende:
-          Regelmäßige Entwicklungsgespräche
          Tür und Angelgespräche
-          Aushänge (mit pädagogischen und organisatorischen Informationen)
-          Dokumentationen über das Gruppengeschehen
-          Austausch über das Intern Netzwerk (Gmail)
 
Wir freuen uns immer über Ideen, Impulse und die Beteiligung der Eltern an unserem Kita-Leben.
Forderungen der Kinder an Erzieherinnen und Eltern
 
Verwöhne mich nicht!                                                               
Ich will dich ja nur auf die Probe stellen. Ich weiß genau, dass ich nicht alles bekommen kann-
Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben!
Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann sicher fühle.
Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt!
Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken, wenn du zu mir leise und unter 4 Augen sprichst.
Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage „ich hasse dich“
Ich hasse dich nicht, sondern deine Macht meine Pläne zu durchkreuzen.
Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns!
Ich muss auch unangenehme Erfahrungen machen, um innerlich zu reifen.
Schimpf nicht ständig mit mir!
Andernfalls schütze ich mich davor, indem ich mich taub stelle.
Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher, und ich verliere mein Vertrauen zu dir.
Mach keine vorschnellen Versprechungen!
Wenn du dich nicht an deine Versprechungen hältst, fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen.
Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle!
Ich wende mich sonst an andere, um dort meine Informationen zu bekommen.
Lache nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen.
Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen!
Ehrliche Entschuldigungen erwecken bei mir ein Gefühl von Zuneigung und Verständnis.
Versuche nicht, so zu tun als seist du perfekt und unfehlbar!
Der schock ist groß, wenn ich herausfinde, wenn du es doch bist.
 
Ich wachse so schnell auf, und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten.
Aber jeder Tag ist wertvoll an dem du es versuchst.
 
(vgl. Entdeckungskiste März 2002 )
 
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Hier zeigen wir den Verlauf eines ´normalen` Tages in unserem Kinderladen ´Maluch`.
Eine feste Struktur und wiederkehrende Rituale innerhalb der Struktur geben Ihrem Kind Sicherheit, Halt und Geborgenheit. Viele Bestandteile dieser Struktur können dabei als Ritual wahrgenommem werden
 
07:30-09:00 – Ankunft der allermeisten Kinder, freie Beschäftigung , Frühstücksvorbereitung

 Montag + Mittwoch 08:30-09:00 – Polnisch Förderung
 Dienstag + Donnerstag 08:30-09:00 – Deutsch Förderung

09:00-09:30 – Frühstück, (Bilder-)Buch vorlesen, Zähneputzen
09:40-09:50 – Ankunft der Kinder, die zu Hause gefrühstückt haben
10:00-11:15 – Morgenkreis bzw. Beschäftigungsangebot
11:15-11:30 – Obstpause
11:30-12:50 – Anziehen und Spielplatzbesuch
13:00-13:30 – Mittagessen mit Tischdienst der älteren Kinder, Zähneputzen
13:40-13:50 – Abholzeit der ´Halbtagskinder`
14:00-14:30 – Mittagsruhe: Vorlesen, Hörspiele, Entspannung für alle Altersgruppen, Schlaf für müde Kinder
14:30-15:30 – Freies ruhiges Beschäftigen, kreatives Gestalten, Wecken der schlafenden Kinder um 15:15 Uhr
 14:45 – Nachmittagsimbiss: viel Obst und Gemüse
16:00-16:30 – Freies Beschäftigen, gemeinsames Aufräumen mit den Kindern
 
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Die Eingewöhnungsphase ist zunächst die wichtigste Zeit für Ihr Kind. Diese mitunter mehrwöchige Phase dient dem Kind und den Eltern gleichermaßen, Vertrauen in die neue Umgebung zu setzen und eine allmähliche Umstellung auf die neue Lebensphase zu ermöglichen.
 
Die Eingewöhnungsphase ist so unterschiedlich wie die Kinder selbst. Manche Kinder sind bereits in den ersten Tagen soweit, die Trennung von den Eltern zu akzeptieren, andere brauchen bis zu vier Wochen oder länger, um sich mit der neuen Situation zu arrangieren.
Es gibt nicht ´die Regel` dafür und die Eingewöhnung verlangt von den Eltern, den Pädagogen und natürlich dem Kind eine hohe Flexibilität.
 
Wir respektieren jedenfalls die Geschwindigkeit, die Ihr Kind dafür vorgibt und stellen uns auf Ihr Kind ein. Der Kinderladen soll eine Bereicherung für Ihr Kind werden. Ihr Kind soll gerne in unsere Gemeinschaft kommen.
 
