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Literatur als Kunstform und Theorie / www.flugschrift.at
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One track of the album JAZZ & HAIKU (flugschrift Nr. 25 / ruth weiss)
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OUT NOW: flugschrift Nr. 25 von ruth weiss inkl. CD (Live-Recording aus dem "Bellevue Club" in Oakland)

Soeben erschienen ist die Jubiläumsausgabe der flugschrift. Sie wurde von der in den USA lebenden und heuer 90 gewordenen Dichterin ruth weiss mit einigen ihrer watercolor haiku paintings gestaltet. Beigefügt ist der flugschrift außerdem eine CD: ein Live-Mitschnitt einer ihrer fantastischen Jazz & Poetry Performances, aufgenommen von ihrem Biographen (u Mitherausger dieser Ausgabe) Thomas Antonic im Bellevue Club in Oakland Kalifornien im Jahre 2017.
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ruth weiss - Thomas Antonic zu Besuch bei Goddess of the Beat Generation


„plötzlich auf der lichtung. ein halbkreis von tänzern. / federn in bewegung. füße trommeln auf die erde. der / rhythmus zweier worte: WILLKOMMEN DAHEIM.“


So beschreibt ruth weiss in ihrem Langgedicht „full circle“ ihre Ankunft 1982 in Albion, einem kleinen Nest am Pazifik, 250 Kilometer nördlich von San Francisco am Highway No. 1, wo sie heute noch wohnt. Sie beendete damals ein langes, nicht immer freiwilliges Nomadendasein. Das Zentrum des Dorfes, das offiziell 169 Einwohner zählt, besteht aus einem Lebensmittelladen, einem Postamt und einem Restaurant am Ozean. Die meisten übrigen Häuser sind tief in den umliegenden Wäldern versteckt und haben keine Nummern. Am Telefon meint sie, man solle vom Dorfplatz in Richtung Landesinnere, nach etwa zwei Meilen bei der gelben Tafel mit dem schwarzen Pferd rechts abbiegen und bis ans Ende der Schotterstraße fahren. Leicht zu finden ist die Dichterin nicht.
Inzwischen ist es achtzig Jahre her, dass sich über 130.000 Menschen allein im ersten Jahr nach dem Anschluss auf der Flucht aus Österreich befanden, darunter der für eine Nachrichtenagentur arbeitende Wiener Oscar Weiss mit seiner Frau Fani und der 10-jährigen Tochter Ruth. Nachdem ein erster Fluchtversuch in die Schweiz gescheitert war, weil die Grenzsoldaten Warnschüsse über ihre Köpfe hinweg abgefeuert hatten, unternahm die Familie Ende 1938 eine waghalsige Reise quer durch Nazi-Deutschland nach Holland und konnte nach New York emigrieren. Die Verwandten, die in Wien zurückbleiben, werden in den folgenden Jahren in Konzentrationslagern ermordet.
In Harlem lernt das Mädchen als einziges weißes Kind ihrer Schulklasse Englisch im Slang der afroamerikanischen Mitschüler*innen. Zehn Jahre später trägt ruth weiss erstmals öffentlich Gedichte vor. Ab diesem Zeitpunkt schreibt sie ihren Namen konsequent klein, aus Protest gegen die „Law & Order“-Mentalität jener, die sie aus Österreich vertrieben hatten. 1949 beginnt sie in Chicago, wohin sie inzwischen übersiedelt ist, in Begleitung von afroamerikanischen Jazzmusikern ihre Gedichte vorzutragen. Durch ihre Sozialisation in Harlem ist sie bestens mit Rhythmik und Improvisationsformen dieser Musik vertraut. Kein Wunder, dass sie ihre Vortragsweise perfekt mit dem Bebop ihrer Zeit zu amalgamieren weiß. Ihre Stimme verwendet sie wie ein Instrument, die Mitmusiker bezeichnen sie als „Trompete“.
Nach ausgedehnten Trips per Autostopp mit ihrer ersten weiblichen Liebe namens Jeri durch die USA landet weiss 1952 in North Beach, dem Bohemien-Viertel von San Francisco, und wird integraler Bestandteil der dortigen Szene als Poetin, Performerin, Akt-Model und Kellnerin in diversen Bars. Etwas später trudeln die damals noch unbekannten Jack Kerouac, Neal Cassady und Allen Ginsberg in San Francisco ein und machen zusammen mit einigen anderen North Beach zum Zentrum der Beat Generation. ruth weiss ist mittendrin. Sie schreibt mit Kerouac nächtelang Haikus, zieht mit ihm und Cassady um die Häuser, performt wöchentlich im Jazzclub The Cellar, wo ihr Größen wie Dizzy Gillespie und Charles Mingus zuhören. Ihre männlichen Dichterkollegen erkennen das Potenzial der Verbindung von Lyrik und Jazz und beginnen selbst Schallplatten aufzunehmen, die sich bestens verkaufen. Seither gelten Kerouac, der 1957 mit seinem Roman „On the Road“ (dt. Unterwegs) weltberühmt wird, Lawrence Ferlinghetti, Kenneth Rexroth und andere als die Erfinder des Genres Jazz & Poetry. ruth weiss’ Rolle als Innovatorin bleibt Jahrzehnte unerwähnt.
