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Essen packt an!
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Jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten (Ehrenamt im Bevölkerungschutz)
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Bitte abstimmen für die gute Sache! Danke! (bestätigungsmail bestätigen!)
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DAS NÄCHSTE PUBLIKUMSVOTING!

Die eine Wahl läuft noch...und schon bitten wir euch um die nächste Stimme!
Bitte auf den Link klicken und für uns per Mail abstimmen. Hier gibt es glaube ich nur eine Stimme.

Ihr müsst ja alle Training bleiben... Achja, wir sind nomiert für den Förderpreis Förderpreis Helfende Hand :) Haben schon gewonnen durch die Nominierung...aber wie weit geht es mit deiner Hilfe?
Helfende Hand Förderpreis | : Projekt
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helfende-hand-foerderpreis.de
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Seminar Social Media im Bevölkerungsschutz & Spontanhelfer an der AKNZ in Ahrweiler. (Cristina Arroyo)
Begonnen hatte meine Reise zur Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz
am Mittwoch den 06.07.2016. Ich und Andre Jendrzeyzak waren als Teilnehmer dieses Seminars eingeladen.
Um 12:45 begann für uns der Erste Tag des dreitägigen Seminars. Wir starteten mit einer Begrüßung und der jüngste Teilnehmer Julius (Sohn von Herrn Prof. Sackmann) wurde persönlich und sehr herzlich von Herrn Voßschmidt begrüßt. Wir begannen das Seminar mit der Frage was soziale Medien im Bevölkerungsschutz für Möglichkeiten und Risiken mit sich bringen können. Uns wurde unter anderem das Projekt INSIGHT vorgestellt das z.B. die Früherkennung und Bewältigung von Katastrophen analysiert und miteinander vergleicht. Daten aus Social Media Kanälen werden einen besonderen Stellenwert zugeordnet.
Um 17 Uhr gab es das erste gemeinsame Abendessen und man hatte die Gelegenheit die anderen Seminarteilnehmer kennen zu lernen. Nach dem Abendessen gab es eine Diskussionsrunde zum Thema Soziale Medien mit einer kleinen Übung dazu. Wir haben in Gruppen dieses Thema aufgegriffen und dementsprechend ausgearbeitet. Wir kamen zu dem Entschluss das es verschiedene Ansätze gibt Soziale Medien für den Bevölkerungsschutz zu nutzen. An einem Fallbeispiel des Projekts KUBAS (Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen) gibt es die Möglichkeit für Einsatzkräfte anhand der KUBAS-APP Spontanhelfer zu finden und zu koordinieren. Im weiteren Verlauf des Abends bekamen wir durch einen Vortrag eines Juristen (Herr Erkens) Einblick in die rechtliche Thematik von Spontanhelfern. Unter anderem Haftungsfragen, rechte und pflichten.
Um 20:30 endete der erste Seminartag und man traf sich im Anschluss auf ein kühles Getränk in der Mensa und schaute zusammen Fußball.
Der zweite Seminartag begann um 08:00 Uhr mit der Vorstellung des Projektes TEAMWORK – Die Potentiale von Serious Games. Für mich persönlich hat es mir sehr gefallen, weil ich sowas vorher noch nicht kannte. Dadurch das Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich gerne mit Computerspielen beschäftigen ist dies eine Möglichkeit anhand eines Spiels die Thematik der Spontanhelfer und des Bevölkerungsschutzes darzustellen. Im verlaufe des Vormittages gab es unter anderem einen sehr interessanten Vortrag über Soziale Medien und Bevölkerungsschutz in Österreich durch Herrn Rizzoli. Es ist interessant zu sehen welche Unterschiede es gibt auch hinsichtlich der Gesetzeslage zwischen Deutschland und Österreich.
