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Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin
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»Kalenderblatt« #onthisday  
► Joyeux anniversaire Marc Chagall!
Heute vor 128 Jahren wurde der Maler in der Nähe der weißrussischen Stadt Witebsk als Sohn russisch-jüdischer Eltern geboren. Seine Werke wurden vor allem durch seine Kindheitserinnerungen geprägt. Er malte Bilder mit dörflichen Szenen, Pferden, Kühen, Hähnen und durch die Luft schwebenden Liebespaaren. Mit 23 Jahren erhielt Chagall ein Stipendium und konnte sich einen großen Traum erfüllen: Er reiste nach Paris - wo zu dieser Zeit russische Kunst eine große Resonanz erfuhr - und bezog sein erstes Atelier. Wenige Jahre später brach während eines Besuchs in seinem Heimatland der Erste Weltkrieg aus und die Grenzen wurden geschlossen. Erst 1923 konnte Chagall nach Paris zurückkehren. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er 1941 bei einer Polizeirazzia in Marseille verhaftet. Eine drohende Auslieferung an die Deutschen konnte nur durch die Intervention der USA verhindert werden. Aus seinem amerikanischen Exil kehrte Chagall erst 1949 in seine Wahlheimat Frankreich zurück, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1985 lebte.
Der weißrussische Künstler zählt heute zu den Hauptvertretern des gegenständlichen Expressionismus. Seine Bibelillustrationen machten ihn zu einem der berühmtesten Maler des 20. Jahrhunderts. Seine jüdische Herkunft wird in vielen seiner Bilder sichtbar. Darüber hinaus gestaltete er auch Gebäude und entwarf beeindruckende Glaskunstwerke. Für seine einzigartigen Werke widmete ihm Frankreich im Jahr 1973 das »Musée National Message Biblique Marc Chagall« in Nizza - das erste französische Nationalmuseum zu Ehren eines lebenden Künstlers.

Bild: Marc Chagall - L'Âne rouge dans le ciel, 1965
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Christel A.'s profile photo
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Anlässlich des 60. Jahrestags der Gründung des Leo Baeck Instituts findet bei uns morgen Abend ab 19 Uhr ein Symposium zum Thema »Kollektive Gedächtnisse neu verhandelt: Was ist und wem gehört die deutsch-jüdische Kultur?« statt. Aufgrund des großen Interesses ist die Veranstaltung in den Glashof umgezogen - es gibt also wieder freie Plätze!
Nähere Infos zum Programm und zu den Gästen findet ihr hier: http://bit.ly/1Nx9cmr
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Angelika Schoder's profile photo
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»Words in the Garden«
Die Graphic-Novel »Ghetto Brother« erzählt die Geschichte von Benjamin Melendez, der 1971 als ehemaliges Gangmitglied als »Friedenstifter der Bronx« in die Geschichte New Yorks einging. Am Samstagabend liest und erzählt der Autor Julian Voloj von seiner Zusammenarbeit mit Benjamin Melendez und die Illustratorin Claudia Ahlering wird live dazu zeichnen. Hip-Hop DJ Marc Hype legt dazu den Beat dieser Ära auf.
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»Gut gesagt«
Wenn man die Zukunft vorzeitig weckt, bekommt man eine verschlafene Gegenwart. (Franz Kafka)
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Ledi B's profile photo
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Wunsch der Woche // Wish of the Week
Ich wünsche mir nichts, ich bin glücklich (denke ich) // I don’t wish for anything, I am happy (I think)
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André Baum's profile photo
 
Sinnvoller Wunsch.
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»Die vielen Gesichter von Isaak und Ismael« ... im neusten Beitrag auf unserem ‪#‎Blog‬ http://bit.ly/1J5sCh2
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Wie leben junge Juden in Deutschland heute? Was bedeutet es für sie, jüdisch zu sein? Für sein Buch »Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang« hat der Kulturwissenschaftler David Ranan junge Juden in Deutschland interviewt. Morgen Abend stellt er sein Werk um 19 Uhr bei uns im Saal der Akademie vor.
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Wunsch der Woche // Wish of the Week
Dass ich mich mit meiner Mama nicht streite // That I don’t fight with my mom
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»Kalenderblatt« ‪ #onthisday  
Heute vor 132 Jahren wurde Franz Kafka als ältester Sohn des jüdischen Ehepaars Hermann und Julie Kafka in Prag geboren. Hier verbrachte er auch seine Kindheit und Jugend. Nach seinem Schulabschluss studierte Franz Kafka ab 1901 an der Karl-Ferdinands-Universität Jura und begegnete erstmals Max Brod, mit dem ihm bis an sein Lebensende eine enge Freundschaft verband. Nach seiner Promotion arbeitete Kafka zunächst als Aushilfe bei einer Versicherungsgesellschaft, wo er jedoch durch seine exzellent geschriebenen Berichte schnell Karriere machte. Das Schreiben nutze er auch um Versagensängste und die stetige Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben zu verarbeiten. Diese Erfahrungen und Gefühle sind es auch, die sich in Werken wie »Die Verwandlung« oder »Das Urteil« widerspiegeln.
Im Alter von nur 40 Jahren verstarb Franz Kafka an Lungentuberkulose. Seinen langjährigen Freund und Vertrauten Max Brod bestimmte er als Nachlassverwalter. Testamentarisch legte Kafka fest, dass sein literarisches Werk nach seinem Tod vollständig verbrannt werden sollte. Max Brod entschied sich jedoch dagegen, veröffentlichte seine Werke und sicherte dadurch der Nachwelt ein wichtiges Stück Literaturgeschichte.
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Christel A.'s profile photo
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»Dieses Gefühl, mit der eigenen Arbeit Menschen zu erreichen, ist für Künstler sehr wichtig.« – die Künstlerinnen Maria und Natalia Petschatnikov haben für unseren Kunstautomaten die Objekte »Spatzen« und »4 Euro« entworfen. Im Interview auf unserem #Blog     sprechen die beiden Schwestern über Straßenbahnen, Flohmärkte und Coffee to go.
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► Heute ist Welttag der Schulfreunde!
Schickt euren (alten) Schulfreunden einen Gruß, indem ihr das Bild aus unserer Sammlung teilt.
© Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Horst Abraham
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Werner Klaus's profile photoLedi B's profile photoChristel A.'s profile photo
 
Ganz normale Kinder und erst die Ideologie
und NS-Hetze machte unverbrüderliche Feinde
aus ihnen-Analogien zur heutigen Völker-
hetze liegen da nahe!
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☼ Sommer, Sonne, Liegestühle, ein buntes Kinderprogramm und noch viel mehr - am Samstag feiern wir im Museumgarten unser Sommerfest und laden euch alle herzlich ein. Das ganze Programm auf eine Blick findet ihr hier: http://bit.ly/1R9kYEe
☂ Falls es regnen sollte, feiern wir mit euch im Glashof. ☂
Der Eintritt ist natürlich frei! ☼
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Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte / Two Millennia of German Jewish History
Introduction
Willkommen zu zwei Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte! / Welcome to two Millenia of German Jewish History