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Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin
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»Kalenderblatt« #onthisday  
Seit Jahrzehnten setzt sich Inge Deutschkron für die Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen und aktiv gegen wiederaufkeimenden Antisemitismus ein. Heute feiert sie ihren 94. Geburtstag und wir gratulieren herzlich!
Inge Deutschkron kommt 1922 in Finsterwalde als Tochter jüdischer Eltern zur Welt und wächst in Berlin auf. Ihr Vater Martin Deutschkron, ein Sozialdemokrat, wird 1933 aus dem Schuldienst entlassen. Während ihm 1939 die Flucht nach Großbritannien gelingt, müssen Inge und ihre Mutter Ella in Deutschland bleiben. Inge findet 1941 eine Anstellung in der Blindenwerkstatt Otto Weidt in Berlin-Mitte und wird so vor der Deportation bewahrt. Ab 1943 tauchen Inge und Ella ab und verstecken sich bei nichtjüdischen Freunden in Berlin, bis sie nach Kriegsende endlich dem Vater nach Großbritannien folgen können. 1955 kehrt sie nach Deutschland zurück und arbeitet in Bonn als freie Journalistin. 1966 erhält Inge Deutschkron die israelische Staatsbürgerschaft und zieht 1972 nach Tel Aviv. Dort arbeitet sie bis 1988 als Redakteurin der israelischen Tageszeitung »Maariw« und kehrt anschließend wieder nach Deutschland zurück. Seit Anfang der 1990er Jahre lebt und arbeitet sie als freie Schriftstellerin sowohl in Tel Aviv als auch in Berlin. Für ihr großes persönliches Engagement für Demokratie und Menschenrechte und gegen Rassismus wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Als Initiatorin und Gründerin des Fördervereins »Blindes Vertrauen« und der »Inge Deutschkron Stiftung« setzt sie sich besonders für das Andenken an die »stillen Helden« ein.

Foto: Sönke Tollkühn, Jüdisches Museum Berlin
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Eine großartige Frau, die unermüdlich an das schwärzeste Kapitel deutscher Geschichte erinnert, damit so etwas nie wieder geschehen kann. Ich wünsche Frau Inge Deutschkron noch viele schöne Jahre, viel Kraft, Gesundheit und von Herzen alles Gute! 
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Die Arbeiten der Künstlerin Daniela Orvin, geboren in Berlin und aufgewachsen in Israel, könnt ihr aktuell in unserem Kunstautomaten in der Dauerausstellung erwerben. Was die Werkserie mit legasthenischer Schreibstörung zu tun hat und warum sie ihre Bilder als Selbstporträts bezeichnet, lest ihr im aktuellen Blogbeitrag.
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#WunschderWoche
I wish to have the strength to do what’s right and the wisdom to see falsehood from true // Ich wünsche mir Kraft, um das Richtige zu tun und Weisheit, um zwischen Richtig und Falsch unterscheiden zu können
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Wunsch der Woche

To wake up and not only be happy with myself but be able to share it everyday // Aufzuwachen und nicht nur mit mir selbst glücklich zu sein, sondern das Glück auch jeden Tag teilen zu können
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»Gut gesagt«
Frieden kann nicht durch Gewalt erhalten werden. Er kann nur durch Verständnis erreicht werden.
Albert Einstein

Bild: Herbert Sonnenfeld, Jüdisches Museum Berlin
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Gerät derzeit ins Vergessen....
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Unsere Sonderausstellung »Keine Kompromisse! Die Kunst des Boris Lurie« ist nur noch diese Woche zu sehen!
Wer bis jetzt noch keine Gelegenheit hatte die Retrospektive des NO!art-Künstlers zu besichtigen, sollte dies schnellstmöglich nachholen – der Meinung ist auch »Die Welt«
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Nach dem Krieg war kaum jemand so radikal in seiner Kunst wie Boris Lurie. In Leningrad geboren, in Buchenwald überlebt, in New York gestorben. Das Jüdische Museum in Berlin zeigt nun sein Lebenswerk.
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Ledi B
 
