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KONTEXT:Wochenzeitung
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Die KONTEXT:Wochenzeitung ist unabhängig. Sie wird von keinem Wirtschaftsunternehmen und keinen Lobbyisten finanziert.
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Was war 2014 wichtig? Der eine wird sagen, die Geburt seiner Tochter, die andere: der Wasserwerfer-Prozess. Alles höchst subjektiv. Wir haben unter unseren Autoren herum gefragt, was sie besonders beschäftigt hat, und sie gebeten, ihre Geschichten weiter zu schreiben. Das Jahr im KONTEXT-Spiegel ab Mitternacht (MEZ) auf www.kontextwochenzeitung.de
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Pegida, Kagida - und jetzt Stugida? Also "Spaziergänge" gegen die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes auch in Stuttgart? Es gebe eine "sichere Quelle" und Informationen, dass die Vorbereitungen für eine Stugida-Demo am 5. Januar laufen, heißt es vom Bürgerprojekt Die Anstifter. Untätig will man schwäbischen Pegida-Anhängern das Feld nicht überlassen . Am Montag, 5. Januar 2015 soll auch Stuttgart ein Zeichen gegen "Pegida" setzen. Die Anstifter rufen zur Gegen-Demo auf. Start 17 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Nach städtischen Angaben ist bisher allerdings nur die Gegen-Demo angemeldet.

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Kennzeichnung der Polizei kommt! Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand ließ nicht locker, jetzt hat er eine "gute Nachricht zum Jahresende: Baden-Württemberg wird Kennzeichen für Polizistinnen und Polizisten einführen". Dies sei ein "wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Bürgernähe". Denn die Polizei trete "nicht mehr als anonyme Staatsmacht auf". SPD-Innenminister Reinhold Gall hatte lange gezögert und das Vorhaben als "nicht vorrangig" erachtet. Auch als Folge des "Schwarzen Donnerstag" ist es aber im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Der Sozialdemokrat erklärt sein Einlenken auch mit Erfahrungen anderer. Fünf Bundesländer hätten eine solche Pflicht bereits eingeführt, in drei weiteren gebe es Planungen. Eine Kennzeichnung sei "auch für Baden-Württemberg sinnvoll".
Vor einem Jahr hatte sich Hildenbrand sogar öffentlich mit Gall angelegt, weil der nicht ran wollte an die Idee, gegen die die Deutsche Polizeigewerkschaft hierzulande auch weiterhin agitieren will. "Der Minister macht mir bisher zu viel Blaulicht und zu wenig Grün-Rot", so der damals 25-Jährige, der mit dieser Einschätzung einen Sturm der Entrüstung unter SPD-Innenpolitikern in der Landtagsfraktion auslöste. Aus der Ruhe bringen ließ sich der Grüne davon aber nicht. Immer wieder beharrte er auf den Zahlen- oder Buchstabencodes, gerade mit Blick auf die Polizisten selber. Sie könnten künftig nicht mehr für das Fehlverhalten einzelner Kollegen in Mithaftung genommen werden. Dadurch werde "das gute Ansehen der Polizei und das Vertrauen in polizeiliches Handeln weiter gestärkt". Für viele Stuttgart-21-Gegner war die Kennzeichnung ein Lakmustext für die Standhaftigkeit der Grünen. Immer wieder wurde in der Vergangenheit unterstellt, dass die den Plan gar nicht mehr ernsthaft verfolgen.
Als erstes Bundesland hatte 2011 Berlin eine Kennzeichnungspflicht eingeführt. Die Beamten können zwischen einer individuellen Dienstnummer und ihrem Namen wählen. Rheinland-Pfalz und Hessen folgten, ebenso Brandenburg. In Bremen tragen Polizisten in geschlossenen Einsätzen seit einigen Monaten fünfstellige Nummern. Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen eine anonyme Kennzeichnung einführen.
KONTEXT-Bericht zur Kennzeichnungsdebatte: http://ow.ly/GyltJ

