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VNN Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V.
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Mangelnde individuelle Förderung aufgrund zu großer und heterogener Klassen und die Vernachlässigung der Hauptfächer zugunsten beispielsweise einer ersten Fremdsprache sind mit verantwortlich für das mittelmäßige Abschneiden der Grundschüler bei der TIMSS-Studie. Mitglieder des Bundesverbands Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) sehen zusätzlich eine unzureichende Lesefähigkeit bei den Grundschülern als Ursache für die Schwierigkeiten in Mathematik.

„Die Schüler in Deutschland sind keineswegs dümmer als in anderen Ländern“, betont Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN. Gerade Grundschüler bräuchten eine individuelle Förderung, damit Verständnisprobleme frühzeitig erkannt würden.

„Vor allem Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache oder mangelnde Lesekompetenz wirken sich auch in schlechten Noten in anderen Fächern aus.“ Denn ohne Lesekompetenz könnten die Kinder auch Mathematik-Aufgaben nicht verstehen und nicht lösen.

Angesichts der heterogenen Klassen jedoch sei es im Schulalltag nicht möglich, jedes Kind seinem Leistungsstand entsprechend zu fördern. Durch die schlechten Noten gerät eine Abwärtsspirale in Gang: “Die Kinder sind frustriert und glauben, zu dumm für Mathe zu sein. Das wirkt wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Mit dem Ergebnis, dass die Kinder jedes Interesse an Mathe verlieren“, so die Erfahrung von Sussieck.

Ist einmal der Anschluss verpasst, ist es schwer, die Lücken wieder zu schließen. Über 60 Prozent der Nachhilfeschüler erhalten Förderung in Mathematik, wie die Bertelsmann-Studie von 2016 bestätigt. Erst durch die individuelle und systematische Förderung im Nachhilfeunterricht können die Lücken geschlossen, die Motivation zurückgewonnen und der Anschluss an die Klasse gefunden werden. „Die Erfolge durch die Nachhilfe zeigen, dass die Schüler nicht zu dumm für Mathe sind“, so Sussieck.
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+++ VNN-Aktuell: +++
Dr. Cornelia Sussieck im Akte 20.16-Test: Was taugt Nachhilfe für Schüler wirklich?

Unsere Bundesvorsitzende, Frau Dr. Cornelia Sussieck, war zu Gast in der Sat1-Sendung "Akte 20.16: Was taugt Nachhilfe für Schüler wirklich?", die am gestrigen Dienstag ausgestrahlt wurde.
Hierbei wurden 3 "Nachhilfelehrer" mittels versteckter Kamera bei einer Mathe-Nachhilfestunde (Thema: Prozentrechnung) getestet und auf die Probe gestellt. Das Ergebnis: Erschreckend!
Egal ob privat, oder von einem großen Institut, alle Nachhilfelehrer fielen mit Pauken und Trompeten durch. Fachwissen, Pädagogisches Geschick, Stundenstruktur: Fehlanzeige!

Als Mitglieder im Bundesverband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e. V. folgen Sie hohen Qualitätsstandards und haben sich zur Einhaltung eines Ehrenkodex verpflichtet. Nachhilfestunden, wie im Akte 20.16-Beitrag beschrieben, kommen bei Ihnen sicherlich nicht vor. Deshalb möchten wir Sie bitten: Teilen Sie den Akte 20.16-Beitrag in den sozialen Netzwerken (Facebook, google+, twitter) und machen Sie auf sich als VNN-Partner aufmerksam:

http://www.sat1.de/tv/akte/video/2016-was-taugt-nachhilfe-fuer-schueler-wirklich-clip?utm_source=email&utm_medium=social&utm_term=social_onsite&utm_campaign=sat1.de&utm_content=share_video_bottom

Qualität in der Nachhilfebranche darf kein Zufall sein. Hierfür stehen wir und Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.
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Sitzenbleiber kosten mehr als eine Milliarde Euro im Jahr – VNN fordert Vorbeugung statt Reparaturmaßnahmen


Erftstadt, 28.6.2016. Fast 150.000 Schüler werden auch in diesem Jahr das Klassenziel nicht erreichen und sitzenbleiben. Sie verlieren ein Jahr und verursachen Kosten von weit über einer Milliarde Euro. Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) fordert daher ein konsequentes Umdenken: Durch eine individuelle Förderung im laufenden Schuljahr sollen den Schülern und dem Staatshaushalt Ehrenrunden erspart bleiben.

"Die bloße Wiederholung des Schulstoffs durch das Sitzenbleiben hilft keinem Schüler, Verständnislücken zu schließen", erklärt Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN und ergänzt: "Ziel muss es sein, die Ursachen für das Leistungsdefizit zu ermitteln und dann individuell mit dem Schüler aufzuarbeiten. Das kann schon im laufenden Schuljahr geschehen." So erspart man den Schülern die Frustration der Klassenwiederholung und die Trennung von ihren Freunden im Klassenverband - zwei Faktoren, die sich negativ auf die Lernmotivation auswirken können. Wichtig sei es auch, so Sussieck, rechtzeitig bei den ersten Hinweisen auf ein Nachlassen der Leistungen mit der gezielten schulbegleitenden Förderung zu beginnen.

