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AWO Bundesverband
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Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Sie ist aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung.
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Gestiegene #Kriminalität durch #Flüchtlinge? Die Studie zeigt ganz klar, worin der größte Handlungsbedarf besteht: Perspektive und Familie helfen Kriminalität verhindern:

https://www.awo.org/perspektive-und-familie-helfen-kriminalitaet-zu-verhindern

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In fünf Wochen wird der neue Bundestag gewählt. Diese Wochen begleitet die AWO mit ihrem Wahlcountdown: 12 Forderungen an die Politik, eingebettet in 12 Themenwochen. Bis zum Wahltag am 24. September 2017.

Thema diese Woche: Bildung und Erziehung

Heute beginnt die achte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Bildung und Erziehung. Für die AWO ist klar, dass es in Punkto Qualität noch Nachholbedarf gibt.

Wir brauchen ein Bundesqualitätsgesetz
So fordert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler in dem Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Eine hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ist von bundesweitem Interesse und darf nicht der Kleinstaaterei und der örtlichen Finanzlage überlassen bleiben. Wir brauchen ein Bundesqualitätsgesetz, in dem die Standards für die Kindertagesbetreuung länderübergreifend und verbindlich festgeschrieben werden.“

Hürden bei der Inanspruchnahme von Kitaplätzen abbauen
Grundsätzlich ist in den letzten Jahren im Bereich der frühkindlichen Förderung viel passiert. So hat der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz zu einem enormen Ausbau an Kinderbetreuungsplätzen und auch zu einer verstärkten gesellschaftlichen Akzeptanz von Kitas geführt. Doch vielerorts fehlen noch immer Kita-Plätze. Nach Ansicht der AWO sollten noch mehr Kinder von einer frühkindlichen Betreuung profitieren können. „Die AWO fordert deshalb, die Hürden bei der Inanspruchnahme von Kita-Angeboten konsequent abzubauen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende.

Inklusion darf keine bloße Idee bleiben
Auch in Sachen inklusive Bildung muss nach Meinung der AWO noch einiges verbessert werden. Wolfgang Stadler betont: „Die AWO setzt sich schon seit vielen Jahren für eine inklusive Gesellschaft ein, die alle Menschen einbezieht und niemanden ausgrenzt.“ Demnach müsste Inklusion schon in den Kitas anfangen und in den Schulen fortgeführt werden. Dies ist nicht ohne finanzielle Mehrkosten, die von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam übernommen werden müssen, zu realisieren. „Inklusion darf keine bloße Idee bleiben, sondern muss Realität werden“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende überzeugt.

https://www.awo.org/der-awo-wahlcountdown-2017

#awobtw2017

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AWO fordert: Gesundheit darf nicht vom Einkommen abhängen

AWO Wahlcountdown Woche 7: Gesundheit

Berlin, 14. August 2017. In sechs Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die siebte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Gesundheit. Für die AWO ist klar, dass Gesundheit nicht vom Einkommen abhängen darf.
Brigitte Döcker, Mitglied des Vorstandes des AWO Bundesverbandes, betont zum Auftakt dieser Themenwoche: „Dass in unserer Gesellschaft soziale Ungleichheit zu gesundheitlicher Ungleichheit führt, ist ein Skandal und muss sich ändern. Wir brauchen eine bessere Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, wir brauchen Gesundheitsprogramme in allen Lebenswelten und einen einfachen Zugang zur Gesundheitsversorgung für benachteiligte Menschen.“

Als einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen fordert die AWO, dass beispielsweise Brillen und Zahnersatz wieder in den Leistungskatalog der Krankenversicherung aufgenommen werden.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Versorgung der Menschen auf dem Land. „Die Gesundheitsversorgung von Menschen in ländlichen Regionen muss genauso gut sein wie die medizinische Versorgung der Menschen in Städten“, betont Brigitte Döcker.

