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Regionalverband FrankfurtRheinMain
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Alltag macht Geschichte – verborgene Schätze der Region
Hohe Brücken, schwarze Berge und gekühltes Bier in Dornheim
Wenn in vergangenen Zeiten die Menschen aus Dornheim – einem Stadtteil von Groß-Gerau am südlichsten Rand des Verbandsgebietes – zum Markt nach Darmstadt wollten, so fuhren sie über die Darmstädter Landstraße in Richtung Südosten. Diese „Alte Darmstädter Landstraße“ ist heute nicht viel mehr als ein Feldweg. Dichte Baumhecken begleiten den Weg, der zum Teil über einem Damm verläuft. Er führt zur Hohen Brücke, erbaut 1749, die den Landgraben quert und zum „Dreiländereck“, wo die Gemarkungen von Dornheim, Griesheim und Wolfskehlen aneinanderstoßen.
Etwas weiter westlich, am Schwarzen Berg, befindet sich ein historischer Eiskeller. Die Familie Lerch besaß seit dem Jahr 1765 eine eigene Brauerei in Dornheim. Das Bier wurde im Gasthaus „Zum alten Brauhaus“ ausgeschenkt, eines von ehemals elf Gasthäusern in Dornheim. 1879 bauten die Brauereibesitzer den großen Eis- und Bierkeller. Beim Brauen von untergärigem Bier benötigt man Temperaturen zwischen vier und neun Grad. Vor der Anwendung technischer Kühlanlagen behalfen sich die Brauereien deshalb mit dem Bau von Eiskellern. Diese wurden im Winter mit ausgesägten Eisblöcken befüllt, die aus zugefrorenen Gewässern stammten. So blieb die Temperatur in den Kellern bis in den Spätsommer konstant.
Mehr als 750 Wagen Natureis konnte der große Eiskeller am Schwarzen Berg fassen. Noch heute existiert die etwa acht Meter hohe Rampe, die zum Befüllen diente. Sie ist inzwischen dicht mit Gehölzen bewachsen. Auch einige Öffnungen zum Einfüllen des Eises sind noch erhalten geblieben. Frisch gebrautes Bier gibt es an diesem Ort schon lange nicht mehr. Nur bis zum Jahr 1919 schenkten die Lerchs ihr Selbstgebrautes aus. Heute dient der Keller als Lager- und Abstellraum.

Was hat der Regionalverband mit kulturhistorischen Landschaftselementen zu tun?
Der Mensch verändert seine Umwelt, er legt Felder an, treibt Handel, errichtet Gerichtsstätten und Grenzen. Kurz, er verwandelt reine Landschaft in eine Kulturlandschaft.
Kulturhistorische Landschaftselemente sind Zeugnisse dieses Schaffens. Grenzsteine, Gerichtskreuze oder historische Fischteiche stehen oft nicht unter Denkmalschutz, auch wenn sie viel über unsere Vergangenheit verraten. Der Regionalverband katalogisiert und kartiert diese kulturhistorischen Landschaftselemente. Von ihm stammt die Ausstellung „Alltag macht Geschichte“, die seit 2006 dauerhaft im Freilichtmuseum Hessenpark zu sehen ist. Weitere Informationen und das Kulturlandschaftskataster finden Sie unter:
http://www.region-frankfurt.de/historischekulturlandschaft


Fotos: Regionalverband; Christian Wiegand

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05.04.17
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„1 aus 75“ – Unsere Verbandskommunen im Porträt
Die Stadt Hanau

Es war einmal eine Burg auf einer Flussinsel – so könnte ein Märchen der Brüder Grimm beginnen. Sie sind die wohl berühmtesten Söhne Hanaus. Die Burg existiert nicht mehr, aber der Name „Hagenouwa“, also Hanau, erinnert noch heute an den befestigten Ort an der Mündung der Kinzig in den Main. Im Jahre 1143 erstmals erwähnt, war er Residenzstadt der Herren und Grafen von Hanau. 1303 erhielt Hanau die Stadt- und Marktrechte. Ende des 16. Jahrhunderts waren es calvinistische Glaubensflüchtlinge aus den heutigen Niederlanden und Belgien, die die Wirtschaft Hanaus zur Blüte brachten und die Neustadt errichteten. Mit ihnen kamen geschickte Handwerker. Daran erinnert heute das Deutsche Goldschmiedehaus – vormals Altstädter Rathaus.