So gegen Mittag gab es ein gemeinsames Mittagessen wo wir uns auch unter anderem über die Inhalte des Seminars ausgetauscht haben. Nach dem Mittagessen haben wir uns mit Gruppenarbeit beschäftigt. Thema war „Bewältigung einer Lage unter Berücksichtigung von Sozialen Medien“. Jede Gruppe präsentiere ihre Ergebnisse und im Anschluss gab es regen Austausch darüber. Es gab zum Schluss noch einen kleinen Abendvortrag über neue Möglichkeiten zum Einsatz Sozialer Medien wie z.B. Snapchat, Liveübertragungen und Twitter.
Der zweite Seminartag ging um 17 Uhr zu ende und wir hatten den restlichen Abend zu unserer freien Verfügung. Ich und Andre haben uns aufgemacht und uns die Stadt Ahrweiler angeschaut. Diese Stadt ist sehenswert, weil sie an der Weinstraße liegt. Wir haben uns es nicht nehmen lassen dort einen Wein zu probieren. Ahrweiler hat eine kleine Altstadt umringt von einer historischen Stadtmauer, toll anzuschauende Fachwerkhäuser, kleine Gassen zum spazieren gehen und ganz tolle Cafés und Restaurants. So gegen 21 Uhr waren wir wieder zurück im AKNZ und haben uns mit weiteren Teilnehmern des Seminars Fußball angeschaut.
Der letzte und dritte Seminartag begann um 08:00 mit einem Vortrag über die Haftung bei z.B. Hochwasserschäden. Wir bekamen einen kleinen Einblick in die entsprechenden Gesetze und das diese in den Bundesländern verschieden sein können. Im Laufe des Vormittags haben wir nochmals die drei Seminartage zusammengefasst, Abschließende Fragen geklärt, eine Auswertung der einzelnen Inhalte vorgenommen und am Ende durfte jeder sagen, was ihm besonders gut gefallen hat oder was verbesserungswürdig ist.
Mir persönlich hat Die Präsentation des Herrn Rizolli aus Österreich sehr gut gefallen, Die Rechtsvorträge des Herrn Erkens und die Möglichkeiten anhand von Beispielen Soziale Medien im Bevölkerungsschutz zu nutzen.
Um 11 Uhr haben wir uns von den anderen Seminarteilnehmern verabschiedet und sind zurück nach Essen gefahren.
Jeder der sich z. B. über die Themen Soziale Medien, Bevölkerungsschutz und Spontanhelfer interessiert dem kann ich die Seminare vom AKNZ sehr ans Herz legen. Mir und Andre hat es dort sehr gefallen und sagen Danke das wir im Namen von Essen packt an! dort hin fahren konnten.
Mehr unter www.essenpacktan.ruhr
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2016-07-10
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Tourbericht vom 06.06.2016 ( Elke )
- Ob kleine oder große Tour; Hauptsache, wir kommen überhaupt
Die Tour wurde vorbereitet von Vroni, Micha, Bettina und mir. Aufgrund des warmen Wetters hatten wir beschlossen, dass es heute lediglich eine Bollerwagen-Tour gibt. Das Brot, welches Michael wie immer von der Bäckerei Gebr. Förster gbr zum Heim brachte, wurde in kleinere Portionen geteilt und ebenso wie die süßen Teilchen etc. in den Körben verstaut. Den im Schuppen befindlichen Wasserbehälter befüllten wir mit kaltem Wasser.
Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, machten wir uns auf den Weg zum Rheinischen Platz. U. kam uns entgegen und half, die Bollerwagen zu ziehen. Als wir in Sichtweite kamen, wurden wir schnell entdeckt und als das Verteilen begonnen hat, waren beide Bollerwagen schnell umringt. Wir stellten den Tisch von Vroni auf und stellten sowohl den Wasserbehälter mit dem heißen Wasser aus der Abia-Lounge und dem kalten Wasser auf den Tisch. Im Angebot hatten wir Fisch-Konserven, Scheibletten-Käse, etwas Marmelade. Als Getränke reichten wir wie immer Kaffee und Kakao sowie an kalten Getränken Zitronen bzw. Pfirsich-Tee. Außerdem gaben wir noch Limo in Dosen raus.
