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Diego Wegner
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Auskunftsfreudig

Stefan Maier (Seite Linie 100) ist Busfahrer mit Leib und Seele. Am Berliner ‪#‎ZOB‬ (Zentraler Omnibusbahnhof) erklärt er Toursiten, die kein Deutsch kennen, den Weg gerne und gestenreich.

Dabei ist das eigentlich seine Fühstückspause.

In diesem Fall war es die „Pfingst-Sonderfahrt 2015“ mit dem Bus ‪#‎BVG1746‬, die Stefan fuhr. Das ist entspannter als ein normaler Dienst auf einem fahrplanmäßigen Tourenwagen. Da gab es noch andere Möglichkeiten zum zwischendurch entspannen, während der Fotohalte für die mitfahrenden Busfans.

Es gibt an Ausgangs- und Endpunkten von Buslinien Betriebshaltestellen, zum Beispiel am Alexanderplatz (Memhardstraße). Die sind auch als solche gekennzeichnet – mit dem Hinweis, dass die Kolleginnen und Kollegen dort ihre Ruhepause nehmen müssen. Oft können sie das aber gar nicht, weil Touristen und andere Passanten laufend Auskünfte haben wollen. Da wird sogar an die Bustür geklopft, auch wenn der Kollege in wenigen Minuten Wendezeit schnell mal eine Stulle essen will.

Die Busfahrer sind nette Menschen – und hilfsbereite auch. Sie helfen gerne. Aber sie haben wie jeder andere Arbeitnehmer auch ein Recht darauf, Pausen einzulegen und ihren Proviant zu essen, ohne nebenbei Auskünfte geben zu müssen. Am Alexanderplatz ist das eher ein Wunschtraum. Manche Fahrgäste beschweren sich sogar bei der BVG über unhöfliche Fahrer, wenn diese ihre Ruhepause an der Betriebshaltestelle nicht für Auskünfte unterbrechen. Solche Leute möchte ich gerne mal in ihrem Job besuchen, und zwar in der Frühstücks- oder Mittagspause. Und sie dort mit Fragen bombardieren. Und sie anblaffen, wenn sie mir nicht höflich antworten. Dann würden diese Leute merken, wie sie mit den Busfahrern umgehen.

Es gibt beim Bus (anders als bei der U-Bahn) viele Dienste mit „Sechstelregelung“. Dabei hat die Fahrerin oder der Fahrer keine 30, 40 oder 50 Minuten Pause am Stück (wie die meisten Büroleute), sondern er (oder sie) hat nur die Wendezeiten an den Endstellen als Pausenzeiten. Und die brauchen die Kolleginnen / Kollegen auch – sonst würden sie den ganzen Dienst am Stück arbeiten. Auslkunftserteilung ist Arbeitsleistung. Das kann man dann nicht als Pause bewerten. Und den ganzen Dienst am Stück durch arbeiten darf auch ein Busfahrer nicht – dann hält er seine Lenk- und Ruhezeiten nicht ein und macht sich strafbar (genau wie ein LKW-Fahrer, der ohen Pause hunderte von Kilometern durchfährt). Das geht dann auch zu lasten der Sicherheit. Jeder Mensch braucht Pausen, um über die gesamte Dienstschicht bzw. den gesamten Arbeitstag hinweg konzentriert sein zu können.

Denkt bitte daran, bevor Ihr das nächste Mal an einer Betriebshaltestelle den Fahrer in oder neben seinem Fahrzeug von seiner hart verdienten Pause abhaltet – ‪#‎weilwirdichlieben‬ !
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„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ – der Film im Roman und im RL

Wie im echten Leben passieren auch in ‪#‎KonspirativeLiebe‬ manche Dinge sehr spontan, ohne dass sie in der Grundkonzeption der Handlung geplant waren. So wird die Hauptperson Tino in dem Abschnitt, der gestern fertig wurde, spontan dazu eingeladen, sich den Film Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo anzusehen. Dadurch wird der ‪#‎DDR‬ -Bürger erstmals mit dem Thema Drogenabhängigkeit konfrontiert. Im sozialistischen deutschen Staat schließt die Jugend damit keine Bekanntschaft; das Thema kommt auch in der Allgemeinbildenden Polytechnischen Oberschule (‪#‎POS‬) nicht vor.

