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Gugellandia Serole
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sorglos mit viel Spass in Gugellandia leben
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Was hat Harry bloss für ein merkwürdiges Fahrzeug gefunden? Wir wünschen allen unseren Freunden einen fröhlichen Sonntag. gugelfamily.com
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Guten Morgen. Noch so früh und schon ein Gedränge auf dem Aussichtsturm.
Herzliche Grüsse aus Gugellandia.
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Hallo liebe Freunde. Wem sagt das was?
Einfach etwas umstellen, und schon hat man ein neues Wort.

G U G E L A I E K N U R R F A C T

Ich wünsche einen gemütlichen Samstagabend.
Fliege von der gugelfamily.com
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Wir freuen uns, auch heute einen Beitrag von Markus Bastel zu teilen. Er ist übrigens inzwischen auch auf MeWe zu finden....
Popeye ist einfach Kult! Wer kennt diesen Klassiker der Comic und Cartoongeschichte nicht? Der weltberühmte Seefahrer mit seinen typischen Unterarmen und seinem unstillbaren Hunger nach Spinat ist auch heute noch ein Begriff unter Jung und Alt. Dabei ist Popeye the Sailor oder Popeye der Seemann älter als man denkt, denn diese Figur welche der Zeichner Elzie Segar für das King Features Syndicate entworfen hatte, erschien am 17. Januar 1929 zum ersten Mal als Nebenfigur in der Comicbeilage der Tageszeitung New York Journal.
Schon ab 1919 zeichnete der am 8. Dezember 1894 geborene Segar für das Zeitungssyndikat King Features eine Comic-Serie mit dem Titel Thimble Theatre, auf Deutsch "Fingerhuttheater". Protagonisten der Serie waren Castor Oyl, seine Schwester Olive Oyl und deren Freund Ham Gravy. Die Namen ergeben im Englischen lautsprachlich die Begriffe „Rizinusöl“, „Olivenöl“ und „Bratensaft“. Der erste Daily Cartoon erschien am 19. Dezember 1919 und die erste Sonntagsseite am 18. April 1925. Und in dieser Reihe trat eben an einem Wintersonntag vor 90 Jahren zum ersten Mal unser Seemann im Zeitungsstrip "The Witthle Han", also "Das Giggelhuhn", auf. Segar verlieh ihm mit der Kapitänsmütze, dem Anker-Tattoo auf dem linken Unterarm, den grotesken Proportionen der Arme und einem schiefen Gesicht, hervorgerufen durch die im Mundwinkel eingequetschte Pfeife und das ständige Zukneifen eines Auges, ein markantes Erscheinungsbild. Daher übrigens auch der Name, den Popeye heißt eigentlich umgangssprachlich übersetzt nichts anderes als „Glotzauge“. Die schrullige Figur des mürrischen, aber herzensguten, schlagfertigen Seemanns erlangte sehr schnell Popularität. Diese ging so weit, dass er Ham Gravy gänzlich ersetzte und auch Castor Oyl nur noch eine Rolle am Rande einnahm. Die einzige der Erstbesetzung, die weiterhin eine größere Rolle als Geliebte Popeyes innehielt, war Olivia. Nach ein paar Jahren ist Popeye in den USA beliebter als Walt Disneys Micky Maus. Im Verlauf der Serie führte der Autor weitere interessante Figuren ein, siehe unten, wie beispielsweise Popeyes bester Freund Wellington Wimpy, ein philosophierender und opportunistischer Hamburger Liebhaber. Nach dem später übrigens sogar eine populäre Fast-Food-Kette benannt wird. Wimpys Sprüche wie „I’d like to invite you over to my house for a duck dinner and you bring the ducks!“, „I’ll gladly pay you Tuesday for a hamburger today!“ oder „Jones is my name, I’m one of the Jones boys!“ gingen in den amerikanischen Sprachgebrauch ein.