Als sowohl alle Menschen und auch alle Tiere am Rheinischen Platz satt und zufrieden waren, packten wir alles zusammen und zogen die Viehofer Straße hoch bis zur Porschekanzel. Dort kamen dann noch einmal einige Bedürftige, die ebenfalls mit Essen und Getränken zu beglücken waren.
Wie immer wurden nette Gespräche geführt und man hätte den Eindruck bekommen können, dass keine Ofw'ler, sondern einfach Bekannte die von uns gereichten Sachen entgegen nahmen.
Als wir kaum noch etwas anzubieten hatten und auch keiner mehr zu versorgen war, begaben wir uns auf den Rückweg.
Diese Tour machte wieder einmal überdeutlich klar, dass wir mittlerweile ein sehr wichtiger Teil des Tagesablaufes der Bedürftigen sind.
Ich wohne ziemlich nah an der City und sobald ich draußen bin, werde ich auch schon angesprochen, ob und wann wir wieder unterwegs sind.
Wenn einer von euch unzufrieden ist oder sein Tag nicht ausgefüllt ist, kommt doch einmal dazu und ihr werdet zufrieden am Abend euer Zuhause aufsuchen und froh darüber sein, was ihr habt.
Mehr Infos und Tourenberichte unter www.essenpacktan.ruhr
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2016-06-07
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Teamwork a la EPA.
Unser Suppenfahrrad funktionierte einige Zeit leider nicht mehr ordnungsgemäß. Es ist zwar sowieso besser dies zu schieben, weil man sonst schneller wäre als die Bollerwagen. ;) Aber das Fahrrad muss komplett verkehrstauglich und sicher sein.
Jetzt haben sich Lily, Simon, Markus und Frank von VeloCityRuhr und Essen packt an! dran gemacht und das gute Wetter heute genutzt dieses auf Vordermann zu bringen.
Wir haben neue Bremsscheiben eingesetzt, alle Schrauben nachgezogen, die Gangschaltung überprüft und es ein bisschen gereinigt.
Jetzt ist unser Suppenfahrrad wieder 100% verkehrssicher. Um zukünftig das Fahrrad als ein solches zu nutzen wird es einen "Suppenfahrradführerschein" in Zusammenarbeit mit VeloCityRuhr geben. Das Fahrrad soll uns ja möglichst lange in einem ordentlichen Zustand erhalten bleiben, nicht nur als Wahrzeichen, sondern viel wichtiger für unsere "Arbeit" Montags/Mittwochs/Freitags in der Essener Innenstadt
Und immer dran denken: Die eigene Sicherheit geht immer vor. Und wenn ihr unsicher seid, jeden Tourabend sind Ansprechpartner vor Ort, die euch jede Frage kompetent beantworten können.
VeloCityRuhr wünscht uns weiterhin viel Freude an dem einmaligen Suppenfahrrad.
Mehr über unsere Arbeit und das Suppenfahrrad unter www.essenpacktan.ruhr
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2016-06-05
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Tourbericht 3. 6. 2016 (Kerstin)
Das ungewisse Etwas bleibt
Ja, im Moment spielt das Wetter mit uns ein Spiel. Wird es trocken bleiben oder gibt es Regen oder sogar Gewitter, wie angesagt? Da wir das nie so genau im Moment sagen können, müssen wir auf das Schlimmste gefasst sein und dementsprechend planen.
Daher sollte es nur das Suppenfahrrad geben und einen Bollerwagen. Das Suppenfahrrad wurde vorbereitet von Elke und Ingrid. Der Bollerwagen mit sehr viel leckerem Gebäck von Bäckerei Gebr. Förster gbr. und von der Essener Tafel, Joghurts, Obst und sogar etwas Gemüse wurde von Ingrid, Micha und mir vorbereitet.
