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AWO Bundesverband
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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie ist aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung.
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Anlässlich der heutigen Beratung des Gesetzentwurfes zur besseren Durchsetzung der #Ausreisepflicht durch das Bundeskabinett fordern 20 Verbände und Organisationen (u.a. UNICEF Deutschland, PRO ASYL, World Vision Deutschland e.V., terre des hommes, Deutsches Kinderhilfswerk e.V. , SOS-Kinderdorf), dass im Rahmen des Gesetzesvorhabens das Wohl der betroffenen Kinder vorrangig berücksichtigt wird.
Der Gesetzentwurf sieht unter anderem eine Ausweitung der Personengruppe vor, die unbefristet zum Verbleib in Erstaufnahmeeinrichtungen verpflichtet werden können. Die Folge wäre, dass Bundesländer die Möglichkeit bekämen, auch Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien in Deutschland Asyl suchen, zeitlich unbegrenzt in Erstaufnahmeeinrichtungen unterzubringen. Damit wäre zum Beispiel einer großen Zahl von Kindern dauerhaft der Zugang zu Schulen verwehrt, befürchten die unterzeichnenden Organisationen.
„Die AWO lehnt die geplante Regelung ab, da Kinder und Jugendliche, die Flucht erfahren mussten besonders schutzbedürftig sind. Es gilt, ihnen eine kindergerechte Umgebung zu gewähren, um deren Entwicklung zu fördern. Die im Gesetzentwurf geforderte Praxis widerspricht dem Recht auf gesellschaftliche Teilhabe der Kinder und Jugendlichen", erklärt dazu der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

https://www.awo.org/gesetz-zur-ausreisepflicht-wohl-der-betroffenen-kinder-beruecksichtigen


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Wie das Statistisches Bundesamt heute mitteilte, sind die Gesundheitsausgaben des Jahres 2015 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent auf 344 Milliarden gestiegen.
Die größten Ausgaben verursacht dabei die gesetzliche Krankenversicherung mit 200 Milliarden Euro. Die Ausgaben für die soziale Pflegeversicherung stiegen sogar um 10 Prozent.
Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker: „Wir kommen nicht um eine Reform des Krankenversicherungssystems herum. Es muss zukunftssicher, stabil und gerecht aufgestellt werden. Ein stetiger Anstieg der Ausgaben muss eine Erhöhung der Einnahmebasis mit sich führen. Die AWO steht für die Einführung einer paritätischen und sozialen Kranken- und Pflegeversicherung, in der die gesetzliche und private Krankenversicherung in eine integrierte Bürgerversicherung zusammengeführt werden.“
Klar sei, dass die Gesundheitsausgaben in den kommenden Jahren aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung weiter steigen werden. Chronische Erkrankungen und Multimorbidität werden zunehmen, genauso wie psychische und (geronto-)psychiatrische Erkrankungen. Neue und bessere Diagnose- und Therapiemethoden verursachen höhere Kosten. Auf der anderen Seite nehmen die Einnahmen im Bereich der sozialen Sicherungssysteme ab, da der Anteil der jungen und berufstätigen Menschen weiter sinken wird.
„Eine paritätische und soziale Kranken- und Pflegeversicherung einzuführen, ist die beste Möglichkeit, um die zukünftig wachsenden Leistungen der Krankenversicherung und Pflegekassen finanzieren zu können“, zeigt sich Döcker überzeugt.

In Deutschland verliert ein Mensch das aktive und das passive Wahlrecht, wenn für ihn ein Betreuer zur Besorgung seiner Angelegenheiten bestellt ist. Die SPD-Bundestagsfraktion hat nun beschlossen, diesen Ausschluss vom Wahlrecht abschaffen zu wollen.
Dazu erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker:
„Die Wahlrechtsauschlüsse im Bundes- und Europawahlgesetz sind diskriminierende, willkürliche und unverhältnismäßige Eingriffe in das menschen- und verfassungsrechtlich garantierte staatsbürgerschaftliche Recht, zu wählen und gewählt zu werden. Die AWO begrüßt daher sehr, dass eine Bundestagsfraktion die Initiative ergriffen hat, um die diskriminierenden Wahlrechtsausschlüsse endlich abzuschaffen. Die AWO fordert nun alle Parteien auf, dieses Vorhaben zu unterstützen. Nun gilt es, an einem Strang zu ziehen, damit die betroffenen Menschen ihr Recht zu wählen und gewählt zu werden so schnell wie möglich ausüben können.
Aus Sicht der AWO besteht jedoch noch weiterer Handlungsbedarf. Neben dem individuellen Recht zu wählen, müssen Wahlen generell barrierefrei gestaltet werden. Die AWO fordert daher den Deutschen Bundestag auf gemäß Art. 29 UN-BRK bestehende Barrieren abzubauen und angemessene Unterstützungsmechanismen, wie beispielsweise die Verwendung von Parteisymbolen und Lichtbilder der Kandidaten auf Stimmzetteln, Vergrößerung der Schrift und die Verwendung von Leichter Sprache auf Wahlmustern, zu ermöglichen. Von diesen Maßnahmen würden über 7,5 Millionen Menschen – ältere Menschen, Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen mit Lese-Rechtschreibschwäche – profitieren.“

