Hintergrundbild des Profils
Profilbild
Niedersachsen park
10 Follower -
Wachstum live erleben
Wachstum live erleben

10 Follower
Über mich
Beiträge

Beitrag enthält einen Anhang
Ausbau der A1 nimmt Fahrt auf – Niedersachsenpark bekommt zweite Anschlussstelle

Nach aktuellem Stand soll der sechsspurige Ausbau der A1 zwischen Lohne und Bramsche sowie die Realisierung der neuen Anschlussstelle „Niedersachsenpark“, die u.a. als südliche Anbindung des Niedersachsenparks fungiert, im Herbst 2022 abgeschlossen werden.

Es geht voran: Der seit langem geplante sechsspurige Ausbau der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Lohne/Dinklage und Bramsche ist dabei eine weitere Hürde zu nehmen.
Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat den Auftrag jetzt europaweit ausgeschrieben. Die Verbreiterung des 30 km langen Teilstücks wird erstmals in Niedersachsen als sogenannter Funktionsbauvertrag vergeben. Somit übernimmt der Auftragnehmer nicht nur den Ausbau der Fahrbahnen und Brücken, sondern ist gleichzeitig auch 30 Jahre lang für die Instandhaltung der Strecke zuständig.
Geplant ist, dass die Bauarbeiten im September 2019 starten und nach einer Bauzeit von drei Jahren im Herbst 2022 abgeschlossen sein werden.
Ein weiterer Bestandteil der Ausschreibung ist neben dem Sechsspurigen Ausbau die Errichtung einer neuen Anschlussstelle „Rieste“ zwischen Neuenkirchen-Vörden und Bramsche. Diese fungiert u.a. auch als zweite, südliche Anbindung an den Industrie- und Gewerbestandort Niedersachsenpark.

(Quelle: Oldenburgische Volkszeitung; 30.07.2018)
Foto
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Grundstein gelegt

Imperial-Logistiklager soll im Dezember in Betrieb genommen werden

Die Außenwände stehen bereits, nun wurde im Niedersachsenpark auch offiziell der Grundstein für das Gefahrstofflager von Imperial Logistics International gelegt. Es soll Ende Dezember in Betrieb gehen und für rund 70 neue und langfristige Arbeitsplätze sorgen.

Die Grundstücksgröße liegt bei 28 000 Quadratmetern, das 175 mal 70 Meter große Gebäude wird eine Lagerfläche von 12 500 Quadratmetern und eine 750 Quadratmeter große Bürofläche haben. Die Lagerkapazität beträgt 20 000 Chemie-Palettenstellplätze.

Imperial mietet das Gebäude von Investor und Projektentwickler Verdion, der rund 15 Millionen Euro in das Projekt investiert. „Es ist das zweite Gebäude das Verdion für Imperial errichtet. Das Vertrauen auf beiden Seiten ist da“, stellte Verdion-Manager Stephan Dalbeck fest. „Und wir freuen uns, in ein paar Monaten wieder mit Ihnen hier zu sein, wenn alles fertig ist“, so Dalbeck in Richtung der Gäste der Grundsteinlegung. Realisiert wird die Baumaßnahme schlüsselfertig von Kögel und Nunne aus Horn-Bad Meinberg. Dietmar Nunne von der Geschäftsleitung dankte allen Beteiligten.

Bürgermeister Sebastian Hüdepohl begrüßte die Ansiedlung von Imperial. Der Bau unterstreiche die weitere Ausdehnung und die Möglichkeiten des Niedersachsenparks. Es zeige sich immer mehr, dass die interkommunale Zusammenarbeit Früchte trage. Das sehe man an der erfolgreichen Entwicklung. Rieste stelle sich auf die Zukunft ein und wachse weiter. Die Ansiedlungen im Niedersachsenpark seien auch ein Gewinn für die Gemeinde und die umliegenden Firmen.

Michael Pohl von Imperial lobte das Zusammenwirken aller Beteiligten. Dadurch sei es gelungen, das Projekt so weit voran zu treiben. Der schnelle Fortschritt sei dem gemeinsamen Engagement geschuldet. Pohl dankte dem Niedersachsenpark für die umfassende Unterstützung. Auch für Imperial sei der Bau ein wichtiger Meilenstein.