Nach Ansicht der AWO müssen alle Bürgerinnen und Bürger den gleichen Zugang zu den medizinisch notwendigen Leistungen erhalten. Brigitte Döcker ist jedoch überzeugt: „Das jetzige Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung hat zur Zweiklassenmedizin geführt. Das ist ungerecht.“ Die Lösung sieht die AWO in der Einführung einer Bürgerversicherung. Sie ist der beste Weg, um unsere gesetzliche Krankenversicherung zukunftsfest zu machen. Darüber hinaus fordert die AWO unter anderem, den Zusatzbeitrag abzuschaffen und die Arbeitgeber wieder paritätisch an der Finanzierung der Krankenversicherung zu beteiligen.
Die AWO hat ein Eckpunktepapier zur gerechten und sozialen Gesundheitsversorgung veröffentlicht.

Im Rahmen ihres Wahlcountdowns leitet die AWO jeweils montags durch ein Drei-Fragen-Interview eine Themenwoche ein. Alle Infos werden auf der AWO Homepage awo.org und in den Social-Media-Kanälen des AWO Bundesverbandes gestreut. Die Kampagne wird im Netz unter dem Hashtag #awobtw2017 gebündelt. Heute beginnt die siebte Themenwoche. Sie dreht sich rund um das Thema Gesundheit.

Alle Drei-Fragen-Interviews auf awo.org:
Woche 7: AWO Bundesvorstandsmitglied Brigitte Döcker zum Thema Gesundheit
Woche 6: Der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler zum Thema Bürgerschaftliches Engagement
Woche 5: AWO Bundesvorstandsmitglied Brigitte Döcker zum Thema Migration und Flucht
Woche 4: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Frauen und Familie
Woche 3: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Arbeitsmarktpolitik
Woche 2: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Kinder- und Jugendpolitik
Woche 1: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Alterssicherung

#awobtw2017

https://www.awo.org/der-awo-wahlcountdown-2017

AWO fordert: Rahmenbedingungen für Engagement verbessern
AWO Wahlcountdown Woche 6: Thema Bürgerschaftliches Engagement

In sieben Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die sechste Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um das Thema Bürgerschaftliches Engagement.

Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes, betont zum Auftakt der Woche die große Bedeutung von freiwilligem Engagement für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

„Durch Ehrenamtliche und Freiwillige wird unheimlich viel für die Gesellschaft geleistet. In allen Arbeitsfeldern der AWO bereichern Ehrenamtliche die Arbeit auf eine ganz besondere Weise – alleine oder meistens gemeinsam mit den Hauptamtlichen. Die Arbeit kann man sich in den meisten Fällen ohne Ehrenamt nicht mehr vorstellen. Außerdem gibt es einen engen Zusammenhang zwischen bürgerschaftlichem Engagement und gelebter Demokratie. Deshalb möchte die AWO vielen Menschen ermöglichen, sich gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft zu engagieren. Wichtig ist: bürgerschaftliches Engagement ist nicht etwa eine Sparmaßnahme für die Wohlfahrtspflege, sondern eine tragende Säule der Demokratie.“
Die AWO fordert daher, wichtige Infrastrukturangebote wie Freiwilligenagenturen, Mehrgenerationenhäuser und ähnliches überall in Deutschland auszubauen und finanziell angemessen auszustatten. Denn das sind die Orte für Engagement, Beteiligung und gelebte Demokratie. In der Pflicht sieht die AWO hier die Politik.

Wolfgang Stadler: „Engagement ist in unseren Augen keine Bürgerpflicht, sondern ein Menschenrecht. Es entsteht aus Initiativen der Zivilgesellschaft, der Staat sollte sich möglichst raushalten. Dennoch ist die Politik gefragt, wenn es darum geht, die Rahmenbedingungen für Engagement zu verbessern.“
Im Rahmen ihres Wahlcountdowns leitet die AWO jeweils montags durch ein Drei-Fragen-Interview eine Themenwoche ein. Alle Infos werden auf der AWO Homepage awo.org und in den Social-Media-Kanälen des AWO Bundesverbandes gestreut. Die Kampagne wird im Netz unter dem Hashtag #awobtw2017 gebündelt. Heute beginnt die sechste Themenwoche. Sie dreht sich rund um Fragen Bürgerschaftlichen Engagements.