1936 wurde die Figur Eugene the Jeep eingeführt, ein Fabelwesen mit großem Appetit auf Orchideen und übernatürlichen Fähigkeiten, die es einsetzte, um Popeye aus Notlagen zu befreien. Es wird angenommen, dass diese Figur aufgrund ihrer Vielseitigkeit der eigentliche Namensgeber für den US-Militärgeländewagen Willys MB war, der ab 1940 entwickelt wurde. Weitere Figuren der Serie, die Segars Phantasie entsprangen, waren die übelwollende Sea Hag, zu Deutsch das Seeweib oder die Seehexe, die unheimliche Alice the Goon, was schwer zu übersetzen ist, oder der Steinzeit-Hüne Toar bzw. Thor, sowie Popeyes Adoptivsohn Swee' Pea bei uns kurz Popi, und Vater Poopdeck Pappy. Und natürlich nicht zu vergessen immer im Mittelpunkt Popeye, welcher seitdem tonnenweise Spinat verschlungen haben dürfte, sich wüste Keilereien mit den Halunken dieser Welt geliefert und geduldig die Launen seines Herzblatts Olivia ertragen hat. Nun feiert Popeye, der Spinatmatrose, wie gesagt seinen 90. Geburtstag. Mit jedem Atemzug stößt er einen Fluch aus, die Pfeife balanciert er dabei stets im Mundwinkel. Gerade seine kratzbürstige Herzlichkeit hat Popeye zum Publikumsliebling gemacht, noch heute sind seine Abenteuer in den Comicbeilagen von über 200 Tageszeitungen allein in den USA zu finden. Nicht schlecht für einen Rentner, der bei seinem ersten Auftritt schon Geschichte schrieb, oder?
Im Matrosenanzug steht am 17. Januar 1929 Popeye am Kai, der Reeder und Ölmagnat Castor Oyl auf der Suche nach einer Mannschaft fragt ihn: "Sind Sie Seemann?" Popeye blafft mit charakteristischer Grantigkeit zurück: "Seh' ich etwa aus wie ein Cowboy?" Popeye bekommt dennoch einen Job auf dem Schiff, das Abenteuer kann beginnen. Fortan war der einfältige, aber herzensgute Seemann immer zur Stelle, wenn es rund um den Globus Abenteuer zu bestehen galt. In den ersten Folgen fehlte dabei freilich noch jenes Blattgemüse, das später zu seinem Markenzeichen wurde. Genauso wie seine Dauerfreundin. Erst einige Monate später küsst ihn Olivia aus Versehen und der knurrige Seemann verliebt sich daraufhin unsterblich in sie. Popeyes übermenschliche Kräfte retten sie daraufhin aus vielen brenzligen Situationen, doch Anfangs bezieht er seine Stärke nicht wie gesagt aus Spinat, sondern aus einem Vogel. Wann immer er den Kopf von Bernice, einem Perlhuhn, streichelt, schöpft er daraus die notwendige Energie, um die Bösewichte durch Sonne, Mond und Sterne zu prügeln. Da sich die Comics immer größerer Beliebtheit erfreuen, produziert Paramount Pictures Ende 1932 den ersten Zeichentrickfilm mit Popeye in der Hauptrolle. Als sein Gegenspieler Bluto Olivia entführt und von einem Zug überfahren lassen will, greift Popeye zum Spinat und verprügelt sowohl Bluto als auch die Lokomotive. Auf wundersame Weise jagt ihm das Grünzeug nämlich Bärenkräfte in die tätowierten Oberarme. Damit war faktisch der Grundstein für Popeyes Erfolg gelegt, denn von nun an war es allein der exzessive Konsum von Spinat welcher Popeye seine übermenschliche Kräfte verlieh, das Huhn war sozusagen gegessen.
Tja, da gibt es nur ein kleines Problem, denn die moderne Wissenschaft hat den Mythos von der muskelfördernden Wirkung des Spinats längst als Seemannsgarn enttarnt. Dabei weiß doch jeder, Spinat ist gesund, weil er besonders viel Eisen enthält. Stimmt’s? Von wegen, stimmt eben nicht. Der Eisengehalt von frischem Spinat ist mit 2,6 Milligramm auf 100 Gramm eher gering. Wer bei seiner Ernährung Wert auf blutbildendes Eisen legt, der sollte sich eher an Leberwurst (5,9 mg), Schokolade (6,7 mg) und Pistazien (7,3 mg) halten. Und selbst von dem bißchen Eisen, das im Spinat tatsächlich enthalten ist, darf sich der Mensch kaum Nutzen versprechen. Denn