Vroni, Micha und Markus kamen später auch dazu.
Freitags heißt es immer, viel Zeit für die Vorbereitung einzuplanen und dann kommt ein Plattfuß am Suppenfahrrad nicht so gut! :o
Also wurde rumtelefoniert, um eine funktionstüchtige Pumpe aufzutreiben. Ich muss sagen, es fluppte! 1,2,3 . . . und der Mann von Elke kam mit einer Pumpe vorbei. Das Rad drehte sich wieder.
Ein Blick auf die Uhr und ab zum Café Nord, wo wir auch schon erwartet wurden von unseren Bedürftigen sowie den weiteren Tourengängern Ellen, Anna-Lena, Max und Gerrit .
Und da unsere Vroni für Überraschungen immer gut ist, wurde mal einfach so ein Kaffeetisch aus dem Ärmel gezogen, was uns erheblich das Rausgeben der heißen Getränke erleichterte. Ja, so langsam wachsen wir vom Mobiliar her. :D
Elke hat sich dem Suppenfahrrad angenommen, Max und Gerrit fühlten sich am Kaffeetisch sehr wohl und die anderen gaben das leckere Gebäck heraus und führten sehr viele Gespräche. Nach kurzer Zeit machten wir uns weiter auf zur Porschekanzel, um weiter Bedürftige mit unseren Leckereien ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Da wir genug Tourengänger waren, war ich sehr froh darüber, dass ich mich mal den Gesprächen widmen konnte, die für manche genauso wichtig sind, wie etwas Warmes im Bauch. Zahlreiche Fellnasen wurden auch mit Leckerchen glücklich gemacht.
Nachdem auch da alle versorgt waren, gingen wir hoch zur Post am Bahnhof. Da habe ich einige neue Gesichter kennengelernt, denn, solange bin ich ja auch noch nicht im Team. Das war eine schöne Atmosphäre, viele waren in Gesprächen, manche haben ein Ständchen gesungen bekommen und andere brachten uns mit einfachen Gestiken zum Lachen. Wenn wir nicht alle schon so müde gewesen wären, wären wir gerne noch etwas geblieben.
Alles in einem eine schöne Tour! :-)
Wo bist „DU! JA, GENAU DU!“, der das jetzt hier liest?
Kommt doch einfach mal mit zur Tour! Gerne geben wir euch auch vorher Infos, um was es genau geht. Unsere Aufgaben bestehen ja nicht nur darin, dass wir die Touren laufen und zahlreiche Menschen glücklich machen. Es ist viel mehr als das! Es gibt für jeden die passende Aufgabe.
Runter von der Couch, die Gelenke ölen und zu uns kommen!!!
Mehr über uns und Tourenberichte unter www.essenpacktan.ruhr
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2016-06-05
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Tourbericht vom 01.06.2016 (Fabienne)
- Defizit-/ oder Ressourcenorientiert? -
Diese Frage muss man sich als Tourengänger zwangsweise stellen. Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um und mit welcher generellen Grundhaltung tue ich dies?
Auch muss man sich fragen, findet die Tour trotz Unwetterwarnung statt? Die Antwort auf diese Frage ist einfacher; Ja, sie findet statt! Auch wenn wir nur eine Station mit dem Suppenfahrrad anfahren konnten und auf einen zweiten Bollerwagen mit Kleidung und Hygieneartikeln verzichten mussten. Gelohnt hat es sich jedenfalls wieder!
Unsere Vorbereitungen wurden von Ingrid unterstützt, die sich, wie immer, viel Zeit nahm und trotz ihres Berufes eine verlässliche Säule von WddN ist, so wurden Elke  und ich wunderbar unterstützt. Später stieß noch Petra zu uns, im Gepäck die Suppe vom Sengelmannshof.
