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riesa efau. Kultur Forum Dresden
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kunst erfahren, kunst erleben, gesellschaft gestalten
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Morgen abend in der Motorenhalle.

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DAS KULTUR FORUM IM ZEITRAFFER Es war ein aufregender Weg, doch es ist geschafft und wir freuen uns riesig

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Wir möchten Sie und euch herzlich zur Eröffnung unseres Neubaus auf der Wachsbleichstraße 4a sowie zur Wiedereröffnung des riesa efau - Stammhauses in der Adlergasse 14 einladen. Wir freuen uns auf das gemeinsame Eröffnungsfest und viele spannende Ausstellungen, Kurse und Veranstaltungen sowie zahlreiche Gäste – so auch auf Sie und euch!

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Dokumentarisch, analytisch, poetisch oder assoziativ, mit Animationstricks oder performativen Inszenierungen: das Spektrum gegenwärtiger Videokunst ist ein Kosmos für sich. Das wird selbst deutlich, wenn man sich Arbeiten jener Videokünstler_innen anschaut, die in den letzten Jahren an der Internationalen Sommerakademie in Dresden unterricht(et)en haben. In Ausschnitten zeigen wir aktuelle Produktionen von Anneke de Boer (NL), Gabriele Nagel (Berlin), Ine Lamers (NL) und David Buob (Berlin/ Dresden). Mit ebenso großer Freude wie die Filme der Dozent_innen präsentieren wir eine Auswahl von Videos, die in den Sommerkursen hier vor Ort entstanden sind u.a. von Absolvent_innen wie Christina Werner (A), Kathrin Karras (D), Katharina Swoboda (A) und Helena Jirakova (CZ). Der Abend soll Appetit machen auf experimentelles Bewegtbild im Allgemeinen und auch auf eine Teilnahme am Videokurs oder anderen Angeboten der diesjährigen Sommerakademie.

Moderation: Susanne Altmann (künstlerische Leiterin der Sommerakademie) & Yvonne Anders (organisatorische Leiterin der Sommerakademie)
www.sommerakademie-dresden.de

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Das Ausstellungsprojekt boom, bubble & blast widmet sich den Phänomenen neuer rechter Bewegungen in Europa und ist im Januar 2015 gemeinsam und kurzfristig unter dem Eindruck der entsprechenden Protestbewegung in Dresden aus der ursprünglichen Idee von BBM (Beobachter der Bediener von Maschinen) heraus, einer Ausstellung zu gesellschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise, entwickelt worden.

Rechte Propaganda bündelt ganz offenbar diffuse Ängste vor Ungewissheiten oder Fremden. Unsicherheiten, die durch echte oder gefühlte Krisen oder auch durch persönliche Sozialisation verschärft werden können, bilden einen gefühligen Bodensatz, der den Blick auf die realen Probleme verstellt. Nicht die Pegida Demonstranten in Dresden oder entsprechende andere Bewegungen in Europa sind das wirkliche Problem, sondern dies ist eine Politik, die die weitere Umverteilung von unten nach oben begünstigt, die den Menschen das Gefühl gibt, einem Schicksal des eventuellen Abstiegs, einer gefühlten möglichen negativen Veränderung hilflos ausgesetzt zu sein. Das Wort ‚Bürokratur‘ umschreibt zudem trefflich den Umgang der meisten Behörden mit deren eigentlichen Souverän, den Angehörigen der Bevölkerung.

Was bedeutet der Titel "boom, bubble & blast"?

