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Was wir über die Unterdrückung der Kopten heute hören ist nichts anderes als ein Phänomen, das bereits seit 1.400 Jahren vor sich geht. Was den Kopten im Siebten Jahrhundert geschah, als der Islam Ägypten übernommen hatte, ist das gleiche was heute immer noch passiert. Damals wurden die Ereignisse von muslimischen Quellen ziemlich deutlich aufgezeichnet. Erstaunlich ist, dass die darin enthaltenen Elemente heute immer noch vorkommen.

- Generelle Angriffe auf Kopten
- Angriffe auf Kirchen
- Zerstörungen von Kirchen
- Vergewaltigungen von jungen Mädchen
- Plünderungen
- Kollektive Bestrafungen
- Aufforderung zu Tributzahlungen

All diese Elemente wurden in den muslimischen Texten sehr detailliert aufgezeichnet. Wenn wir diese Elemente von damals mit den Vorgängen im Ägypten des 21. Jahrhunderts vergleichen, so ist sich Ibrahim sicher, dass wir einen Schlüssel zum Verständis in der Hand haben.

Raymond Ibrahim betont dabei, dass es sehr wichtig ist, dass wir hier die Texte von Muslimen anschauen, denn das sind keine Propagandamachwerke des Westens.Diese Texte machen uns klar, dass die Muslime bei der Invasion Ägyptens die koptische Gesellschaft auslöschen wollten. Der Koran selbst sagt in der Sure 9, Vers 29 den Moslems, sie sollen die Leute des Buches (Juden und Christen) bekämpfen bis diese einen Tribut entrichten. Dies stehe nun mal so im Koran, und der Koran ist das heilige Buch für die Moslems und daher die höchste Autorität dieser Religion. Dieses Konzept der Tributzahlung besagt, dass jemand, der nicht Moslem werden will, sich willentlich den Status eines minderwertigen Mitgliedes der Gesellschaft geben muss. Seine Rechte hängen ganz offensichtlich vom guten Willen seiner muslimischen Herren ab.

Eine andere bedeutende Stelle ist im Pakt von Omar enthalten. Darin wird beschrieben, was Christen nach der Invasion des Islams in Ägypten erdulden mussten. Der erste Punkt ist, dass es Christen nicht erlaubt ist, ihre Religion offen zu praktizieren. Christen müssen den Moslems gegenüber Respekt zeigen. Christen sollen aufstehen, wenn sich Moslem setzen wollen. Christen müssen sogar eine Erlaubnis einholen, um nur eine Kirche zu renovieren. All das wurde bereits praktiziert, und all das kommt nun wieder zurück.

Es kommt hinzu, dass ein Moslem nicht einmal sonderlich religiös sein muss, um Kopten zu unterdrücken, denn jeder Moslem, ob religiös oder säkular ist nach ihren eigenen Schriften besser als jeder Christ.

Heute haben die Salafisten und die Muslimbruderschaft die Wahlen in Ägypten gewonnen. Dabei handelt es sich um zwei Seiten der gleichen Medaille. Die Salafisten sind wie die Republikaner in den USA. Sie möchten am liebsten die Tributzahlungen schon heute wieder einführen. Die Muslimbruderschaft ist wie die Demokratische Partei. Sie sind ein wenig cleverer und sprechen heute noch nicht über die Wiedereinführung der Tributzahlungen für Christen und Juden.

Beide haben bei den Wahlen 60 Prozent der Stimmen geholt, beide wollen die Scharia wieder einführen und beide sehen in den Kopten nichts anderes als Leute, die dazu da sind ausgeplündert zu werden.

Wir sprechen heute von Demokratie im Nahen Osten. Doch müssen wir auch verstehen, was Demokratie für diese Menschen dort bedeutet. Es bedeutet nichts anderes, als dass die Leute sich die Herrscher wählen können, die sie wollen.

Raymond Ibrahim: Shariah, Dhimmitude & the Copts
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