Yarncamp Tag 1

Nachdem es jetzt doch auch schon wieder zwei Tage her ist, will ich endlich mal über das diesjährige Yarncamp berichten.

Am 01. + 02. Oktober fand es in Frankfurt statt. Für diejenigen, die nicht wissen, was das ist, empfehle ich hier zu lesen www.yarn-camp.de

Ich habe an einigen Sessions teilgenommen und auch zwei gehalten.

In der ersten Session hat uns eine Mitarbeiterin von Hess Natur einen Einblick in die Alpaka-Zucht in Peru und ein Hilfsprojekt, das Hess dort laufen hat, gegeben. Das war recht informativ und ganz interessant, weil es sich dann zu einem Gedankenaustausch zum Thema Nachhaltigkeit und Fairtrade entwickelt hat.

Das zweite war "Selbstgenerierende Muster". Doerthe, Infomatikerin, zeigte uns, wie man mit einfachen Regeln ohne weitere Planung Muster stricken kann. So kann man zum Beispiel ein Strickstück in einer Hauptfarbe und einer Kontrastfarbe so gestalten, dass man in der ersten Reihe (oder Runde) in bestimmten Abständen eine Masche in Kontrastfarbe strickt und dann nach der Regel "wenn genau eine der drei Maschen, die sich unter der aktuell zu strickenden Masche befinden, in der Kontrastfarbe gestrickt ist, wird diese Masche auch in der Kontrastfarbe gestrickt. So ergeben sich Muster, die beinahe zufällig wirken. Ich weiß nciht, ob ich das mal anwenden werde, aber ich fand es ziemlich spannend. Davon abgesehen hat es mich wahnsinnig gefreut Doerthe wiederzusehen, die ich immer nur auf dem Yarncamp treffe und ins Herz geschlossen habe.

Danach habe ich eine kleine Session über Occhi gehalten und musste feststellen, dass 45 Minuten dafür schlicht zu kurz sind.

Dann war ich kurz im Hotel einchecken und habe eine Session verpasst.

Danach war zweifarbiges Patent an der Reihe. Sieht geil aus, ist aber echte Fleißarbeit. Das werde ich trotzdem so bald es geht mal ausprobieren.

Als nächstes habe ich Grundlagen des mehrfarbigen Strickens gelauscht, was sehr informativ war und mich dazu gebracht hat, mich nochmal damit auseinander setzen zu wollen, obwohl ich mich dabei saublöd anstelle. Sowohl Mari, die die Session abhielt, als auch David Wasser und Fia, die sie dabei unterstützten, haben so wunderschöne Projekte gezeigt und tolle Tipps gehabt, dass ich das unbedingt auch können will ^^

Dann gab es noch eine Diskussionsrunde über Ravelry, die ich am Laptop und Beamer so ein bisschen angeleitet habe.

Dazwischen gab es beinahe pausenlos Essen. Erst Frühstück, dann Mittagessen mit drei verschiedenen vegetarischen und veganen Gerichten (die außerordentlich lecker waren), sowie Nachtisch, der bei mir nicht mehr reinpasste und später noch Kuchen, der auch köstlich war.

Abends haben wir uns dann noch mit gut 30 Leuten in einem Apfelwein Lokal versammelt und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

#yarncamp  
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