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Sabine Adebahr
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Lebe deinen Traum! Carpe diem! Höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören! Alt werde ich erst sein, wenn ich nicht mehr bereit bin etwas Neues dazuzulernen, das dauert also noch!!!
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Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Adventssonntag!

https://www.youtube.com/watch?v=7WyAQpE-t14
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Ein Sonntagmorgen am dritten Advent - Hunde gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Sonntagmorgen, 6:10 Uhr, meine 15 Jahre alter Hündin "Kleo", die mit uns in einem Raum schläft, ist unruhig. Sie hechelte, ging zur Zimmertür und wollte hinaus. Ich stand auf, öffne ihr leise die Tür, während mein Mann noch tief und fest schlief. Der Hund hatte Durst. Der Wassernapf steht gleich auf dem oberen Flur hinter der Tür, damit die alte Hündin nicht unnötig die Treppe hinuntersteigen muss, denn das macht ihr schon seit längerer Zeit Probleme. Sie trank, ziemlich viel, während ich die Zeit nutzte um zur Toilette zu gehen, sicherheitshalber, falls sie doch noch nach draußen müsste.
Nachdem "Kleo" genug getrunken hat, ging sie ins Schlafzimmer zurück und legte sich wieder in ihren Korb und auch ich schlüpfte beruhigt wieder ins Bett. Sollte es mit dem Ausschlafen doch noch klappen?
6:30 Uhr, die Hündin war erneut unruhig, hechelte vermehrt und wieder ging sie zur verschlossenen Tür. Ich nahm nun diese Signale zum Anlass mich schnell anzuziehen, denn der Hund kann seine Hinterlassenschaften, aufgrund seines fortgeschrittenen Alters, auch nicht mehr so lang zurück halten. Flink bin ich in meine Sachen hineingestiegen, während die Familie, im Haus verteilt, nach wie vor fest schlief. Eigentlich war für diesen Sonntagmorgen Ausschlafen angesagt, auch für mich.
Ich helfe dem Hund die Treppe hinunter, lege ihm, unten angekommen, Halsband, Leuchtdecke und Leine an und schlüpfe selbst in meine Winterjacke, dann öffnete ich die Haustür und "Kleo" schritt als erste hinaus. Es war stockdunkel, stürmte und regnete in Strömen, was dazu führte, dass ich wieder hineingehen musste, um mir aus dem Keller einen Regenschirm zu holen, während die Hündin angeleint und festgebunden, im strömenden Regen, im Vorgarten wartete.
Bestückt mit Regenschirm und Taschenlampe machten wir uns auf den Weg zur gewohnten Gassirunde. Toll so ein Sonntagmorgen! In der Nachbarschaft schlief an diesem 3. Adventssonntag zu dieser frühen Stunde noch alles. Lichterketten an den Zweigen der Vorgärten schaukelten im Wind und Lichterbogen in den Fenstern ließen trotz des schlechten Wetters ein warmes Gefühl aufkommen.
Wir erreichten relativ schnell die nahegelegene Feldmark. Nach wie vor goss es aus Eimern und der starke Wind versuchte ständig mir den Regenschirm aus der Hand zu reißen. In der einen Hand den Schirm, in der anderen die Hundeleine und die leuchtende Taschenlampe, damit wir überhaupt sahen wohin wir traten. Die Wege hatten sich zum großen Teil in eine kleine Seenlandschaft verwandelt und Gummistiefel wären für mich das richtige Outfit gewesen, doch leider hatte ich Lederstiefel gewählt, als ich mich Hals über Kopf angezogen hatte. Schließlich wusste ich zu dem Zeitpunkt ja auch noch nicht, was mich draußen erwartete.
Endlich konnte ich den Hund von der Leine lassen ohne Angst haben zu müssen, dass uns jetzt vielleicht noch ein heranfahrendes Auto störte, denn meine Hündin kann ich nicht mehr abrufen, da sie mich nicht mehr hören kann! Es wurde also leichter mit dem Schirm und der Taschenlampe und dem Sturm, der ständig versuchte mir meinen Regenschutz zu entreißen.
