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Naturheilpraxis Launhardt
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Dauerthema Depression (2) - Antidepressiva bei Kindern.
Es mag zwar sein, dass insgesamt nur ein sehr geringer Prozentsatz der Kinder bis 19 Jahren Antidepressiva verschrieben bekommen (Deutschland: 0,5 %), aber dass dies medizinisch überhaupt notwendig ist, ist ein großes Problem.

Erstens: haben diese Kinder und Jugendlichen im klinischen Sinne überhaupt eine Depression oder wurde vielleicht nur wieder nach einem standardisierten Schema diagnostiziert, das die individuelle Symptomatik außer acht lässt?
Zweitens: könnte es sein, dass diese Diagnose (vor)schnell und gerne gestellt wird, um von den eigentlichen Problemen (z.B. Überforderung, Leistungsdruck, Versagensängste, Deprivation etc...) abzulenken und um damit Eltern und Schulsystem zu entlasten und auf das "kranke" Kind abzuwälzen?
Drittens: wenn tatsächlich eine so genannte depressive Symptomatik vorliegt, was ist der eigentliche Grund dafür und wie kann man den Kindern außer mit Medikamenten helfen?
Viertens: warum werden überhaupt noch solche risikobehafteten und veraltete Medikamente für Kinder verordnet?

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/veraltete-antidepressiva-fuer-kinder-mit-nebenwirkungen-14176649.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
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Auf Dauer lässt es sich wissenschaftlich nicht mehr ignorieren, dass die Cannabinoide CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) eine direkte Wirkung auf Krebszellen besitzen. Krebszellen werden beispielsweise so für das Immunsystem sichtbar und damit angreifbar gemacht und auch der natürliche Selbstzerstörungsprozess (Apoptose) einer entarteten Zelle wird wieder aktiviert. So einfach ist das! Nur leider geht es hier wieder um Macht und Geld, deswegen vertritt die Pharmaindustrie und ihre politischen Erfüllungsgehilfen lieber ihre eigenen Interessen und nicht die von leidenden Patienten.

Diese Doku (3sat-Mediathek) schaut ein Stück weit kritisch hinter die Kulissen vermeintlicher Wunderheilungen und beschreibt einen längst überfälligen Paradigmenwechsel für die Rehabitilierung einer jahrtausendalten Kultur- und Heilpflanze, die sehr viel Potential besitzt.

http://www.3sat.de/mediathek/index.php?mode=play&obj=56820

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Auf Dauer lässt es sich wissenschaftlich nicht mehr ignorieren, dass die Cannabinoide CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) eine direkte Wirkung auf Krebszellen besitzen. Krebszellen werden beispielsweise so für das Immunsystem sichtbar und damit angreifbar gemacht und auch der natürliche Selbstzerstörungsprozess (Apoptose) einer entarteten Zelle wird wieder aktiviert. So einfach ist das! Nur leider geht es hier wieder um Macht und Geld, deswegen vertritt die Pharmaindustrie und ihre politischen Erfüllungsgehilfen lieber ihre eigenen Interessen und nicht die von leidenden Patienten.

Diese Doku (3sat-Mediathek) schaut ein Stück weit kritisch hinter die Kulissen vermeintlicher Wunderheilungen und beschreibt einen längst überfälligen Paradigmenwechsel für die Rehabitilierung einer jahrtausendalten Kultur- und Heilpflanze, die sehr viel Potential besitzt.

http://www.3sat.de/mediathek/index.php?mode=play&obj=56820

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Dauerthema Depression...guter Radiobeitrag/Podcast von DRadio Wissen:
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"Im Land der Lügen"....traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast. Sehr sehenswerte Doku (45 Min.) aus der ARD-Mediathek. Ab Minute 00:31 geht es beispielsweise um die Cholersterin-Lüge und den Reibach der Pharmaindustrie. Schnell ansehen, solange noch verfügbar!

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Im-Land-der-L%C3%BCgen/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=34622130
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Ein Volk, ein Reich, ein Rausch – über Drogen im Dritten Reich.
 
Das aufwendig recherchierte Sachbuch von Norman Ohler "Der totale Rausch", kann den interessierten Leser durchaus ein wenig süchtig machen. Fast wie in einem spannenden Krimi, führt uns der Autor detailreich durch das "Breaking Bad" der damaligen Reichshauptstadt.
 
Er berichtet von den beliebten Rauschgiften und der Drogenszene Deutschlands in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Opiate wie Morphin und Heroin waren damals schon seit der Jahrhundertwende in professioneller Produktion und Verkehr, ebenso Kokain, das zeitweilig sogar in Erfrischungsgetränken seinen Platz fand.
 
Wir lesen, wie die aufstrebende chemische Industrie mit Hilfe dienstbarer Wissenschaftler zu Beginn der NS-Zeit sehr kreative Wege einschlug und in Folge ein ganzes Volk freizügig und mit großem Werbeaufwand mit psychoaktiven "Stärkungspillen" dopte.
 