Am Nord angekommen verabschiedete sich Ingrid, dafür kam Micha und brachte uns die Gepäckspende von der Bäckerei Förster. Auch war die Abia Lounge wie immer ein verlässlicher Partner und versorgte uns mit heißem Wasser und wir durften sogar am Ende der Tour dort unsere Suppenbehälter spülen, shokran!
Mit großem Appetit konnten auch heute wieder viele Menschen eine warme und köstliche Mahlzeit bei uns genießen.
Aber was ist nun eigentlich mit der eingangs gestellten Frage? Wie einige von euch wissen, befinde ich mich momentan in der Erzieherausbildung. Ein Teil dieser Ausbildung beschäftigt sich damit, ob man Menschen anhand ihrer Defizite oder Ressourcen betrachtet. Hierzu ein Beispiel: Defizitorientiert könnte gesagt werden: 'Diese Bedürftigen, sie schmarotzen und hängen den ganzen Tag in der Stadt ab.' Hat wahrscheinlich jeder von uns schon mal irgendwo gehört. Nun hilft dieser Blick leider niemandem, weder unseren Besuchern, noch unserem persönlichen Wohlbefinden oder gar unserem gemeinsamen Zusammenleben. Dieser Blick bringt Wut, und wer Star Wars gesehen hat, der weiß: „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“ Was bitte ist dann unter Ressourcenorient zu verstehen?! Der obige Satz klänge dann so: 'Diese Bedürftigen, sie nehmen unsere Hilfe an und sind gerne in Gesellschaft'. Durch diesen ressourcenorientierten Blick können wir auf jeder Tour und bei jeder außerordentlichen Hilfe einen großen Beitrag leisten und nach dem Prinzip der Nächstenliebe handeln.
Genau wie zwei Passanten, die uns spontan eine Sachspende in Form von Gemüse gaben. Diese Spende konnten wir quasi direkt einem sehr dankbaren Mann überreichen. Vielen Dank!
Mehr Tourenberichte oder auch Infos über uns unter www.essenpacktan.ruhr
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2016-06-03
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Tourbericht 30. 5. 2016 (Elke)
- Den Magen füllen und Sorgen abladen -
Die Tour wurde von Ellen, Anna-Lena, Micha und Ingrid vorbereitet. Ingrid hatte vorher schon das Suppenfahrrad, die Bollerwagen und einige Sachen, die bestellt waren, gerichtet.
Das Team der Tourengänger wurde später dann noch verstärkt durch Chucky, Bettina und durch mich.
Vroni und Michael brachten das Brot sowie Brötchen von der Bäckerei Gebr. Förster gbr. So ausgestattet, begaben wir uns zum Rheinischen Platz. Bettina und einige hungrige Menschen erwarteten uns bereits. Die Behälter waren gefüllt mit einem vegetarischen Nudelgericht mit Tomatensoße sowie Eintopf mit grünen Bohnen und Fleischeinlage. Beides fand sehr großen Anklang und obwohl es bei den meisten schon Geld gegeben hat, leerten sich die Behälter zusehends. Auch die Getränke, die mit dem heißen Wasser, welches wir jedes Mal in der Abia Lounge abholen dürfen, zubereitet wurden, nahmen die Bedürftigen gern an. Wer wollte, bekam auch noch Brot zum Mitnehmen und was sonst noch benötigt wurde.
Relativ zügig machten wir uns, nachdem niemand mehr zu versorgen war, auf den Weg zur Porschekanzel. Unterwegs dorthin wurden wir von einer jungen Frau angesprochen, ob wir Interesse an einem Schlafsack sowie einer Damenjacke hätten. Beides konnten wir natürlich gut gebrauchen und nahmen es gern an.
In Höhe des Rathaus-Centers nahmen wir unseren gewohnten Platz ein und wurden auch dort schnell entdeckt. Altbekannte Gesichter begaben sich an das Fahrrad und die Speisen und Getränke wurden, wie immer, liebevoll und mit ein paar netten Worten gereicht.
