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Schwarzer Kamin
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Klub-Mitglied werden!

Ist die Schule vorbei, der Feierabend erreicht, spürst Du das Verlangen die Schwerkraft zu erleben.
Ob Indoor oder Outdoor - die Sucht hat dich gepackt.
Das Entdecken einer Linie, die Berührung der Griffe und der Traum vom Top ist eine Leidenschaft, die Du mit anderen teilst.
Um in Zukunft das Bouldern im Elbsandstein zu erhalten und weitere Gebiete erlebbar zu machen, dafür setzt sich der Klub Schwarzer Kamin ein.
Er steht für die Förderung der Jugend, den Schutz der einzigartigen Landschaft und die Modernisierung des Klettersportes in der Region.
Auch wenn du nicht vor Ort aktiv bist und uns nur virtuell begleitest, unterstützt und motivierst Du mit deiner Mitgliedschaft.
Damit förderst Du ideell wie finanziell die Weiterentwicklung des Kletterns im Elbsandsteingebirge.

http://www.schwarzerkamin.de/klub.html
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Vom Liegestuhl in den Fahrstuhl

Da sich dieses Jahr der Sommer als trocken und nicht zu warm zeigte, kam ich auf die Idee mal wieder ins "Gulag" bouldern zu gehen.
Nachdem ich am „Hängenden Block“ und „Abendland-Block“ war und meine Kräfte abgenommen hatten, wollte ich noch einen schönen Abschlussboulder begehen. Die Wahl fiel auf den „Ost-Block“, genauer gesagt auf den Boulder „Liegestuhl“. Dieser befindet sich am linken Ende des Blockes. Die Schwierigkeit liegt bei Fb 6a, also kein Problem !?. Es stellte sich doch als Problem heraus, und zwar als ein moralisches Problem. Ich hatte immer das ungute Gefühl, dass man im Falle eines Falles, bis ganz hinunterstürzen könnte. Nach der Begehung und dem Gefühl, das es kein Problem war, fand ich meine Bedenken fast schon lächerlich.
Nachdem ich 2 Monate nicht mehr im "Gulag" boulderte, war am Sonntag mit Rainer und den Hunden als Begleitung, wieder Zeit dafür.
Ich entschied mich für den „Gulag-Block“ und wiederholte die etwa moralische „Hohe Kante“ und danach noch „Meiseltraverse“ und „Meiselfrei“.
Für den Abschluss des sonnigen Tages sollte es nun noch der Sitzstart zum „Liegestuhl“ sein.
Die moralischen Bedenken von meinem letzten Besuch dort kehrten teilweise zurück.
Nachdem ich meine Variante schnell fand, ging es los. Links die Kante rechts der Seitgriff. Nun auf Spannung antreten und plötzlich dieses Knacken. Mir war klar, Griffausbruch und die Folgen auch.....
nach einem kurzen Matten Kontakt, ging es ganz hinunter … Schei .... Aber Glück gehabt.
Nur ein paar Kratzer und die Erkenntnis das man doch bis ganz runterfallen kann.
Liegestuhl
Liegestuhl
gulag-online.de
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Bouldern - welche Bedeutung hat es für den einen oder anderen?
Wo man sich im Klaren ist, es macht Freude, Spaß, ist ansteckend, und kann einen bis an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringen. All dies sind Momente die, man kann vielleicht sagen, befriedigend sind, einen puschen und wenn man damit infiziert wurde mehr davon haben möchte.
Doch gibt es auch Zeiten, in denen man merkt, Leistung ist nicht alles. Der Spaß, die Wiederholung einer Bewegung an Linien die fernab seiner eigenen Leistungsfähigkeiten stehen. Dies sind die Momente des Ausruhens, Momente die einen die nötigen Klettermeter bringen, Momente die einen für sein weiteres Vorhaben stärken, Momente die der Zukunft die Zeit gibt und der Moment der Zufriedenheit.
http://www.gulag-online.de/blog/?id=bj26re68
Bahra-Mix
Bahra-Mix
gulag-online.de
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Die letzten Tage im März sind gezählt. Die Temperaturen sind genau richtig um mit dem Klettern zu beginnen und den Mantel des Bouldern abzulegen. Zu den ersten Routen wird "Schischa" ins Visier genommen. Genau der richtige Start um sich später den größeren Herausforderungen zu stellen.
Unweit dieser Route erscheint diese Kante. Zu Beginn leicht geneigt und später senkrecht. Der erste Blick verrät, diese Kante muss unbedingt geklettert werden. Von unten erscheint diese glatt und an eine sichtbar vernünftige Sicherung ist nicht zu denken.
Ein Tag später sehen wir uns (Bubo und Ich) diese Tour im Toprope an. An eine vernünftige Sicherung ist auch nach genauerer Betrachtung nicht zu denken. Maximal ein Ball Nut (Größe 2), der wahrscheinlich keinen Sturz halten würde, und ein Pecker (Größe 2) bei dem ich keine Erfahrung habe und schließlich nur zum technischen Klettern verwendet wird.
Am Abend erzähle ich Sven von dieser Route, eine technische Kletterei mit ein Minimum an Sicherung. Im selben Moment kommt uns beiden derselbe Gedanke auf.
Ich beantwortete diese Frage mit "Ja".
23. April 2017
Es ist soweit. Wir sind an der Bühne des Geschehens. Sven und ich und unser Vater, der in der Zwischenzeit mit den Hunden oben auf uns wartet. Am Einstieg ist man in diesem Moment etwas angespannter. Wir gehen die Route zusammen im Gedanken durch. Zug für Zug wird gespeichert. Ich gebe die notwendigen Informationen der Sicherungspunkte.
Der letzte Griff in den Chalkbag und es kann losgehen.
Schon der Start entpuppt sich als trickreiche Kletterei, in Anbetracht des Absprunggeländes, bis die erste fragwürdige Sicherung erreicht ist.
Danach geht es die Kante weiter, erst links, dann ein Wechsel nach rechts um sich in die Position zu bringen den Pecker zu legen.