Uwe Schumacher, Geschäftsführer Niedersachsenpark, freute sich, dass Imperial sich im Niedersachsenpark angesiedelt und hier investiert habe. Die Ansiedlung bringe viel Vorteile für die Region.

Foto
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Freude im Niedersachsenpark

Bund einverstanden mit Planung für A1-Abfahrt Rieste

Der lang ersehnte Gesehen-Vermerk des Bundesverkehrsministeriums zur Fortführung der Planungen für eine neue Anschlussstelle an der Autobahn1 in Höhe Riester Damm ist offenbar auf dem Weg in die Region Osnabrück. Der Leiter der örtlichen Landesbehörde für den Straßenbau, Cord Lüesse, überbrachte die gute Nachricht jetzt anlässlich einer Vertragsunterzeichnung im Niedersachsenpark.

Bei den anwesenden Landräten – Michael Lübbersmann für den Kreis Osnabrück, Herbert Winkel für den Kreis Vechta –, bei den Bürgermeistern aus Rieste, Neuenkirchen-Vörden, Damme und der Samtgemeinde Bersenbrück sowie bei Niedersachsenpark-Geschäftsführer Uwe Schumacher löste er damit große Freude aus und sorgte für Erleichterung. Schließlich hatte das Warten auf den sogenannten Gesehen-Vermerk, der das grundsätzliche Einverständnis des Bundes mit den bisherigen Planungen und Finanzierungsvorschlägen schriftlich dokumentiert, einige Monate gedauert.

„Ich habe den Vermerk für die Anschlussstelle Riester Damm noch nicht persönlich gesehen, aber wir wissen, dass er auf dem Weg zu uns in Osnabrück ist “, sagte Lüesse. Dabei werde natürlich der offizielle Dienstweg eingehalten. Aus dem Bundesverkehrsministerium in Berlin/Bonn wandere der Vermerk zunächst an das zuständige Landesministerium in Hannover („Hier liegt er wohl augenblicklich“) und von dort zur regionalen Straßenbaubehörde an der Hase. Anschließend könnten dann weitere Genehmigungsschritte und das ebenfalls notwendige Planfeststellungsverfahren auf den Weg gebracht werden, so Lüesse. Noch später – geschätzt Mitte 2020 nach dem offiziellen Planfestellungsbeschluss – die Ausschreibung der einzelnen Baumaßnahmen.

Die insgesamt 12,4 Millionen Euro teure Anschlussstelle „Rieste“ soll parallel zum sechsspurigen Ausbau der A1 in diesem Sektor am „Südtor“ des interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes Niedersachsenpark geschaffen werden – zwischen den beiden bestehenden Abfahrten Neuenkirchen-Vörden und Bramsche und fungiert somit als zweite Anbindung an die A1 in südlicher Richtung.

Die von den beiden Landkreisen Osnabrück und Vechta sowie den anliegenden Kommunen zugesagte Mitfinanzierung des Projektes ist dabei inzwischen in trockenen Tüchern. Nach den entsprechenden Voten der örtlichen Ratsgremien wurden nun im Beisein von Lüesse auf der Ortsgrenze von Rieste nach Neuenkirchen-Vörden die entsprechenden Verträge dazu unterzeichnet.

Der Osnabrücker Landrat Michael Lübbersmann sprach von einer „guten Zusammenarbeit mit dem Bund“, der einen Kostenanteil von 6,7 Mio. Euro am Vorhaben übernehme. Ebenso habe es ein effektives Miteinander mit dem Land Niedersachsen (2,4 Mio. Euro aus GVFG-Fördergeldern) und unter den sechs beteiligten Kommunen gegeben. Gemeinsam, so Lübbersmann, sei man zügig zu einem schlüssigen Konzept für eine Anschlussstelle am Riester Damm gekommen. „Eine Grundbedingung war aber auch die positive Entwicklung des Niedersachsenparks in den vergangenen Jahren“, stellte der Landrat fest. Das Gewerbe- und Industriegebiet mit den Ankerinvestoren Adidas, Grimme und PSA sei kontinuierlich gewachsen.