Hanau teilt das Schicksal vieler deutscher Großstädte. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten alliierte Fliegerbomben die komplette Innenstadt. Hanau musste sich architektonisch immer wieder neu erfinden – bis heute. Ein großangelegter Umbau der Innenstadt wurde realisiert, ebenso die Konversion der ehemaligen Militärareale der US-Army, wo bis 2008 bis zu 30.000 Personen stationiert waren. Mehr als 97.500 Menschen leben inzwischen in der sechstgrößten Stadt Hessens.

Hanau ist bestens vernetzt: direkte Autobahnanschlüsse an die A3, A66 und A45 (Hanauer Kreuz), vier ICE-Strecken über den Hauptbahnhof und ein Hafen. Hanau gilt als wichtiger Hightech-Standort mit Schwerpunkt Materialtechnik. Vier Industriebetriebe zählen zu den 100 größten Unternehmen in Hessen. Zahlreiche Dienstleistungsunternehmen haben sich in der Stadt angesiedelt: Handel, Verkehrswirtschaft, IT-Dienstleister und das Gastgewerbe sind wichtige Arbeitgeber.

In und um Hanau gibt es jede Menge zu entdecken: etwa die historischen Kuranlagen im Staatspark Wilhelmsbad, das 1712 errichtete Barockschloss Philippsruhe mit Historischen Museum und den Wildpark „Alte Fasanerie“. Eine Attraktion sind die dort lebenden Wölfe. Sie erinnern an das „Rotkäppchen“ der Brüder Grimm, deren Nationaldenkmal auf dem Neustädter Marktplatz steht.

Stadtverwaltung Hanau
http://www.hanau.de/

Touristische Angebote und Sehenswürdigkeiten
http://www.hanau.de/tourismus/index.html

Hanau neu erleben - Hanau Marketing GmbH
http://www.hanau-neu-erleben.de/va/index.html

Internetseite der deutschen Märchenstraße
http://www.deutsche-maerchenstrasse.com/de/

Fotos: Medienzentrum Hanau-Bildarchiv
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05.04.17
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Alltag macht Geschichte – verborgene Schätze der Region
Die historische Weinstraße in Oberursel und ihre Wegbegleiter

Nicht nur in der Pfalz gibt es eine „Weinstraße“, sondern auch in Oberursel. Letztere hat jedoch gar nichts mit Wein zu tun. Der heute befestigte Feldweg leitet seinen Namen vom ursprünglichen Begriff „Wagenstraße“ ab. Die auch als „Homburger Straße“ bekannte Route ist schon Jahrhunderte alt und führt von Hofheim und Steinbach nach Ober-Eschbach. Sie durchläuft die Ackerflächen zwischen Bad Homburg v. d. Höhe und Weißkirchen. Am Wegesrand haben die Menschen längst vergangener Zeiten Spuren hinterlassen, die auch heute noch zu entdecken sind. Zum Beispiel steht wenige Gehminuten von der S-Bahn-Haltestelle Weißkirchen Ost entfernt ein Steinsockel aus Basalt mit der Inschrift „1519 IR“. Er entstand im Jahr 1519 als Befestigung eines Wegekreuzes, das entweder der Orientierung oder aber religiösen Zwecken diente und heute verschwunden ist.