Die Eltern sollten klären, wer von beiden für die Eingewöhnungszeit dem Kind zur Verfügung steht. Es sollte immer dieselbe Person sein, nämlich die, die auch selbst besser loslassen kann.
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Der Kinderladen verfügt über insgesamt 170 m2 (einhundertsiebzig), die in ihrer Aufteilung in verschiedene Räume das Optimum an Bewegungsfreiheit für die Kindergruppen  bieten. Die Räume überzeugen auch durch die überwältigende Raumhöhe. Dadurch gibt es auch zwei Hochebenen, die den Kindern kleine und gemütliche Rückzugsbereiche mit niedriger Deckenhöhe geben. Das ist ein wichtiger Punkt und erweitert die Funktionalität, aber auch den Wohlfühlgrad eines großen Zimmers erheblich.
 
Mit Beginn des Jahres  2006 wurden die Räume renoviert und die Umsetzung eines neuen Raumkonzepts wurde bis Ende 2007 abgeschlossen. Wir haben seither unterschiedliche Bereiche mit offenen Regalen entwickelt, die den Kindern freien Zugang zu unseren geordneten Materialien ermöglichen.
 
Neben den  Räumen Büro und Küche, steht den Kindern ein großes Bad zur Verfügung. Das ist auch der Treffpunkt zum gemeinsamen Zähne putzen..
 
An den Flur mit Garderobe, für die vielen Jäckchen, Anzüge und Schuhe,  schließen sich die vier Aufenthaltsräume für die Kindergruppen an:
 
Großer Raum mit Hochebene
 
Der größte Raum ist ein helles großes Zimmer, umfasst ca. 65m2 und dient für Morgenkreise und Mahlzeiten der „Kätzchen-Gruppe“.
Daneben wird der Raum wegen seiner Dimension als Spielraum für alle Kinder genutzt. Verschiedene Bereiche laden hier zum Spielen ein. Unter anderen befindet sich hier die Verkleidungsecke mit vielen fantastischen Kostümen.
 
 
Die Hochebene mit der Kinderküche ist dort auch ein beliebter Treffpunkt. Hier ein Foto mit Blick aus der Küche heraus, um einen kleinen Eindruck zu vermitteln. Die Deckenhöhe ist hier etwa 1,25.
 
Mittelgroßer Raum / Montessori-Zimmer mit Kuschel- und Leseecke
 
Im Mittelzimmer sind die Gruppentische der „Bärchen-Gruppe“ untergebracht.
Zudem wurde dieser übersichtliche Raum mit Montessorimaterialien ausgestattet. Die Materialien werden von den KIndern mit großer Freude genutzt.

Mittelgroßer Raum mit Hochebene / Atelier
 
Das hinten gelegene Zimmer bildet den Kunstraum, in dem verschiedene Materialien zum künstlerischen Gestalten untergebracht sind und auf Tischen oder dem Dielenboden angewandt werden können.
Der dortige Hochebene lädt eine zweite Kinderküche zum spielen ein..
Der Raum dient auch als Schlafzimmer für die kleinsten und müden Kinder. Nach  dem Mittagessen findet hier unsere Lesestunde statt.
 
Kleines Spielzimmer
 
In diesem Durchgangszimmer steht ein großer Sandkasten mit zugehörigem Sandspielzeug, sodass auf Sandspiele auch im Winter nicht verzichtet werden muss. Zusätzlich befindet sich hier auch die Musikecke mit vielen Musikinstrumenten.
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Die Montessori- Pädagogik steht bei uns im Fokus.
 
Unsere Erzieherinnen wissen die Inhalte dieser Pädagogik spielerisch leicht zu vermitteln und anzuwenden.
 
Es gibt verschiedene didaktische Materialien, die für die jüngeren und älteren Kinder immer wieder angeboten werden. Wir verfügen über ein reichhaltiges Angebot dieser Spiel- und Lernmittel.
Die Montessori-Pädagogik ist so vielschichtig, dass eine ausführliche Erläuterung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde.
Nur so viel sei gesagt: Wir wollen den Kindern sinnvolle Tätigkeiten bieten, durch die sie spielerisch kognitiv wachsen.
Falls sie sich selbst mit Montessori beschäftigen, wissen sie um die Wichtigkeit und die Vorteile dieses pädagogischen Bildungskonzepts.
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wojtek o
11 months ago
Vielen Dank für die wunderbare Zeit bei Euch!! Meine Kinder erzählen immer noch, wie gerne sie zu Euch gekommen sind und vermissen jetzt besonders, wie Sie immer im Mittelpunkt standen. Euer Augenmerk auf die Persönlichkeit und Eigenheiten der Kinder hat mich zum Anfang schon sehr beeindruckt. Ich höre Heute schon: Aber Ela hat das so gmacht... Bei Ania konnte ich aber... :-) Ich wünsche Euch alles Liebe und Nerven wie Stahlseile, um Euere Arbeit weiter mit so viel Einfühlungsvermögen und Hingabe, Gesprächsbereitschaft und Fantasie weiter zu führen. Herzliche Grüße W.O.
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