Der große Aufschwung (boom) und die Blase (bubble), die fast zwangsläufig folgt, dienen als geläufige Metaphern, anhand derer das Ausstellungs-Projekt zeigt, wie viel Freiraum durch ihr Platzen (blast) entstehen könnte. Die Künstler spekulieren über Möglichkeiten, Entwicklungslinien anders als bisher verlaufen zu lassen. Sie entwerfen Vorschläge zu Denk- und Handwerkzeugen zur nachhaltigen Bearbeitung von gesellschaftlichen Problemen und helfen damit, Unwohlsein am Gemeinwesen zu vergesellschaften - denn nur so können bitter nötige Antworten auf die Krisen der Gesellschaft entwickelt werden. Die Ausstellung zeigt Skulpturen, Malerei, Videos, Soundart, Fotografien, Performances, Dokumentationen von Interventionen im öffentlichen Raum von mehr als 40 internationalen Künstler_innen, die sich mit den Folgen von Krisen der vergangenen Jahre befassen. Viele der Arbeiten sind in einem höchst aktuellen Zeitbezug exklusiv für boom, bubble & blast entstanden.

Beispiele für Kunstwerke bei für "boom, bubble & blast"

Unter den Arbeiten befindet sich eine gigantische aufblasbare Skulptur der Londoner Künstlergruppe NewArtonMondays, die in enger Kooperation mit dem kanadischen Philosophen John McMurtry enstanden ist und daher den Titel seines aktuellen Erfolgs-Buches "The Cancer Stage of Capitalism" trägt.

Die Biennale-Venedig Teilnehmerin Hajnal Németh aus Ungarn komponiert exklusiv für "boom, bubble & blast" ein Chorstück, das sich auf die aktuelle Situation in Dresden bezieht.

Ferner zeigt Peter Kennard, eine Legende der britischen Politkunst eine raumgreifende Wandcollage, die sich mit der britischen Ultrarechten (UKIP) beschäftigt. Titel: "the rising shit of the nationalist moment".

Die Soundinstallation "meltdown" von Penny Rimbaud (ex-Kopf der Anarchopunkband CRASS), die von der Auflösung unserer Zivilisation unter der Umklammerung durch das Kapital handelt, wurde zusammen mit Tony Barber (Buzzcocks) ebenfalls für "boom, bubble & blast" eingespielt.

Kuratorenteam: Cecilia Wee, Janneke Schönenbach & Olaf Arndt sowie Maria Zastrow, Frank Eckhardt und Denise Ackermann

Künstler_innen David Adam (D), Fahim Amir & proll positions (A), Bela B (D), Selçuk Balamier (NL), Ghazi Barakat (D), BBM (D), Neville Brody (UK), Bureau d´Etudes (F), Françoise Cactus & Anton (F/D), Micha Cárdenas (US), Jake & Dinos Chapman (UK), Costantino Ciervo (IT), Copa & Sordes (CH), dr. d (UK), Ricardo Dominguez, Brett Stalbaum/Electronic Disturbance Theater (US), Nooshin Farhid (UK), FLATZ (D), Heidrun Friese (D), Front Deutscher Äpfel (D), Tim Goldie (UK), Viktor Hertz (SE), Peter Kennard & Cat Picton Phillipps (UK), Sebastian Krumbiegel (D), Andreja Kulunčić (HR), Michael Kurzwelly & Nowa Amerika (D/PL), R.P.S. Lanrue mit Ton Steine Scherben (D), La r.O.n.c.e. - John Jordan and Isabelle Fremeaux (F), Peter Lewis & Makiko Nagaya (UK), The Artist Taxi Driver/Mark McGowan (UK), Sina Michalskaja (RUS), Rob Moonen (NL), Jörg Möller (D), Hajnal Németh (HU), Csaba Nemes (HU), NewArtonMondays (UK), Gunter Rambow (D), Carrie Reichardt (UK), Penny Rimbaud, Tony Barber, Chas Webber (UK), Henrik Schrat (D), Veronika Schumacher (D), Seyfried & Ziska (D), Jonas Staal (NL), Klaus Staeck (D), Klaus Theuerkauf (D), Marco Tomassoli (IT), Andreas Ulrich (D), N. U. Unruh (D), Omar Vulpinari (IT), Joanne Wardrop & Steven Ounanian (UK), Christina Zück (D), Sahar Zukerman (IL), Sus Zwick, Muda Mathis & Fränzi Madörin (CH)