Die Gründe für die Leistungslücken sind vielfältig: Sie reichen von längeren Fehlzeiten über Verständnisschwierigkeiten, Konzentrations- und Lernschwächen oder fehlenden Arbeitstechniken bis hin zu Prüfungsangst oder mangelnder Motivation. "Vor allem in der Pubertät fehlt vielen Schülern die Einsicht, warum sie lernen sollen", weiß Sussieck aus langjähriger Erfahrung. "Da nützt es nichts, wenn ich den Schüler noch ein Jahr länger beschule und damit seine Demotivation womöglich eher steigere." Eine mögliche Lösung kann hier das Lernen in anderen Kontexten wie in den Nachhilfe- und Nachmittagsschulen darstellen. Hat der Schüler schlechte Noten, weil er den Stoff nicht verstanden hat, hilft es, wenn ein anderer Pädagoge als der Fachlehrer ihm die Inhalte mit seinen Worten erklärt. So eröffnen Nachhilfelehrer den Schülern den Zugang zum Schulstoff und können ihnen durch die Vermittlung von Arbeitstechniken das Lernen erleichtern. Außerdem können die Nachhilfelehrer die Eltern und Schüler objektiv beraten, ob die gewählte Schulform oder Schullaufbahn für den Schüler die richtige ist.

Vorsichtigen Schätzungen zufolge kann man davon ausgehen, dass die Sitzenbleiber den Staat 1,013 Milliarden Euro kosten. Sussieck nimmt an, dass die Kosten sogar noch deutlich höher liegen: Da 4,5 Prozent der Hauptschüler sitzenbleiben - im Unterschied zu 2,1 bzw. 2,3 Prozent der G8- bzw. G9-Gymnasiasten -, und die Kosten pro Hauptschüler um 1.100 € über dem Durchschnitt liegen, sind die reinen Schulkosten für die Wiederholer noch höher. Hinzu kommen weitere Fördermaßnahmen, die während der Ehrenrunde ergriffen werden, sowie der verspätete Eintritt des Schülers in den Arbeitsmarkt.
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Sommerschule
die Ferien zum Lernen nutzen


Erftstadt, 16.6.2016. Ferien und Freizeit gehören untrennbar zusammen. Schließlich sollen sich die Schüler vom Schulstress erholen. Der Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) empfiehlt, die unterrichtsfreie Zeit darüber hinaus sinnvoll zu nutzen. Dazu gehört es, ohne Leistungsdruck Schulstoff zu wiederholen oder Neues zu lernen.

"Die Sommerferien sind so lang, da bleibt noch genug Zeit zum Entspannen, auch wenn man mal ein oder zwei Stunden am Tag etwas lernt oder eine Woche lang eine Sommerschule besucht", erklärt Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN. Sie nennt vier gute Gründe, die für das Lernen in den Ferien sprechen: Die Schüler können ohne Druck Lücken schließen und nicht Verstandenes erarbeiten. Sie können bereits Gelerntes festigen und vertiefen. Wer mag, kann sogar schon ein wenig vorarbeiten, um entspannt ins neue Schuljahr zu starten. Und: Die Schüler haben zum Schulstart keine Probleme, sich wieder auf das Lernen einzustellen.

Vor allem der Spaßfaktor sollte beim Lernen in den Ferien nicht zu kurz kommen. Wer einen Auslandsaufenthalt vor sich hat, macht den Sprachkurs mit der Aussicht, die gelernten Vokabeln bald anwenden zu können. Wer in der Gruppe lernt, erfährt, dass er nicht der einzige ist, der Schwierigkeiten hat, die mathematischen Formeln oder grammatikalischen Regeln zu verstehen. Sich Lern- und Präsentationstechniken anzueignen bringt schnelle Erfolgserlebnisse, die motivieren. 

Alle Mitglieder des VNN halten Sommerschul-Angebote bereit, damit die Schüler auch in den Ferien genau die passende Unterstützung erhalten. Auskunft über die jeweiligen Angebote erhalten Sie bei Ihrer VNN-Nachhilfeschule vor Ort. Die Kontaktdaten der VNN-Mitglieder finden Sie auf der Website des VNN unter www.nachhilfeschulen.org.
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Das Wochenende in Eisenach war wieder sehr anstrengend, aber auch sehr zufriedenstellend. Die Teilnehmer der VNN-MVV und der Vorstand waren sichtlich zufrieden mit Vorprogramm, Unterkunft, Vorträgen und Verpflegung. Als Redner konnten wir genießen: Prof. Schönweiss aus Münster, Herrn von Krafft aus München und Dr. Dohmen aus Berlin.
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2016-05-02
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