Weitaus weniger offensichtlich ist ein alter Basaltsteinbruch in der Nähe des Kalbachs am Wegesrand. Einst war er eine Rohstoffquelle für nahe gelegene Bauten – etwa die Bommersheimer Wasserburg. Heute ist im sogenannten „Hubertus-Wäldchen“ unter großflächigem Bewuchs versteckt nur noch eine Senke auszumachen. Über die Jahrhunderte – schon die Römer sollen den Bruch genutzt haben – holte sich die Natur den künstlich geschaffenen Abbauort Stück für Stück zurück.

Aus Basaltstein besteht auch ein verwitterter Bildstock, der unweit der A661 zu finden ist. Der sogenannte „Zweite Stein“ kennzeichnet die Kreuzung von Weinstraße und der alten Mainzer Straße. Der Stein besitzt eine Nische, die zu früheren Zeiten ein längt verschollenes Gnadenbild enthielt. Dieses könnte zum Beispiel Maria mit dem Jesuskind gezeigt haben, vor der Gläubige einst um Gottes Gnade gebeten haben. Seit 1992 steht an dieser Stelle eine Kreuzigungsszene. Bislang war es nicht möglich, den Bildstock zeitlich einzuordnen. Auf der Weinstraße gibt es also einiges zu entdecken – wenn das nicht zu einem ausgiebigen Spaziergang einlädt.



Was hat der Regionalverband mit kulturhistorischen Landschaftselementen zu tun?

Der Mensch verändert seine Umwelt, er legt Felder an, treibt Handel, errichtet Gerichtsstätten und Grenzen. Kurz, er verwandelt reine Landschaft in eine Kulturlandschaft.
Kulturhistorische Landschaftselemente sind Zeugnisse dieses Schaffens. Grenzsteine, Gerichtskreuze oder historische Fischteiche stehen oft nicht unter Denkmalschutz, auch wenn sie viel über unsere Vergangenheit verraten. Der Regionalverband katalogisiert und kartiert diese kulturhistorischen Landschaftselemente. Von ihm stammt die Ausstellung „Alltag macht Geschichte“, die seit 2006 dauerhaft im Freilichtmuseum Hessenpark zu sehen ist. Weitere Informationen und das Kulturlandschaftskataster finden Sie unter:
http://www.region-frankfurt.de/historischekulturlandschaft


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08.02.17
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Wer hat das beste Klimaschutzprojekt?

Innovationen beim Klimaschutz schonen nicht nur die Umwelt, sondern sie sind auch preisverdächtig. Der Regionalverband und die Hochschule Fresenius rufen dieses Jahr zum „Wettbewerb Klimaprojekt Region FrankfurtRheinMain“ auf. Der Wettbewerb soll vorbildliche Initiativen zum Klimaschutz, zur nachhaltigen Energienutzung und zur Anpassung an den Klimawandel bekannt machen und auszeichnen.

Die Ausschreibung richtet sich an Kommunen, Landkreise, kommunale Einrichtungen sowie Unternehmen, die Projekte aus einer der zehn Kategorien Beratung und Bildung, Biomasse, Energieeffizienz, Geothermie, Klimaanpassung, Mobilität, Netzwerk, Sonne, Wasser und Wind im Verbandsgebiet aufgelegt haben. Abgabeschluss ist der 17. März 2017.

Drei herausragende Projekte nehmen im Herbst dieses Jahres an der offiziellen Preisverleihung teil. Das erstplatzierte erhält zwei E-Bikes, die weiteren Preise sind ein kleines Solarmodul zur eigenen Stromerzeugung und ein E-Auto kostenlos für zwei Tage. Zusätzlich entstehen Video-Portraits von den Gewinnerprojekten. Die Sachpreise werden gesponsert von entega, LeihDeinerUmweltGeld, Solar Info Zentrum, Polarstern und mobileeee.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier:
http://klimaenergie-frm.de/?NavID=2617.55


Zu den Video-Portraits der Gewinner des letzten Wettbewerbs:
https://www.youtube.com/watch?v=SiKF3se22wI (Rhein-Main Deponie GmbH)
https://www.youtube.com/watch?v=l-tcGrTTX0M (Stadt Rüsselsheim)


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Wussten Sie schon, dass es in FrankfurtRheinMain immer mehr Geburten gibt?

