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Nordische Kunsthochschule
Die NKH in Bremen war während der NS-Zeit die einzige Neugründung einer Kunsthochschule
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Die Hamburger sind enorm schnell: die Straße existiert zwar noch nicht, aber der Text zu Kurt Elvers ist bereits erschienen: Hesse, Hans, Kurt-Elvers-Weg, in: Bake, Rita, Ein Gedächtnis der Stadt. Nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg, Bd. 3, Hamburg August 2016

https://www.hamburg.de/contentblob/4591902/a44389a43c8401dc71c07f21dc4df12b/data/gedaechtnis-der-stadt-band3.pdf

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An der Hochschule für Künste (HfK) Bremen hat Lina Stahnke für eine Bachelorarbeit mit dem Titel "Neue Formen der Erinnerung – Erhalt und Vermittlung der NS-Vergangenheit am Beispiel des Denkmals" den Fall Kurt Elvers aufgegriffen und verarbeitet.
Erste interessante Eindrücke aus dieser Arbeit und ihre Hintergründe kann man unter folgender Adresse anschauen:

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Der Name von Kurt Elvers auf einer Tafel neben einem NS-Kriegerdenkmal, geschaffen von Karl Schurig 1935, löst Streit aus.

Biografie zu dem Stolperstein für Kurt Elvers in Bremen erschienen, in: Christoffersen, Peter/Cochu, Michael/Ebeling, Barbara/Johr, Barbara, Stolpersteine in Bremen. Biografische Spurensuche. Mitte, Bremen 2015, S. 111-114.

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Wann erscheint endlich die Aufarbeitung der NS-Geschichte der NKH?

Mai 2015. Noch immer gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Forschungen von Krüger-Saß jemals veröffentlicht werden. Hier noch mal die wichtigsten Daten:

- Februar 2011, auf einer Tagung bekennt sich die Leitung der heutigen Nachfolgeeinrichtung dazu, ihre NS-Geschichte aufarbeiten zu wollen
- 2012 beginnt Krüger-Saß mit ihren Arbeiten
- 2014 beendet sie ihre Forschungen
- November 2014 wird ein Manuskript, womöglich ohne Absprache mit der Autorin, auf der Internetseite der Hochschule als Download veröffentlicht
- Februar 2015 verschwindet der Link plötzlich wieder.

Das Manuskript befand sich bestenfalls in einem Vor-Veröffentlichungszustand. Insofern war es eine richtige Entscheidung, das Manuskript wieder zurückzuziehen. Es bleibt aber das rätselhafte Verhalten der Hochschule. Es muss die Frage gestellt werden, ob es eine gute Idee war, der Hochschule die Aufarbeitung ihrer NS-Vergangenheit selbst zu überlassen.

Ursprünglich hatte die Hochschule sich große Ziele gesetzt, wie man unter http://www.hfk-bremen.de/projects/n/nordische-kunsthochschule-zur-geschichte-der-hfk-bremen nachlesen kann.

Es darf weiter gerätselt werden ...

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Nachtrag zu Kurt Elvers
In Hamburg gibt es eine lange und letztendlich erfolgreiche Diskussion um ein Mahnmal für die Opfer der NS-Militärjustiz. Schülerinnen ud Schüler der Hamburger Ida-Ehre-Schule haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und u.a. auch auf das Schicksal von Kurt Elvers Bezug genommen:
http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/…/Dokumentation-De…
 
und
http://niqolas.de/feindbeguenstigung.de/ies_pdf.pdf
 
Zuvor war das Thema im Januar 2013 in einer Ausstellung im Hanburger Rathaus gezeigt worden. Auch in der parallel erschienenen Publiaktion "Deserteure und andere Verfolgte der NS-Militärjustiz: Die Wehrmachtgerichtsbarkeit in Hamburg" von Detlef Garbe, Magnus Loch und Lars Skowronski wurde die Hinrichtung von Kurt Elvers angesprochen (S. 58).

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Vortrag über Kurt Elvers am 28. März 2015 in Hamburg.

Alles wieder auf Null?

Am 20. Februar 1945 wurde Kurt Elvers in Hamburg hingerichtet. Am 20. Februar 2011 wurde in Bremen für ihn ein Stolperstein verlegt. Seit dieser Zeit wurde an der Aufarbeitung der NS-Geschichte der Nordischen Kunsthochschule gearbeitet. Heute, am 20. Februar 2015, wurde der Link, unter dem man die Forschungsarbeit von Dr. Krüger Saß noch vor kurzem herunterladen konnte, inaktiv gestellt. Es ist sehr zweifelhaft, ob es tatsächlich eine gedruckte Fassung dieser Arbeit geben wird. Die Hochschule sieht sich offenbar nicht in der Lage, eine Forschungsarbeit über ihre NS-Vorgeschichte in gedruckter Form zu publizieren. Dabei hieß es Ende Oktober 2013 noch: “Wir haben uns der Geschichte zugewandt, sie wissenschaftlich erarbeitet und reflektiert.” Unter Ausschluss der Öffentlichkeit? Meint es die Hochschule mit der Aufarbeitung ihrer NS-Vergangenheit wirklich ernst oder möchte sie sich derart eines unbequemen Themas entledigen?
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