Für Tino wird der Film, der im ‪#‎Westberlin‬ der 1970er Jahre spielt, ein Erlebnis, das sich ihm einprägt. Er ist einerseits fasziniert von jenen Szenen, welche die Stadt Westberlin und ihre Verkehrsmittel – U-Bahn, S-Bahn und Bus – zeigen; andererseits schockiert darüber, wie ein so junges Mädchen wie Christiane, zuerst eine normalen Jugendliche, in eine schwere Drogenabhängigkeit hinein rutscht. Der Film zeigt die Folgen der Sucht sehr deutlich – so, dass Tino, der Gefühlsmensch, manchmal gar nicht hingucken kann.

Das Schreiben dieser Episode dauerte gestern bis tief in die Nacht. Ich hatte mir dazu den Film selbst angesehen und jeweils gestoppt, wenn eine Filmszene im Roman beschrieben werden sollte. So etwas unterbricht man besser nicht, um sich nicht nächstentags (dann noch dazu nach einer Spätschicht) wieder neu hinein finden zu müssen. So wurde die letzte Nacht bei mir lang, bis 02:15 Uhr.

Wenn man so etwas schreibt, nimmt man das Geschehen im Film natürlich auch selbst intensiv auf – intensiver vielleicht, als beim bloßen Zuschauen vor dem Fernseher. Es verknüpft sich unweigerlich mit dem „RL“, mit dem Real Life. Christiane F. hatte mich dann bis ins Traumland verfolgt. Und ich musste heute öfter an Dienste denken, die ich im vorigen Jahr im Kleinprofil hatte – in jenem Bahnhofsmanager-Bezirk, zu dem der Bereich zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße gehört. 1988, als Tino den Film sieht, hätte ich mir nie träumen lassen, auf dem Haltepunkt Kurfürstendamm (oben) einmal dienstlich unterwegs zu sein – als damaliger DDR-Bürger. Nun kam es nach meiner Weiterbildung zum Verkehrsmeister (heißt bei der Berliner U-Bahn Bahnhofsmanager) öfter so. Und in einem Frühdienst sah ich zwar nicht in Kurfürstendamm, aber im Endbahnhof Uhlandstraße selbst die Drogenabhängigen, wie sie auf den Dealer zu rannten, als dieser erschien. Das auf einmal live zu sehen, löste Unwohlsein in mir aus. Dies kombiniert mit den Bildern aus „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”, lässt spüren, dass der Film auch 35 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Es ist für jemand, der nie mit Drogen in Berührung kam, auch heute noch schockierend.

Das BVG-Personal ist gegen die Dealer auf den Bahnhöfen weitestgehend machtlos. Man will denen auch nicht zu nahe kommen, aus purem Eigenschutz. Solche Probleme kann kein Verkehrsbetrieb lösen. Man kann zwar die hauseigenen Sicherheitskräfte und auch die Polizei hin schicken lassen. Ehe die Polizei jedoch da ist, sind die Dealer längst wieder weg. Und die Wirkung eines Polizeieinsatzes ist auch sehr nachhaltig. Dealer und Süchtige kommen wieder – entweder ein paar Stunden später an denselben Ort, oder aber auf den nächsten Bahnhof. Das Problem verlagert sich nur, zeitlich und/oder örtlich. Leider.

Link: Facebook-Seite zum Buch (dort steht dieser Beitrag auch)
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Blick hinter die Kulissen des Buchprojektes #KonspirativeLiebe – neues Video!
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Der 2. Teil der Serie über die Handlungsorte aus ddem Roman  #KonspirativeLiebe zeigt Euch einen teil des Bahnhofes Berlin-Lichtenberg, wozu nicht nur die Eisenbahn, sondern auch die U-Bahn gehört. Diesmal sind auch ein paar historische Aufnahmen dabei!

Im Roman muss die Hauptfigur #TinoBoczik den Weg zwischen dem Bahnhof Lichtenberg und seiner Wohnung in der Rüdigerstraße fast täglich in beide Richtungen zurück legen. Ihr sehr diese Gegend nun mehr als 25 Jahre, nachdem die Handlung dort spielt (1987 – 1989). Es hat sich einiges verändert; dazu gehört auch, dass die Verkehrsstationen von Eisenbahn und U-Bahn durchgreifend modernisiert wurden.

Wie auch im ersten teil habe ich wieder manche Hintergrundinfos recherchiert, sodass die etwas über 50 min hoffentlich nicht langweilig werden!

Guckt Euch den film am besten auf Youtube direkt an!

Weitere Schlagworte
#Bahnhof #Berlin #Lichtenberg #UBahn #Eisenbahn #U5 #LichtenbergerBrücke #Nibelungenviertel #Rüdigerstr #Siegfriedstr
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Leider nicht nur die netbank. Die Zinsen für Sparguthaben sind allgemein kaum noch sichtbar.
Die +netbank senkt ab heute ihre Zinssätze für Sparguthaben auf ein Niveau ab, das kaum noch sichtbar ist. 