„Mit der weiteren Anbindung an die A1 wird die Attraktivität des Niedersachsenparks weiter verbessert und optimiert die verkehrliche Anbindung des Standorts in südlicher Richtung sowie an die West-Ost-Trasse über die A30", so Geschäftsführer Schumacher.

(Quelle: Marcus Alwes, Bramscher Nachrichten; Fotos: Niedersachsenpark.)
Foto
Foto
13.04.18
2 Fotos - Album ansehen
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
„Das große Krabbeln“ im Niedersachsenpark

Der Niedersachsenpark wird zukünftig das neue Zuhause für Unmengen an kriechenden, krabbelnden und fliegenden Tierchen. Kammerjäger sollten dabei aber nicht hellhörig werden, denn es handelt sich nicht etwa um eine zu erwartende Insektenplage, sondern um nicht weniger als die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung. Unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred Käfer entsteht Anfang 2019 im Industriegebiet Niedersachsenpark ein hochmodernes Zentrum für Lebensmittelforschung. Im neuen sogenannten Food Vision Research Institut wird sich ein gut 40 Frau/Mann starkes Team aus Lebensmittelwissenschaftler/innen, ingenieur/innen und biolog/innen um die drängenden Fragen der zukünftigen Ernährung von Mensch und Tier kümmern. Dabei spielen vor allem Insekten eine große Rolle, da sie ausgesprochen wertvolle und z.T. bessere Protein und Mineralienlieferanten darstellen, als herkömmliche Tier und Pflanzenprodukte. Darüber hinaus sind sie wesentlich einfacher und umweltschonender zu züchten und zu verarbeiten.

Natürlich befassen sich auch andere Institute mit derartigen Forschungen, Food Vision Research deckt aber als einziges Forschungszentrum europaweit die ganze Forschungsbandbreite hinsichtlich alternativer Nahrungsmittelquellen ab. So werden beispielsweise wissenschaftliche Untersuchungen und Machbarkeitsstudien zur Entwicklung einer marktfähigen In-vitro-Produktion (Fleisch aus gezüchteten Zellkulturen) durchgeführt. Eine gänzlich andere Herangehensweise, die aber ebenso viel Potenzial bietet. In einem gemeinsamen Treffen mit den Verantwortlichen des Niedersachsenparks, Geschäftsführer Uwe Schumacher und Marketingchef Matthias Meyer, erklärte Prof. Dr. Käfer: „Aus den Zellen einer einzigen Kuh kann genug Fleisch für tausende von Menschen hergestellt werden. Es ist für die Ernährung unserer Gesellschaft geradezu zwingend, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen und zu erforschen“. Besonders interessiert zeigten sich Schumacher und Meyer an der Geschichte der unscheinbaren „Schwarzen Soldatenfliege (Hermetica illucens)“. Das kleine Insekt stellt eine hohe Energiequelle dar und könnte Sojaschrot als Proteinlieferant im Tierfutter ersetzen. „80% des weltweit produzierten Sojas werden, da bislang alternativlos, zu Futtermittel verarbeitet, um unseren Fleischhunger zu stillen. Der Im- und Export von Soja wird weltweit von nur 4 Großkonzernen (ABCD-Gruppe) gesteuert und die Preise steigen ständig. Was man davon halten soll, können Ihnen die Futtermittelbetriebe und natürlich die Tierhalter vor Ort sagen. Leider dürfen nach der BSE-Verordnung keine tierischen Proteine, ausgenommen Fischmehl, verfüttert werden. Das wird sich in naher Zukunft ändern müssen“, prophezeite Prof. Dr. Käfer.

