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Martin Gommel
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Martin Gommel

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Ich hatte sie gefunden. Die Tankstelle »EKO«, um die herum seit Monaten hunderte Geflüchtete in Zelten wohnten. Und das direkt an der Autobahn. 

Ich schlenderte über das Camp und stellte mir immerzu die Frage, wie es sein konnte, das bis heute noch keine Unfälle an dieser gefährlichen Stelle passieren konnte.

EKO war ursprünglich dafür angelegt worden, Menschen hier zur Überbrückung zu stationieren, damit diese nachrücken konnten, wenn an der Grenze Geflüchtete durchgelassen wurden. 

Als ich diese Frau am Boden sitzen sah, hielt ich kurz inne. Ich kniff die Augen zusammen und entdeckte, dass zwei Füßchen unter ihren herausschauten und ging auf sie zu. Da sie kein Englisch sprach und ich kein Arabisch, tauschten wir Blicke und Handbewegungen aus. 

Ich beugte mir über ihre Schulter und durfte ein Bild ihres kleinen Kindes machen, das in aller Seelenruhe vor sich hin schlief. 

Nein, dieser Moment war nicht erfüllt von dramatischer Stimmung oder herzzerreißender Erkenntnis. Nur von der stillen Beobachtung, dass sie auch auf der Flucht sind: Kinder. 

Klein. Wehrlos. Verletzlich. Unscheinbar. Schutzlos. Und in diesem Fall ist eine Tankstelle an der Autobahn ihr zuhause geworden. 

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P.S. Wer meine Arbeit unterstützen möchte, kann das gerne über http://paypal.me/martingommel tun. Ich danke Euch von Herzen.
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Sie stand auf einmal vor mir und pustete durch die kleine Öffnung des Seifenblasen-Röhrchens. Das kleine Mädchen mit den tiefbraunen Augen bot mir ihr Röhrchen an, kicherte vergnügt und tanzte hin und her. Dann rannte sie zu ihrem Vater, der gerade vor dem Zelt ein Feuer entzündete und mir freundlich zuwinkte, als er mich entdeckte.

Ich winkte zurück, drehte mich um und musste innehalten. Hier an der griechisch-mazedonischen Grenze, umgeben von Stacheldraht und bewaffneten Soldaten und einer gefährlichen Flucht im Nacken strahlte sie, wie so viele Kinder, echte Freude aus. Die Gegensätze konnten nicht größer sein.

Bis heute frage ich mich, was es ist, das manchen Kindern Kraft und Antrieb gibt, inmitten widrigster Umstände all dies zu vergessen und sich ganz dem gemeinsamen Spiel hinzugeben. Auch als ausgebildeter Jungend-und-Heimerzieher und zweifacher Vater ist mir dies bis heute ein Rätsel, das ich wohl nie vollständig lösen werde.

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Liebes Mädchen. Ich hoffe, dass Du eines Tages Deine spielerische Freude in neuen, sicheren Heimat erleben darfst. Und dass Du in Zeiten der Trauer stets Menschen um Dich hast, die Dich halten und trösten.

P.S. Da ich ganz bewusst nicht im Auftrag großer Medienhäuser arbeite, kann meine Arbeit unabhängig bleiben. Wenn Du mich dabei unterstützen möchtest, kannst Du das gerne via http://paypal.me/martingommel oder Übweisung (IBAN: DE60 6605 0101 1020 2083 26 – BIC KARSDE66XXX) tun. Ich danke Dir von Herzen.
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Idomeni, Griechenland. Ein kleiner Junge starrte auf die Weite des grünen Feldes am Rande des Camps, als ich ihn bemerkte. Als er mich entdeckte, drehte er sich um und wir kommunizierten über Handschlag und Mimik.
Plötzlich warf er sich in meine Arme und drückte seinen Kopf an meine Schulter. Lange. Länger. Eine halbe Ewigkeit. Ich versuchte, mich darauf einzulassen und den Moment so gut zu nutzen, wie möglich.
Als er mich wieder losließ, verschwand er flugs zwischen drei blauen Zelten und flitze fünf Minuten später mit anderen Kindern spielend an mir vorbei.
»Was muss ein Kind erlebt haben, dass es sich einem völlig fremden Menschen derart in die Arme wirft?« Das war und ist meine Frage, auf die ich bis jetzt keine Antwort habe.
Doch wenn ich mir das Foto ansehe, dann bemerke ich nicht nur ein verschmitztes Lächeln. Ein kleiner Anflug von Verletzungen und dem Horror, den dieser Junge bisher ausgesetzt war kann ich erahnen. 
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P.S. Wer mich unterstützen möchte, kann das gerne über Paypal (paypal.me/martingommel) oder Überweisung (IBAN: DE60 6605 0101 1020 2083 26) tun.
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Heute Nachmittag bin ich in München bei meinen Freund*innen der NGO »Heimatstern« eingetrudelt, die mir drei vollgepackte Koffer auf den Weg nach Griechenland geben.

