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Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin
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Feierabend!
Wir wünschen euch ein schönes, erholsames Wochenende.

Bild: Heimkehr von der Feldarbeit in der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem, 1938, Foto: Herbert Sonnenfeld © Jüdisches Museum Berlin
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Erni Bär's profile photo
 
Schlechte Zeiten für solch eine Schule (https://de.wikipedia.org/wiki/Israelitische_Gartenbauschule_Ahlem) im Jahr 1938, kann ich mir vorstellen.
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»Gut gesagt«
Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen,
verlieren wir einen entscheidenden Bestandteil unseres Lebens.
Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen.
Martin Buber

Foto: Herbert Sonnenfeld © Jüdisches Museum Berlin
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»Kalenderblatt« #onthisday  
Sie war eine gefeierte »Königin der Nacht«, sie war die »Violetta« in »La Traviata« und mit Richard Tauber trat sie in Berlin auf: Die Sopranistin Gitta Alpár, geboren am 5. Februar 1903 (nach anderen Quellen 1900). Sie studierte bei Laura Hilgermann und begann bereits 1923 eine Karriere als Koloratursopran, nachdem sie in einer Vorstellung von Erich Kleiber entdeckt worden war. Es folgten Engagements in München und Wien sowie 1927 ihr Debüt an der Berliner Staatsoper, wo sie bis 1930 zum Ensemble gehörte. Anschließend wechselte Gitta Alpár ins Operettenfach und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu der Operettendiva schlechthin. Im März 1933, unmittelbar nachdem
Goebbels der Berliner Theater- und Filmprominenz erklärt hatte, dass Juden nicht mehr erwünscht seien und Gitta Alpár aus der Reichstheaterkammer ausgeschlossen wurde, floh sie nach Wien. Dort trat sie bis 1936 weiter auf und glänzte erneut in erfolgreichen Operettenproduktionen.
Als auch die Situation in Österreich für Juden immer unsicherer wurde, ging Gitta Alpár 1936 nach Großbritannien, konnte dort jedoch nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges absolvierte sie in den USA eine Tournee und beschloss, in Amerika zu bleiben.
Nach Deutschland kehrte Gitta Alpár nur ein einziges Mal zurück: 1987 wurde ihr in Berlin das »Filmband in Gold« für »langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film« verliehen. Am 17. Februar 1991 starb Gitta Alpár in Los Angeles, wo sie ihre letzte Ruhe im Westwood Memorial Park fand.

Foto: Gitta Alpar und Richard Tauber singen auf einem Wohltätigkeits-Matiné für die Künstleraltershilfe im Berliner Zoo, 1932
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#Weltkrebstag
Wunsch der Woche
I wish I'll find a cure for cancer someday // Ich wünsche mir, dass ich eines Tages ein Heilmittel gegen Krebs finde
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Aber Ja (Reiner)'s profile photoKarin Suckow's profile photo
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#WunschderWoche
Mehr Fröhlichkeit auf der Welt :)
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Annett Budnik's profile photoAber Ja (Reiner)'s profile photoFranziska Ernst's profile photoDenise Müller-R. (DMR)'s profile photo
 
Mehr Fröhlichkeit! Schön. Das Leben könnte soo einfach sein. 
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»Gut gesagt«
Nichts ist von Dauer, nur die Veränderung. Ludwig Börne

Bild: Herbert Sonnenfeld © Jüdisches Museum Berlin
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Kai Jansson's profile photoErni Bär's profile photoGRACHO Gracho's profile photo
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Ach....ihr habt doch auch gläubige in UKingdom !....was und wie gehen eure glaubensgemeinschaften mit dem legendären satz :"...something never changed!" um?