„Wir sind stolz, dass Food Vision Research uns als Standort ausgewählt hat“, ließ Geschäftsführer Uwe Schumacher sichtlich beeindruckt verlauten und erklärte weiter: „In der Logistikbranche punktet der Niedersachsenpark mit seiner hervorragenden Infrastruktur. In diesem Fall punktet die ganze Region, denn das Oldenburger Münsterland ist im Bereich der modernen Ernährungswirtschaft bundesweit führend. Die Produktion pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse ist bei uns beispiellos, aber auch am Limit, mit allen daraus resultierenden Folgen und Problemen für Mensch, Tier und Umwelt. Wenn Antworten gefunden werden können – dann hier bei uns.“ Prof. Dr. Manfred Käfer gab sich ähnlich optimistisch, lenkte den Fokus aber mehr auf globale Herausforderungen: „Um die Menschen z.B. im Jahr 2050 ernähren zu können, muss die Agrarindustrie schneller wachsen als die Weltbevölkerung. Doch schon jetzt sind Land- und Wasserressourcen, die für die Lebensmittelproduktion notwendig sind, knapp. Darüber hinaus hat die Form der Tierhaltung diskussionswürdige Ausmaße angenommen“, führte Prof. Dr. Käfer aus und ergänzte: „Aber nicht nur hier muss eine Lösung gefunden werden. Wenn wir bedenken, dass jährlich rund ein Drittel der weltweit produzierten Nahrung verloren geht, weil sie auf dem Acker verfault, unsachgemäß gelagert wird, im Handel aussortiert wird oder in Privathaushalten vertrocknet und verschimmelt, dann ist es höchste Zeit, dass wir wieder lernen, was Maßhalten bedeutet. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, während rund eine Milliarde Menschen hungern.“

Zum Abschluss des Treffens gab es noch ein besonderes Highlight: die Verkostung eines Insekten-Menüs. Zum Start gab es natürlich eine Käfer-Suppe mit guter Einlage. Sowohl Schumacher als auch Meyer zeigten beim Genuss keine Scheu, ließen aber aufgrund Ihrer versteinerten Mimik keine Beurteilung hinsichtlich des Geschmacks erkennen. Als die Heuschrecken-Spieße gereicht wurden, konnte man bei Meyer eine leichte Gesichtsverfärbung feststellen. Beim abschließenden Maden-Gelee musste Schumacher eiligst den Raum verlassen und Meyer lehnte dankend mit den Worten ab – er mache sich nichts aus Nachtisch …
Foto
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Beeindruckt von der Erfolgsgeschichte

Studenten der Uni Osnabrück informieren sich im Niedersachsenpark

Studierende des Instituts für Geographie der Universiät Osnabrück haben unter Leitung von Prof. Dr. Martin Franz den Niedersachsenpark besucht und sich über aktuelle Entwicklungen informiert. Matthias Meyer, Leiter Vertrieb und Marketing des Niedersachsenparks, berichtete über das Konzept und die Erfolgsgeschichte des größten interkommunalen Gewerbe- und Industrieparks in Niedersachsen. Hier seien mittlerweile 64 Betriebe mit rund 2500 Mitarbeitern angesiedelt.

„Wir wollen gemeinsam mit der Region moderat weiterwachsen“, so Meyer. Nicht nur die Bevölkerung profitiere davon, sondern auch für viele kleinere Firmen der Region seien die Betriebe des Niedersachsenparks zu wichtigen Partnern geworden. Der Erfolg wirke sich also messbar auf das Umfeld aus, das werde immer wieder deutlich, erläuterte er den Studierenden.

Meyer sagte, dass das Niedersachsenpark-Konzept auch weit über die Region hinaus Modellcharakter habe. Die schnelle Verfügbarkeit von Flächen sei eines der vielen starken Argumente für den Park. Er verfüge aktuell über 103 Hektar Fläche im Eigentum. Insgesamt seien bisher rund 435 Millionen Euro in den Park investiert worden. Das sei eine Investition in die Region, ihre Wirtschaft und ihre Bevölkerung. Nicht zuletzt schaffe der Park wichtige Arbeitsplätze.

Prof. Dr. Franz bedankte sich für die umfassenden Einblicke, die den Studenten den Blick für das Management und die Entwicklung eines überregional bedeutenden Gewerbe- und Industrieparks geweitet habe: „Für unsere Studierenden ist es wichtig, Einblicke in die Praxis zu erhalten. Der Niedersachsenpark ist ein gutes Beispiel dafür, was kommunale Kooperationen in der Wirtschaftsförderung erreichen können. Wirtschaftsförderung ist ein wichtiges Arbeitsfeld für unsere Absolventen."