Boom, Bubble & Blast ist Teil von ENQuETE Art und wird gefördert von der Europäischen Union (EACEA Culture Programme 2007-13) der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Vernissage, 4.3.15, 20 Uhr
Ausstellungsdauer, 5.3.-4.4.2015, Eintritt frei
Öffnungszeiten: Di-Fr 16-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr
www.motorenhalle.de | 0351 86602 11
Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden

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Was wird heute wie erinnert und warum? Wie werden historische Mythen konstituiert und fortgeschrieben? Lässt sich Vergangenes für die Gegenwart instrumentalisieren? Welche Relevanz hat demnach Geschichte für die Legitimierung von Identitäten und Gemeinschaften?
>Mit jenen Fragen wollen wir uns gemeinsam mit Luise Schroeder und ihren Arbeiten an diesem Abend auseinandersetzen.
Zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeiten ist die Beschäftigung mit Aspekten, Problematiken und Fragestellungen von Geschichts- und Erinnerungs(re-)konstruktionen. Darüber hinaus geht es für die Künstlerin immer auch darum die politischen, gesellschaftlichen und medialen Interessen und Parameter, die das Gedenken beeinflussen zu untersuchen und zu verhandeln. Gezeigt werden u.a. ihre Arbeiten: "Arbeit am Mythos","Ein nationales Denkmal, bestehend aus einem Brunnen mit einem versenkbaren Stein, auf dem täglich eine frische Blume liegt" und "Die historische Front".
in Kooperation mit www.forum13-februar.de

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50 Jahre Super8! Und das feiern die dresdner schmalfilmtage von 22. bis 24. Januar in der Motorenhalle Dresden. Mit Themen wie Kolonialismus, Revolution, Apartheid, Globalisierung werden ganz bewusst Kontrapunkte zum „kleinen Format“ des Festivals gesetzt. Mögen die Filmkader klein und winzig sein, die Schmalfilmgeschichte war es nie.

Im 16. Jahrgang begibt sich das Festival auf weltweite Spurensuche nach dem Common Ground zeitgenössischer Independentfilm-Produktionsplattformen und den Momenten des Breaking Ground, historischen Sekunden, die sich dem Medium Super8 und 16mm eingeschrieben haben. Und umgekehrt.

Die dresdner schmalfilmtage stellen 2015 eine der brillantesten Schmalfilm-Archäologinnen des 20. Jahrhunderts erstmals in Dresden persönlich vor: Penny Siopis – seit über 30 Jahren eine Instanz südafrikanischer Kunst.

Hamburg - Kingston – Rio, Berlin – Athen – Kairo: Mit der deutschen Kurzfilm-Ikone Helmut Herbst, dem Schmalfilm-Globetrotter Philipp Hartmann und einem Team, das derzeit eine der heißesten Locations für avancierte Schmalfilmproduktionen in Europa betreibt, dem LaborBerlin, gehen die schmalfilmtage auf Babylon 2015-Tour. Viva Transglobal Celluloid Connection!

Weitere Highlights des Festivals werden sein : frühe Filme von Christian Petzold; Chantal Akermans 16mm-Meisterwerk „Aus dem Osten“, ein Experimentalfilm-Who-is-Who des legendären WORM.Filmwerkplaats aus Rotterdam und „The Birth of a Nation“- die Geburt einer Filmnation im Mosambik der 1970iger Jahre – auf den Grundfesten von Super8 und 16mm, maßgeblich unterstützt von brasilianischen, kubanischen und jugoslawischen Filmemachern ebenso wie europäischen Avantgardefilmgrößen wie Jean Luc Godard.