F. bekam die gewünschten Sachen für seinen Aufenthalt in der JVA und konnte von der Erfahrung eines Anwesenden, der ebenfalls schon dort eingesessen hat, profitieren. Die beiden unterhielten sich angeregt und F. konnte man ansehen, dass ihm dieses Gespräch den heutigen Weg erleichtern würde.
H. bekam den bestellten Schlafsack und die ISO-Matte in einer Tasche gereicht. Er stellte beides abseits auf dem Boden ab und vergaß am Schluss, die Sachen mitzunehmen.
U. hatte einer Dame von uns erzählt und M. unterhielt sich, während sie ihre Suppe zu essen versuchte, mit H. Ihr war sie zu heiß und so gab sie diese an H. weiter, der sie gern annahm und verspeiste.
Mittlerweile hatten wir noch zwei Dosen Nudeln mit Fleischklößchen in den einen Behälter gegeben. Ein junges Paar war so begeistert, die junge Frau hätte auch nur Nudeln pur gegessen, da sie Nudeln liebe, gab sie uns zu verstehen. Sie, wie auch andere holten mehrfach einen Nachschlag und lobten die "gute Küche".
Ein Passant reichte uns eine Spende und, wie so oft, wurde von den Anwesenden gesagt, wie schön es ist, dass es uns gibt.
Als auch hier niemand zu versorgen war und man uns zu verstehen gab, dass am Hbf niemand sei, verabschiedeten Bettina, Ellen und Anna-Lena sich und wir machten uns auf den Rückweg.
F. sagte uns auf Wiedersehen und bedankte sich noch einmal, dass ihm einige seiner Sorgen genommen wurden.
Das Fahrrad wurde auf der Höhe von Leuchten Kaiser gereinigt und der Heißwasser-Behälter zur Abia-Lounge gebracht. Die Behälter des Suppenfahrrades wurden herausgenommen, ebenfalls provisorisch ausgewaschen und zur vollständigen Reinigung von mir mit nach Hause genommen. Das Fahrrad und die beiden Bollerwagen brachten wir zum Standort zurück.
Mein Resümee: Eine ruhige Tour, neue Tourengänger, sehr gute und wichtige Gespräche.
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2016-05-31
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Tourbericht vom 27.5.2016 ( Viola )
- „Unverhofft kommt oft“ –Ein Tag voller Überraschungen –
Dies ist mein erster Tourbericht und ich hoffe, dass er euch gefällt.
Alles fing ganz harmlos an, als Ingrid mich am Donnerstag anrief und fragte, ob ich am Freitag ein wenig bei der Tourvorbereitung helfen könnte und dann noch ein wenig die Tour begleiten.
Klar, kein Problem. Gesagt getan. Ich fand mich also pünktlich um 17.00 Uhr am Schuppen ein, wo Kerstin bereits das Suppenfahrrad startklar machte und die Bollerwagen rausgeholt hatte. Ich schnappte mir also den Bollerwagen und fing an, die Kleidung neu zu ordnen, und da war sie schon: Überraschung Nr. 1. : Leider hatte ein kleiner „Wasserschaden“ dafür gesorgt, dass sämtliche T-Shirts, Unterwäsche und noch ein paar andere Dinge nass geworden waren und somit für die heutige Tour nicht zur Verfügung standen. Mittlerweile war Ingrid eingetroffen. Sie packte alle nassen Sachen ein um sie später zu Hause zu waschen. So kurzfristig war natürlich kein Ersatz an Kleidung zu bekommen und so hatten wir nur ein paar Jeans und Socken, die nicht von der feuchten Überraschung ereilt worden waren, im Wagen.
