Profile

Cover photo
Greg Lütjens
168 followers|2,266 views
AboutPostsPhotosVideos

Stream

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 
Online-Wahlkampf in Deutschland? Langweilig!

Die Wahl in Niedersachsen ist vorbei, ab jetzt konzentriert sich alles auf den Bund. Die Partei-Strategen versuchen für den Online-Wahlkampf alle bei Obama zu lernen oder abzukupfern, neue Konzepte oder Ansätze sind mir bisher allerdings nicht aufgefallen. Wirklich hängen geblieben ist bei mir als innovative Aktion für den Online-Wahlkampf in den letzten Jahren und Monaten eigentlich nur „3 Tage wach“ der Grünen (inzwischen mehrfach kopiert, aber auch nicht mehr ganz neu). Eigentlich traurig, weil ich mich beruflich den ganzen Tag mit Onlinekommunikation beschäftige und wenn mir etwas durch die Lappen rutscht, fällt das der breiten Masse bestimmt nicht auf.

In diesem Sinne, eine Anregung zur Diskussion: 

Seit circa Mitte letzten Jahres bietet Facebook die Möglichkeit, „Promoted Posts“ zu lancieren. Für circa 5 EUR kann ich also die Sichtbarkeit einzelner Posts stärken, sie werden prominenter bei meinen Freunden angezeigt. Auf Basis von hauptsächlich bei Spiegel Online angelesenen Soziologie-Wissens glaube ich, dass insbesondere meine peer group mich von Marken, Produkten, Positionen und auch Parteien überzeugen kann. Warum

• motivieren die Parteien nicht ihre Unterstützer, sich prominent bei Facebook/Twitter usw. für sie auszusprechen?

• erarbeiten sie nicht eine Lösung, mithilfe zum Beispiel Parteimitglieder sich auf Facebook mit „Promoted Posts“ an ihre Freunde wenden können?

Was überzeugt mich mehr zur Wahl zu gehen und auch noch die Partei xy zu wählen? Der zwanzigste TV-Spot oder meine besten Kumpels, die in meiner Timeline deutlich machen, dass sie SPD wählen, weil Peer Steinbrück ein Kanzler mit klarer Kante wäre?
 ·  Translate
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 
Ford Motor Company originally shared:
 
We're looking for your suggestions for the next wave of badges on Ford Social. Click through to see how to get your idea considered, and please share this post.
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 
Sascha Gilly Israel originally shared:
 
Ihr verfügt über gute Englisch-Kenntnisse? Ihr habt Zeit an einer Studie teilzunehmen, die vergütet wird? Na dann auf:


Bist Du auf der Suche nach einem neuen Smartphone?

Für ein Projekt zum Thema „Consumer Insights“ sucht Hill & Knowlton 15 Teilnehmer, die auf der Suche nach einem neuen Smartphone sind und Lust haben, diese Suche auf ihren Social Media Kanälen (Twitter, Facebook, etc.) oder der Projektplattform zu dokumentieren. Das Projekt dauert ca. 3-4 Wochen und die Teilnehmer sind aufgefordert, die vier Phasen der Suche nach dem neuen Smartphone zu dokumentieren: Überlegung welches Smartphone in Frage kommt, Einschätzung, Kauf und Beurteilung nach dem Kauf. Als Belohnung für die aktive Teilnahme winken 150 €, die zum Kauf Deines Smartphones beigesteuert werden.

Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt sind gute Englisch-Kenntnisse. Wenn Du an dem Projekt teilnehmen möchtest, schreib uns bitte Deinen Namen, Dein Alter und eventuell auf welchem Social Media Kanal Du über die Suche nach Deinem neuen Smartphone berichten möchtest.

Kontakt:

Anita Zech
Hill & Knowlton Communication GmbH
E-Mail: anita.zech@hillandknowlton.com
Tel: +49 30 288758 46
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 
Und er hat Recht!
Sascha Lobo originally shared:
 
Zur Realnamendiskussion auf Google+

tl;dr: Wichtiges Recht auf Pseudonym ist wichtig.

Ich bin einigermaßen irritiert, dass sogar Leute, die sich mit dem Netz gut auskennen, herablassende, verächtliche oder achselzuckende Worte für +plomlompoms Artikel finden. Es scheint eine Diskussion von hoher Kindergartigkeit zu sein, tatsächlich steht dahinter eine substanzielle Frage.

Der Reihe nach.

Google+ löscht offenbar ohne Rückfrage und damit Erklärungsmöglichkeit Profile von Leuten, von denen es annimmt, sie seien nicht mit ihrem echten oder Rufnamen unterwegs. Profile ohne Rückfrage zu löschen ist ärgerlich genug.

Wichtiger ist aber, dass es möglich sein muss, sich in sozialen Netzwerken unter Pseudonym zu bewegen, und zwar explizit unter einem Pseudonym, das nichts (in Zahlen: 0) mit der echten Personalausweis-Identität zu tun hat.