Alle Drei-Fragen-Interviews auf awo.org:
Woche 6: Der Vorstandsvorsitzende des AWO Bundesverbandes zum Thema Bürgerschaftliches Engagement
Woche 5: AWO Bundesvorstandsmitglied Brigitte Döcker zum Thema Migration und Flucht
Woche 4: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Frauen und Familie
Woche 3: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Arbeitsmarktpolitik
Woche 2: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Kinder- und Jugendpolitik
Woche 1: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Alterssicherung

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Einwanderung gestalten

In acht Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die fünfte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns: Migration und Flucht. Der Beginn der Themenwoche steht nun unter dem Eindruck der Ereignisse von Hamburg.
„Seit drei Jahren hat es acht Novellierungen des Ausländergesetzes gegeben. Das waren in der Mehrzahl Verschärfungen und die Einführung strikterer Sanktionen. Wenn es Verstöße dagegen gibt, ist das ausländerrechtliche Schwert scharf genug. Dass psychisch desorientierte Menschen gewalttätig werden und gegen Gesetze verstoßen, lässt sich auch mit weiteren Gesetzen nicht verhindern“, erklärt Brigitte Döcker, Mitglied des AWO Bundesvorstandes deshalb.
„In Anbetracht der Ereignisse in Hamburg rufen wir zu Besonnenheit auf. Es darf jetzt keinen Wettlauf um die schärfsten Abschieberegelungen geben“, so Döcker weiter, „sondern wir müssen Einwanderung heute vernünftig regeln und die Einwanderung von morgen gestalten.“
Die überwältigende Mehrheit der Menschen, die nach Deutschland flüchtet oder einwandert, kommt mit der Hoffnung auf ein friedlicheres, besseres Leben hierher. Sie gilt es, von Anfang an bestmöglich zu integrieren. Viele Projekte und Initiativen in ganz Deutschland zeigen, wie und dass das funktioniert. Die AWO will in ihrer Themenwoche diese Projekte und die Menschen dahinter zeigen, die sich täglich für ein Miteinander einsetzen.
„Vor allem geflüchtete Menschen müssen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, bessere Chancen auf Teilhabe bekommen“, so Brigitte Döcker, „Die gute oder schlechte Bleibeperspektive sagt nichts darüber aus, ob die Menschen am Ende des Asylverfahrens ein Bleiberecht erhalten oder nicht. Alle Menschen, die auf absehbare Zeit bei uns sind, müssen die Chance auf Bildung und Teilhabe erhalten.“
Integration darf dabei nicht als Bringschuld verstanden werden, so Döcker weiter: „Wichtig sind die Rahmenbedingungen der Aufnahmegesellschaft. Integration kann nur gelingen, wenn wir Migrantinnen und Migranten eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Politikbereichen ermöglichen und sie an den demokratischen und gesellschaftlichen Prozessen beteiligen.“
Im Rahmen ihres Wahlcountdowns leitet die AWO jeweils montags durch ein Drei-Fragen-Interview eine Themenwoche ein. Alle Infos werden auf der AWO Homepage awo.org und in den Social-Media-Kanälen des AWO Bundesverbandes gestreut. Die Kampagne wird im Netz unter dem Hashtag #awobtw2017 gebündelt. Heute beginnt die fünte Themenwoche zu Migration und Flucht.

Alle Drei-Fragen-Interviews auf awo.org:
Woche 5: AWO Bundesvorstandsmitglied Brigitte Döcker zum Thema Migration und Flucht
Woche 4: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Frauen und Familie
Woche 3: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Arbeitsmarktpolitik
Woche 2: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Kinder- und Jugendpolitik
Woche 1: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Alterssicherung