Die verstauten Güter werde ich im Kreiskrankenhaus Kilkis abgeben, welches insbesondere Geflüchtete aus und um Idomeni an der griechisch/mazenonischen Grenze versorgt.

Der Gesamtwert der Güter liegt im Bereich von 5000-6000 €. Während hier die Koffer bepackt werden, habe ich ein paar Produkte herausgegriffen, damit ihr sehen könnt, um was es sich dabei handelt.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass Heimatstern mit mir zusammenarbeitet und mir die Spenden anvertraut. So habe ich auch das Gefühl, etwas helfen zu können, und wenn es sich dabei nur um die Überlieferung von Gütern handelt.

Morgen fliege ich los. 

Übrigens: Ich habe einen zweiten Whatsapp-Kanal eröffnet. Somit sind wieder eine ganze Menge Plätze frei. – Wie ihr mitmachen könnt, steht hier. 

 https://plus.google.com/101080167733770848150/posts/faz3Bps7zip
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Nun steht es fest: In ein paar Wochen werde ich die Situation der Menschen in Idomeni dokumentieren. Und auch diesmal werde ich direkt »helfen«. Denn im Gepäck werde ich nicht nur meinen eigenen Kram verstauen.

Warum Idomeni? Ist der griechisch-mazedonische Grenzübergang nicht schon seit Wochen ständig in der Presse? Ja, das stimmt. Und bisher habe ich auch versucht, nicht dem Diktat des Medienrummels zu folgen. Doch das soll für mich kein Ausschlussgrund sein, einen Ort zu besuchen, an dem Menschen auf der Flucht leben, fühlen und leiden.

Auch in Idomeni werde ich Menschen begegnen, mit ihnen sprechen und ihre persönlichen Schicksale dokumentieren. Da, wo der öffentliche Fokus auf Drama, Massen und Hysterie gelenkt wird, möchte ich die Individuen, Familien und Kinder in den Vordergrund rücken.

Außerdem möchte ich mich auch ringsherum, ganz abseits des Schmelztiegels umsehen. Ich werde durch die Orte um Idomeni herum fahren und ganz sicher auch dort viele Geflüchtete treffen.

Und: Meine lieben Freund*innen der NGO Heimatstern werden mir eine ganze Menge medizinische Geräte und Hilfsgüter in Form von Übergepäck mitsenden, die ich in einem Krankenhaus an der Grenze übergeben werde. Dort, wo Geflüchtete versorgt werden sollen, mangelt es in Griechenland nicht selten an grundlegendem Equipment wie Urinkolletoren oder gar Infusions-Utensilien.

Ich bin schon sehr gespannt auf diese Zeit - und werde Euch zeitnah mit Bild und Wort auf dem Laufenden halten.

Wichtig: Und wenn ihr das, was ich mache, für gut befindet und fördern wollt, dann könnt ihr das gerne via Paypal (paypal.me/martingommel) oder einer Direktüberweisung tun. Ich danke Euch für Euer Vertrauen.
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Das ist Wajd (gesprochen: Wuahschd) und ich traf sie eines Nachts, als ich mich auf den Schienen, die das Camp Idomeni durchziehen, kurz ausruhte.

»My friend!« wurde ich von zwei jungen Männern gerufen, »Come over here!«. Keine zwei Minuten später befand ich mich, umgeben von einer syrischen Großfamilie aus Idlib, in einem Gespräch über Heimat, Flucht und Tod.
Die 17-jährige, sympathische und schlaue Wajd übersetzte vom Englischen ins Arabische und konnte zu meinem Erstauen auch etwas Deutsch – ihre beiden Eltern unterrichten verschiedene Sprachen an einer Universität.
»Die Grenze muss sich öffnen. Dringend. Und hoffentlich vor Ramadan«, eröffnete mir Wajd's Mutter, die anlässlich ihrer prekären Lage vor mir in Tränen ausbrach. Denn wie alle anderen 1,6 Milliarden Muslime der Welt werden auch sie zu Beginn des Monats Juni 2016 tagsüber weder essen noch trinken.