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Winfried Kretschmann spricht der Partei "Die Linke" das Bewusstsein für die soziale Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt ab. "Das haben diese Leute gar nicht auf dem Fillm", sagt der Grüne im dpa-Gespräch. Und weiter: Die Linke tue immer so, "als seien wir noch eine Nationalökonomie". Immerhin findet Thüringens neuer Ministerpräsident, Bodo Ramelow, die Gnade des Kollegen: Der sei ein "pragmatisch orientierter Mensch", mit dem man regieren könne. Wenige Tage vor Weihnachten hatte Kretschmann bereits ein Grün-rot-rotes Bündnis für Baden-Württemberg ausgeschlossen, sollte es bei den Wahlen im März 2061 für die derzeitige Landesregierung nicht reichen: Er sehe bei der Linken im Südwesten "nichts Originelles".
Aktueller KONTEXT-Beitrag zu Kretschmann: http://ow.ly/Gso0R

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KONTEXT wünscht ein schönes Weihnachtsfest - und liefert besinnliche Lektüre frei Haus: "Stille Nacht, helle Nacht" - Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch des Lichts. Das Christkind würde Lichterketten und Blinkesterne ausknipsen, glaubt unser Autor. Lesen: http://ow.ly/Go8uW
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Der Tod von Udo Jürgens bestürzt auch die Stuttgart-21-Gegner - weil er ein zeitkritischer Schlagersänger war. Anfang der 70er-Jahre sang er "Lieb Vaterland magst ruhig sein. Die Großen zäunen Wald und Ufer ein und Kinder spielen am Straßenrand ..." - und brachte damit Biederfrauen und Biedermänner in Rage. Wie politisch darf ein Schlagersänger sein, fragte sich die Gesellschaft. In S-21-Foren wird zudem betont, dass Jürgens am 30. September (1934) Geburtstag hatte, einem Datum, das in Stuttgart die Erinnerung an den Schwarzen Donnerstag mit der gewaltsamen Räumung des Schlossgartens weckt.
WDR-Audio-Porträt zu Jürgens und "Lieb Vaterland"-Lied: http://ow.ly/Ghw8V
Foto: Steindy
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Heute vor 56 Jahren, am 20.12. 1956, ist Paul Bonatz, der wichtigste Vertreter der "Stuttgarter Schule" des Bauens gestorben. Sein wichtigstes Bauwerk, der Stuttgarter Hauptbahnhof, wurde bekanntlich für das Bahnprojekt Stuttgart 21 teilweise zerstört. Ein Stein aus den Seitenflügeln des Bonatz-Bahnhofs als Geschenk? KONTEXT sagt, wo es ihn und welchere alternative Geschenke gibt: http://ow.ly/Gdjuc
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Die Brüdergemeinde Korntal hat die Expertin benannt, die die Missbrauchsvorwürfe gegen die Einrichtung aufarbeiten soll: Die Landshuter Professorin Mechthild Wolff soll ab Januar das Projekt „Aufarbeitung und Prävention im Brüdergemeindewerk“ leiten. Die 52-jährige Erziehungswissenschaftlerin gehört dem Fachbeirat beim Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung zu Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) an. Die Betroffenen kritisieren scharf, dass die Brüdergemeinde Wolff ohne Rücksprache mit den ehemaligen Heimkindern ernannt hat und sprechen von einem Affront. Nach KONTEXT-Recherchen steht außerdem fest: Korntal wird Thema des Evangelischen Kirchentags 2015 in Stuttgart. Siehe Bericht: http://ow.ly/GboBc
Bild: Weihnachtsfeier der Brüdergemeinde Korntal
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Schöne Bescherung: Mit 540.000 € kassiert Marco Reus den teuersten Strafzettel aller Zeiten. Das Bußgeld ist für den Dortmunder Fußballprofi trotzdem ein Schnäppchen: Reus verdient 6.000 € - täglich. Das verraten die Tagessätze (90), die ihm aufgebrummt wurden. Weit mehr müsste Zlatan Ibrahimovic, der Topverdiener im europäischen Fußballzirkus, bezahlen. Der Stürmer des französischen Erstligisten Paris Saint-Germain verdient 1655 € - pro Stunde. Selbst im Schlaf.
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Trotz Reader &, Tablett: Bücher gehören noch immer zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Wir haben die KONTEXT-Leselektüre für unter den Christbaum: "Der König weint - Der Erste Weltkrieg und der Südwesten" und "Politische Justiz in unserem Land". Beide Bücher gibt´s im Buchhandel oder direkt bei KONTEXT. Mehr Infos auf KONTEXT: http://ow.ly/G65q7
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