Ebenfalls im Programm: Zwei Mal Literatur/Pop vs. Schmalfilm. Die Dresdner Lesebühne Sax Royal wagt sich live (!) an Super8-FoundFootage-Perlen. Und der Kopf und Sänger der legendären DDR-Art-Rock-Combo „AG Geige“, Jan Kummer, stellt das cineastische Erbe der sagenumwobenen Chemnitzer Band vor.

Außerdem: Im Live-Vertonungsworkshop für Kinder suchen die dresdner schmalfilmtage nach den legitimen Erben von „AG Geige“.

Nicht zu vergessen die Perle das Festivals – immer noch, immer wieder: der Wettbewerb. 12 Kurzfilme umrunden diesmal, von Finnland, Georgien, Portugal bis Australien, den Kontinenten Schmalfilm, auf das Jury und Publikum die besten Super8/16mm-Produktionen 2015 prämiere.

Das Programm und Kartenvorbestellung: www.schmalfiltmage.de /// 0351 86602 11

PROGRAMM der 16. dresdner schmalfilmtage

Donnerstag, 22.01.2015
19.00 Uhr See What You Want – Eröffnung und Installation mit LaborBerlin
19.30 Uhr COMMON GROUND I LaborBerlin

21.00 Uhr BREAKING GROUND I Christian Petzold – Frühe (16mm-) Filme
22.30 Uhr BREAKING GROUND II Chantal Akerman – Aus dem Osten (Belgien)

Freitag, 23.01.2015
19.00 Uhr COMMON GROUND II WORM.Filmwerkplaats (Niederlande)
20.30 Uhr BREAKING GROUND III Penny Siopis – Materiality Beyond Control (Südafrika)
22.00 Uhr dresdner schmalfilmtage experimental – Sax Royal meets Super8

Samstag, 24.01.2015
14.00 Uhr Workshop für Kinder: Livevertonung
16.00 Uhr Kinderfilmprogramm
17.30 Uhr BREAKING GROUND IV Kuxa Kanema | Die Geburt des Kinos – Mosambik in den 70er Jahren
19.00 Uhr COMMON GROUND VS. BREAKING GROUND Babylon 2015
21.00 Uhr Internationaler Wettbewerb Super8/16mm
22.30 Uhr Hasensong und Hammerfrieden – Filme und Musik des „Volkskunstkollektivs” AG Geige

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Sind wir klüger geworden? Rückblickend werden Ereignisse hinsichtlich historischer Tatsachen interpretiert, so auch aktuell bezogen auf den Ersten Weltkrieg und die Stimmungsbilder der damaligen geistigen, wissenschaftlichen und künstlerischen Avantgarde. Heutzutage sagt man ihr eine psychoanalytische Selbstbeschäftigung nach und Neurasthenie (heute würde man es Burn-Out nennen) schien verbreitet zu sein. Die „Entzauberung der Welt”, das Experimentieren mit neuen Lebensformen und intensive Diskussionen um die Moderne prägte sie. Gegenüber Technik und Ausbeutung der Natur gab es ebenso kritische Stimmen und man versuchte sich in Reformbewegungen. Die globalen Wirtschafts- und Finanzvernetzungen ließen einen Weltkrieg für sie jedoch eher unmöglich erscheinen …  Die Themen nach 100 Jahren ähneln sich. Burn-Out gehört fast zum guten Ton. Die Psychologisierung des Selbst ist weitergegangen. Kapitalismuskritik ist fast schon Mainstream. Die Auswirkungen unseres Handelns, unseres technischen Fortschritts werden kritisiert – Alternativen ausprobiert. Doch wir bewegen uns scheinbar wie unwissend Tätige, so nennt es Ariadne von Schirach. Um nicht mehr zu funktionieren, schlägt sie eine poetische Revolution vor, damit es mehr gibt als den Homo oeconomicus, als das eine Funktionselement für unsere Körper, unsere Selbst und unsere Liebe.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem 6. Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum 17.10.-25.10.14 statt.

Eintritt frei. Über eine Spende freuen wir uns sehr!

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