»Wir können nicht anders. Das ist unsere Religion.« Die gesamte Familie zeigte sich sehr besorgt, denn in der schwelenden Hitze Griechenlands und den nicht vorhandenen Möglichkeiten, in den Schatten zu gelangen, würde dies für viele Geflüchteten in Idomeni enorme gesundheitliche und psychische Folgen haben.

Ich versuchte, mir auszumalen, was passieren würde, wenn ein Großteil von 12.000 Menschen in der brennenden Sommerhitze von heute auf morgen aufhört, tagsüber jegliche Nahrung zu verwehren. Mir wurde sofort klar, dass die Anzahl medizinischer Notfälle rapide in die Höhe steigen würde.

Alternative (und gefährlichere Routen) nach Deutschland waren für die Familie keine realistische Lösung. Unser Gespräch nahm eine Wendung, als Wajd, die während des Gespräches immer wieder zu einem großen Topf über dem Feuer gehüpft war, alle Anwesenden zum Essen einlud. Mich mit eingeschlossen.
Ich lehnte stickt ab. Ich wollte die Situation der Syrer*innen unter keinen Umständen ausnutzen. Doch als mir verdeutlicht wurde, dass dies in ihrer Kultur unfreundlich wäre und ich annehmen musste, willigte ich zögernd ein. Es gab Spaghetti, die in der Nacht zuvor von Helfer*innen verteilt wurde – mit einer wunderbar würzigen Gemüse-Sauce auf Plastiktellern.

Wir genossen das Essen und lachten lauthals gemeinsam über die Ulkigkeit diverser Bräuche in unterschiedlichen Kulturen Ich machte noch ein Gruppenfoto und tanzte zum Abschied mit der gesamten Familie zu arabischer Musik, die aus ihren Smartphones ertönte.

Als ich die lachenden Gesichter sah, empfand ich einen tiefen Frieden: Dieser Moment war wein kleiner Sieg über die Unbarmherzigkeit europäischer Asylpolitik. Doch der große Kampf stand den Menschen, die ich hier zurückließ, noch bevor.

P.S. Wer meine Arbeit unterstützen möchte, kann das gerne über http://paypal.me/martingommel tun. Ich danke Euch von Herzen.
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Sein Blick durchbohrte mich, vielleicht, weil er nur ein Auge hatte. Naijib, einer der 12000 Geflüchteten in Idomeni, schaute schnurstracks in die Kamera, als ich den Auslöser durchdrückte.


Der hübsche Mann mit schwarzem, vollem Haar verlor ein Auge bei einem Bombenabwurf in seiner Heimat, der Millionenstadt Homs im Süden Homs. 


Ein Splitter durchbohrte seinen Hinterkopf und drückte sein rechtes Auge auf der anderen Seite mit hinaus. Najib bekam im syrischen Krankenhaus ein Ersatzauge, das er lange tragen konnte. 


Doch bei den Auseinandersetzungen mit der mazedonischen Armee hier in Griechenland wurde auch er mit Pfefferspray beschossen – und musste das künstliche Auge herausnehmen, da sich die Haut darunter entzündet hatte. 


Als ich ihm bekundete, dass es mir leid tat, was ihm widerfahren sei, drückte er meine Hand fest und versicherte, dass alles in Ordnung sei. 


Erst hinterher fand ich in meinen Notizen die kurze Anmerkung, dass Najib bei dem Bombenbwurf seine Schwester verloren hatte. Sie wurde acht Jahre alt.
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P.S: Wer meine unabhängige Arbeit unterstützen möchte, kann das gerne über http://paypal.me/martingommel tun. Ich danke Euch von Herzen. 
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Unsere Blicke trafen sich – wie bei so vielen Begegnungen, die ich im Camp Idomeni habe – nur kurz. Er sah meine Kamera, nickte und ich drückte drei, vier Mal den Auslöser. 

