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Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin
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Was soll einem zu monochromen Fotos eines Pin-Up-Girls, das zusammen mit einem gelben Davidstern auf ein Stück Karton geklebt wurde, einfallen? In unserem heutigen Blogbeitrag berichtet Nina aus unserer Bildungsabteilung über ihre eigene Annäherung an die Werke von Boris Lurie. Daraus hat sie eine spannende Führung für Schulgruppen entwickelt, bei der die Schüler*innen mittels Begriffen wie Ekel, Wut, Konsum oder Sehnsucht ins Gespräch über Lurie und auf ihre eigenen Sichtweisen kommen.
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»Kalenderblatt« ‪#‎onthisday‬

»Was mich interessiert, ist, wie ein Maler eine bestimmte Sicht der Welt wiederzugeben. Ich gebrauche den Humor, zum Beispiel, oder die Satire, wie eine poetische Stenografie. Und wenn man über eine Zeichnung lacht, dann deshalb, ... weil man sieht, dass man etwas sehr Schwieriges auf eine Art verstehen kann, die nicht konventionell ist.«

Dies sagte der scharfsinnige Humorist und Karikaturist Saul Steinberg (1914-1999), der heute 102 Jahre alt geworden wäre, in einem seiner wenigen Interviews. Steinberg, als Sohn jüdischer Eltern in Rumänien geboren, emigrierte nach seinem Architekturstudium in Mailand Anfang der 1940er Jahre nach New York, wo er zunächst mit seinen Covergestaltungen für die Zeitschrift New Yorker und andere Magazine bekannt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs diente er bei der Navy, wo er für die Propaganda-Abteilung satirische Zeichnungen über Hitler und Mussolini anfertigte, die begeistert von US-Zeitschriften gedruckt wurden. Für die Weltausstellung in Brüssel 1959 schuf er die insgesamt 70 Meter lange Wandcollage The Americans, ein Panorama von Cowboys mit staksigen Jeansbeinen, ausdruckslosen Bankern, fantasievoll Kostümierten auf einer Parade und Wartenden in einem endlosen Autostau. Steinberg schuf ein mannigfaltiges Oeuvre, das Malereien, Collagen, Skulpturen und Zeichnungen umfasst und die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst immer wieder in Frage stellte.

Bild: Titelseite "The New Yorker" vom 29. März 1976
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Kai Jansson's profile photoJüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin's profile photo
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Morgen findet bei uns das Symposium »Ludwig Haas – Ein linksliberaler Kämpfer für Frieden und Demokratie« statt. Inhaltlich geht es dabei nicht nur um das Leben des badischen Ministers und Reichstagsabgeordneten der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) Ludwig Haas, sondern auch um die Emigration linksliberaler Politiker nach 1933 und dem Linksliberalismus in der Weimarer Republik im Allgemeinen. Der Eintritt ist frei, Informationen zu Referenten und dem gesamten Programm findet ihr auf unserer Website
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Ludwig Haas – Ein linksliberaler Kämpfer für Frieden und Demokratie. Symposium mit Abendvortrag
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Ledi B
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❤️💛💚💙💜 you guys
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#WunschderWoche   🐎 💑
I want a horse and marry my best friend // Ich möchte ein Pferd und meine/n beste/n Freund*in heiraten
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Am Mittwoch findet die nächste Ringvorlesung der Reihe »Judentum & Islam in der Diaspora« statt – dieses Mal zum Thema »Bio trifft auf koscher und halal«. Dabei diskutieren Shai Lavi (Professor für Rechtswissenschaft an der Tel Aviv University) und Sarra Tlili (Professorin für Arabistik an der University of Florida) unter anderem über die Rolle von Tieren in religionsrechtlichen Schriften und darüber wie Fragen von Tierethik sowie Massenkonsum in jüdischer und islamischer Theologie debattiert werden. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
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Judentum und Islam in der Diaspora. Dialogische Ringvorlesung: Bio trifft auf koscher und halal
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»Gut gesagt«
Wir machen keine neuen Erfahrungen. Aber es sind immer neue Menschen, die alte Erfahrungen machen.
Rahel Varnhagen

Bild: Kinder des Landschulheims Caputh spielen mit Booten an einem Brunnen, Jüdisches Museum Berlin, Foto: Herbert Sonnenfeld
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Wunsch der Woche

