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Holger Schmidt
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Journalist (Focus), Blogger (Netzoekonom.de). Homepage: www.netzoekonom.de
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Digitale Führungskräfte allein reichen nicht. 

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Jeff Bezos hat nicht eine atemberaubende Technologie entwickelt. Trotzdem ist er im Internet höchst erfolgreich. E-Commerce, Cloud-Computing, Video, Musik, Kindle, Roboter, Internet der Dinge, Raketen und die Washington Post: Fast alles, was der Amazon-Gründer anfasst, wird ein Erfolg. Auch wenn es manchmal Jahrzehnte dauert.

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Das Tempo der Digitalisierung können viele nicht mehr mitgehen. Große Firmen hängen kleine und mittlere ab; hochqualifizierte Menschen die niedrigqualifizierten, warnen Forscher. 

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Eine üble Woche für die Plattform-Aktien. Die Ankündigung von Facebook, dass das Werbegeschäft im kommenden Jahr weniger schnell wachsen könnte, hat die Aktie 8 Prozent an Wert gekostet - trotz blendender Zahlen. Auch die anderen Aktien gaben in einem schwachen Börsenumfeld kräftig nach. 

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Die Sorglosigkeit über die Zukunft des eigenen Berufs ziehe sich durch alle Beschäftigungsbereiche. „Besonders auffällig ist die Fehleinschätzung in höherqualifizierten Dienstleistungsberufen“, sagt Frank Hensgens, Deutschland-Chef von Indeed. Erstaunlicherweise sehen vier von fünf Arbeitnehmern aus der Finanz- und Versicherungsbranche ihre Jobs als sicher an. Dabei steht gerade den Banken ein grundlegender Umbau sowohl der ineffizienten IT im Back-End als auch im Kontakt mit Kunden bevor. Die niederländische ING hat gerade angekündigt, eine Milliarde Euro in ihre IT zu investieren und dafür 5800 Stellen abzubauen. Ähnlich sorglos sind die Beschäftigten in der Produktion, in der die Automation mit Hilfe künstlicher Intelligenz und flexibler Roboter deutlich weiter voranschreiten wird als bisher.

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Ich habe lange nichts mehr über Fintechs geschrieben, da ich nicht erkennen konnte, wo der Fortschritt liegt. Die Mehrwerte waren mir (und offensichtlich auch den meisten Konsumenten) zu gering. Das könnte sich bald ändern. PSD2 heißt eine EU-Richtlinie, die Banken verpflichtet, die Konto- und Zahlungsinformationen ihrer Kunden an Tech-Firmen per API herauszugeben. Die Folge: Das Kernproblem der Fintechs, nämliches fehlendes Vertrauen der Menschen, ist gelöst. Das Geld bleibt auf der Bank, Innovationen können die Fintechs on Top bauen. Für die Banken wird es nun spannend: Entweder sie werden zur attraktiven Plattform für Entwickler - oder sie verschwinden im Hintergrund. 

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Höhere Arbeitsproduktivität oder individuelle Produkte: Die Erfahrungen der Anwender digitaler Technologien sind deutlich positiver als die Erwartungen der Unternehmen, die bisher investiert haben. So kommt es, dass 46 Prozent der Produktionsbetriebe in Deutschland bisher keine der digitalen Schlüsseltechnologien einsetzen. 

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Plattformen sind das beherrschende Geschäftsmodell der digitalen Wirtschaft. 5 der 10 wertvollsten Unternehmen der Welt und 7 der 10 höchstbewerteten Startups der Welt sind mit diesem Modell erfolgreich. Längst beschränken sich Plattformen nicht mehr auf die Konsumentenmärkte; auch im B2B-Geschäft sind Unternehmen wie GE und Siemens oder Startups wie Trademachines auf dem Weg in die Plattform-Ökonomie. Mit dem Plattform-Index möchte ich erstmals die besten Plattform-Unternehmen in einem Aktien-Index zusammenfassen.

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Datenanalyse (Analytics) ist die aktuell wichtigste digitale Technologie in den Unternehmen, gefolgt von Cloud Computing, Mobile und Social Media. Aber künftig gewinnen vor allem das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz als Technologietrends an Bedeutung, hat eine Umfrage von MIT Sloan und Deloitte unter 3700 Managern aus aller Welt ergeben. Virtual Reality bleibt vorerst wohl ein Nischenthema, während 3D-Druck natürlich nur in Branchen mit Güterproduktion an Bedeutung gewinnt, im Durchschnitt aber nicht allzu viel zulegen kann.

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Es ist das aktuelle Zauberwort in den Führungsetagen deutscher Unternehmen: Digital Leadership, worunter meist eine schnelle, hierarchieübergreifende und teamorientierte Führung verstanden wird, oft mit dem Ziel verknüpft, das Innovationstempo auf Silicon-Valley-Niveau zu hieven. Dabei geht Digital Leadership nicht zwingend mit der Digitalisierung des Geschäftsmodells einher; als entscheidend gilt vielmehr die Anwendung neuer Methoden und Instrumente, zum Beispiel zur Kollaboration in sozialen Medien, in der Leistungsbewertung durch onlinebasierte Systeme oder auch im Projektmanagement durch Methoden wie Scrum. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen auch bei diesem Digitalthema weit auseinander.
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