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Joerg Reuter
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Ich bin auf der Suche nach einem anderen Fahrradschloss. Das Abus-Bügelschloss das ich gerade benutze rappelt und lässt sich nur schwer aus der Halterung nehmen oder wieder einstecken. Zudem scheinen findige Langfinger mit einem Bund von Generalschlüsseln für Schlösser dieses Herstellers herumlaufen, wenn man die Berichte auf Amazon so liest. Nur welches Schloss stattdessen? Testberichte sind da keine Hilfe... Das Bild zeigt Testergebnisse zum selben Schloss, wohlgemerkt.
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War von euch auch jemand so ein Depp wie ich und hat die Pebble Time 2 oder Pebble Core auf Kickstarter unterstützt?

Immerhin, sie haben angekündigt den Betrag zu erstatten. Da glaube ich allerdings erst dran wenn die Kohle wieder auf meinem Kreditkartenkonto ist.

In Zukunft unterstütze ich nur noch Kunst- und Kulturprojekte bei Crowdfundig-Kampagnen. Künstler haben mich noch nie enttäuscht.

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Thomas Knüwer hat ja recht, wenn ich mir die Reaktionen auf den Artikel des "Magazin" so anschaue, auch wenn ich nicht so weit gehen würde, den als Fake News zu bezeichnen. Krogerus und Grassegger gehen da nach Meinung einiger Mathematiker in meinem Freundeskreis, die sich beruflich mit dem Themenfeld beschäftigen, der Werbeaussagen des dargestellten Anbieters auf dem Leim.

Und das ist genau der Punkt und das Problem. Es ist immer öfter zu beobachten, dass durch "Deep Learning" durchgeführte Analysen unkritisch als Realität angesehen werden. Der Datenbestand von Facebook ist immerhin gewaltig, und quasi jeder Mensch der eine Telefonnummer hat die bei Facebook-Mitgliedern im Telefonbuch steht, lässt sich alleine schon durch diese Verknüpfung mit einer gewissen Sicherheit verorten und einer sozialen Schicht zuordnen, möglicherweise sogar der Familienzugehörigkeit oder einem Arbeitgeber. Dumm nur, dass das nur funktioniert, wenn man davon ausgeht, dass soziale Schichten völlig undurchlässig sind.

Facebook-Mitglieder hinterlassen dazu eine Menge Hinweise auf ihr Umfeld und ihre Gesinnung. Verknüpft mit dem Lese- und Einkaufs- und Freizeitverhalten ("Loggen Sie sich bei Facebook ein um diesen Artikel zu lesen", "sparen Sie sich die Arbeit ein Kundenprofil anzulegen und klicken Sie einfach auf den Facebook-Knopf", "verbinden Sie sich mit anderen Nutzern unseres Fitness-Trackers", ...) kann da schon eine Menge an interessanten Daten herauskommen. Und mit kleinen Spielchen und Spaßumfragen kommen die Datensammler dann an diese Daten, hübsch voraufbereitet vom Social Network.

Klar, gab es auch schon vor Facebook. Händlerübergreifende Kundenbindungsprogramme wie Flugmeilenprogramme liefern durchaus interessante Einsichten, was die Werbeindustrie für vermeintlich gut verdienende Männer im mittleren Alter für interessant hält - die Autos und Luxusuhren kann und will ich mir dennoch nicht kaufen.

Der Unterschied ist, dass Facebook sehr viel mehr und aktuellere Daten über seine Teilnehmer hat als alle Kundenbindungsprogramm zusammen. Und selbst aus der Nichtmitgliedschaft lassen sich Schlüsse ziehen. Die Frage ist nur welche, wie zutreffend diese sind und wofür sie verwendet werden.

Nach Meinung des hier behandelten Anbieters von Auswertungen soll man Menschen also in 32 Typen einsortieren können. Nun macht man so etwas in der Werbung, ändert aber nichts daran, dass jeder Mensch ein Individuum ist und das Einsortieren von (noch dazu einem persönlich unbekannte) Menschen in Schubladen Diskriminierung ist. Klar, ist nur allzu menschlich. Das technisch zur unverrückbaren Wahrheit zu erheben allerdings brandgefährlich. Mal abgesehen davon, dass die Genauigkeit, die der Anbieter angeblich nennt, viel zu schlecht ist, insbesondere wenn Prävalenzfehler ins Spiel kommen.

Werden diese Modelle nur dazu genutzt, einem irgendwelchen Tinnef anzudrehen, ist das bestenfalls amüsant und meistens nervig. Gefährlich wird es, wenn es um vermeintliche politische Einstellungen geht. Zielgruppenorientierte Wahlpropaganda ist zwar bedenklich, wenn auch nicht neu. Letztlich stört sie aber auch nicht, und ihr Einfluss auf die letzte US-Wahl wird vermutlich deutlich überschätzt. Problematisch wird es dann, wenn (wie jetzt) diese Analysen so interpretiert werden, dass sie aufs Individuum oder eine kleine soziale Gruppe bezogen die tatsächlichen Überzeugungen widerspiegeln. Schließlich zeige die Wahl ja, dass dies funktioniere. Dann ist der Weg geebnet, gegen vermeintliche politische Gegner vorzugehen, ohne dass diese überhaupt jemals eine politische Äußerung gemacht hätten oder dies überhaupt ihre politische Einstellung wäre. Automatische Vor-Verurteilung. Wie praktisch.

Und nicht weit entfernt davon ist dann das Minority-Report-Szenario.

Und genau das ist das Problem, das diskutiert werden muss: wie ist zu verhindern, dass "Big Data"-Auswertungen dazu führen, dass Menschen automatisch ihrer (politischen, religiösen, kulturellen, sexuellen) Selbstbestimmung beraubt werden, ohne dass es einen Ausweg gibt, ohne dass den Betroffenen überhaupt die Chance gegeben wird, sich zu erklären?