Die männlich dominierte Beat Generation, die als Vorläufer der Hippie-Bewegung gegen den Konservatismus ihrer Zeit und für sexuelle Liberalisierung, Gleichstellung von Homosexuellen, Legalisierung von Drogen, die Rechte der Unterdrückten et cetera kämpfte, verwehrte ihren Kolleginnen und Kollegen den Zugang zum inneren Zirkel und damit den Weg zur Bekanntheit. Die Propagierung der sexuellen Befreiung vonseiten männlicher Beat-Autoren hat vor allem deren eigene Sexualität zum Gegenstand. „Frauen verbleiben im alten Klischee des Objekts, das der männlichen Reizstimulation dient und am Kriterium der sexuellen Attraktivität gemessen wird“, wie die Literaturwissenschaftlerin Uta Degner feststellt.
Tatsächlich erhält ruth weiss, als sie für ihren ersten Gedichtband „Steps“ nach Publikationsmöglichkeiten sucht, von City Lights-Inhaber Ferlinghetti, der 1956 Ginsbergs „Howl“ herausbringt und damit einen Millionenseller für seinen Verlag einfährt, eine Absage mit den Worten: „Wir veröffentlichen keine Literatur von Frauen. Punkt.“ Der Dichterin bleibt nichts anderes übrig, als ihre ersten vier Bücher, die zwischen 1958 und 1960 erscheinen, mithilfe ihres ersten Ehemannes, dem bildenden Künstler Mel Weitsman, der später Zen-Priester wird und heute noch immer als Abt das Berkeley Zen Center leitet, in Kleinstverlagen und geringer Auflage zu publizieren.
Durch das Trauma der Flucht aus Österreich zieht sie es außerdem vor, im Verborgenen zu agieren, anstatt im Rampenlicht zu stehen, mit Ausnahme ihrer Auftritte im geschützten Rahmen von Jazzkellern und Bars. So lebt weiss über Jahrzehnte hinweg von der Hand in den Mund. „Die einzige Mahlzeit für einen ganzen Tag war oft nur ein Hot Dog, die Biere wurden mir von diversen Barkeepern und -gästen in North Beach spendiert“, erzählt sie. Telefon hatte sie keines. Öfters fährt sie mit Mel für mehrere Monate nach Mexiko, vor allem, weil es dort auch billiger ist zu leben. Die Anreise finanziert sich das Paar durch Blutspenden.
Nach ihren ersten Buchveröffentlichungen experimentiert sie weiter mit der Transformation ihrer Lyrik ins Performative, arbeitet früh im Multimedia-Bereich mit Musik, Bildprojektionen und Film, schreibt mehrere Theaterstücke und organisiert Veranstaltungen, die als Vorläufer von Slam Poetry zu betrachten sind. Sie verwirklicht als Regisseurin 1961 ihren einzigen Film „The Brink“ und wirkt in mehreren Filmen des surrealistischen Künstlers Steven Arnold mit, die unter anderem in Cannes Aufsehen erregen. Ab 1976 veröffentlicht ruth weiss innerhalb von drei Jahren drei weitere Bücher, darunter „Single Out“ (dt. Rausgeholt), in dem sie ihre Flucht aus Österreich verarbeitet, und ihr opus magnum „Desert Journal“, das in 40 Gedichten eine 40-tägige Reise in die innere Wüste zum Inhalt hat. Ihr Stil wechselt zwischen narrativen Sequenzen bis hin zu abstrakten Formen. Oft lässt sie sich von Sprachspielen und Improvisation lenken, verlässt sich auf ihre Intuition anstatt traditionellen Mustern zu folgen. Der Erfolg lässt weiter auf sich warten.
Nach zahlreichen Übersiedlungen innerhalb San Franciscos und längeren Aufenthalten in Mexiko, Los Angeles, Seattle und Mendocino landet ruth weiss schließlich in Albion. Die Dichterin wird hier Umweltaktivistin und setzt sich gegen die Rodung der rund um die Gemeinde wachsenden Mammutbäume ein, sie schreibt, beginnt zu malen und fährt für Jazz & Poetry-Auftritte regelmäßig nach San Francisco.