der Verdauungstrakt des Menschen kann nicht viel davon aufnehmen, Spinat enthält nämlich auch sehr viel Oxalsäure, welche das Eisen chemisch bindet. Und warum mussten wir als Kinder dann dieses Zeug dauernd essen? Nun, der Ursprung der Legende liegt in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Damals soll ein Lebensmittelanalytiker bei der Untersuchung von Spinat das Komma versehentlich um eine Stelle nach rechts gerückt und dem Gemüse somit den zehnfachen Eisengehalt attestiert haben. Das zumindest behauptet zum Beispiel der englische Krebsspezialist T. J. Hamblin in einem Artikel, der 1982 im angesehenen British Medical Journal erschien, allerdings kann auch Hamblin die Originalquelle nicht angeben. Ist vielleicht die Geschichte vom Ursprung der Legende selbst eine Legende? Jedenfalls galt Spinat fortan als besonders gesund, zum Leidwesen von Millionen Kindern. Denen hat die grüne Pampe auch nach 1929 nicht besser geschmeckt. Popeye, dem wie gesagt der Genuss einer Dose Spinat immer zu übermenschlichen Kräften verhalf, soll angeblich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts den Spinatkonsum in den USA mindestens um ein Drittel gesteigert haben und im Zweiten Weltkrieg, als das Fleisch selbst in Amerika knapp wurde, appellierte man auch an die erwachsenen Bürger, sich mit dem angeblich so eisenhaltigen Gemüse zu stählen. Die Amerikaner seien, hieß eine der Parolen, "strong to finish 'cos they ate their spinach". Dabei war ausgerechnet im deutschen Feindesland bereits in den dreißiger Jahren der Meßfehler berichtigt worden. Sind also Generationen von Kindern sinnlos dazu gezwungen worden, ihren Teller leer zu essen? Auch wenn der hohe Eisengehalt eine Legende ist, Spinat ist dennoch durchaus gesund. Er enthält zum Beispiel große Mengen der Vitamine A und C sowie Beta-Karotin, dem eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs zugeschrieben wird. Aber bevor es Tränen gibt, denselben Zweck erfüllen auch andere Gemüsesorten, wie zum Beispiel Brokkoli oder Karotten.
Ach übrigens, eine interessante Interpretation für die Spinatsucht Popeyes findet sich bei den Marihuana-Freunden. In den zwanziger Jahren waren nämlich die Matrosen, wenn sie in den amerikanischen Häfen nach "Spinat" suchten, eigentlich auf Drogen erpicht. Es sei ja kein Zufall, dass Popeyes Pfeife zur gelegentlichen Spinat-Aufnahme diene, heißt es. Popeye, ein Kiffer? Sein Kauderwelsch, das "Meinssu mich?", eigentlich ein Rauschzustand? Selbstverständlich weise ich augenzwinkernd diesen Erklärungsversuch des illegalen Dopings empört von mir. Hamblins sarkastisches Fazit vor 35 Jahren lautete zumindest: "Als Eisenquelle hätte Popeye besser die Dosen verzehrt". Obwohl es inzwischen ein bisschen archaisch wirkt, dass Popeye seinen Appetit in Zeiten des Tiefkühlspinats samt Sahne-Blubb immer noch aus Spinat-Dosen wie vor fast 90 Jahren stillt. Doch wurde Popeye mit seinem Spinat-Trick zum Vorläufer der übermenschlichen Superhelden, die inzwischen die Comic-Szene beherrsche und ist damit auf jeden Fall eine herausragende Figur der amerikanischen Depressionszeit.