For world acceptance and understanding for all cultures and beliefs// Für Akzeptanz in der Welt und Verständnis für alle Kulturen und jeden Glauben
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Am 30. Mai sprach Künstler, Ausstellungskurator und Leiter des ZKM - Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe bei uns über die Darstellbarkeit des Holocaust und Boris Lurie. Einen Audiomitschnitt findet ihr ab sofort auf unserer Website.
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Der Holocaust und das Problem der visuellen Repräsentation. Vortrag von Peter Weibel
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»Kalenderblatt« ‪#‎onthisday‬
Heute vor 90 Jahren wurde der Schriftsteller und Dichter Allen Ginsberg in New Jersey geboren. »I saw the best minds of my generation destroyed by madness«, mit diesen ikonischen Worten beginnt sein Gedicht »Howl« aus dem Jahr 1956, mit dem er zum Repräsentant der einflussreichen und kontroversen Beat Generation in Amerika wurde, gemeinsam mit anderen Autoren wie Jack Kerouac oder William S. Burroughs. Ihre Texte thematisierten neue, bisher verbotene Inhalte in einer Sprache, die scharf im Kontrast stand zu den sie umgebenden, starren gesellschaftlichen Vorstellungen. In Ginsbergs Werken trafen sie auch auf zahlreiche andere Einflüsse: literarische Vorbilder, musikalische Rhythmen und seine jüdischen Wurzeln. Sichtbar wird dies nicht nur in seinem Gedicht »Kaddish«, das er mit Bezug auf das jüdische Gebet des Totengedenkens für seine verstorbene Mutter schrieb. Auch wenn er sich später dem Buddhismus zuwendete, bezeichnete er sich noch kurz vor seinem Tod 1997 in einem Interview als jüdischen Poeten. Die Literatur Ginsbergs und der Beat Poeten sollten in den folgenden Jahrzehnten stilprägend bleiben für die gegenkulturellen Strömungen Amerikas. Bis heute gilt er als einer der bedeutendsten Autoren Amerikas der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Foto: Allen Ginsberg (links) und Peter Orlowski, 1987
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Durch Zufall wurde eine unter dem Fußboden versteckte Fotosammlung in einer Wohnung in der Simplonstraße 19 in Berlin-Friedrichshain gefunden. Ihr Fundort und die Tatsache, dass die Datierungen auf den Rückseiten der Bilder lediglich bis 1933 reichen, lassen vermuten, dass die Aufnahmen von Verfolgten des NS-Regimes stammen. Unsere Mitarbeiterin Anna erzählt in dem heute erschienen Blogbeitrag, wie sie versucht den Personen auf den Bildern eine Identität zu geben.
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Dem Aufruf des Autors sollte man folgen ;)
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Nach dem Krieg war kaum jemand so radikal in seiner Kunst wie Boris Lurie. In Leningrad geboren, in Buchenwald überlebt, in New York gestorben. Das Jüdische Museum in Berlin zeigt nun sein Lebenswerk.
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Erni Bär's profile photo
 
Hatte bisher nichts von dem Mann gewusst - ein sehr guter Künstler! Wer kennt schon KZ-Überlebende persönlich? Ich hatte beruflich vor Jahren einen Bekannten, einen Sinti, der als kleiner Junge als Angehöriger der Kategorie "Zigeuner" in verschieden Lagern gewesen war. Emil W. hatte sein ganzes Grundstück vor dem Reihenhaus mit allen möglichen Dingen in ein tolles Environment verwandelt und damit für viele einen Stein des Anstoßes geschaffen - ich fand es faszinierend!
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#Kalenderblatt   #onthisday
Ihr habt sie bereits auf dem Bild zu unserer Konferenz zu Berliner Intellektuellen im April entdeckt: Heute vor 245 Jahren wurde die jüdische Schriftstellerin Rahel Varnhagen in Berlin geboren. In jungen Jahren begann sie sich bereits mit der Literatur und Philosophie ihrer Zeit auseinanderzusetzen. Um 1800 wurde ihr Elternhaus in der Jägerstraße 54 in Mitte als Salon zu einem Treffpunkt für die bekanntesten Romantiker der Zeit. Dort kamen regelmäßig Autoren wie Clemens von Brentano, Ludwig Tieck oder Friedrich Schlegel zusammen. Zwischenzeitlich zog sie mit ihrem Mann aus Berlin weg, kehrte jedoch 1820 zurück und führte ihren Salon weiter, nun mit Gästen wie Heinrich Heine. Die über 6000 Briefe, die von ihr erhalten sind, dokumentieren ihr ebenfalls reiches literarisches Schaffen dieser Zeit. Doch immer war ihr Leben auch gekennzeichnet durch Ausgrenzung als Frau und Jüdin. So mussten ihre Texte zu Lebzeiten anonym erscheinen. 1833 starb sie in ihrer Heimat Berlin, ihr Grab befindet sich heute auf dem Friedhof der Dreifaltigkeitsgemeinde am Mehringdamm, unweit unseres Museums.

Bild: Porträt der Rahel Varnhagen
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Ralf-Peter Oberüber (Hermann Hesse Freund)'s profile photoJüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin's profile photo
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Vielen Dank +Ralf-Peter Oberüber  :)! Das freut uns sehr
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Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte / Two Millennia of German Jewish History
Introduction
Willkommen zu zwei Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte! / Welcome to two Millenia of German Jewish History