Ein Jahrzehnt später – weiss ist inzwischen fast siebzig – arbeitet die kalifornische Autorin Brenda Knight an einem Buch mit dem Titel „Women of the Beat Generation“. Während ihrer Recherche begibt sie sich in den City Lights Bookstore und stößt mit ihrem Fuß auf einen Gegenstand unter einem Regal. Sie bückt sich und findet ein von zentimeterdickem Staub bedecktes Buch von ruth weiss. Knight hegt die Vermutung, dass die Autorin etwas mit den Beats zu tun haben könnte, nimmt Kontakt mit ihr auf und portraitiert sie in ihrem Buch, das ein Bestseller und zum Wendepunkt in weiss’ Karriere wird. „Ich weiß nicht, ob ich eine Beat-Poetin bin“, zeigt sich weiss heute noch gegenüber dieser Etikettierung skeptisch, „aber die Leute konnten unter diesem Label plötzlich etwas mit meiner Poesie anfangen.“ Brenda Knight antwortet darauf lapidar: „Das nennt man Marketing, Baby.“
1998 wird ruth weiss zu einem Beat Generation-Festival nach Prag eingeladen und reist von dort zum ersten Mal nach sechzig Jahren nach Wien. Hier trifft sie auf Christian Ide Hintze, den Leiter der Schule für Dichtung, der sie kurz darauf einlädt eine Schreibklasse zu unterrichten. Es folgen fast jährlich Besuche nach Wien, die Edition Exil veröffentlicht vier ihrer Bücher erstmals in deutscher Sprache, ihr Buch „a parallel planet of people and places“ in der Edition BAES wird 2012 zum „schönsten Buch Österreichs“ gekürt, es werden Theaterstücke von ihr in Wien aufgeführt und sie erhält die Ehrenmedaille der Stadt. Helmut Neundlinger fragt sich, für welche der beiden Seiten die späte Würdigung die größere Zier darstellt. Neben Wien tritt sie beim Sprachsalz-Festival in Hall in Tirol auf, tourt durch Deutschland, Spanien, Skandinavien und erobert sich eine zweite Fangemeinde in Europa.
In San Francisco füllt die über 80-jährige und nun als „Goddess of the Beat Generation“ titulierte Künstlerin, die schon 1950 ihr Haar grellgrün färbte und es jetzt wieder so trägt, inzwischen Konzertsäle. Beim 40. Jubiläum des „Summer of Love“ im Golden Gate Park tritt sie 2007 vor Canned Heat und nach Country Joe McDonald vor 80.000 Menschen auf und schreit mit ihrer markant rauchigen Stimme ihre Gedichte in die enthusiastische Menge. Ihr Begleiter fragt sich, wie die alte Dame das macht, nach einigen Flaschen Bier, mehr als einem Joint und einem Cut auf der Nase, weil sie schon am Nachmittag einmal betrunken umgefallen ist.
Am 24. Juni wurde ruth weiss neunzig Jahre alt und sie ist weit davon entfernt, ihren Lebensstil aufzugeben. Zum Frühstück genehmigt sie sich täglich ein oder zwei Biere und Eiscreme, raucht eine Zigarette nach der anderen, weil sie der ganze Gesundheitswahn nicht berührt und die Nationalsozialisten Rauchverbote erließen. Sie ist der lebende Beweis dafür, dass es auch anders geht. Die Wunde bleibt, die ihr als Kind zugefügt wurde. „Adolf Hitler aus Österreich“, wie sie betont, „war ein richtiger Gentleman, Nichtraucher, Vegetarier, Hundefreund … und nebenbei hat er Millionen Menschen umbringen lassen, die Deutschen und Österreicher in Roboter verwandelt und Europa ruiniert.“
Am Abend gibt es eine warme Mahlzeit, die ihr um zwanzig Jahre jüngerer Partner Hal Davis, ein Vietnam-Veteran und ehemaliger Schiffskoch, zubereitet. Auch er führte ein nomadisches Leben auf Ozeanen und in Biker-Gangs, bevor er ruth vor acht Jahren kennenlernte. Für den Gast aus Österreich trägt sie in ihrem idyllischen Garten ein paar Gedichte vor, unter anderem eine Liebeserklärung an Hal. Der sitzt andächtig neben ihr und sagt: „Du machst diesen Scheiß nur, um mich zum Weinen zu bringen.“ Anschließend arbeitet ruth weiss, wie jede Nacht, bis in die frühen Morgenstunden, schreibt Gedichte oder bringt ihr umfangreiches Archiv in Ordnung, bevor sie um fünf oder sechs Uhr morgens schlafen geht. Inzwischen hat sie über 25 Bücher veröffentlicht, an den Unis in Österreich, den USA, Spanien, Deutschland und Frankreich werden Diplomarbeiten und Dissertationen über sie geschrieben.
In einem ihrer jüngeren Gedichte heißt es: „ein wunder ist es / alt zu werden / frag den wein.“ Und schelmisch fügt sie hinzu: „aber ich trinke bier, meine wegweiser.“ Zwei Tage vor ihrem runden Geburtstag spreche ich sie auf das Jubiläum an. „Ach, das ist schon übermorgen? Ich habe keine Zeit, mich mit so etwas zu beschäftigten. Ich habe so viel zu tun, ich muss mindestens hundert werden.“ Für Besuch nimmt sie sich dennoch immer Zeit. Aus geplanten drei Tagen Aufenthalt werden am Ende zwölf.




