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Anke Nägele
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Wer aufhört zu lernen, hört auch auf, gut zu sein.
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Wenn es einen erstmal erwischt hat, weiß man solch guten Rat zu schätzen.
Originally shared by GreAt Rohrreinigung & Kanalsanierung
Verstopfte Abflüsse? Da ist schnelle Hilfe gefragt! Verstopfte Abflüsse kommen meist unverhofft und ungelegen. Ist das Malheur erst einmal passiert, geht im Haushalt nichts mehr. Umso wichtiger ist schnelle Abhilfe. Kleinere Abflussverstopfungen können…
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Von wegen fair: Berliner Start-ups zahlen Frauen 25 Prozent weniger als Männern - manager magazin
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Trügerische Fördermittelquoten in Wettbewerbsaufrufen

Attraktive Fördermittelquoten sind entscheidend für Unternehmen, um an Wettbewerbsaufrufen teilnehmen zu können. Die Teilnahme an Wettbewerben, um für innovative Ideen/Dienstleistungen/Produkte Fördermittel zu akquirieren, ist zeitaufwändig. Je genauer man plant – und das ist anzuraten, um später keine bösen Überraschungen in der Finanzierung erleben zu müssen – desto höher wird der Zeitaufwand. Für einen gut geschriebenen Projektantrag von 30 Seiten können da ohne weiteres ein paar Wochen Arbeit zusammenkommen, denn es gilt, die vorgeschriebenen Inhalte so nachvollziehbar darzustellen, dass sie auf der einen Seite eine Jury überzeugen können und gleichzeitig so genau sind, dass das Unternehmen später in der Realisierungsphase keinen Schaden erleidet. Die Beratung zu solchen Anträgen seitens des Projektträgers geht meist nicht so weit ins Detail wie wünschenswert und zu Fördermittelquoten werden keine verbindlichen Angaben gemacht.

Naturgemäß ist die Freude groß, wenn ein positiver Entscheid des Fördermittelgebers ins Haus flattert. Diese Freude wird oft getrübt durch die dann folgenden Restriktionen, wie z.B. der Reduzierung der Fördermittelquoten um 20% oder 30 %.  Mit durchaus verbesserungswürdigen Verfahren wird der Antragsteller dann dazu veranlasst, die geringere Quote zu akzeptieren und entsprechend mehr eigene Mittel einzubringen.

Und hier beginnt es für Unternehmen, ärgerlich zu werden. Ab Fördermittelquoten von 50 % und weniger lohnt nämlich ein Projektantrag oft nicht mehr. Wenn man mal alle Kosten eines solchen Projektes zusammenrechnet, die nur mit der fördermittelbedingten Abwicklung und Organisation zu tun haben sowie die nicht förderbaren Kosten und diese von der Fördersumme abzieht, bleibt meist nicht genug übrig, damit sich die Mühe lohnt, zumal der zeitliche Verzug durch ein langwieriges Antragsverfahren auch noch eine Rolle spielt.

Bei der Entscheidung, ob Antragstellung oder nicht ist spätestens hier Obacht zu geben, denn so oder ähnlich lautet es meist auf den letzten Seiten eines Wettbewerbsaufrufes:

„Der finanzielle Zuschuss aus EFRE-und Landesmitteln im Rahmen dieses Leitmarktwettbewerbes beträgt für Unternehmen mit
• 1 bis 9 Beschäftigten und einem Umsatz bis 2 Mio. € oder einer Jahresbilanzsumme bis 2 Mio. € höchstens 80 %
• 10 bis 49 Beschäftigten und einem Umsatz bis 10 Mio. € oder einer Jahresbilanzsumme bis 10 Mio. € höchstens 70 %
• mehr als 49 Beschäftigten höchstens 50 %“
Erst im „Kleingedruckten“ ist dann zu lesen, dass diese als Höchstgrenzen anzusetzen sind, wenn der Unionsrahmen oder z.B. NRW-Richtlinien aufgrund der speziellen Art des Vorhabens nur niedrigere Fördersätze erlauben. Das heißt übersetzt, dass die Quote niedriger ist, je nachdem, was in den o.g. Auflagen steht und was der Fördermittelgeber unter „spezieller Art des Vorhabens“ versteht. Und da man als KMU in der Regel nicht mit dem Unionsrahmen oder allen möglichen Förderrichtlinien per du ist, fällt dieser Passus meist nicht auf oder ihm wird nicht so viel Gewicht beigemessen, schließlich sollte doch gelten, was da oben steht.