Aber was zeichnete Popeye eigentlich aus? Einen großen Wiedererkennungswert hatte und hat er natürlich wie bereits gesagt schon durch sein unverwechselbares Aussehen, das knautschige Gesicht mit dem Doppelkinn und dem zugekniffenen Auge, sowie die keulenförmigen Unterarme. Dazu kommt noch eine unbeholfene Sprechweise, welche die an sich recht simple englische Grammatik nicht zu bewältigen weiß, an einer teilweise falsche Aussprache krankt, wie zum Beispiel „fisk“ statt „fist“, „thousing“ statt „thousand“ und an Fremdwörter beständig scheitert. Dieser Charakterzug fällt leider in deutschen Übersetzungen fast immer weg, weil man es eigentlich nicht adaptieren kann. Was Popeye aber wirklich aus dem Trivialen heraushebt, zumindest zu Segars Zeiten, ist sein stoischer Charakter gepaart mit der naiven Weltanschauung. Nichts beeindruckt ihn, er lässt sich nichts gefallen und bleibt trotz intellektueller Unterlegenheit gegenüber seinen Widersachern immer der Sieger. Es passte einfach in die Zeit der Weltwirtschaftskrise nach dem schwarzen Freitag, als der kleine Mann ohnmächtig zusehen musste wie sein Erspartes und auch sein Leben den Bach runter ging. Da kam so ein Anarcho-Held gerade Richtig der sich nicht in Bockshorn jagen ließ. Denn in Aufregung versetzte Popeye allenfalls die Angst vor „evil spiriks“, er meint natürlich „spirits“, also Geister. Auch wenn er manchmal etwas zweifelhafte Methoden wählt, seine Ziele zu erreichen, bleibt er mit sich selbst im Reinen: „When a man does what he thinks is right, he deserves credick (credit) even if he's wrong!“
Diese Wortwitze sind allerdings fast alle nur sinngemäß zu übersetzen, fest steht aber, er tut letztlich, was immer er für richtig hält. Gesellschaftlichen Normen unterwirft er sich nur wenn er sie für sinnvoll hält und nicht weil es ihm jemand befielt. Was ihn dadurch natürlich zu einem konsequenten Gegner der Faschisten werden lässt. Als im Januar 1933 in Deutschland die Machtergreifung in vollem Gange ist, manipuliert Popeye zum Beispiel im Inselstaat „Nazilia“ die Königswahl munter und ungeniert zu Gunsten des etwas naiven Amtsinhabers König Blozo, weil er den Herausforderer, General Bunzo, für einen Schurken hält. Weil er damit Recht hat und auch sonst mit Freude uneigennützig handelt, sieht der Leser ihm das gerne nach. Mit dem Spruch „Lasst uns die Japanazis verprügeln“ wirbt er 1942, nach dem Kriegseintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg, sogar auf einem gegen die Achsenmächte Deutschland und Japan gerichteten Propagandaplakat, das zum Kauf von Kriegsbriefmarken aufruft. Egoistisch ist Popeye lediglich, wenn es um sein Hobby, das Prügeln geht. Hier reicht ihm auch ein kleinster Anlass, jemanden zu Brei zu schlagen. Ich glaube, er war der Erste, der sich gegen Rüpel wehrte, sich gegen Mobbing stark machte. So sagt er ja oft ‚Jetzt reicht's mir.‘ Sein Lieblingsgegner Brutus drangsalierte aber natürlich nicht nur ihn, sondern faktisch jeden in seiner Reichweite. Tja, und dann reichte es wie gesagt unserem Seemann irgendwann. Und er handelt entsprechend, egal ob nun für Tiere, Kinder oder Underdogs. Das habe ich an diesem Charakter immer bewundert. Er fängt keinen Streit an, nie, aber er beendet ihn, immer!
Als er zum Beispiel 1931 in Rough-House's Café zweimal hinterrücks mit einem Spucknapf beworfen wird und anschließend keiner zugibt, es gewesen zu sein, haut er kurzerhand sämtliche Gäste k.o. („I gotta sock somebody, ain't I?“), aber nicht ohne sich anschließend zu entschuldigen: „All what's innercent I begs yer pardon“. Nicht einmal Olivias Forderungen, sich nicht mehr zu prügeln, fruchten. Als ihm in ihrer Begleitung ein Rüpel auf den Fuß tritt und eine Entschuldigung verweigert, bittet sie ihn inständig, nicht zu kämpfen. Das verspricht Popeye, lenkt Olivia dann jedoch mehrfach mit einem billigen Trick und den Worten ab: "Hey, Olive, ain't that Lizzy Fidget over there?" Nur um dem Flegel dann erst mal einen Fausthieb auf die Rübe zu verpassen. Am Ende der Sontagsseite fliegt der Trick jedoch auf, denn der Mann kippt k.o. zu Boden. Er hätte sich