Thomas Antonic wurde 1980 geboren, ist Schriftsteller und Literaturwissenschaftler an der Universität Wien, wo er ein Forschungsprojekt über die Beat Generation leitet. Er arbeitet gegenwärtig an einer Biographie zu ruth weiss. Zahlreiche Publikationen, zuletzt: „Wolfgang Bauer: Werk – Leben – Nachlass – Wirkung“ (Ritter Verlag 2018) und „Flackernde Felsbilder übler Nachtvögel“ (Ritter Verlag 2017).

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Die Anfang Okotober erscheinende flugschrift wird von der Grand Dame der Beat Generation ruth weiss gestaltet. Hier in ihrem Haus in Albion (nördlich von San Francisco) bei Arbeit daran mit ihrem Biographen und Mitherausgeber dieser Ausgabe Thomas Antonic. Fotos: © Daria Tchapanova
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23.08.18
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OUT NOW: flugschrift Nr. 24 Lisa Spalt

Wenn Sie noch nie etwas vom IPA (dem Institut für poetische Allltagsverbesserung) gehört haben, geschweige denn jemals auf den Begriff Psittacismus gestoßen sind, Sie sich immer schon mit einem Alptraum hilfesuchend an jemanden wenden wollten, der Ihre Träume verbessern kann oder wenn Sie sich gerne einmal vor einem wichtigen Ereignis von einer Mythomanin beraten lassen möchten, dann sind Sie hier richtig und nur einen Click weit davon entfernt. Sämtliche Infos dazu liefert Ihnen die neue flugschrift, gestaltet von Lisa Spalt – derzeit Personifikation des Institutes für poetische Alltagsverbesserung.


„Das IPA widmet sich der Erprobung von Fiktionen, hält die Erdichtung für den Kern der Welt. Die Natur habe es so eingerichtet, dass Fingieren Lust bereite wie das lebensnotwendige Essen. Bei Nichtbefriedigung Erkrankung am Realismus, Austoben in Verschwörungstheorien und Fake News.“



Wie immer bekommen Sie die flugschrift im Literaturhaus Wien um Euro 4 oder via Mail-Antwort direkt nach Hause (zzgl. Porto).

ABO-flugschrift: Wenn Sie sich für ein flugschrift-Abo (4 Ausgaben Euro 20 / D,CH Euro 26) entscheiden, erhalten Sie diese Ausgabe als Geschenk.

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Erscheint dieser Tage: flugschrift nr. 24
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22.07.18
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An der flugschrift Nr. 24 wird bereits gearbeitet. Auf den Fotos: Die Autorin und
Personifikation des Instituts für poetische Alltagsverbesserung Lisa Spalt und der Grafiker der flugschrift Dominik Hruza.
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02.07.18
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Vor-Schau (Eine Verlinkung) auf flugschrift Nr. 25, Erscheinungstermin: Anfang Oktober. Text von Paul Divjak im Magazin "Wina - Das jüdische Stadtmagazin" (http://www.wina-magazin.at/)
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OUT NOW flugschrift Nr. 23 von Kinga Tóth

Kinga Tóths flugschrift, die den Titel SPRACHBAU trägt, ist vorübergehende Begrenzung einer fortwährenden künstlerischen Arbeit an einem hybriden, sich laufend verändernden und erweiternden Zeichen-Körper, der sich auf selbstverständliche Weise in unterschiedlichen Formen – Visuelle Poesie, Sound-Performance, Wallwriting, Zeichnung, Wissenschaft, Journalismus... – ausdrückt, wie er auf ebenso selbstverständliche Weise das Ungarische mit dem Deutschen und dem Englischen, dabei zugleich Mutationen dieser Sprachen verwendend, zu etwas Neuem verbindet.

Kinga Tóth ist Sprachwissenschaftlerin, (Klang-)Poet-Illustratorin, Kulturmanagerin, sie arbeitet als Journalistin und ist Lektorin zweier Kunstmagazine. Darüber hinaus ist sie Songwriterin und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts. Gedichtbände (auf Ungarisch, Deutsch, Englisch) mit Illustrationen: ALL MACHINE/Allmaschine (Akademie Schloss Solitude Verlag DE, Magvető, HU, 2014), Wir bauen eine Stadt (Parasitenpresse, 2016), Village 0-24 (Melting Books, 2016), Holdvilágképűek (Magvető, 2017). www.tothkinga.blogspot.de
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