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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Im März jedes Jahres wird in Deutschland der Equal Pay Day begangen. Dieser Tag markiert das Datum, bis zu dem Frauen, bedingt durch die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, quasi umsonst arbeiten. Für das Jahr 2016 lag die vom Statistischen Bundesamt errechnete Lohndifferenz bei 21%. Die Ursachen für den hohen Lohnunterschied sind so vielfältig wie bekannt: Als typisch weiblich definierte Berufe erfahren weniger gesellschaftliche Wertschätzung. Darüber hinaus leisten Frauen den größten Teil der gesellschaftlichen und privaten Sorgearbeit, sind oft nur in Teilzeit erwerbstätig, häufiger im Niedriglohnsektor und seltener in Führungspositionen anzutreffen. Werden diese strukturellen Ursachen herausgerechnet, bleibt immer noch eine unerklärte Lohnlücke von 7% bestehen, die ihren Grund in einer ungleichen Bezahlung von gleicher Arbeit hat.

Schon zur Gründerzeit der AWO forderten Frauen gleichen Lohn für gleiche Arbeit
Am 06.07. ist das sogenannte Lohngerechtigkeitsgesetz, das Gesetz für mehr Transparenz in Entgeltstrukturen, in Kraft getreten. Anhand der drei Bausteine individueller Auskunftsanspruch über Entgeltkriterien, Entwicklung betrieblicher Prüfverfahren zur Überwachung und Herstellung von Entgeltgleichheit sowie Berichtslegung zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit soll die Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern deutlich verringert werden. Dieses Gesetz ist ein wichtiger Schritt zur Herstellung von Entgeltgleichheit und Geschlechtergerechtigkeit ist und war längst überfällig. Schon zur Gründungszeit der AWO vor beinahe hundert Jahren forderten Frauen gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit.

Das Gesetz zur Lohngerechtigkeit geht nicht weit genug
Um wirkliche Lohngerechtigkeit zu erreichen, geht das Gesetz aber noch nicht weit genug. Um Benachteiligungen aufzudecken und zu beseitigen, ist Transparenz wichtig. Notwendig wäre jedoch ein Auskunftsanspruch für alle Beschäftigten in Unternehmen jeder Größe, da vor allem Frauen meist in kleinere und mittlere Unternehmen mit weniger als 200 Mitarbeiter*innen arbeiten. Eine weitere notwendige Maßnahme wäre ein Verbandsklagerecht, um das Einfordern von gerechter Entlohnung nicht der einzelnen Frau zu überlassen.

Transparente Vergütungsstrukturen gehören zu modernem Personalmanagement
Die AWO versteht transparente Vergütungsstrukturen als Teil eines modernen, nachhaltigen Personalmanagements und arbeiten zurzeit mit der Erstellung eines Gleichstellungsberichtes daran, eine ehrliche Bilanz in Sachen innerverbandlicher Geschlechtergerechtigkeit zu ziehen. Die Ergebnisse des Gleichstellungsberichtes werden im Frühjahr 2018 veröffentlicht.

Erwerbs- und Sorgearbeit müssen neu gestaltet werden
Um tatsächliche Lohngerechtigkeit zu erreichen, braucht es neben mehr Transparenz in Entgeltstrukturen aber dringend weitere Schritte. Dazu gehören die in dieser Legislaturperiode nicht auf den Weg gebrachte Weiterentwicklung des Teilzeitrechts mit der Schaffung eines Anspruchs auf befristete Teilzeit (Rückkehrrecht) und der Beseitigung bestehender Nachteile für Teilzeitbeschäftigte. Weiterhin braucht es aus Sicht der AWO eine gleichstellungsorientierte Gestaltung von Erwerbs- und Sorgearbeit. Das beinhaltet die Aufwertung von Sorgetätigkeit genauso wie eine stärkere Beteiligung von Männern an Sorgearbeit. Die AWO setzt sich dafür ein, dass Erwerbstätige Sorgearbeit ausüben können und Sorgearbeit für Frauen und Männer mit Erwerbsarbeit vereinbar ist.