eben entschuldigen sollen. Popeye war zu seiner Anfangszeit eben kein Comic für Kinder, die Strip oft auch unglaublich brutal. Das änderte sich erst Mitte der 30er, als Popeye zu einer Identifikationsfigur für Kinder wurde. Segars Assistent Bud Sagendorf berichtet, der Herausgeber habe Segar ein Telegramm geschickt, in dem er verlangte, dass Popeye wegen seines Vorbildcharakters nicht mehr grundlos zuschlagen und auch nicht mehr fluchen dürfe und respektabel sein müsse. So erging es Popeye wie Micky Maus, der als in seiner Laufbahn als Held immer langweiliger wurde. Segar reagierte kreativ darauf, indem er als Ausgleich Popeyes Vater Poopdeck, übersetzt „Achterdeck“, einführte, der Popeyes Brutalität und Amoralität im Quadrat besaß. Allerdings waren Popeyes Gesichtszüge schon zuvor immer weicher geworden und nicht mehr so abgewrackt wie zu Beginn. Man kann Popeye aber durchaus trotzdem als großartigen Comicstrip würdigen. Bis zu Segars Tod entwickelte sich ein sprühende, witzige Geschichten, der Comiczeichner Art Spiegelman stellt fest: "eine Art Samuel Beckett im Blaumann". Popeye radebrecht in bizarren Wortkombinationen: "Ich pin, wassich pin, aber wer pinn ich tenn?". Absurdität und Humor vereinen sich, wenn der Seemann die acht (!) Weltmeere bereist.
Leider war es Segar keine 10 Jahre gegönnt, an seiner Erfolgsfigur zu arbeiten. Am 13. Oktober 1938 verstarb Segar im Alter von nur 43 Jahren an Leberkrebs und das tragischerweise mitten in einer Phase, als seine Geschichten immer runder und stimmiger wurden. Keiner seiner Nachfolger konnte seine Figuren so lebendig werden lassen, und keiner hat nennenswerte Figuren hinzuerfunden, nicht einmal sein ehemaliger Assistent und Schwiegersohn Bud Sagendorf der ab 1940 Popeye-Comichefte verfasste und zeichnete und 1958 den Zeitungsstrip übernahm. Und dennoch blieb Segars Werk trotz der höheren Qualität im Markt weniger präsent als das seiner Nachfolger, weil sich die in den 30er Jahren auf das Zeitungsformat ausgerichteten Comics nur schwer in gängigen Buchgrößen nachdrucken ließen und mittlerweile auch die Archive nicht mehr vollständig waren. Man kann heute durchaus sagen das die fast neun Jahrzehnte seines Daseins haben Popeyes Bild ein wenig unscharf werden lassen. Keiner der Zeichner nach Segar hatte nun mal sein anarchistisches Genie und so ließen sie Popeye in zum Teil widersprüchliche Rollen schlüpfen. Mal klärt er mit detektivischem Spürsinn die Entführung seiner Freundin Olivia auf, mal konstruiert er die tollsten Wundermaschinen, mal sorgt er sich auf internationalen Konferenzen um den Weltfrieden. Von seinem Ursprung als Einfaltspinsel auf dem Hafenkai hat sich Popeye bisweilen weit entfernt.
Aber es wird selbst heute noch verdammt viel Geld mit ihm verdient. Etwa 1,7 Milliarden Euro werden derzeit nach Angaben der Londoner "Times" pro Jahr weltweit mit Popeye-Produkten umgesetzt. Der knurrige Seemann ist eine der erfolgreichsten Comic-Figuren aller Zeiten und wird es wahrscheinlich noch eine Weile bleiben. 1980 drehte Robert Altman sogar eine Musical-Variante unter dem Titel „Popeye, der Seemann mit dem harten Schlag“, eine Koproduktion von Paramount und Disney mit Robin Williams in der Titelrolle. Längst wurde ihm übrigens in seiner Heimat USA ein Denkmal gesetzt. Im texanischen Crystal City steht nämlich seit 1937 eine Popeye Statue. Gestiftet wurde sie keineswegs von Ganja-Vereinen, sondern von den örtlichen Spinatbauern, und sie steht dort immer noch, allerdings witziger Weise rund 300 Kilometer vom Meer entfernt. Na bitte.
Und wer jetzt noch mehr wissen möchte, bitte hier:

http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4112.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Popeye

https://de.wikipedia.org/wiki/Elzie_Segar

https://mobil.mz-web.de/kultur/matrosenmuetze--pfeife-und-natuerlich-spinat-comic-legende-popeye-wird-90-jahre-31858812?originalReferrer=

http://www.comicradioshow.com/Article2876.html

http://www.sueddeutsche.de/kultur/interview-mit-uebersetzer-popeye-haelt-sich-an-keine-regeln-1.421856

https://www.welt.de/welt_print/article3041591/80-Jahre-Popeye-gern-auch-ohne-Spinat.html

http://www.ksta.de/comic-popeye-feiert-geburtstag-13032808

http://www.zeit.de/stimmts/1997/1997_41_stimmts

https://kurier.at/chronik/welt/der-mann-der-uns-den-spinat-schmackhaft-machte-wird-90/400379810

http://funnypage.at/popeye-der-seemann/

http://www.stern.de/kultur/buecher/popeye-erfinder-e-c--segars-zum-115--geburtstag-3151250.html

http://www.filmtourismus.de/popeye-der-seemann-mit-dem-harten/

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/popeye-neu-uebersetzt-das-kann-doch-einen-seemann-nicht-erschuettern-1333471.html

http://www.internationalhero.co.uk/p/popeye.htm

https://www.youtube.com/watch?v=5ARbCqYccIY

https://www.youtube.com/watch?v=pqKS4TW8zh8

https://www.youtube.com/watch?v=oe9cUSS1gPc

https://www.youtube.com/watch?v=3JNt3EpCJZU

https://www.youtube.com/watch?v=sOmkvEMLIT0

https://www.youtube.com/watch?v=Kn_F-l_TdMU

https://www.youtube.com/watch?v=kpOqrKsXO1k

https://www.youtube.com/watch?v=IB9l6deQz1E

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Ich glaube, ich muss Opernsängerin werden, was meint ihr?
Wir wünschen einen optimalen Start ins Wochenende. gugelfamily.com
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Es geht doch nichts über ein Frühstück unter freiem Himmel. Wir wünschen einen fröhlichen Samstag. gugelfamily.com
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Mir nach, Leute, da vorne ist es. - Ja, aber was?
Wir wünschen einen fröhlichen Freitag. gugelfamily.com
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Guten Morgen liebe Freunde. Freut mich, dass ihr auch schon auf seid. Einen wunderschönen Freitag wünscht euch die ganze Gugelfamilie.
http://www.gugelfamily.com/promoter/2019/Promoter-Anuar-19/PromoterJan19.php#w-3
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Zeig hat gesagt, die Schneewolken haben etwas Verspätung. Uns soll's recht sein. Herzliche Grüsse aus Gugellandia.
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