Auf dem Programm standen auch Führungen bei Grimme und Joliente sowie ein Vortrag von Susanne Menke von der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft mbH.
Foto
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Immobilienentwickler Verdion baut für Imperial im Niedersachsenpark

Der Immobilienentwickler Verdion hat eine ca. 30.000 m² große Industriefläche im Niedersachsenpark erworben und beginnt in Kürze mit dem Bau eines Gefahrstofflagers, das langfristig an das Logistikunternehmen Imperial Chemical Logistics GmbH vermietet wird. Imperial ist mit 20 Lagerstandorten in Deutschland bei der Gefahrstofflagerung seit Jahrzehnten erfahrener Marktführer. Das für den Niedersachsenpark zuständige Projektteam hat im Juni des letzten Jahres im Hansa-BusinessPark in Münster ein vergleichbares Lager errichtet.

Auf einer Logistikfläche von 12.500 Quadratmetern werden zwischen 50 und 70 neue qualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Damit setzt Imperial ein Signal für eine langfristige Bindung an die Region Osnabrücker Land. Das Investment in das Projekt liegt bei rund 15 Millionen Euro.
Foto
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Testläufe bei Adidas im Niedersachsenpark in der Endphase

Der E-Commerce ist der inzwischen am stärksten wachsende Vertriebskanal des Sportartikelgiganten Adidas. Das Unternehmen reagiert und fährt deshalb Anfang März auf zusätzlichen 40000 Quadratmetern seine neuen Anlagen in Rieste hoch. Momentan läuft eine Probephase.

Stattliche 70 Millionen Euro habe Adidas aktuell in den Campus North bei Rieste investiert, berichten Insider aus der Niedersachsenpark GmbH. Doch Björn Knabke, den Personalleiter des börsennotierten Weltkonzerns am Standort an der Autobahn1, bringt das Erweiterungsprojekt nicht aus der Ruhe. Die neuen Anlagen – ein Ausbau des bisherigen Standortes mit zusätzlichen 40000 Quadratmeter Hallenfläche und einer 369 Meter langen Förderbandkonstruktion zwischen beiden Gebäudekomplexen – „fahren wir Anfang März hoch“, erklärt er gelassen. „Alles steht, und der Aufbau dafür ist abgeschlossen. Wir liegen damit absolut im Zeitplan“, fügt Knabke hinzu. Momentan gebe es regelmäßig Testläufe, allesamt erfolgreich, berichtet er.

Der internationale Sportartikelgigant trägt hier dem Trend der ständig und rasant wachsenden Zahl von Online-Bestellungen aus aller Welt Rechnung. „Der E-Commerce-Umsatz soll bis zum Jahr 2020 auf vier Milliarden Euro gesteigert werden“, sagt Wolfgang Winter. Der Manager kommt aus der Zentrale in Herzogenaurach und ist bei Adidas der Leiter der deutschen Distributionszentren.

Zuletzt hatten die Verantwortlichen des Dax-Unternehmens den Umsatz aus Online-Bestellungen auf ihren eigenen Plattformen noch mit rund einer Milliarde Euro pro Jahr angegeben. Die Ziele bis 2020 sind also ehrgeizig. Vollautomatische Regalsysteme mit weiteren 300000 Lagerplätzen, Kommissionierungsanlagen, Verpackungsstationen und Verwaltungsräume hat Adidas deshalb zusätzlich in Rieste geschaffen und künftig in dem neu bezogenen Gebäude gebündelt. Zusätzliche neun Kilometer Fördertechnik wurden hier verbaut, sie verbinden die einzelnen Bereiche miteinander.

Das im Jahre 2013 eröffnete Versandzentrum im Osnabrücker Land ist inzwischen das weltweit größte des Sportartikelherstellers. „Zu Höchstzeiten können wir dann demnächst allein aus der neuen Halle heraus rund 200000 Internet-Bestellungen pro Tag abwickeln“, so Wolfgang Winter. Spätestens zwei Stunden nach dem Eingang des jeweiligen Online-Auftrages soll dieser erledigt und abgearbeitet sein. Innerhalb von ein bis drei Tagen dürfte die Ware dann den Kunden erreichen – quer über den Kontinent. Von Reykjavík bis Athen und von Amsterdam bis an die russische Grenze.