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#echtawo #sozialegerechtigkeit #gerechtigkeit:
„Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit. Die AWO fordert, dass soziale Gerechtigkeit als Leitprinzip unserer staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung unbedingte und umfassende Beachtung finden muss“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler zum von der UN initiierte Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar.
„Soziale Gerechtigkeit basiert auf starken soziale Sicherungssystemen, die eine selbstbestimmte Teilhabe und wirtschaftliche Unabhängigkeit in allen Wechselfällen des Lebens garantieren, insbesondere bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Erwerbsminderung, Pflege und im Alter“, ist Stadler überzeugt. Demnach sollte nach Meinung der AWO die paritätische Finanzierung durch die Arbeitgeberseite und die Beschäftigten als Fundament der Sozialversicherung wiederhergestellt werden.
„Die zunehmende Ungleichheit untergräbt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und entlädt sich in einem Zulauf zu politischen Extremen. Angesichts dieser Entwicklungen wird es Aufgabe der Politik in diesem und in den kommenden Jahren sein, das verloren gegangene Vertrauen der Menschen in den demokratischen und sozialen Rechtsstaat wieder zurückzugewinnen“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende überzeugt.
https://www.awo.org/chancengleichheit-und-gleichberechtigte-teilhabe-fuer-alle

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Noch immer wissen wir nicht, wie viele Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen nach Deutschland geflohen sind. Mit Blick auf den Schutz dieser besonders schutzbedürftigen Menschen muss Deutschland endlich seiner Verantwortung nachkommen und die EU-Aufnahmerichtlinie für Asylsuchende umsetzen, um diese Gruppe systematisch zu erfassen und ihre Bedarfe zu erkennen.

Die Bundesrepublik ist zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet und bekennt sich daher zur Verantwortung für die hierhin geflohenen Menschen mit Behinderungen. Jeder Mensch hat eigene Träume, Fähigkeiten sich gesellschaftlich einzubringen und – im Falle einer Behinderung oder chronischen Erkrankung - eine individuelle Bedarfslage, die gedeckt werden muss, um die ihm garantierte Menschenwürde zu schützen und Teilhabe zu ermöglichen. Die Anhörung zur Versorgungs- und Unterbringungssituation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen ist daher ein aus der Zivilgesellschaft heraus organisierter Schritt in die richtige Richtung.

Die derzeitige Situation darf nicht zum Dauerzustand werden. Geflüchtete Menschen mit und ohne Behinderungen erhalten nicht die notwendige bedarfsgerechte Unterstützung, gesellschaftliche Teilhabe wird ihnen erschwert, bezahlbarer Wohnraum ist für viele Menschen in Deutschland kaum vorhanden. Hauptamtlich Mitarbeitende arbeiten unter erschwerten Bedingungen am persönlichen Limit, genauso wie ehrenamtlich engagierte Menschen die dauerhaft als Ausfallbürge für staatliche Aufgaben einspringen müssen. Der Handlungsbedarf ist groß – je früher nachgesteuert wird, desto besser.“

Die AWO hat sich mit einem Fachbeitrag an der Konsultation beteiligt und wird heute als Sachverständige befragt.


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#onebillionrising; Am 14.02.2017 gehen weltweit Menschen auf die Straße, um im Rahmen der internationalen Kampagne „One Billion Rising“ tanzend gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren und für Gleichstellung zu demonstrieren. Die jährliche Aktion weist auf ein allgegenwärtiges Problem hin, das auch in Deutschland noch immer aktuell ist:
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ereignet sich meist hinter verschlossenen Türen – quer durch alle Bildungs- und sozialen Schichten, in allen Altersstufen und unabhängig vom kulturellen Hintergrund. Mindestens jede dritte Frau hierzulande erlebt ab dem 16. Lebensjahr im Laufe ihres Lebens körperliche Gewalt und Übergriffe, fast jede siebte Frau Formen von sexualisierter Gewalt. Meistens findet die Gewalt im sozialen Nahraum statt, also durch Partner*innen oder Familienangehörige, aber auch durch andere Bezugspersonen wie z.B. Arbeitskolleg*innen, Betreuer*innen oder Pflegepersonal. Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sind im Lebensverlauf allen Formen von Gewalt noch häufiger ausgesetzt als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt.
Das heißt: Freundinnen, Angehörige oder auch Kolleginnen können von Gewalt betroffen sein. Es kann für sie schwierig sein, sich aus einer gewaltbelasteten Beziehung zu lösen. Oft hilft es aber, wenn Anzeichen für Gewalt wahrgenommen werden und die Betroffenen Bestärkung und Unterstützung aus Ihrem sozialen Umfeld erfahren.
Woran erkenne ich häusliche Gewalt? und
Was kann ich tun?
https://www.awo.org/haeusliche-gewalt-erkennen
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Bedürfnisse der Beschäftigten ernst nehmen:
Weiterentwicklung des Teilzeitrechts jetzt!