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It's one of these days again.

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How to piss me off while I'm spending all of my spare time for a (different, not the mapping) community without compensation: break my blog.

Anyway, does anyone know a good free substitute for the MapQuest OSM and aerial tiles that does NOT require an API key? Or how to create those without a HPC cluster and a huge file server?

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Some photos from my recent vacation. Of a different kind, but it's #FursuitFriday after all.
Parowan the coyote was on a road trip! Pittsburgh, NYC and Bethel Woods (the location of the legendary Woodstock Festival.) Surprisingly, he behaved quite well, by his standards at least.

It is a lot of fun playing this guy, the reactions I got were priceless. Many thanks to the people of Pittsburgh and Brooklyn, the Brooklyn Bridge Park security personnel and the staff and visitors at the Bethel Woods festival center for playing along. And of course my pals Lynard and Kayjay for the photos and support!
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7/15/16
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Ich bin gerade beim Joggen von einem Hundehalter angefallen worden. Nein, nicht vom Hund (ein durchaus netter wenn auch etwas ungestümer Bordercollie-Husky-Mix.) Zwei Typen Anfang/Mitte 20, Dönerdeutsch sprechend (bevor jemand fragt: nicht ethnisch zuordbar, als ob das im Land der Fußkranken der Völkerwanderung irgendeine Bedeutung hätte) trotten vor mir, Hund läuft frei zwanzig Meter vor ihnen, ich werde vom Hunde"führer" angeherrscht ich solle stehenbleiben damit er den Hund anleinen kann weil der beiße. Der Halter macht aber keine Anstalten seinen Hund abzurufen oder auch nur einen Schritt schneller zu gehen. Also laufe ich langsam weiter. Er fordert mich im Befehlston auf, ich soll stehen bleiben, ob ich spinne. Inzwischen erreiche ich den Hund, gehe in die Hocke, Hund schnuppert, macht dezente Spielaufforderung, trollt sich zum Hundeführer, ich will weiterlaufen -- kommt der Hundeführer von hinten angesprintet (ach, er kann doch schnell?) und bringt mich mit einer Blutgrätsche zu Fall. Folge: mehrere großflächige Abschürfungen. Zur Rede gestellt kamen nur weitere Beleidigungen.

Leider bin ich ohne Handy gelaufen, das ältere Paar mit den (immerhin wohlerzogenen) Trethupen hinter mir, das den Vorfall beobachtet haben muss, ignoriert meine Bitten ob ich mit deren Handy die Polizei rufen könne, und bestätigen dem Hundeführer noch, dass es ja gefährlich sei an einem Hund vorbeizujoggen. Ja, vielen Dank auch für die unterlassene Hilfeleistung.

Der Täter und sein Kumpel trollten sich dann zurück zu ihrem Auto. Leider bin ich so gut wie gesichtsblind und kann keine brauchbare Beschreibung der beiden liefern. Den Hund (ein netter Kerl) würde ich allerdings wiedererkennen.

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That's why I always stop and take a look at a printed map when the satnav is routing me via an unpaved road unexpectedly.

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Deutschland macht sich Sorgen wegen 1-2 Millionen Flüchtlingen, die angeblich schwer integrierbar sind in eine freiheitliche Demokratie. Von denen viele nur temporär hier Schutz suchen. Die vor den Waffen, die auch Deutschland geliefert hat, fliehen.

Diese ca. 10 Millionen, die die AfD wählen würden, die nicht nur angeblich sondern faktisch gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung vorgehen, sagt mir: wie kriegen wir die wieder integriert? Die "Protestwähler", die aus Protest die Grundwerte der Verfassung riskieren? Die bei *gida mitmarschieren? Die wir nicht nach Hause schicken können, weil die hier zu Hause sind?

Ich will nicht schreien. Ich will nicht kämpfen. Das verhärtet die Fronten nur. Ich will sie aber auch nicht an der Macht! Die AfD sucht keinen Dialog.

Wie erreichen wir die? Wie vermittelt man denen die Präambel und Artikel 1-19 GG, die mich kaltherzigen Technokraten zu Tränen rühren? Den Wert von Menschlichkeit und Hilfe? Von Europa, von Einigkeit statt Kleinlichkeit und Spaltung? Wie geben wir denen Chancen, nehmen ihnen ihre Angst, damit sie nicht selbst ans rechte Ufer flüchten?

Eins ist klar: die Politik hat versagt. Nein, nicht Merkel; ausnahmsweise, hah, dass ich das noch zugeben muss: nicht Merkel. Die Nicht-Schaffer, und jene, die es machtgeil ausnutzen. Aber was heisst - "die Politik hat versagt"? Wer wählt die denn? Welche Klientel bedient sie? Welche Gesellschaft soll sie vertreten, und an welche biedert sie sich an? Nein. Wir haben alle versagt.

Ich schaue auf die Berichte aus Leipzig und Dresden und die Wahlergebnisse und -beteiligung und gehe ratlos.

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seufz Aber vielleicht ein guter Tipp in den Kommentaren. Ich werde mal bei Gelegenheit Ghostracer ausprobieren. Sowas wie Runtastic, Runkeeper und Konsorten schließt ja eine anonyme oder auch nur pseudonyme Nutzung in den Nutzungsbedingungen aus und alles ist "in der Cloud".
Das nahende Ende von Google My Tracks wirft Fragen auf, von denen auch mich einige erreichten. Ich selbst nutze das zwar nicht und habe es bisher nicht wirklich beachtet, aber ja, ich kenne Alternativen. Ein paar davon seien hier genannt.

Wenn noch jemand weitere, wirklich gute Alternativen kennt, immer her damit!
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