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Lars Vollmer
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Wirtschaft braucht keine Business-Theater, sondern echte Unternehmen.
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Neue Episode meiner Reihe »Vollmers GedankenGänge«. Nr. 73 aus Berlin: Warum der Gedanke, sich nicht selbst kannibalisieren zu dürfen, aus dem Managementsprachschatz gehört.

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Ein fürsorglicher Chef ist für mich kein guter Chef. Und Unternehmen haben weder einen Bespaßungs-, Heilungs-, noch Fürsorgeauftrag.

Darüber musste ich mal etwas schreiben und es ist die wohl persönlichste Kolumne bis dato geworden...

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Die Designerin Julia Peglow hat mir mir ein kleines und sehr feines Interview über Kreativität, Teamarbeit und Veränderbarkeit von Unternehmensstrukturen geführt. Und etwas Persönliches gibts hintendran auch noch... 

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Wissen Sie, was mir so richtig Sorgen macht? Sie werden es vielleicht merkwürdig finden, aber mir bereitet es größtes Unbehagen, dass irgendwie immer alle einer Meinung sein wollen. Und sollen.

Geschlossenheit, Einigkeit, Konsens – das gilt als gut. Dissens, Auseinandersetzung, unterschiedliche Meinungen – das gilt als schlecht. So jedenfalls ticken wir in unserer Gesellschaft. Irgendwie haben wir – auch und insbesondere in Wirtschaftsunternehmen – einen ziemlich übertriebenen Faible für die Einigkeit, finde ich. Übertrieben. Und gefährlich.

Darüber musste ich mal etwas schreiben...

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Man nehme ein hübsch formatiertes Blatt, schreibe in großen Buchstaben »Strategie« darüber und darunter einen formschönen Satz wie: »Wir wollen unseren Kunden immer einen spürbaren Mehrwert bieten.«

Trommelwirbel. Tusch, fertig ist die Strategie.

Mich wundert nicht, dass da kein Mitarbeiter Beifall klatscht … Echte Strategien werden schließlich bei ElitePartner und Parship gemacht. Und wie Sie das beste Match landen, lesen Sie in meinem neuen Artikel in der Capital:

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Meetings nerven ja die meisten. Warum Meetings aber gar kein Problem sind, darüber denke ich hier nach:

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Transformationen sind ja derzeit total en vogue. Ohne die Begriffe »Digitale Transformation«, »Industrie 4.0« oder »Disruptives Business-Model« im aktiven Sprachschatz lässt Sie ja heute kein Türstehern mehr zu keiner Konferenz vor.

Und wenn Sie Ihr Unternehmen nun tatsächlich digital transformieren (von ›wollen‹ kann ja keine Rede sein), können Sie sich der Ängstlichkeit Ihrer Mitarbeiter sicher sein. So will es die alte Väter Sitte. Ist ja auch keine Kleinigkeit, so eine Digitale Transformation. Und dann leisten die Mitarbeiter verständlicherweise Widerstand. Müssen Sie ja! Steht so auch in jedem Buch über Change.

Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn gerade deshalb gibt es ja Führungskräfte. Der Chef teilt die Fluten mit seinem Stab und führt alle händchenhaltend ins gelobte, also transformierte Land. Wie schön!

Darüber musste ich mal etwas schreiben...

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Zum Klassiker des Business-Theaters »Meetings« musste ich nochmal was sagen. Brandneue Episode aus Linz.

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Kennen Sie Flutschbegriffe? Nein? Ich denke doch. Sowas wie »Strategie«, »Märkte«, »Ziele«, »Kunden«. Und, mein alltime-favorite: »Planung«.

Mir ist neulich wieder aufgefallen, wieviele unterschiedliche Bedeutungen dass Wort »Planung« haben kann und deshalb möchte ich meinen Vorschlag erneuern: Verbieten Sie das Wort. Ernsthaft. Nein, ich habe im Allgemeinen nichts gegen Wörter, ich würde sogar zustimmen, dass kein Wort illegal ist. Jedes Wort hat seine Würde und die ist unantastbar. Aber zweifellos gibt es Wörter, die sind in bestimmten Situationen nutzlos, wertlos, sinnlos – und dann sollten Sie sie besser durch gescheitere Sprache ersetzen.

Was ich damit meine und warum das gerade im Geschäftsleben ein wertvoller Hinweis sein dürfte, habe ich Ihnen hier mal aufgeschrieben:

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Glorreicher Heldenzug oder kolossaler Untergang – wenn Manager eine Entscheidung für Ihr Unternehmen treffen, scheint es in ihrer beruflichen Zukunft nur diese zwei Szenarien zu geben. Zu Helden machen sich jene, die ihr Unternehmen in eine umsatzstarke, fluktuationsarme, finanziell erfolgreiche Zukunft führen.

Entschuldigen Sie, aber haben Sie da nicht einen Aspekt vergessen? Mein neuer Artikel in der Capital verrät es Ihnen:
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