Ähnlich wie der Protagonist aus der US-amerikanischen Serie, Walter White alias "Heisenberg" (ein deutsches Pseudonym, welch ein Zufall), machte sich ein Chefchemiker der Firma Temmler daran, ein möglichst effektives Herstellungsverfahren für Methamphetamin zu entwickeln, was ihm schließlich 1937 erfolgreich gelang. Auf diese Weise fand das nun germanisch synthetisierte Crystal Meth unter dem Produktnamen "Pervitin" als Wohlfühlmittel in Form von "Hausfrauenpralinen" oder als "Weckamin" für Kampfeinsätze, einen grandiosen Einzug in den ach so reinen deutschen Volkskörper.
 
Wir erfahren, welche Rolle Pervitin beim Blitzkrieg gespielt hat und dass dem Siegesrausch anfangs wohl auch immer ein Drogenrausch vorangegangen ist. Aber im Laufe der Zeit wendete sich das Blatt glücklicherweise und – nicht nur im biochemischen Sinne – richteten sich die Folgen der Exzesse letztendlich und unaufhaltsam gegen ihre Verursacher.
 
Ein weiterer und sehr spannender Teil in Ohlers Buch ist das Portrait von Hitlers Leibarzt, Theo Morell, einem ehemaligen Schiffarzt und späteren Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, der Anfang der Dreißiger Jahre am Berliner Kurfürstendamm seine Praxis als eine Art diskreter "Wellness-Doktor" mit Vitamin-Spritzen und Frischzellen-Kuren für die betuchte Gesellschaft führte. Ab 1936 hatte Dr. Morell nun sich nun ständig um "Patient A." zu kümmern und war ihm bis zum Kriegsende 1945 zu jeder Tages- und Nachtzeit als Leibarzt verpflichtet.
 
Durch die vielen Aufzeichnungen auf den Patientenkarten und anderen Dokumenten, bekommt der Leser einen intimen Einblick in die wahnhafte Persönlichkeit Hitlers und in seinem inneren Zirkel. Detailliert erfahren wir auch hier sehr viel über die medizinischen Aspekte und welche aberwitzigen Präparate in noch aberwitzigeren Dosierungen von Morell seinem Patienten A. massenhaft verabreicht wurden. Anfangs so genannte "Kraftspritzen" mit Vitaminen und Glucose, später folgten Injektionen mit Hormondrüsenextrakten von Schlachttieren und dann immer wieder und immer häufiger harte Drogen wie "Eukadol", ein Heroin-ähnliches Präparat mit einem sehr starken Suchtpotential.
 
Der psychologischen Abhängigkeit folgte schon bald eine substanzbezogene; einmal angefixt, gab es kein Zurück mehr, die Neuronen des Führers wollten mehr und mehr. Der Junkie und sein Dealer. Genauso entwickelt sich dann bis Kriegsende die Beziehung zwischen Patient A. und Morell: Die ohnehin schon stark psychopathische und monströse Persönlichkeit Hitlers wurde noch wahnhafter durch die drogenhaltige Medikation Morells.
 
So lange wie der Leibdealer den obersten Junkie im Reich noch mit wirksamen Drogen versorgen konnte, blühte der mittlerweile völlig entgrenzte Größenwahn Hitlers immer wieder auf. Wir werden dabei Zeuge, wie im implodierenden Epizentrum des deutschen Macht-Wahnsinns, das Leid vom Millionen Menschen bis zum Schluss zusätzlich potenziert wurde. Für den therapeutischen und medizinisch interessierten Leser ist dieses Buch schon deswegen reizvoll, weil mit Hilfe von Morells Aufzeichnungen über einen so langen Zeitraum ein intimer Einblick in diesen Prozesses dokumentiert werden konnte.
 
Die Verwendung von Rauschmitteln und psychoaktiven Substanzen zur Kriegsführung ist geschichtlich schon seit vielen Jahrhunderten verbreitet. Viele Krieger bekamen vor Schlachten meist Kräutertränke, die schmerzunempfindlich machten, die Angst lösen sollten oder den Mut und die Aggression steigerten.
 
Aufputschende oder psychoaktive Substanzen spielen auch bis heute eine wichtige Rolle für Kriegsaktivitäten. Wahrscheinlich wäre es auch ohne eine Drogen-Krücke gar nicht möglich, dass Menschen andere Menschen vorsätzlich und professionell töten können, ohne dabei auf Dauer ihr Mitgefühl abzuspalten und zu Un-Menschen zu mutieren. Denn diese Abspaltung muss für ein fühlendes Wesen wie den Menschen schon enorm sein.
 
