Bürger dürfen sich im Internet negativ über andere äußern, wenn es sich um wahre Tatsachen handelt. Wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschied, müssen Betroffene die Behauptung wahrer Tatsachen grundsätzlich hinnehmen. Die Grenzen der Meinungsfreiheit würden erst überschritten, wenn die geäußerten Wahrheiten zu einer unverhältnismäßig großen Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen führten. Ein ehemaliger Mieter eines Gewerberaums hatte einen Rechtsstreit mit seinem Vermieter auf einem Internetportal öffentlich gemacht, auf dem nach Firmen gesucht werden kann. Auf die Klage des Vermieters wurde dies dem Mann gerichtlich untersagt. Das Bundesverfassungsgericht hob die Entscheidung wieder auf.
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