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Jüdisches Museum Berlin | Jewish Museum Berlin
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Kommenden Montag findet bei uns im Museum eine zweitägige Konferenz zum digitalem Wandel an Museen statt. Bei »We are Museums« seid ihr eingeladen, in Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Arbeitsgruppen die Zukunft des Museumswesens aktiv mitzugestalten und eure Berufserfahrungen mit neuen Werkzeugen und frischen Perspektiven zu bereichern. Weitere Infos zur Teilnahme findet ihr hier: http://bit.ly/1FvPEOa
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Nur noch bis Sonntag habt ihr die Chance unsere kleine, aber feine Kabinettausstellung »Sammelwut und Bilderflut - Werbegeschichte im Kleinformat« mit bunten Reklamemarken aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu sehen. Und wer noch mehr über die Konsum- und Unternehmensgeschichte Deutschlands erfahren möchte, ist herzlich eingeladen unser Symposium am Donnerstag ab 10 Uhr zu besuchen. Der Eintritt ist frei! Mehr Infos findet ihr hier: http://bit.ly/1EUWHLy
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»Kalenderblatt« ‪#‎onthisday‬
Heute vor 85 Jahren wurde Harvey Bernard Milk als zweiter Sohn jüdischer Eltern in Woodmere/New York geboren.
Er war ein amerikanischer Politiker und Bürgerrechtler der Schwulen- und Lesbenbewegung und der erste offen schwule Politiker in den USA. Seine Wahl in den Stadtrat von San Francisco im Jahr 1977 war ein Meilenstein in der Geschichte Kaliforniens, denn Anfang der 1970er Jahre wurden Homosexuelle hier noch strafrechtlich verfolgt und sozial ausgegrenzt. Schwule und Lesben fanden in Harvey Milk einen Repräsentanten, der sich für ihre Rechte einsetzte und ihnen Mut gab. Seine Karriere war jedoch von kurzer Dauer: nur 11 Monate nachdem er sein Amt angetreten hatte, wurde er und der damalige Bürgermeister von San Francisco, George Moscone, vom Stadtrat Dan White erschossen.
Anne Kronenberg, seine damalige Wahlkampf-Managerin, schrieb über ihn: »Was Harvey von Ihnen oder mir unterschied, war, dass er ein Visionär war. In seinem Kopf stellte er sich eine gerechte Welt vor und setzte alles daran, diese für uns alle zu schaffen.« Im Jahr 2009 wurde Harvey Milk für sein Engagement nachträglich die Freiheitsmedaille des Präsidenten verliehen, eine der höchsten zivilen Auszeichnungen der USA.
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Ledi B
 
Bravo Harvey! Auch damals würdest du meine Unterstützung gehabt. 
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Noch knapp 4 Stunden bis zur Eröffnung: Die Banner zur neuen Sonderausstellung »‪#‎GEHORSAM‬ - Eine Installation in 15 Räumen von Saskia Boddeke & Peter Greenaway« hängen bereits am Haupteingang!
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Ledi B's profile photoChristel A.'s profile photo
Ledi B
 