Der Storch bringt die Kinder, das ist doch klar, und 2015 hatte er in der Region Frankfurt RheinMain besonders viel zu tun. Denn vor zwei Jahren gab es im Verbandsgebiet erneut einen Geburtenüberschuss – bereits zum zwanzigsten Mal in Folge. Das zeigt die kürzlich veröffentlichte Broschüre ‚Regionales Monitoring 2016‘. Zuletzt stand der Höchstwert von 23.660 Geburten insgesamt 22.305 Sterbefällen gegenüber, so dass sich ein Plus von 1.355 ergab. Bezogen auf die Zahl der Einwohner haben insbesondere die „Schwarmstädte für junge Menschen“ mit ihrem großen Arbeitsplatzangebot – nämlich Frankfurt mit 11,6 Geburten je 1.000 Einwohner und Offenbach (11,9) – viele Geburten zu verbuchen. Spitzenreiter sind jedoch Raunheim mit 14,0 Geburten pro 1.000 Einwohner und Dietzenbach mit 13,3. Im Verbandsgebiet insgesamt wurden 2015 durchschnittlich 10,2 Kinder je 1.000 Einwohner geboren.

Weitere Zahlen und Fakten aus der Region FrankfurtRheinMain finden Sie unter:
http://www.region-frankfurt.de/Regionalverband/Region-in-Zahlen

Die aktuelle Monitoring-Broschüre 2016 gibt es als Download (PDF, 13,3 MB) auf der Regionalverbands-Website:
http://bit.ly/2j0xyi8
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„1 aus 75“ – Unsere Verbandskommunen im Porträt
Die Gemeinde Kriftel

„Obstgarten des Vordertaunus“ – der Titel der Gemeinde Kriftel ist nicht weit hergeholt. Jedes Jahr gedeihen rund um den Ort herum reichlich Erdbeeren, Äpfel und andere Obstsorten. Etwa 200.000 Obstbäume stehen auf dem sogenannten Hochfeld. Das Klima in Mainnähe meint es seit jeher besonders gut mit der 11.000-Einwohner-Gemeinde im Westen des Verbandsgebietes. Auch wenn Kriftel landwirtschaftlich geprägt ist, so grenzt es doch direkt an die Stadt Frankfurt. Anno 790 wurde der Ort erstmals schriftlich erwähnt. Damals hieß er noch Cruoftera, was so viel wie Schluchtenbach bedeutet. Der Name beschreibt den heutigen Schwarzbach, der durch Kriftel fließt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bis Anfang der 1970er Jahre wuchs Krifel sehr schnell, sodass sich die Einwohnerzahl mit der Zeit fast vervierfachte. Ein ungewöhnlich hoher Anteil der Bevölkerung arbeitet in der Industrie. Zu den größeren Arbeitgebern zählen das Unternehmen Castolin Eutectic, das Anwendungslösungen bei Wartung, Reparatur und Verschleißschutz anbietet, der Verpackungsersteller A&R Carton sowie das Bauunternehmen sto. Auch der Liegeräder-Spezialist HP Velotechnik hat hier seine Produktion. Die Firmen profitieren von einer S-Bahnverbindung und einem Anschluss an die Autobahn A66, zu dem auch das „Krifteler Dreieck“ gehört.

Gut 105.000 Quadratmeter Fläche hat der Krifteler Freizeitpark, der zum Spaziergehen oder Beachvolleyballspielen einlädt. Im Sommer lockt das dazugehörige Parkbad mit seien Attraktionen. Der Ziegeleipark im Norden der Gemeinde wiederum ist Teil des Regionalparks RheinMain. Ziegelmauern und -steine wie auch alte Fotoaufnahmen erzählen von Zeiten als in Kriftel noch tausende Tonziegel entstanden. Die 1958 errichtete Bonifatiuskapelle erinnert an den mittelalterlichen Missionar und ist zugleich eine Station der Bonifatiusroute, die als Pilgerweg Mainz mit Fulda verbindet.