Never Forget!!!!
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Die berühmte jüdische Legendenfigur inspiriert seit Jahrhunderten Künstler und Autoren – und das Jüdische Museum Berlin zu einer Ausstellung, in der sich alles um die künstliche Erschaffung von Leben dreht. Als Teaser laden wir zur Langen Nacht der Museen in die Golem-Lounge ein: Bei Cocktails ...
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»Kalenderblatt« #onthisday
»Das Publikum weiß erst dann, was es will, wenn es das, was es will, zu sehen bekommt«, sagte der Mann hinter dem Mythos Hollywood: Samuel Goldwyn.
Als Szmul Gelbfisz 1879 in Warschau geboren, wuchs er als ältestes von sechs Kindern in einer chassidischen Familie auf. Nach der Auswanderung nach Großbritannien und der Namensänderung in »Goldfish«, ging der junge Samuel mit nur 20 Jahren nach Amerika. Er nahm die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an und wurde ein erfolgreicher Handschuhmacher. Fasziniert von der rasanten Entwicklung des Kinos, beschloss er jedoch in die Filmindustrie einzusteigen. Mit seinem Schwager Jesse L. Lasky gründete er 1913 die »Lasky Feature Play Company«, die bereits im ersten Jahr mit großem Erfolg 21 Filme produzierte. Goldfish, ein visionärer Geschäftsmann, gründete mit den Broadway-Produzenten Edgar und Archibald Selwyn anschließend die Filmgesellschaft »Goldwyn Picture Corporation«, Vorgängerin der berühmten »Metro-Goldwyn-Mayer« Filmgesellschaft. Goldwyn, so wie er sich nun selbst nannte, machte sich zwischenzeitlich mit seiner eigenen Produktionsfirma selbstständig und stieg zum einflussreichsten selbständigen Produzenten der 1930er Jahre auf und arbeitete mit den Filmstars Gary Cooper, Danny Kaye und Susan Hayward. 1946 erhielt Goldwyns »Die besten Jahre unseres Lebens« den Oscar für den besten Film. In den 1950er Jahren produzierte er einige Musicals, unter anderem 1955 »Schwere Jungs – leichte Mädchen« mit Marlon Brando. Goldwyns Stern auf dem Hollywood Walk of Fame befindet sich an der 1631 Vine Street.

Bild: Samuel Goldwyn 1919 in »Exhibitors Herald«
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Während seines Freiwilligen Sozialen Jahres hat uns Janik Petersdorff tatkräftig in der Bildungsabteilung unterstützt. Im heute erschienen Blogbeitrag lässt er die Zeit bei uns noch einmal Revue passieren.

http://www.jmberlin.de/blog/2016/08/fsj/
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»Kalenderblatt« ‪#‎onthisday‬

Herzlichen Glückwunsch, Artur Brauner! Wir gratulieren dem großen Filmproduzenten und unserem Stifter zum 98. Geburtstag.
Im März dieses Jahres hatte Artur Brauner dem Jüdischen Museum Berlin 21 Filme zu den Themen Holocaust und Nationalsozialismus aus seinem umfangreichen Werk gestiftet, die in der Bibliothek unseres Museums jederzeit öffentlich zugänglich sind. Unter den Werken befinden sich unter anderen »Hitlerjunge Salomon« (1990) und Romy Schneiders letzter Film »Die Spaziergängerin von Sans-Souci« (1982).

Brauner ist nicht nur einer der bedeutendsten Filmproduzenten der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte, sondern auch Holocaustüberlebender. 1918 in Lodz als Abraham Brauner geboren, flüchtete er 1940 in die Sowjetunion und kam wie Hundertausende polnischer Juden nach Kriegsende in die westliche Besatzungszone Deutschlands. Im zerstörten Nachkriegsberlin gründete er 1946 zusammen mit seinem Schwager Joseph Einstein die Central Cinema Comp.-Film Gesellschaft (CCC), die ihren Sitz in einer ehemaligen Versuchsanstalt für chemische Kampfstoffe in Berlin-Haselhorst hatte. Brauner produzierte etwa 500 Filme und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen für sein Schaffen geehrt.

Bild: Artur Brauner und Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, bei der Schenkung der »Artur Brauner Filmsammlung« an die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin im März 2016
Foto: Svea Pietschmann
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In einem sehr persönlichen Interview spricht Michaela Roßberg mit dem Künstler Joachim Seinfeld über sein Kunstautomatenprojekt »HeimatReisen« - nachzulesen auf unserem Blog
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Endlich Sommerferien!
Wir wünschen allen Berliner Schüler*innen eine tolle Zeit

Bild: Ilse Winter im Ostseebad Heringsdorf, August 1929, Jüdisches Museum Berlin
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Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte / Two Millennia of German Jewish History
Introduction
Willkommen zu zwei Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte! / Welcome to two Millenia of German Jewish History