Ja, die guten Zeiten für Sparer sind lange vorbei. Ich hab inzwischen auch schon einen Großteil meines Geldes in Wertpapiere umgeschichtet. Trotz der Schwankungen bringt das mittelfristig doch einiges mehr als jedes Tagesgeld oder Festgeld.
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Urlaub zu Ende, wenn für Andere die Weihnachtsferien beginnen

Während alle (Normalschichtler-) Welt jetzt in die Weihnachtsferien geht, ist für mich der Nebenurlaub 2014 seit heute Geschichte. Damit die Umstellung nicht ganz so schwer fällt, darf ich immerhin mit Spätdiensten beginnen :-)

Videofilmen macht Spaß – besonders, seit ich festgestellt habe, dass das Schneiden mit der Adobe-Software viel einfacher ist als in den 1990er Jahren mit Analogtechnik. Damals sammelte ich meine ersten Videoerfahrungen. Man bekommt mit „Premiere“ und „After Effects“ tolle Ergebnisse mit relativ wenig Lernaufwand. Internet-Tutorials vermitteln schnell die notwendigen Grundlagen. Das Animieren von Karten mit „After Effects“ bietet ungeahnte Möglichkeiten – aber man kann mit einer einzigen (nur wenige Minuten langen) Komposition Stunden und Tage zubringen! Ein Glück, dass ich den Einstieg im Urlaub gemacht habe ;-)

Mit #KonspirativeLiebe geht es natürlich trotzdem weiter – mit der Arbeit am Buchprojekt und auch mit der 2. Videofolge über die Handlungsorte. Dafür locke ich Euch aber nicht wieder hunderte Kilometer weit von Berlin weg, sondern nur in Richtung des östlichen Stadtrandes :-) Die erklärenden Karten für den Film sind ja immerhin schon mal fertig. Die Aufnahmen vor Ort erfolgen dann Anfang 2015, wenn dann hoffentlich besseres Wetter ist.

Echt – mein gesamter Urlaub war, rein wettermäßig, grau in grau! Da habe ich schon mal sehnsuchtsvoll auf die Wetterkarte von Australien geblickt, dort ist ja jetzt Hochsommer. Weihnachten am Strand bei mehr als 30° C Lufttemperatur! Auf den Strand könnte ich auch gut verzichten, aber Weinachten im Sommer stelle ich mir schon cool vor. Träumen darf man ja mal ;-)

Allen Followern wünsche ich einen schönen und erholsamen 4. Advent! Esst für mich ein Stück Weihnachtsstollen mit (ich mag die Rosinen da drin nicht ;-) )

Bis demnächst an dieser Stelle!

#Urlaub #Weihnachten #Weihnachtsferien #Video #Youtube #Adobe #Premiere #After_Effects #Wetter
#Urlaub #Weihnachtsferien #Video #filmen
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Sehr gute Erklärung, worum es bei der Netzneutralität überhaupt geht!

Meine Meinung: Unbedingt mal angucken und dann die persönliche Entscheidung treffen, ob mit unterzeichen oder nicht.
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Eigenwirtschaftliche IRE-Züge von DB Regio und Schwerbehinderten-Freifahrt

Guten Morgen!

Es gibt einige wenige IRE-Züge, die durch die DB Regio AG eigenwirtschaftlich (also nicht aufgrund einer Bestellung durch den Aufgabenträger im Rahmen eines Verkehrsvertrages) angeboten und durchgeführt werden. Hierzu zählt auch das seit dem 14.04.2014 verkehrende Zugpaar 18596 / 18597 Berlin-Ostbahnhof – Hamburg Hbf – Berlin-Ostbahnhof.

In einer Anfrage an die DB über Twitter zum Einführungszeitpunkt dieses Zugpaares erhielt ich dort die Auskunft, dass die Schwerbehinderten-Freifahrt  (Schwerbehindertenausweis mit Beiblatt und gültiger Wertmarke; ansonsten im Regionalverkehr der DB Regio gültig in RB-, RE- und IRE-Zügen) selbstverständlich auch für den 18596 / 18597 gelten würde.

Ehe ich aber in Kürze tatsächlich diesen Zug benutze, frage ich Euch noch einmal, ob die damalige Auskunft wirklich zutreffend ist. Ich möchte es vermeiden, dann unfreiwillig als Reisender ohne gültigen Fahrausweis unterwegs zu sein und ein erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen zu müssen, nur wegen einer eventuellen (heute nicht mehr belegbaren) Falschauskunft.

Für Eure Antwort danke vorab!
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