Weil dieser Mensch am frühen Morgen so ruhig am Feuer saß und ich seine Ruhe nicht stören wollte, lief ich weiter. Ein Gespräch muss nicht immer sein, denn manchmal sagen Blicke mehr als 1000 Worte. 

Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass er auf Schienen sitzt. Hunderte Zelte stehen neben und auf den Gleisen, die schnurstracks zur griechisch-mazedonischen Grenze führen. 

Diese Familien sind zum Warten auf dem direkten Weg in die Freiheit gezwungen – und das bedeutet derzeit, auf Gleisen zu leben, die noch vor Kurzem von Zügen überquert wurden.
 
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»They are starving. Let them cross the border« #Idomeni 
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ICH STARTE EINEN WHATSAPP-KANAL FÜR MEINE IDOMENI-REPORTAGE

Ihr Lieben! Ich habe mich heute dazu entschieden, auf meiner Idomeni-Reise Hintergrundinformationen, die ich hier nicht poste, eigene Gedanken und Fotos über Whatsapp zugänglich zu machen.
Das heißt: Ihr könnt noch näher dran sein, wenn ich unterwegs bin. Wie oft und wann ich Euch mit Informationen versorge, weiß ich noch nicht, aber ich werde Euch nicht unnötig zumüllen, das ist klar.

Wenn Ihr an diesem Experiment teilnehmen wollt, dann fügt diese Nummer +491733452794 Euren Kontakten zu und schickt eine Nachricht mit dem Inhalt: »Ich freue mich, dabei zu sein!«. Ihr werdet dann dem Kanal hinzugefügt.

Wenn ich dann eine Nachricht an den Kanal schicke, bekommt ihr die Nachricht als Einzelnachricht. Dadurch gibt es keine nervigen Massenchat-Nachrichten von hunderten Leuten auf Eurem Smartphone.

So. Dann legt mal los. Ich bin gespannt. „smile“-Emoticon

P.S. Derzeit können laut Whatsapp nur 256 Leute in einen Kanal, daher: Wer zuerst kommt, malt zuerst.
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Noch 50 Plätze frei! 
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Martin Gommel

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»Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung. Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.«

Als ich heute Nachmittag im kleinen Wartezimmer meines Hausarztes diesen Text las, hatte ich Gänsehaut. Ich dachte: »Ja, das ist gut. Das ist wunderbar. So soll es sein.« Es handelt sich hierbei um Auszüge der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris genehmigt und verkündet wurde. 

Sie spricht von so viel Liebe, Respekt und Freundschaft – gerade für die Schwächsten und Leidenden dieses Planeten. Sie ist bestimmt nicht perfekt, doch sie lässt erahnen, dass sich Regierungen zur gegenseitigen Solidarität verbinden können.  

Doch es dauerte nur einen kurzen Augenblick, um mich von meiner Euphorie zu befreien. Denn Gedanke um Gedanke wurde mir klarer, wie weit sich Europa als Ganzes, als Macht, als Zusammenschluss diverser Staaten derzeit davon entfernt hat.

Die Rechte von Menschen, die nicht zu einem Staat, einer Gruppe oder einer Elite gehören, werden gerade in der Situation von Geflüchteten Menschen mit der Axt des Kapitalismus, des Rassismus und des Egoismus aufgespalten und zerschmettert.

Ich weiß, dass die Erklärung der Menschenrechte juristisch für keinen Staat der Vereinten Nationen bindend ist. Doch sie ist – wenn auch nur für mich – eine Erinnerung daran, dass es mal eine Zeit gab, in der diese Werte eine entscheidende Rolle spielten. Werte, denen ich nacheifern will.

P.S. Die oben gezeigte Frau ist die liebenswerte Griechin Georgine. Sie besitzt ein kleines Zigarettenlädchen auf der Insel Samos und war mir sofort wohlgesinnt. Auf meine Nachfrage hin (ihr Bruder übersetzte) zeigte sie sich besonders mit Menschen auf der Flucht solidarisch und bedauerte, dass Geflüchtete derart leiden müssen. Ihr Lachen ist für mich ein Ausdruck von Lebensfreude und Offenheit.

P.P.S. Wer mich und meine Arbeit unterstützen möchte, kann das gerne über Paypal tun. Ich danke Euch von Herzen. http://paypal.me/martingommel
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