Selbst wenn man sich durch diesen Verordnungswust durchgearbeitet hat und entsprechend korrekt beantragt hat – z.B. „industrielle Forschung“ entlang des Schemas der EU mit den entsprechenden TRLs – so kann es doch wieder dazu kommen, dass der Projektträger den Antrag in „experimentelle Entwicklung“ einordnet und schon ist die Fördermittelquote wieder reduziert.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich bei den intransparent präsentierten Förderquoten durchaus um ein bewusst in Kauf genommenes wenn nicht sogar geplantes Prozedere des Projektträgers handelt, um an ausreichend hochwertige Projektanträge zu kommen. Würde ein niedriger Fördersatz von vornherein feststehen, wäre bei schlechten Fördersätzen sicherlich damit zu rechnen, dass keine oder nur wenige Projektanträge eingereicht werden. Wenn man als Unternehmen dagegen schon die Investitionen in einen Projektantrag getätigt hat und erst dann vor der Entscheidung „machen“ oder nicht steht, könnte das Kalkül des Projektträgers durchaus aufgehen, dass sich Unternehmen dann doch auf eine niedrigere Quote herunterhandeln lassen. Vorteil: Je niedriger die Förderquote desto mehr Projektanträge können gefördert werden, desto mehr an Image und PR gewinnt der entsprechende Träger.

Fazit: Wenn Ihnen solches widerfährt – unsere Empfehlung – geben Sie ihren positiven Entscheid zurück. Dann verbuchen Sie nämlich nur die Kosten der Antragstellung als Verlust (im besten Fall können Sie die Planung sogar noch bei einer freien Finanzierung Ihres Vorhabens brauchen) und verlieren nicht noch mehr an Geldern und Zeit für unnötige administrative Kosten eines solchen Projektes.

 
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Die ersten Fördermittelaufrufe und -wettbewerbe für die Förderperiode 2014-2020 stehen vor der Tür und werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Wer sich um die lukrativen Zuschüsse bewerben möchte, sollte gut vorbereitet in eine Antragstellung gehen, um der Konkurrenz die erforderliche Nasenlänge voraus zu sein.

Nutzen Sie unser Seminar "Projektentwicklung für Förderprojekte in Wettbewerbsverfahren", um ihre Chancen auf erfolgreiche Projektakquise deutlich zu erhöhen. 

Als erfahrener EU-Practitioner mit eigenen erfolgreich akquirierten Projekten und Erfahrung in der EU-Evaluation von Projektanträgen weihe ich Sie gerne in die Kunst der erfolgreichen Fördermittelakquise ein. 

Info und Anmeldung unter:
http://www.foerdermittel-und-zuschuesse.de/html/foerdermittel-seminar-projektentwicklung.php

Anke Nägele - AN-Training GmbH 
www.foerdermittel-und-zuschuesse.de
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Kräftig investiert hat die BB Regio eG in die Akkreditierung als Mikrofinanzierer. Alleine über 8000 Euro flossen für die Fortbildung an das Deutsche Mikrofinanz Institut (DMI). Hinzu kamen noch etliche Reisekosten und eine Vielzahl an aufgewendeten…
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Warum das Bier eigentlich 10 Euro kosten müsste! Ein nicht so ganz bierernster Beitrag zum Thema Steuern und Existenzgründung.
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Das Leben ist schon hart genug - schön, dass es auch solche Bilder gibt.
Jeder der mal ein Streifenhörnchen hatte wird Tränen lachen! :))
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60.000 Euro mehr - das ist die stolze Bilanz für ein mittelständisches Unternehmen, das Investitionen clever mit Fördermitteln finanziert.

Wie funktioniert das eigentlich mit den Fördermitteln? Kommt dabei was rum für die Unternehmen? Für alle, die gerne Geld für ihr Unternehmen besorgen, gibt es hier ein Förderbeispiel aus der Praxis:

http://www.foerdermittel-und-zuschuesse.de/html/forderbeispiel.html
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Sie entwickeln innovative, holzbasierte Dämmstoffe für energieeffiziente Häuser?

Dann könnten Sie hier Ihre Wissensbasis verbreitern und sich dieses auch noch mit Europäischen Fördermitteln sponsern lassen. Ein französiches Unternehmen sucht deutsche Projektpartner, süätere Geschäftsbeziehung erwünscht!

mehr unter:
http://www.foerdermittel-und-zuschuesse.de/html/pg-fr57m3.html

Wir unterstützen Sie bei der Anbahnung und Abwicklung. Lust auf neuen Wind in Ihrer Firma? Dann rufen Sie uns doch einfach an. Tel. 0212 2311021
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