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Klaus Jarchow
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Klaus Jarchow

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Mal was zum Thema SEO (http://www.stilstand.de/seo-ins-klo/)

"Mich hat es ja auch oft gewundert, wie mühelos ich als Schreiber im Listing an all den SEO-Strategen und Industrieton-Journalisten vorbeizog, die dort mit bunten Keywords wie mit Konfetti um sich warfen. Was diese bemühten Algorithmenenträtseler nämlich ewig nicht kapieren werden, ist der Konflikt unterschiedlicher ‘Geschäftsmodelle’. SEO-Leute und PR-Fuzzies möchten Doktor Murkes Hühneraugenelixir naturgemäß mit Hilfe ihrer Zauberformeln weit oben platzieren, und gegenläufig dazu muss Google darauf achten, dass der werte Nutzer nicht ständig ‘kommerzielle Angebote’ vorfindet, wo er valide Inhalte erwartet. Sonst wäre auch die große Zeit von Google nämlich ganz schnell vorbei: ..."
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Mich hat es ja auch oft gewundert, wie mühelos ich als Schreiber im Listing an all den SEO-Strategen und Industrieton-Journalisten vorbeizog, die dort mit bunten Keywords wie mit Konfetti um sich warfen. Was diese bemühten Algorithmenenträtseler nämlich ewig nicht kapieren werden, ...
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Kurt Thinkabout's profile photo
 
Endlich mal einer, der schreibt. Und zwar meistens nicht über SEO, und wenn doch, so, dass man es tatsächlich lesen kann. Ich halte das nämlich genau so. Bin noch nie auf den Gedanken gekommen, irgend einen Wortfetzen irgendwo in einen Code zu setzen oder gar ganz unverfänglich ein Wort so einzusetzen, dass es mir Sex, pardon, sechs Leser mehr bringt. 
Mist, diesen Kniff solle ich ja wohl nicht bei Dir als Kommentar unterbringen, sondern in einen Text bei mir...
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Klaus Jarchow

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A usgezeichnet als ‘weltbeste Bank’ vom World Economic Forum in Davos. Tscha, das klingt doch mal gut. Da irren sich die dort versammelten Ökonomen einfach nicht, das ist einfach nicht möglich, schließlich trifft sich dort der wirtschaftliche Sachverstand dieser Welt zum alljährlichen Konklave: “Die Quartalsprofite stiegen im irischen Bauboom 22-mal in Folge. Dadurch wurde die [Anglo-]Bank das Vorzeigeunternehmen des «keltischen Tigers», ihr Vors...
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Klaus Jarchow

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W enn die vereinigte Verlegerschaft als Scoop und statt ihrer überdimensionierten Bettel-Anzeigen mal einen derart durchrecherchierten Artikel ins Blättchen gehievt hätte, dann wäre ihnen viel Ärger erspart geblieben. Und ganz viele Adblocker, wie zum Beispiel ab jetzt auch bei mir. Hier rüstet sich nun – und bis auf weiteres – nur noch ‘Ghostery’ zur Tracker-Safari und zum Kampf gegen die Schnüffelpest – und natürlich gibt’s einen Flashblocker g...
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Klaus Jarchow

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D eutschlands Medienmacher sind im internationalen Vergleich Schlusslicht in Sachen Kritikkultur: Mehr als ein Drittel der befragten deutschen Journalisten kritisiert selbst nie oder fast nie Kolleginnen und Kollegen; zwei Drittel werden sogar von Kollegen oder Vorgesetzten nie oder fast nie kritisiert. Fazit: Obwohl deutsche Journalisten regelmäßig Politiker und Manager in die Mangel nehmen, sind sie gleichsam unerfahren damit, den kritischen Bl...
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Klaus Jarchow

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L iebe Kinder, heute erkläre ich euch mal Wirtschaft. Diese Wirtschaft, das ist jene Veranstaltung, die vor allem von den reichen Leuten am Laufen gehalten wird. Also von denen, die mehr Geld haben, als sie vernünftigerweise ausgeben können. Weil die so viel Geld haben, sind sie auch ganz doll ängstlich. Es gibt auf der Welt nichts Furchtsameres als einen reichen Mann. Manche nennen diese reichen Leute übrigens auch ‘Kapitalisten’ und sie bezeich...
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Klaus Jarchow

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Ä tschbätsch, ich habe ihn trotzdem gefunden. Der da sprach nämlich Folgendes – und stellte seinen Text prompt ‘ins Internet’, vermutlich, um wegen der Überlänge dort dann nicht gelesen zu werden: “Warum sollte man nicht sagen, dass man es bedauerlich und bedenklich findet, wenn im Netz kaum Artikel gelesen werden, die eine Länge von etwa 5.000 Zeichen haben, dass also ein typischer Zeitungsartikel wie etwa dieser Text nicht internettauglich sei?...
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Klaus Jarchow

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U nd vor allem wann? Ach so – ich überlas, der Frank A. Meyer sagt’s uns ja selbst: Der tiefste Wilhelminismus ist der Ort seiner Sehnsucht. Als angeblich das Bildungsbürgertum in gediegenen Salons, umgeben von teutönelnden ‘Schinken’ aus Markart-Gemälden, den tumben Massen noch die nötige Orientierung gab. So wie bspw. der ‘Alldeutsche Verband’, der damals alle Kinderchen zu Kaisers Geburtstag in lustige Matrosenanzüge zwängte. Über jene Zeit gi...
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Z u denjenigen, die nahezu zwanghaft schimmlige Feindbilder reaktivieren müssen und sich am Buhmann einer realiter kaum noch existenten Linken abarbeiten, zu denen gehört der Großschriftsteller Alexander Marguier vom ‘Cicero’. Das Hütchenspiel – ‘Salon-Linke’, ‘Tyrannei’, ‘Gefahr’, wuschwuschwusch! – geht in etwa so: “Konsumkritik ist ein beliebter Zeitvertreib von Salon-Linken: Die Philosophin Renata Salecl hält ein breites Warenangebot etwa für...
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Klaus Jarchow

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S teuerzahler soll nicht mehr für Banken bluten.” Na, das ist doch mal eine gute Nachricht, denkt sich der arglose Leser. Vor allem so mitten im Wahlkampf. Ganz am Schluss des Artikels, sofern er’s überhaupt so weit schaffte, erfährt er dann, dass die Eigentümer, die Gläubiger und die Anleger zusammen nur einen Eigenanteil von sagenhaften acht Prozent zu erbringen haben. Und wer steht für den Rest mal wieder gerade? Genau! … Die anderen sind übri...
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Klaus Jarchow

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W ie vorhergesagt – wir treten in die Zeit der Schlangentänze ein. Hubert Burda will plötzlich gar kein Leistungsschutzrecht mehr, jedenfalls dann nicht, wenn Google streng auf der Grundlage ihres Gesetzes plötzlich so gemein zu ihnen ist. Ihr nagelneuer Daddelautomat wird schließlich nur dann richtig bedient, wenn jemand auch Geld in den Schlitz wirft: ‘Der Präsident des Beschwerdeführers, der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Huber...
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G erade bin ich im ‘Landtreff’ auf dies Zitat gestoßen, dort, wo ich einige Studien zur Mentalität einer nerd-fernen Bevölkerung betreibe. Da geht’s derzeit hoch her, wie einst im SPD-Forum zu seligen Hartz-IV-Zeiten. Ich denke mal, die CDU hat nicht nur in den Großstädten das Gespür für ihre Leute verloren – mit ein paar versprengten Agrarindustriellen gewinnt sie auch in der Provinz keine Wahlen mehr: “Was für die Nazis die Juden waren, ist für...
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