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Gerda Henkel Stiftung
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Forschungsförderung weltweit mit Schwerpunkt auf den Historischen Geisteswissenschaften
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Die Stiftungsgremien entschieden in ihrer diesjährigen Frühjahrssitzung, rund 3,5 Millionen Euro für mehr als 40 neue wissenschaftliche Projekte zur Verfügung zu stellen, u.a. für die Erforschung seltener Salzmumien in #Iran, für Untersuchungen zur Geschichte des Sklavenhandels in der Demokratischen Republik #Kongo, zu einem byzantinischen Schatz aus #Bulgarien und zum „Jungen #Rheinland“.

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40 Jahre – 40 Projekte

So schnell können 40 Wochen vergehen – heute ist die letzte Präsentation auf unserer Jubiläumsseite online gegangen. Diese widmet sich einer besonderen Unterstützung im Jahr 2016: dem „Temporären Förderschwerpunkt für gefährdete und geflohene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Krisengebieten“. Eine der ersten Fördermaßnahmen war die Unterstützung des Projekts "Mare Nostrum" – ein Verbund aus mehreren voneinander unabhängigen Teilprojekten in #Jordanien.

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Die zehnjährige Laufzeit des Sonderprogramms Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen endet im kommenden Jahr.

Die nächste und vorletzte Bewerbungsfrist ist der 24. Mai 2017.

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The Special Programme Islam, the Modern Nation State and Transnational Movements has entered its final phase.

The next and penultimate deadline for applications is May 24, 2017.

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40 Jahre - 40 Projekte

Das vorletzte Projekt unserer Jubiläumswebsite beschäftigt sich mit den Forschungen zum #Humanismus. Die Beliebtheit des Begriffs „humanistisch“ in der Alltagssprache kann leicht vergessen machen, dass über den historischen Humanismus, über seine Protagonisten, seine Wirkung an Schulen und Universitäten, auf #Literatur, #Kunst, #Politik und #Kirche in Deutschland lange Zeit wenig geforscht wurde. Eine besondere Initiative entstand 1997, als sich mehrere Historiker zu einem groß angelegten Forschungsprojekt zusammenfanden. Ihr Ziel war es, das Thema in die Forschungsdiskussion und den Kanon modernen Bildungswissens zurückzuholen.

Frau PD Dr. Isabel Toral-Niehoff erhielt gestern für ihr Buch "al-Hira. Eine arabische Kulturmetropole im spätantiken Kontext" den Jahresbuchpreis Iran für den deutschsprachigen Raum in der Kategorie "Literatur/Sachbuch". Wir gratulieren herzlich! :)

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40 Jahre - 40 Projekte

Martin Baumeister hatte für sich als Geschichtsstudent der Ludwigs-Maximilian-Universität in München folgendes Forschungsthema entdeckt: #Spanien, genauer die spanische #Peripherie. Damit griff er nach einem Thema, das bis dato im klassischen westlichen Wissenschaftskanon eher randständig war. Martin Baumeister interessierte sich aus sozialhistorischer Perspektive vor allem dafür, wie das ländliche Leben in einer der ärmsten Provinzen Spaniens, der #Extremadura, von 1875 bis 1930 aussah. Welche sozialen Probleme herrschten in einer Region vor, die nach west- bzw. mitteleuropäischen Maßstäben an gesellschaftliche Strukturen der Frühen Neuzeit erinnerten? Welche Formen des sozialen Protestes bildeten sich dort und mit welchen Folgen? Die Voraussetzung für Antworten auf diese und daran anschließende Fragen war ein intensives Studium der Archive vor Ort. Um den Aufenthalt in Spanien finanzieren zu können, bewarb sich Martin Baumeister im Jahr 1987 bei der Gerda Henkel Stiftung um ein Stipendium. Wie aus diesem Stipendium eine Promotionsförderung wurde und welche Folgen das für die akademische Laufbahn Martin Baumeisters hatte, das hat uns der heutige Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom in einem Telefoninterview erzählt. 

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Archäologen, Architekten, Historiker, Kunsthistoriker, Stadtplaner sowie Kultur- und Sozialwissenschaftler erforschten in einer Sommerakademie für Nachwuchswissenschaftler in #Rom die Geschichte und Gegenwart der Metropole und erkundeten die „Ewige Stadt“. Die Ergebnisse der Sommerakademie, die die Gerda Henkel Stiftung gemeinsam mit der ZEIT-Stiftung organisierte, sind nun in der Publikation „History Takes Place: Rome. Dynamics of Urban Change“ erschienen.

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40 Jahre - 40 Projekte

Auf einem hohen Felsen direkt am Meer südlich von #Troja, an der Nordwest-Küste der heutigen #Türkei, erheben sich noch heute die Ruinen der antiken Stadt #Assos, die im siebten Jahrhundert v. Chr. von Siedlern der benachbarten Insel Lesbos gegründet wurde. Im Jahr 1989 ergab sich hier die seltene Gelegenheit für eine internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit von deutschen, türkischen und amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden. Gemeinsam sollte die #Nekropole von Assos ausgegraben und historisch-archäologisch untersucht werden.

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40 Jahre - 40 Projekte

Welchen Stellenwert hatte der Erste Weltkrieg für Ideologie und Kulturpolitik des Nationalsozialismus? Diese Frage stand im Zentrum eines von Prof. em. Dr. Gerd Krumeich geleiteten Forschungsprojekts in den Jahren 2005 bis 2009. In einem Interview haben wir mit ihm unter anderem über die zentralen Forschungsergebnisse und den internationalen Stand der Forschung zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs gesprochen:

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40 Jahre - 40 Projekte

Städte sind als kultureller und politischer Raum elementarer Teil des gesellschaftlichen Lebens – das war bereits bei den Römern so. Doch wie nahmen die Menschen die jeweiligen Städte war? Welche Handlungs- und Erlebnisräume boten damalige Städte ihren Bewohnern? Welche Merkmale kennzeichneten öffentliche und private Räume? Wie sahen Räume für religiöse Kulte aus?
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