Immer mehr Länder in ganz Europa wolle man ab Anfang März schrittweise in die neuen, überarbeiteten Bestellabläufe und Systeme im Niedersachsenpark integrieren, unterstreicht auch Björn Knabke. Die Mitarbeiterzahl bei Adidas am Standort Rieste werde dazu auf rund 1250 ansteigen. Im Sommer – zum üblichen Jahreshöhepunkt und passend zur Fußballweltmeisterschaft in Russland – dürften noch einmal temporär weitere Kräfte hinzukommen.

„Die Digitalisierung und Automatisierung der Abläufe im Campus North ermöglichen es uns, Konsumenten, die über unsere Online-Plattformen einkaufen, schneller und bedarfsgerechter beliefern zu können als je zuvor. Wir können so auch besser und flexibler auf saisonale Schwankungen reagieren und eine gleichbleibend hohe Lieferqualität erreichen“, betont unterdessen Adidas-Pressesprecherin Mandy Nieber: „Das ist auch deshalb so wichtig, weil E-Commerce aktuell der am stärksten wachsende Vertriebskanal ist.“ Da sei auch der wachsende Personalbedarf nur folgerichtig. Denn „im Online-Handel ist der manuelle Aufwand größer“, da die Ware direkt an den einzelnen Endkunden geliefert werde, so Nieber, „und nicht in großen Containern an Großhändler“.

Die Türen und Tore des Campus North in Rieste will das Unternehmen für Journalisten aber erst wieder im Vorfeld der Fußball-WM öffnen – also im zweiten Quartal 2018, deutet Pressesprecherin Nieber an. Bis dahin sollen sich die teilweise veränderten Abläufe im erweiterten Distributionszentrum eingespielt haben.

(Quelle: Bramscher Nachrichten am 16.02.18; Marcus Alwes)
Foto
Foto
07.03.18
2 Fotos - Album ansehen
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Fügen deinem Video eine Nachricht bei
Kommentar hinzufügen…

Beitrag enthält einen Anhang
Verkehrsstaatssekretär Ferlemann besucht Niedersachsenpark

Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretärs beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, besucht das interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet Niedersachsenpark und bestätigt das Kommen des zweiten Autobahnanschlusses an die A1.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Niedersachsenpark GmbH, Georg Schirmbeck, ging in seiner Begrüßung auf der Grenze von Rieste nach Neuenkirchen-Vörden dann auch auf die gute Zusammenarbeit der Region und dem Verkehrsministerium ein. Ebenso stellte er die erfolgreiche Arbeit der Niedersachsenpark GmbH und die Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur für das interkommunale Gewerbegebiet dar.

Ferlemann sprach ein dickes Lob in Richtung der Initiatoren des Niedersachsenparks aus. Hier seien kluge Entscheidungen mit Weitsicht in einem großen Rahmen getroffen worden, betonte er. Bezüglich des geplanten Autobahnanschlusses Riester Damm im südlichen Bereich des Parks versprach der Staatssekretär: „Er wird kommen. Die Zusage habt ihr von mir.“

Zu der allgemeinen Verkehrsentwickelung teilte der Staatssekretär mit, das Ministerium rechne bis zum Jahr 2030 mit einer Verdoppelung der Warenströme und einer entsprechenden Zunahme des Verkehrs auf Schiene, Straße und Wasserwegen. Als zentral gelegenes Bundesland werde Niedersachsen davon besonders betroffen sein. Daher, so die Planung, sollen verstärkt Mittel hierher fließen, um den Ausbau der Infrastruktur zu forcieren.

Zu dem in der Kaffeerösterei Joliente durchgeführten Treffen mit Ferlemann waren zahlreiche Vertreter aus der regionalen Politik, Verwaltung und Wirtschaft erschienen. Für einen musikalischen Rahmen sorgte zudem die Feuerwehrkapelle Vörden mit zünftiger Musik.

(Bramscher Nachrichten; 28.08.2017)
Foto
Kommentar hinzufügen…
Einen Augenblick, weitere Beiträge werden geladen…