Der Deutscher Gewerkschaftsbund, der Deutscher Frauenrat, der SoVD - Sozialverband Deutschland e.V., die @Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Diakonie Deutschland, das BUNDESFORUM MÄNNER - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V., die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF), der Verband berufstätiger Mütter (VBM), das Zukunftsforum Familie e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP) fordern die Weiterentwicklung des Teilzeitrechts.

Ein Entwurf des BMAS liegt vor. Nun muss die Bundesregierung den Koalitionsvertrag umsetzen und den Entwurf beschließen.

Dazu sagt AWO-Vorstand Wolfgang Stadler:

"Das bisherige Teilzeitrecht ist veraltet, vor allem weil es so unflexibel ist. Familien brauchen ein Teilzeitrecht, das sich ihren jeweils aktuellen Bedürfnissen anpasst. Von daher begrüßt die AWO die anstehende Reform. Familien müssen über Zeitsouveränität verfügen. Insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist ein modernes Teilzeitrecht ein bedeutender Aspekt, der es Beschäftigten überhaupt erst ermöglicht, Fürsorgeaufgaben wahrnehmen zu können. So fallen in Familien vielfältige und zum Teil unvorhersehbare Aufgaben an, für die es Zeit und Flexibilität braucht. Der vorliegende Gesetzentwurf ist daher ein Schritt in die richtige Richtung."

https://www.awo.org/reform-des-teilzeitrechts-laengst-ueberfaellig

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AWO begrüßt schwedische Partnerorganisation ABF in Berlin
Europa ist aufgewühlt und die Zukunft unsicher. Umso wichtiger ist es auch für die Arbeiterwohlfahrt, dass man sich über die Landesgrenzen hinweg mit befreundeten Organisationen austauscht. Unter Leitung der Bundesvorsitzenden Helén Pettersson und der Generalsekretärin Monica Widmann war von Dienstag bis Donnerstag war der schwedische Arbetarnas bildningsförbund (ABF) zu Gast in der Geschäftsstelle des AWO Bundesverbandes e.V. ABF ist eine sozialdemokratische Organisationen, die zusammen mit zahlreichen Freiwilligen flächendeckend in ganz Schweden Bildungsarbeit leistet. Die Freundschaft zwischen der AWO und dem ABF ist über die Jahre hinweg stetig gewachsen und wird weiter ausgebaut.

Im Rahmen der Klausurtagung des ABF in der Geschäftsstelle der AWO haben der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Stadler und Grundsatzreferent Marius Mühlhausen die Grundzüge der deutschen Daseinsfürsorge vorgestellt. Genauso wurden die Gäste über derzeitige Herausforderungen und Perspektiven der Arbeiterwohlfahrt informiert und anschließend Gemeinsamkeiten in der Arbeit erörtert und diskutiert. Abschließend fand eine intensive Diskussion über aktuelle europäische Herausforderungen und mögliche Lösungen statt. Deutlich wurde, dass sowohl in Schweden als auch in Deutschland eine der Kernaufgaben der nächsten Jahre ist, den sozialen Zusammenhalt und das Bekenntnis zu einem weltoffenen Europa zu sichern. Über diese und viele andere Themen bleibt die AWO auch in Zukunft im engen Austausch mit dem ABF aus Schweden.

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09.02.17
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#Wohlfahrtsmarken helfen!
Helfen Sie mit und unterstützen Sie vor Ort die Soziale Arbeit der AWO, indem Sie Porto Mit Herz Wohlfahrtsmarken kaufen!. Die Erlöse gehen direkt in soziale Projekte der Wohlfahrtspflege.
Heute ist der Erstausgabetage der Marken 2017 mit Motiven aus dem Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten".
Sie können die Wohlfahrtsmarken unkompliziert im Online-Shop der AWO erwerben.
http://awo-engagiert.awo.org/wohlfahrtsmarken/shop/
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33 Prozent aller Schulkinder an allgemeinbildenden Schulen hatten im Jahr 2015 einen Migrationshintergrund. Damit lag ihr Anteil deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung (21 Prozent). Zu dieser heute vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahl erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler:
„Es muss das Ziel unseres Schulsystems sein, allen Kindern die gleichen Bildungschancen zu ermöglichen. Die Schule als ein Ort des Lernens darf Kinder und Jugendliche nicht nach ihrer sozialen Herkunft einteilen oder gar benachteiligen. Es ist aber unbestritten, dass das Schulsystem in unserer Einwanderungsgesellschaft vor immer größer werdenden Herausforderungen steht. Diese können nach Meinung der AWO nur durch den Dreiklang aus interkultureller Öffnung, Ausbau der Ganztagsschulen und der Etablierung von Schulsozialarbeit gelöst werden. Die veränderte Schülerzusammensetzung muss sich in den Schulstrukturen widerspiegeln.
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