Aber nichts desto trotz. Ingrid brachte viele Leckereien von der Essener Tafel mit. Darunter Pudding, Obst und Süßigkeiten, die wir sofort auf den Wagen luden. Nach und nach trafen noch mehr Helfer ein. Der treue Micha, Ellen und Anna-Lena. Mit so vielen fleißigen Händen war die Vorbereitung im Handumdrehen erledigt. Das Essen kam heute von Der Bonner Hof Bienvenidos und wurde uns von Nicole und ihrem kleinen Sohn gebracht, die sich spontan bereit erklärt hatte, den Suppen-Fahrdienst zu übernehmen. Auch dafür, an dieser Stelle: Herzlichen Dank! Anja und Burhan brachten uns heute das Brot und das Gebäck von der Bäckerei Gebr. Förster gbr, welches, dank der vielen fleißigen Helfer, ruck zuck im Wagen verstaut wurde. So alles erledigt…
Die Suppenfahrrad-Karawane setzte sich in Bewegung. Auf dem Weg zum Nord kam uns noch Annika entgegen, die uns an diesem Abend ebenfalls begleiten wollte. Als wir unseren Standort am Rheinischen Platz erreichten wartete auf uns Überraschung Nr. 2.: In Anbetracht der Tatsache, dass es auf Monatsende zugeht und es frisch gekochtes Essen gab, gingen wir davon aus, dass der Ansturm groß sein würde. Aber die erste halbe Stunde ging es eher gemächlich zu und nur zögerlich trudelten unsere Schützlinge ein. Dies hatte aber den Vorteil, dass viel Zeit für Gespräche war.
Ein junges Paar kam auf uns zu und suchte Beistand in einer Mietangelegenheit. Die beiden hatten eine Wohnung zum 1. Mai angemietet, die erste Miete wurde auch pünktlich vom Job-Center überwiesen. Doch leider war der Vormieter immer noch nicht ausgezogen und sie machten sich Sorgen, wann sie denn endlich in ihr neues Heim kommen und wo sie in der Zwischenzeit unterkommen könnten. Außerdem erzählten sie uns von dem desolaten Zustand der Wohnung. Wir rieten ihnen, sich schleunigst juristischen Beistand zu suchen und auch das Job-Center über den Fall zu informieren. Ich bewundere immer, mit welcher Offenheit die Leute auf uns zukommen und bin gleichzeitig sehr dankbar über das uns entgegengebrachte Vertrauen.
Kurz nach diesem Gespräch verabschiedete sich Ingrid in den wohlverdienten Feierabend. Bevor wir weiterzogen unterhielt ich mich noch ein wenig mit Sven, EPAlaner der ersten Stunde, der nach längerer Abwesenheit, jetzt wieder ein wenig Zeit hat und sich gut vorstellen kann, in Zukunft öfter mal am Suppenfahrrad auszuhelfen. Da kann ich nur sagen: Spitze. Jeder Zeitspender ist herzlich willkommen!!
Weiter ging es Richtung Porschekanzel. Einige neue Helfer stießen dazu, andere verabschiedeten sich an dieser Stelle. Der Andrang wurde deutlich größer. Suppe, Brot, Obst, Sandwiches alles verließ im Minutentakt unseren „Fuhrpark“. Auch nach Kleidung wurden gefragt, hauptsächlich T-Shirts, mit denen wir heute aber nicht dienen konnten. Alle zeigten Verständnis, doch freuen sie sich schon darauf, wenn wir die doch dringend benötigten Kleidungsstücke wieder dabei haben.