Eine Erklärung dafür ist, dass Google+ ein weltweites Netzwerk ist, und wenn man für 2 Cent nachdenkt, bevor man seine 2 Cent abgibt, könnte man drauf kommen, was Klarnamenzwang in nichtdemokratischen Ländern bedeutet. Oder auch nur in Ungarn seit der Machtübernahme der rechtsautoritären Regierung (gegen die viel zu wenig protestiert wird, übrigens). Dass der Klarnamenzwang (der nicht in den AGB steht) auch für Facebook gilt (und dort auch schon länger im gleichen Kontext etwa der arabischen Revolutionen beklagt wird), macht die Aktion von Google nicht besser.

Man muss hierzu drei Dinge feststellen:

1) Die großen sozialen Netzwerke – und dazu gehört G+ mitmehr als 10 Millionen Nutzern (und immerhin inzwischen 17 Frauen, angeblich) definitiv – finden zwar auf den Servern von Privatunternehmen statt, stellen aber die digitale Öffentlichkeit dar. Es gelten dort nicht nur die Regeln des Unternehmens, sondern auch die des Anstands und der Gesellschaft. Was wohl loswäre, wenn zB hotmail beschliessen würde, keine Mails mehr zuzustellen, die das Wort "Revolution" enthalten? Kann man ja in die AGB schreiben, kein Problem, gibt sinnvolle Gründe dafür, sind doch Firmenserver, muss man akzeptieren, ne.
Das Beispiel verdeutlicht, dass es ab einer gewissen Größe, erst recht auf gesellschaftsrelevanten Plattformen, fatal wäre, wenn Unternehmen ganz allein entscheiden dürften (oder müssten), was ihre Kunden dürfen und was nicht. Dass Presseunternehmen gesetzlich reglementiert werden, finden auch die meisten Leute richtig und regen sich zu Recht über "Das superaktuelle Blatt" auf, wenn Niggemeier schreibt, dass dort Schleichwerbung stattfindet, obwohl sie gar nicht Kunden sind und die Zeitschrift auch nicht kaufen müssten.

2) Das Pseudonym ist ein digitales Grundrecht und mehr Wert als Googles Profiling-Wünsche. Das Pseudonym ist nicht verhandelbar, weil es beinahe deckungsgleich mit der Möglichkeit der anonymen Veröffentlichung einhergeht. Die G+Nutzer, die jetzt "Kinderkacke" schreien, wissen nicht, dass Google offenbar den G+Namen abgleicht mit dem Gmail-Namen und mehr oder weniger allen anderen angeschlossenen Diensten (Quelle: +Elke Wittich, selbst nicht überprüft allerdings). Wenn das wirklich so sein sollte, wovon ich im Moment ausgehen, wird hier mit G+ ein erster Schritt getan, dass irgendwann Gmail nicht mehr anonym genutzt werden kann. Oh, und Blogspot ja vielleicht auch. Also die Blogplattform, auf der wegen der Größe und der daraus folgenden Unangreifbarkeit zB mit DDOS-Attacken recht viele politische Blogs in autoritären Staaten laufen. Es gilt, hier Google Einhalt zu gebieten, bzw auf den richtigen Weg zu lenken.

3) What the fucking fuck erlauben die kritisierenden, herablassenden Spötter? Wenn andere unter Pseudonym auftreten wollen, ist das ihr Recht. Wo ist der Schaden für diejenigen, die das eben nicht wollen? Bricht G+ zusammen? Haben sie einen persönlichen Nachteil daraus?
Die richtige Formel mit "man muss ja nicht" lautet in diesem Kontext: "man muss ja nicht einem Pseudoym folgen". Soherum wird ein Schuh draus, nicht daraus, anderen vorschreiben zu wollen, dass sie ihren zuordenbaren Namen angeben müssen – auswelchen Gründen auch immer. Jeder vernünftige Netznutzer sollte sogar morgens um halbelf geweckt wie aus der Pistole geschossen zwölf Gründe dafür aufzählen können, warum es sinnvoll sein kann, anonym und unter Pseudonym aufzutreten im Netz.

Wer auch nur einen dieser Gründe akzeptiert, der ist schon den ganzen Weg mitgelaufen und daher gezwungen, +plomlompoms Beitrag zumindest sinnvollzu finden. Denn das muss man Google zweifellos zugestehen: sie haben genau hier auf G+ schon mehrfach und extrem schnell auf Nutzerwünsche reagiert, wenn diese laut und entschlossen genug von ausreichend vielen Leuten vorgetragen wurden, vergleiche den (unterdessen aufgehobenen) Zwang zur Geschlechtsangabe.
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 
Jens Schröder originally shared:
 
Die deutschen blogcharts leben. Die Mai-Ausgabe ist online, die Juni-Ausgabe folgt morgen und die Juli-Ausgabe nächste Woche.
 ·  Translate
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 
Hat Facebook jetzt aus Protest gegen G+ meine Chat-Funktion gesperrt? Überwachen die mich etwa?
 ·  Translate
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 ·  Translate
1
Add a comment...
Have him in circles
168 people
Cihan Boz's profile photo

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
 
Wat? Google/ YouTube schickt eine Spezialeinheit um mir zu helfen, danke Jungs!
 ·  Translate
1
Add a comment...

Greg Lütjens

Shared publicly  - 
1
Jasper Jansen's profile photo
 
I +1'd it and thought 'where's the fucking 'like' button?'
Add a comment...
People
Have him in circles
168 people
Cihan Boz's profile photo
Links
Basic Information
Gender
Male