Wir waren ganz allein im finsteren Feld. Keiner der anderen Hunde aus der Gegend schien das gleiche Ausgehbedürfnis zu haben!? "Kleo" trottete ihres Weges, schnüffelte hier und dort, setzte an verschiedenen Stellen ihre Marken ab und wollte schon wieder nach Hause umdrehen, da auch ihr das Wetter zu scheußlich zu sein schien. Da ich ihre große Hinterlassenschaft jedoch nicht im Haus haben wollte, sie kann nämlich ihren Kot auch nicht mehr kontrolliert abgeben, da die Nerven im Spinalkanal der Wirbelsäule geschädigt sind, musste sie mit mir weitergehen, ob sie wollte oder nicht. Mühsam bewegte sie sich in meine Richtung, immer mit dem Blick nach hinten und der Frage an mich, ob wir nicht doch lieber wieder umdrehen könnten, statt in der absoluten Dunkelheit, die ihr auch etwas unheimlich war, bei Sturm und Regen, durch die aufgeweichte Natur zu stapfen.
Wir gingen weiter und weiter, vergrößerten die Morgenrunde, weil sie auch keine Anzeigen machte, dass sie sich nun erleichtern könnte.
Inzwischen waren meine neuen Lederschuhe von der Nässe durchgeweicht und auch ich hatte mittlerweile keine Lust mehr auf diese Art von Spaziergang und so schlugen wir den Heimweg ein. Vielleicht dann später doch im Haus??? :-(
100 m vor unserem Zuhause war es dann endlich so weit. Der "Dutti", wie wir es nennen, kam und das "Ziel" unseres morgendlichen Ausflugs war erreicht, so dass wir nun beruhigt nach Hause zurückkehren konnten.
Die Nachbarschaft schlief nach wie vor und auch zuhause war alles still. Klitschnass waren wir, aber erleichtert. Langsam wurde es draußen hell.
Eine Stunde haben wir gebraucht um zu diesem Erfolgserlebnis am frühen Morgen zu gelangen.
"Kleo" legte sich im Wohnzimmer genüsslich auf ihre Decke und schlief sofort wieder ein, während ich mich für den Tag fertigmachte und danach das Frühstück vorbereitete. Inzwischen war es 8.45 Uhr, Sonntagmorgen am 3. Advent.
Wer sich also überlegt, einen Hund oder ein anderes Tier zur Weihnachtszeit anzuschaffen, der sollte bitte stets daran denken, dass Tiere absolut kein Weihnachtsgeschenk sind!!!
Mit der Anschaffung eines Tieres übernimmt man die Verantwortung für dieses Tier. Es hat seine eigenen Bedürfnisse, seine eigenen Uhrzeiten, auch an Sonn- und Feiertagen. Einem Hund ist es egal wie das Wetter ist und welche Tageszeit wir haben, denn wenn er raus muss, muss er raus.
Ist der Hund jung und dynamisch dann hat man sehr viel Spaß zusammen. Ein Hund ist ein treuer Begleiter, er liebt sein Herrchen und Frauchen abgöttisch und tut alles dafür, dass er seiner Familie gefällt und ebenso geliebt wird. Er ist Aufpasser, Seelentröster, Spielkamerad, bester Freund und Schmusetier.
Ein Hund hat eine Lebenserwartung von 12-17 Jahren, je nach Größe und Rasse. Er verursacht während seines Lebens nicht unerhebliche Kosten, durch Futter, Ausstattung, Versicherung, Steuern und tierärztliche Vorsorge.
Im Alter des Hundes kommt es leider auch, wie bei Menschen, zu altersbedingten Gebrechen. Das Gehör lässt nach, die Sehkraft ist vermindert, Krankheiten stellen sich ein, was zu vermehrten Tierarztkosten führt, der Bewegungsapparat ist eingeschränkt, der Hund muss öfter hinaus, weil er das Wasser nicht mehr so lange halten kann, und, und, und!!!
Nur wer sich im Vorfeld darüber im Klaren ist, dass er bereit ist, sein Leben auf die Bedürfnisse dieses Tieres, auf so viele Jahre hin, darauf einzustellen, der sollte sich einen Hund anschaffen. Wer nur in einem Punkt zweifelt, der sollte die Finger davon lassen. Es ist besser für alle Beteiligten.
Tiere geben ihren Besitzern alles was sie an Liebe haben und sind treue Begleiter für jung, alt, dick, dünn, hübsch oder hässlich, denn da machen sie keine Unterschiede. Sie haben es verdient, dass sie genauso geliebt werden und das auf ihre Lebenszeit hin.
Ich wünsche allen einen schönen dritten Adventssonntag!

Sabine Adebahr, 11.12.2016
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Interessante Internetseite mit vielen guten Tipps für alle Anwender!
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Zaunrosen, neue Sorte! ;-)
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So schön können Wildblumen sein! Den Namen weiß ich leider nicht. Deshalb nenne ich sie Wildblumen in gelb!
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