Bonifatiusroute:
http://www.bonifatiusroute.de/

Ziegeleipark:
http://bit.ly/2jbWnpc

Parkbad - Das Bad im Krifteler Freizeitpark:
http://bit.ly/2iENnww

Der Krifteler Freizeitpark:
http://bit.ly/2k3Xx6i

Gemeindeverwaltung Kriftel:
www.kriftel.de

Fotos :
Obsthof am Berg - MB Fotodesign
Kriftel von oben – Luftaufnahmen Riegler, Gemeinde Kriftel
Kapelle – Jäger, Gemeinde Kriftel
Obstbäume – Jäger, Gemeinde Kriftel
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19.01.17
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Bevölkerung und Beschäftigtenzahl wachsen stetig

Regionalverband gibt neue Monitoring-Broschüre heraus


Im Gebiet des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain lebten Ende des Jahres 2015 rund 2,3 Millionen Menschen. Das sind 6,2 Prozent mehr als zum Zeitpunkt des vorigen Zensus im Mai 2011. Allein die Großstädte Frankfurt und Offenbach konnten im Vergleichszeitraum Zuwächse von über neun Prozent verbuchen. Demgegenüber sind einige Kommunen in der Wetterau und im Usinger Land von leichten Bevölkerungsrückgängen oder weitgehender Stagnation der Einwohnerzahl betroffen. Dies geht aus der neuen Broschüre „Regionales Monitoring 2016 – Daten und Fakten zum Regionalverband FrankfurtRheinMain“ hervor, die der Verband jetzt veröffentlicht hat.

Weitere Informationen zur Monitoring-Broschüre gibt es unter:
http://bit.ly/2hZ4Rls

Unter diesem Link (PDF, 25 MB) können Sie die komplette Broschüre herunterladen:
http://service.region-frankfurt.de/RegMoni_RVFRM_2016_Web.pdf

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Alltag macht Geschichte – verborgene Schätze der Region
Der Speierling bei Ronneburg

Welcher Baum repräsentiert die Region FrankfurtRheinMain und ihre Traditionen in besonders guter Weise? Vermutlich ist es der Speierling. Der hier gezeigte Vertreter dieser Baumart ist rund 200 Jahre alt und steht am Heresberg im "Hinteren Wingert" in Ronneburg-Hüttengesäß. Dieser Flurname weist auf ehemaligen Weinanbau hin, der hier etwa ab 1850 in Obstanbau überging. Der Baum hat etwa 80 Zentimeter Stammdurchmesser und ist sehr vital.

Vielen Menschen ist der Speierling im Zusammenhang mit der Apfelweinherstellung ein Begriff. Das Geheimnis eines guten, herben „Ebbelwoi“ besteht in der richtigen Zugabe des gerbstoffreichen Saftes der unreifen, sehr sauren Früchte. Etwa zwei Prozent des Saftes werden vor dem Kelterungsprozess zugefügt. Dies führt zu einer besseren Haltbarkeit sowie zu einer schnelleren Klärung. Diese ist allerdings im Zuge des „NaturtrübTrends“ gar nicht mehr so gefragt. Dafür wird die fruchtig-herbe Note von Liebhabern des „Stöffsche“ in unserer Region besonders geschätzt. Wegen seines hohen Gerbstoffgehalts (Tannin) war der Speierling früher auch als Hausmedizin gegen Durchfall und Erbrechen bedeutsam. Daher rührt vermutlich auch der markante Name des Baumes.

Der Speierling mit den zwei bis vier Zentimeter großen, apfelähnlichen Früchten ist eigentlich mit der Eberesche (auch als Vogelbeere bekannt) verwandt. Seine gefiederten Blätter verraten uns das. Er gilt als einer der urwüchsigsten und schönsten Solitärbäume und ist gleichzeitig eine der seltensten Baumarten Deutschlands, was ihn im Jahr 1993 zum „Baum des Jahres“ machte. Trotz reicher Fruchtbildung vermehrt sich der Speierling schlecht. Er ist auch fast immer ein „Einzelgänger“.