Ein Mann kam auf mich zu und bat um eine Reisetasche, da er bald eine 30 monatige Haftstrafe antreten müsse. Außerdem bat er um ein paar Kosmetikartikel, wie Shampoo, Duschgel, Rasierzeug. Eine Tasche hatten wir zwar nicht, doch Sven will schauen, ob er nicht noch eine übrig hat. Ich unterhielt mich noch eine Weile mit dem Mann, dem man die Angst und die Ungewissheit, was die Haftstrafe angeht, deutlich ansah. Er erzählte mir alles Mögliche, was er vorher noch alles erledigen wollte. Wir sind ja alle keine Psychologen, doch merkt man schnell, wie wichtig es ist, wenn man einfach nur ein offenes Ohr hat, zuhört und die Menschen, mit all ihren Sorgen und Nöten ernst nimmt. Ich konnte ihm ja keinen Ratschlag geben, doch ich sagte ihm, dass er das alles, was auf ihn zukommt, auch als Chance betrachten solle. Er beschwor, dass er nach der Haft ein neues Leben beginnen will. Ich drücke ihm die Daumen.
Als wir dann weiter zur Post zogen, langsam wurde es dunkel, kamen noch viele weitere Bedürftige und baten um Suppe. Auch ein paar Jeans wechselten den Besitzer. Markus stieß noch zu uns, um uns am Fahrrad beim Austeilen des Eintopfs zu helfen.
Und plötzlich passierte es: Hinter mir hörte ich ein dumpfen, heftigen Knall. Ich drehte mich um und sah K. , blutend am Kopf, auf dem Boden liegen. Sofort gingen ich sowie auch ein paar andere auf ihn zu, um nachzuschauen, was genau passiert war. Er hatte sich hingehockt, um seine Suppe zu löffeln und als er wieder aufstehen wollte, ist ihm schwindelig geworden und dann ist er gestürzt. Gott sei Dank, war er ansprechbar. Oh Mann, Überraschung Nr. 3 an diesem Abend! Doch Kerstin reagierte ganz souverän. Sie rief den Notruf an, holte den Verbandskasten aus dem Fahrrad und versorgte die Wunde. Wenige Minuten später traf der Rettungswagen ein und nahm ihn mit. Bettina begleitete ihn in die Klinik.
Puuh, der Schreck saß uns allen noch in den Gliedern, da machte sich auch schon wieder geschäftige Routine am Fahrrad breit. Doch in Gedanken waren wir alle bei dem Verletzten.
Und wenn ihr meint, dass es bei uns nur immer ernst zugeht….weit gefehlt. Hier zwei kleine Anekdoten: Ein Mutter-Tochter-Gespann kam auf uns zu und bat in gebrochenem Deutsch um ein Shampoo. Wir gaben der Tochter ein kleines Fläschchen davon. Sie fragte, ob es denn keine große Flasche gibt. Wir erklärten ihr kurz den Sinn und Zweck unserer Verteilaktion, worauf sie meinte, ja dann hätte sie noch gerne eine Haarkur und eine Spülung. Wir gaben jegliche Erklärungen auf und verwiesen sie auf den nächstgelegenen dm und schickten sie weg. Kerstin und ich konnten uns ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Und dann war da noch….Markus und der Kampf mit der Konservendose. Als der Eintopf zur Neige ging, wurden noch einige Konservendosen der Sorte „feuriger Texastopf“ aufgewärmt. Doch eine der Konservendosen erwies sich als Diva und weigerte sich standhaft, ihren feurigen Inhalt preiszugeben. Erst reißt der Aufreiß-Ring ab (ich lass mich ja nicht von jedem aufreißen ;)) und selbst unter Zuhilfenahme modernster Werkzeuge ( im Volksmund auch Dosenöffner genannt ) blieb die Büchse standhaft. Mit vereinten Kräften schließlich gelang es dann doch noch, ihren Willen zu brechen und unseren Schützlingen zu einer warmen Mahlzeit zu verhelfen.
Als dann auch der letzte Tropfen Suppe und das letzte Stückchen Brot verteilt waren machten wir uns auf den Rückweg. Das Fahrrad wurde gereinigt, der Bollerwagen wieder verstaut und gegen 23.15 war dann alles wieder bereit für den nächsten Einsatz.
Am Montag geht es wieder los….
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2016-05-29
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