Mein Blick geht konzentriert nach oben und just in diesem Moment weiß ich nicht mehr was ich machen soll.
Erster Rutscher, Zweiter Rutscher.
Seil halten, Spotten...?
Beides erscheint mir aus dieser Höhe unsinnig und zwecklos.
...
Alles gut. Der Pecker hat seinen Platz gefunden und die letzten Züge der Crux sind fast überwunden. Jetzt hat Sven die erste vernünftige Sicherung erreicht. Mehrere Momente der Anspannung sind nun abgelegt, doch bis zum Ausstieg bleib ich weiterhin konzentriert.
Du bist erst oben, wenn du es geschafft hast.
Die Belohnung ist die 1. Begehung von "Kuratel" im Flash.
Kuratel-Video
Kuratel-Video
gulag-online.de
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"Wenn man nicht so lebt, wie man denkt, beginnt man so zu denken, wie man lebt" Raoul Hedebouw(2o17)

Im Elbsandsteingebirge scheint die Erschließertätigkeit in den letzten Zügen zu liegen.
Nicht an den Aktiven liegt das; noch nie war die Schar der Experten derart vielköpfig und leistungsfähig. Nein, ihr Tatendrang findet einfach kein Neuland; der Acker ist akkurat bestellt, nichts ist mehr zu tun für die junge Generation. Es scheint, als sei der drängende Nachwuchs dazu verdammt, fortan den ausgetretenen Spuren seiner Vorgänger zu folgen. Ja, ich weiß, das haben die meisten schon immer getan, aber jene, die durch Fleiß und Talent das Spitzenniveau erreicht haben, treten mit hungrigem Magen an einen leergegessenen Tisch. Wenn man genau hinsieht, findet man aber noch einige Krümelchen. Unscheinbar zwar, doch wir wollen sie auf dem Papier aufpicken.

Da sind zunächst die Kletterwege, die wir schon haben – bekannt allerdings, doch wenn man sie unter neuen Bedingungen durchsteigt, neues Erlebnis. Weiterhin bieten sich die wenigen bedeutenden Gipfel an, das also, was in den älteren Ausgaben unseres Kletterführers zum Teil unter „H-i-e-r-ü-b-e-r“ zum Teil überhaupt nicht steht. Dann wollen wir die Massive nicht vergessen, die unbeachtet im Walde stehen, und schließlich zurück zu den richtigen Gipfel: Dort geht noch allerhand, man braucht nur zu Hammer und Haken zu greifen.