Buch: Norman Ohler - Der totale Rausch – Drogen im Dritten Reich, Kiepenheuer & Witsch, ISBN: 978-3-462-04733-2
 
Fotos: © Marcus Roczen - Fotolia.com, © luka_dostoevsky - Fotolia.com, © Plusverde at freeimages.com
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"Sterben für Fortgeschrittene"
Sterben will gelernt sein! Und in diesen einen entscheidenden Punkt hat der österreichische Autor Edi Keck absolut Recht, wenn er schreibt, dass wir alle Anfänger sind, was das Sterben betrifft.
In seinem erfrischenden und sehr informativen Buch "Sterben für Fortgeschrittene" beleuchtet er auf eine herrlich unverkrampfte Weise alles wissenswerte zum Thema Tod, Suizid, Sterbehilfe sowie die verschiedenen religiösen, kulturellen und humanistischen Aspekte.

Endlich ein unbefangenes Plädoyer über das Grundrecht, selbstbestimmt und in Würde über das eigene Ableben frei und bewusst zu entscheiden.

Er thematisiert beispielsweise die unnötigen Schuldgefühle und die Folgen von jahrhunderteralter kirchlich-religiöser Indoktrination, die die Menschen in ihren Freitod-Entscheidungen noch immer stark beeinflussen können und wie wir bis zum Schluss unsere Autonomie durchsetzen sollten.

Der Autor holt die Diskussion über das bewusste Sterben ein ganzes Stück weit aus der Tabuzone heraus, was auch dringend notwendig ist. Auch zeigt er die gesellschaftliche Wahrnehmung und Verlogenheit beim Umgang mit dieser Thematik auf: Prominente Fußballer, um die plötzlich eine ganze Nation trauert, aber ein Obdachloser, der sich im Wald erhängt hat, spielt keine so große Rolle. Bedenkt man, dass das laut WHO jährlich etwa eine Million Menschen weltweit durch Selbsttötung sterben und dass es in Deutschland offiziell pro Jahr 10.000 Suizidfälle gibt – bei geschätzten 40.000 - 50.000 Selbsttötungsversuchen – hat dieses Thema eine viel größere Aufmerksamkeit verdient.

Wussten Sie, dass sich in Deutschland etwa 2 - 3 Menschen täglich vor einen Zug werfen? Dass in westeuropäischen Länder bei Männern das Erhängen die häufigste Methode ist, in den USA dagegen das Erschießen, um sich das Leben zu nehmen? Dass Frauen eher eine Überdosis Tabletten schlucken oder sich aus dem Fenster stürzen? Dass die meisten Japaner kulturell einen eher rituellen Bezug zum Thema Tod haben und für einen Suizid der Ort dabei von ganz besonderer Bedeutung ist?

Noch viel wichtiger ist jedoch die Diskussion über die Ursachen, die für den Menschen einen Suizid attraktiv machen. Fast immer wird es im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung oder einer schweren Depression dargestellt. Und an dieser Stelle beginnt schon die (beabsichtigte) Stigmatisierung suizidaler Menschen: Erstens sind Gefühle von Verzweiflung und Ausweglosigkeit, die zu einem Suizid führen können, keine psychische Erkrankung per se, sondern ein Teil der menschlichen Erfahrung und unseres menschlichen Wesens.

Hier wird der leidende Mensch, der sein Leben beenden möchte, als ein psychisch Kranker oder sogar Verrückter abgestempelt, der nicht weiß was er tut, also muss er im schlimmsten Fall entmündigt und seiner Autonomie beraubt werden. Hier zeigt sich die herrschaftliche Arroganz derjenigen, die es nicht akzeptieren können oder wollen, wenn jemand nicht mehr "mitspielen" möchte und sich vom Acker macht.

Es gibt mit großer Wahrscheinlichkeit viele affektive Kurzschlusshandlungen bei den meisten Selbsttötungen, aber zahlreiche Menschen haben sich entsprechend ihrer emotionalen und mentalen Kapazitäten schon lange im Vorfeld ganz bewusst mit ihrem vorzeitigen Ableben auseinandergesetzt. Nur weil jemand seelisch leidet, ist er nicht automatisch psychisch krank! Wenn es überhaupt eine "Krankheit" gibt, die ein selbstverletztendes oder suizidales Verhalten begünstigt, handelt es sich fast immer um eine "Beziehungsstörung".

Zweitens gibt es ausreichend Gründe für einen Freitod, die auch aus einer pragmatischen oder philosophischen Haltung gegenüber dem Leben und dem Tod abgeleitet werden können: Man hat alles erreicht und erlebt, was es zu erleben gibt und alles ausgereizt, was einmal reizvoll war...warum sich jetzt beim eigenen Verfall beobachten und sich in Abhängigkeit begeben? Also einfach dem berühmten Partymotto folgend: Immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist/war (lang lebe Gunther Sachs).

Buch: "Sterben für Fortgeschrittene", Edi und Patrick Keck

Foto: © Tom Bayer - Fotolia.com
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Neue Webseite über autoimmune Schilddrüsenerkrankungen:
http://www.hashimoto-basedow.berlin/
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