Und sind wir , also katholiken und juden , uns mal einig der aero-Morgan sollte sich doch niemals so brutal verändern -manche veränderung zerreißt die gemüter....ist es nicht so? Hier und in israel?
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Morgen stellen wir bei uns das Hörbuch »Im Namen des Volkes. Hinter den Kulissen des Nürnberger Prozesses« vor, bei dem durch Zeitzeugenberichte, Verhörprotokolle und andere historische Zeugnisse ein Einblick in die Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesse vom 20. November 1945 gegeben wird.
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mein-ausflugsziel.com's profile photo
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#WunschderWoche  
Ich wünsche der Person, die das liest einen schönen Tag.
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Kai Jansson's profile photoJüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin's profile photoErni Bär's profile photo
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"Es begab sich aber zu der Zeit, als das Wünschen noch geholfen hatte ..." (Eduard Marx, immer am Sonntag Nachmittag im NDR Kinderfunk in den 1950er Jahren
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»Kalenderblatt« #onthisday  
Heute vor 138 Jahren wurde der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber in Wien geboren. Nach seinem Schulabschluss studierte Buber in Wien, Leipzig, Berlin sowie Zürich und schloss sich früh der zionistischen Bewegung an, mehr aus religiösem und kulturellem Antrieb als aus politischen Motiven. Er war Herausgeber der zionistischen Zeitschrift »Die Welt« und lehrte von 1924 bis 1933 an der Universität Frankfurt jüdische Religionsphilosophie. Zur gleichen Zeit wirkte er mit Franz Rosenzweig (1886-1929) am »Freien Jüdischen Lehrhaus« und arbeitete, ebenfalls gemeinsam mit Rosenzweig, an seiner bedeutenden neuen Übersetzung des Alten Testaments ins Deutsche.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten blieb er vorerst in Deutschland und arbeitete am Aufbau einer jüdischen Erwachsenenbildung. 1938, noch vor dem Novemberprogrom, emigriert Buber jedoch nach Jerusalem, wo er eine Professur für Sozialpsychologie übernahm und sich am Aufbau jüdischer Erziehungsarbeit beteiligte.
Bei einem Aufenthalt in New York war Buber 1955 neben Hannah Arendt, Gershom Scholem u. a. an der Gründung des Leo Baeck Instituts beteiligt, einer wichtigen Dokumentations- und Forschungsstätte für die Geschichte der deutschsprachigen Juden. Ein Großteil der Bestände, die auch in elektronischer Form vorliegen, sind bei uns am Museum einsehbar.
Martin Buber setzte sich bis zu seinem Tod im Jahr 1965 für eine Verständigung zwischen Israelis und Arabern ein, nach dem Krieg auch für die Wiederaufnahme des Gesprächs mit deutschen Denkern und Institutionen.
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#Filmab !
In seinem Dokumentarfilm »Die Wohnung« beschäftigt sich Arnon Goldfinger mit seinen verstorbenen Großeltern Gerda und Kurt Tuchler. Nachdem sie vor dem Holocaust aus Deutschland
geflohen waren, lebten sie 70 Jahre lang in derselben Wohnung in Tel Aviv. Als Gerda Tuchler mit 98 Jahren stirbt, trifft sich die Familie zur Wohnungsauflösung. Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente werden Spuren einer unbekannten Vergangenheit entdeckt: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Offiziers Leopold von Mildenstein.
Der Filmemacher kümmert sich zusammen mit seiner Mutter um die Wohnungsauflösung, aber auch um die Familie, die Vergangenheit und die Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit.
Zu sehen ist der Film in der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung.
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Die Großeltern des Filmemachers Arnon Goldfinger lebten nach ihrer Flucht aus Deutschland 70 Jahre lang in derselben Wohnung in Tel Aviv. Als Gerda Tuchler mit 98 Jahren stirbt, trifft sich die Familie zur Wohnungsauflösung. Inmitten unzähliger Brief.
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Aber Ja (Reiner)'s profile photoFabius Blitz's profile photo
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»Gut gesagt«
Warum vertragen sich Großeltern und Enkel so gut? Weil sie denselben Feind haben.
Henny Youngman, Komiker und Violinist

Foto: Großvater und Enkelin, Bild: LeonardFreed, 1961 © Jüdisches Museum Berlin
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»Kalenderblatt« #onthisday  
Am 3. Januar 1996 erklärte der Bundespräsident Roman Herzog den heutigen Tag zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«. Das Datum selbst erinnert an die Befreiung der Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945.
Roman Herzog bezog das Gedenken auf all jene Menschen, die »einer willkürlich definierten Rasse angehörten oder sonst wie vom willkürlich festgelegten Menschenbild abwichen«. Diese Menschen seien den rassistischen Kategorien unentrinnbar ausgeliefert gewesen. Als Beispiele nannte der Bundespräsident Juden, Sinti und Roma, Schwerstbehinderte und Homosexuelle.
2005 führten Beschlüsse des EU-Parlaments sowie der UN-Generalversammlung dazu, dass der 27. Januar auch als internationaler Gedenktag anerkannt wurde – seither wird auf der ganzen Welt an diesem Tag der Opfer besonders gedacht und an sie erinnert.

Ansprache von Bundespräsident Roman Herzog zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag: bit.ly/201uEdL

Foto: James Ackerley CC BY-NC 2.0
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Erni Bär's profile photoJan U's profile photoDenise Müller-R. (DMR)'s profile photo
2 comments
Jan U
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"...auf der ganzen Welt..."
Tatsächlich?
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Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte / Two Millennia of German Jewish History
Introduction
Willkommen zu zwei Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte! / Welcome to two Millenia of German Jewish History