Schöne Gebäude
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► Beim Radioday »radioeins ganz koscher« von 9 bis 21 Uhr dreht sich heute alles um jüdisches Leben in Berlin und Brandenburg. Hört doch mal rein!
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Nur noch 8 Tage bis zur Eröffnung unserer neuen Sonderausstellung »‪#‎Gehorsam‬. Eine Installation in 15 Räumen von Saskia Boddeke & Peter Greenaway«. Pünktlich zur Eröffnung am 21.05. 2015 läuft in den YORCK-Kinos auch unser Ausstellungstrailer an, wir zeigen ihn euch heute schon mal hier vorab!
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Angela Pohl's profile photo
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»Kalenderblatt«
Ab heute ist die Berlinische Galerie nach zehn Monaten Schließzeit mit gleich vier neuen Ausstellungen wieder geöffnet. »Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er Jahre« ist sicher ein Highlight für alle Fans der Nachkriegsmoderne. Und übrigens: Bei Vorlage eines Tickets der Berlinischen Galerie erhaltet ihr am Tag des Erwerbs und an den zwei darauffolgenden Tagen ermäßigten Eintritt bei uns. (Gilt auch umgekehrt.)
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Bilder der Ausstellungseröffnung »GEHORSAM«, 21. Mai 2015 // Pictures of the exhibition opening “OBEDIENCE”, 21 May 2015
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»Wenn Zivilisation scheitert, fließt Blut«: ein Gedankenaustausch mit Peter Greenaway auf unserem Blog http://bit.ly/1eil8NA
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Mit »Titos Brille« gab die gebürtige Kroatin Adriana Altaras 2011 ihr schriftstellerisches Debüt. Für die Geschichte ihrer jüdischen Eltern, die mit Tito als Partisanen gegen Hitler-Deutschland kämpften, wurde sie von Kritikern gefeiert. In ihrem neuen Roman »Doitscha - Eine jüdische Mutter packt aus« rückt die Autorin nun die eigene Familie in der Mittelpunkt. Wie der Alltag mit zwei pubertierenden Söhnen in einer jüdisch-katholischen Ehe in Deutschland aussieht, erzählt sie heute Abend ab 19 Uhr bei uns im Saal der Akademie.
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Doitscha – Eine jüdische Mutter packt aus. Lesung und Gespräch mit Adriana Altaras im Rahmen der Reihe »Neue deutsche Geschichten«
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Franziska Ernst's profile photo
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Wunsch der Woche // Wish of the Week
Sommer ohne Regen // Summer without rain
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Franziska Ernst's profile photo
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»Kalenderblatt« #onthisday  
Heute vor 147 Jahren wurde der Neurologe und Pionier der Sexualwissenschaft Magnus Hirschfeld in Kolberg geboren. Nach seinem Studium ließ er sich 1893 als Arzt in Magdeburg nieder und zwei Jahre später in Berlin. Hier rief er 1897 mit dem Wissenschaftlich-humanitären Komitee (WhK) die erste Homosexuellenorganisation der Welt ins Leben – zu einer Zeit, als nach Paragraph 175 Homosexualität als »widernatürliche Unzucht« mit Gefängnis bestraft wurde. Um Vorurteile abzubauen und Verständnis für sexuelle Minderheiten zu wecken, gründete Hirschfeld 1919 das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin. Im gleichen Jahr war er Berater und Mitwirkender im ersten Schwulenfilm der Filmgeschichte »Anders als die Andern«. Er setzte sich für die Gleichberechtigung der Frau, die Legalisierung von Prostitution & Abtreibung und die Entkriminalisierung der Homosexualität ein. Zudem lag ihm die Sexualaufklärung der breiten Bevölkerung am Herzen. Aufgrund seines Engagements, seiner jüdischen Abstammung und seiner sozialdemokratischen Einstellung wurde er von konservativen und antisemitischen Kreisen angegriffen und sein Institut am 6. Mai 1933 zur Zielscheibe einer »Säuberungsaktion« durch die Deutsche Studentenschaft. Die damals einmalige Institutsbibliothek und eine Büste Hirschfelds wurden beschlagnahmt und auf dem Berliner Bebelplatz öffentlich verbrannt.
Magnus Hirschfeld lebte zu dieser Zeit bereits im französischen Exil. Er starb an seinem 67. Geburtstag in Nizza. Auf seinem Grabstein steht sein Lebensmotto: »Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit«.

Bild: Magnus Hirschfeld, Wien ca. 1930-1935 © Jüdisches Museum Berlin
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Ledi B's profile photoBarbara Muerdter's profile photo
Ledi B
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Ein visionär ist er gewesen
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Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte / Two Millennia of German Jewish History
Introduction
Willkommen zu zwei Jahrtausenden deutsch-jüdischer Geschichte! / Welcome to two Millenia of German Jewish History