#awobtw2017

In neun Wochen gilt es, den deutschen Bundestag zu wählen. Heute beginnt die vierte Themenwoche des AWO Wahlcountdowns. Diese Woche dreht sich alles um Fragen von Frauen- und Familienpolitik.
„Eine Gleichstellung der Geschlechter lässt sich mit freiwilligen Selbstverpflichtungen ganz offensichtlich nicht erreichen. Wir benötigen konsequente gesetzliche Regelungen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO, Anna Pfeiffer, erklärt dazu im Drei-Fragen-Interview dieser Woche: „Mit den verabschiedeten Gesetzen zur Frauenquote und zur Entgeltgleichheit wurde viel erreicht. Die Forderung nach umfassender Lohngerechtigkeit hat sich damit aber nicht erledigt. Es gibt immer noch zahlreiche Regelungen, die die traditionelle Rollenverteilung indirekt fördern und daher eine Gleichstellung von Frauen und Männern verhindern.“
Ein weiteres Thema, das immer noch zu viele Frau betrifft, ist häusliche Gewalt. „Deutschland hat zwar die Istanbul-Konvention endlich ratifiziert und damit eine wichtige Forderung der AWO erfüllt. Dennoch ist körperliche, sexualisierte und psychische Gewalt für viele Frauen in Deutschland leider immer noch Alltag. Deshalb fordert die AWO einen Rechtsanspruch für Frauen und ihre Kinder auf Schutz und Hilfe bei Gewalt“, erklärt Anna Pfeiffer.
Frauen spielten in der Geschichte der AWO immer eine große Rolle. So wurde die AWO 1919 von einer Frau – Marie Juchacz – gegründet und war bis 1933 deren Vorsitzende. Als Mitglied des SPD-Parteivorstandes und als Mitglied der Weimarer Nationalversammlung hielt sie dort am 19. Februar 1919 als erste Frau eine Rede. Ihr zu Ehren wird die AWO in Berlin noch diesen Sommer ein Denkmal errichten.
Im Rahmen ihres Wahlcountdowns leitet die AWO jeweils montags durch ein Drei-Fragen-Interview eine Themenwoche ein. Alle Infos werden auf der AWO Homepage awo.org und in den Social-Media-Kanälen des AWO Bundesverbandes gestreut. Die Kampagne wird im Netz unter dem Hashtag #awobtw17 gebündelt. Heute beginnt die vierte Themenwoche zur Frauen- und Familienpolitik.

Alle Drei-Fragen-Interviews auf awo.org:
Woche 4: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Frauen und Familie
Woche 3: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Arbeitsmarktpolitik
Woche 2: Die Vorsitzende des Bundesjugendwerks der AWO Anna Pfeiffer zum Thema Kinder- und Jugendpolitik
Woche 1: Der AWO Präsidenten Wilhelm Schmidt zum Thema Alterssicherung


https://www.awo.org/der-awo-wahlcountdown-2017

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#awobtw17
Neun Wochen vor der Bundestagswahl ruft die AWO gemeinsam mit über 40 Frauenverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Frauen in Deutschland dazu auf, bei der Bundestagswahl 2017 ihre Stimmen abzugeben.

Mehr dazu:
https://www.awo.org/awo-fordert-frauen-zum-waehlen-auf

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„Ein sozialer Arbeitsmarkt wäre das Gebot der Stunde.“

Noch 10 Wochen bis zur Wahl und noch 10 Forderungen an die Politik. Für notwendige Änderungen in unserem Land. Heute: drei Fragen an AWO Präsident Wilhelm Schmidt zum Thema Arbeitsmarkt.

Alle anderen Forderungen hier: http://bit.ly/awobtw1710a

#awobtw17

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„Es ist ein Skandal, dass in so einem reichen Land wie Deutschland jedes fünfte Kind von Armut betroffen oder bedroht ist.“

Noch 11 Wochen bis zur Wahl und 11 Forderungen an die Politik. Für notwendige Änderungen in unserem Land. Heute: Drei Fragen an die Vorstandsvorsitzende vom Jugendwerk der AWO, Anna Pfeiffer zum Thema Kinder und Jugend.

Alle anderen Forderungen hier: https://www.awo.org/wahlpruefsteine-bundestagsparteien-verschickt #awobtw17
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