Weitere Informationen zur Apfelwein - und Obstwiesenroute rund um Ronneburg:
http://www.ronnebursch.de/apfelwein.html



Was hat der Regionalverband mit kulturhistorischen Landschaftselementen zu tun?

Der Mensch verändert seine Umwelt, er legt Felder an, treibt Handel, errichtet Gerichtsstätten und Grenzen. Kurz, er verwandelt reine Landschaft in eine Kulturlandschaft.
Kulturhistorische Landschaftselemente sind Zeugnisse dieses Schaffens. Grenzsteine, Gerichtskreuze oder historische Fischteiche stehen oft nicht unter Denkmalschutz, auch wenn sie viel über unsere Vergangenheit verraten. Der Regionalverband katalogisiert und kartiert diese kulturhistorischen Landschaftselemente. Von ihm stammt die Ausstellung „Alltag macht Geschichte“, die seit 2006 dauerhaft im Freilichtmuseum Hessenpark zu sehen ist. Weitere Informationen und das Kulturlandschaftskataster finden Sie unter:
http://www.region-frankfurt.de/historischekulturlandschaft


Fotos: Reiner Erdt (Apfelbüro Ronneburg)

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02.12.16
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Die EU setzt auf Digitalisierung – was heißt das?
Beim Regionalverband informieren Fachleute über die Folgen für Wirtschaft, Kommunen und Bürger

Gemeinsam mit dem hessischen Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister begrüßte Verbandsdirektor Ludger Stüve am Mittwoch, 23. November, die Teilnehmer der Veranstaltung „Die Europäische Digitalisierungsstrategie: Ihre Bedeutung für Wirtschaft, Kommunen und Bürger“ in den Räumen des Regionalverbandes. Stüve erklärte in seinem Grußwort: „Die Digitalisierung hat großen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung unserer Region. Die erfolgreiche Umsetzung der Strategie zum digitalen Binnenmarkt durch die Europäische Kommission hat wesentliche Auswirkungen auf den Wohlstand und die Zukunftsfähigkeit von FrankfurtRheinMain und Hessen.“
Das Europabüro der Metropolregion FrankfurtRheinMain hatte gemeinsam mit dem Netzwerk „Europainfo Hessen“ Vertreter von Politik, Kommunen, Zivilgesellschaft und Unternehmen dazu eingeladen, sich zum Umsetzungsstand der Europäischen Strategie zum digitalen Binnenmarkt zu informieren. Hierzu gab Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, in seinem Vortrag einen umfassenden Überblick. In den darauffolgenden Workshops hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, über den Handlungsbedarf in den Bereichen Datenschutz und Urheberrecht sowie Industrie 4.0 zu diskutieren.

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Wegweisende Konzepte für die Zukunft der Region

Regionaler Flächennutzungsplan 2020 soll neue Akzente setzen

Der Startschuss für den neuen Regionalen Flächennutzungsplan 2020 (RegFNP) ist gefallen. Das Planwerk soll zukünftig Entwicklungskonzepte für die aktuellen Herausforderungen der Region FrankfurtRheinMain enthalten. Im Mittelpunkt stehen dabei: Siedlungsflächenentwicklung, Sicherung des Freiraums, Verkehr und Energie. Thomas Horn (CDU), Beigeordneter des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, sagte bei der Bekanntgabe im Historischen Museum Frankfurt (siehe Fotogalerie) am Mittwoch, 16. November, man müsse die Politik und die Fachöffentlichkeit frühzeitig bei der Erstellung mit einbinden. Denn: „Die anstehenden Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam meistern.“

Die vollständige Pressemitteilung finden hier auf der Internetseite des Regionalverbandes
http://bit.ly/2fZU5Lp

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18.11.16
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