Nun der Reihe nach. Zunächst zur Frage: Wie kann man den sportlichen Wert von Wiederholungsbegehungen erhöhen? Die Erstbegehung des Fledermausweges an der Sommerwand – um gleich ein Beispiel zu haben – verlief folgendermaßen: Ich kletterte zum ersten Ring, holte dort den zweiten nach, kletterte weiter zu einer Schlinge und ruhte in ihr sitzend aus, bevor ich zum zweiten Ring weiterging. Dort versammelte sich die gesamte Seilschaft, um mich durch doppeltes Bauen in einen Handriß, der zum Gipfel führte, zu befördern. Zunächst ist daran die Verschnaufpause in der Schlinge peinlich, denn sie beweist, daß meiner Kraft Grenzen gesetzt sind. Ich kann mich nun bemühen, meine Ausdauer zu steigern und ohne Ausruhen von ersten zum zweiten Ring zu klettern. Zweifellos schenkt eine solche Durchsteigung mehr Befriedigung und mehr Klettergenuß, denn sie fließt ohne Stockung, ästhetisch und rationell. Ich kann diese Freude nun nochmals steigern, indem ich auch am ersten Ring vorbeisteige, ihn gleichsam als hundertprozentige Schlinge betrachtend. Bis zum zweiten Ring braucht man etwa 20 Meter Seil, das heißt: Seilzug praktisch null, Verständigung einwandfrei – also weshalb hole ich dann überhaupt am ersten Ring nach? Aus Gewohnheit. Schließlich stört mich die Zirkuskünste der doppelten Baustelle, und ich versuche, mit einfachen Bauen oder gar ohne Bauen durchzukommen. Wenn es gelingt, triumphiert meine Technik, und der Weg selbst hat viel gewonnen, denn ich habe bewiesen, daß er auch für Zweierseilschaften gangbar ist...

Und die Massive?...

weiterlesen...http://www.gulag-online.de/blog/?id=2053n8kj
Mannen-Idee
Mannen-Idee
gulag-online.de
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Foto-Ausschnitt aus der 1.Begehung(Flash) in "Kuratel" - CClimbing. http://www.gulag-online.de/blog/
PhotoPhotoPhotoPhotoPhoto
09.05.18
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Es ist wie immer, die alljährliche Zeremonie. Am letzten Tag des April wird der Maibaum gesetzt. Zeit, diesem nicht gerade spannenden Ereignis, zu entkommen. Die kurze Reise geht wie gewohnt ins Bahratal. Das Ziel unserer Begierde ist ein kleines Stück Fels. Es ist unberührt und genau das richtige für die angehend wärmeren Temperaturen. Der Blick geht nach rechts, dem heutigen Boulder "Maibaum", da sieht es am einfachsten aus. Stück für Stück wird erarbeitet, bis wir an der Kante angelangt sind. Der Boulder "Pendel" stellt sich als etwas trickreicher dar. Die Bewegung, so wie der Name es verrät, macht so viel Spaß das man diesen Boulder unzählige mal wiederholt. Nun geht es um die Ecke herum. Für Liebhaber des Campusboards ist dies ...
Maikönigin
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Martin wird seinen Bildungsweg an der Realschule fortsetzen. Das war die Hauptaussage des Zeugnisses des Jahres 2004. Die schulischen Leistungen waren für das Gymnasium nicht mehr ausreichend. Vielleicht lag es damals auch schon daran, dass das draußen sein einfach zu wichtig war, und ist und bleiben wird ......
Der Großteil der Boulder, an der „Hufengrundwand“, wurde im Jahre 2004 erschlossen.
Damals war ich nur als Beobachter zu gegen.
Ende 2016 war die Zeit reif einige der Boulder von damals zu wiederholen.
Nach der Wiederholung von „Defektzone“, „Basis“ .... folgte „Basis Hamulus“.
Durch diesen Boulder waren die ersten Züge im Dach schon bekannt, damit konnte die Arbeit an „Fraktur“ beginnen. Nach den athletischen Zügen im Dach folgt ein Zug zu einem schlechten Sloper, mit dessen Hilfe man über die Dachkante kommt. Nach vielen Tagen des Probierens kamen schlussendlich alle Faktoren zusammen (Kraft, Kopf und der Grip).
Für mich ist „Fraktur“ der schwerste Boulder den ich bis jetzt gemacht habe.
Fraktur-Video
Fraktur-Video
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Martin Heisig in "Fraktur" 8a (2004) - Fotoauszug aus dem Originalvideo (GoPro)
PhotoPhotoPhotoPhotoPhoto
16.04.18
11 Photos - View album
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