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24 comments
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Das waren 5:20 die sich lohnten.

P.S. Es wird "kaunterfitting" ausgesprochen, nicht "kaunterfeiting" :)
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Der Autor hat vieles auf der Seite der Kritiker einfach mal überhört bzw. vielleicht auch schlicht nicht verstanden.

1. Es geht nicht nur um neue Nutzungsarten, sondern um die grundsätzliche Natur von immaterialgütern. Man kann diese unendlich oft kopieren, ohne dass die Produktionskosten steigen. Anders ein Brot oder ein klassischer Tonträger: Wenn er weg ist, ist er weg. Wir brauchen dementsprechend Modelle, die dafür sorgen, dass die Urheber angemessen für ihre Schaffen entlohnt werden, glichzeitig aber der Zugang zu Wissen und Kultur nicht künstlich eingeschränkt wird. Auf das Brot gemünzt: Man stelle sich vor man könnte alle Menschen unendlich mit Brot versorgen, ohne dass es woanders an Brot mangelt. Würde man dann Menschen verhungern lassen ? Warum sollte man so verfahren, wenn es um Wissen und Kultur geht ? Das Urheberrecht ist nicht auf Immaterialgüter ausgerichtet. Dies muss sich ändern. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass die Urheber angemessen für ihr schaffen bezahlt werden, die Werke aber gleichzeitig beliebig vielen Menschen zur Verfügung stehen.

2. ACTA betrifft nicht nur Immaterialgüter, sondern auch z.B. Patente. Insbesondere bei der Medikamentenversorgung in ärmeren Ländern würde es, wenn von den Möglichkeiten von ACTA Gebrauch gemacht würde massive Versorgunsengpässe geben. Engpässe die Menschen den Tod bringen. Wozu ? Um Gewinne zu maximieren. Das diese Menschen sich die Medikamente schlicht nicht leisten könnten scheint egal. Sie stehen gegen das Interesse der Wirtschaft zur Verwertung zurück. Eine ziemlich kranke Politik, wie ich finde.

3. Auch, wenn im aktuellen ACTA Entwurf nichts mehr vom 3-Strikes Modell zu finden ist, stand es in früheren Entwürfen drin. Dies ist auch noch immer der Geist von ACTA. Man hat die konkreten Maßnahmen zwar nicht mehr reingeschrieben, aber da sie bereits drinstanden, ist die angedachte Reise klar. IPRED und Co zeigen, dass gleichzeitig an anderen Abkommen gefeilt wird um diesen Mist umzusetzen.

Ich habe mich erst gefreut, dass wer mal ein aktuelleres erklärvideo gemacht hat, denn das am weitesten verbreitete ist inzwischen Überholt. Als ich das Video dann gesehen habe, war ich ziemlich enttäuscht, da es auf die für mich relevanten Kritikpunkte nicht eingeht.
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Danke, für dieses Video, das vorallem auf große Polemik verzichtet. Damit erreicht man, meiner Meinung nach, am nämlich Ende nämlich nur wieder als "die Chaoten aus dem Internet" dazustehen.
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Nun ja, also es werden da ja schon noch einige Argumente unterschlagen: 1. Warum überhaupt etwas unterschreiben, wenn es vom Gesetz schon abgedeckt ist? 2. Man kann sich Einzelwörter schützen lassen und 3. Der Film wäre mit ACTA aber sowas von nicht möglich gewesen, weil wahrscheinilch schon alle Geräusche und die Hintergrundmucke geschützt wäre...
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klasse und einfach erklärt für Leute, die sich (noch) nicht mit der Materie vertraut gemacht haben. Danke!
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Was +Karin Schiel sagt passt. Man muss die Leute da abholen wo sie sind, wie man so schön sagt und sich nicht immer nur in der "Netzgemeinde" die Argumente vorsagen.

Die meisten Leute verstehen nicht, was schlimm daran sein soll, wenn man das Copyright stärker umsetzt. Immerhin schützt es ja den kleinen Musiker, dem der böse Pirat bestiehlt (siehe Dieter Nuhr). Hier greift das Video sehr schön an und versucht, ihm die Angst davor zu nehmen.
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ich finde das video auch zu soft - bin echt enttäuscht. die heissen eisen werden gar nicht angesprochen, so als wollte man jeden konflikt unbedingt aus dem weg gehen - nur sorry, dann kommt man vom weg ab !
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Vielen Dank für die sehr gelungene Einladung zum Einstieg in das Thema! :)
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macht nen privates Video auf ner Party wo im Hintergrund irgendwelche Musik läuft und schickt das mal nem Kumpel von euch und schon seid Ihr für 5 Jahre im Knast. Das wird mit/durch ACTA kommen und der kleine Musiker wird sicher kein Geld sehen denn das wird von der Verwaltung dieses Schwachsinns vorher aufgefressen.
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Ok. Ich sehe, mit meinem Appell an die Vernunft komme ich scheinbar nicht durch. Ihr wollt die Argumente ala +Thomas Flohr hören.

Diese fallen, meiner Meinung nach, unter Punkt 3, schwammige Formulierungen, zu denen ACTA nichts sagt, die aber durch ACTA eventuell ermöglicht werden könnten.

Das Problem, das ich damit sehe, ist dass sich ein ACTA-Beführworter sehr einfach hinstellen und sagen kann "dazu macht ACTA keine Aussage, die Leute spinnen sich da was zusammen, niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen" (siehe auch wieder Dieter Nuhr), dann guckt man in den ACTA-Text, stellt fest "stimmt, davon steht da ja wirklich nichts drin" und schon ist einen potentieller ACTA-Gegner verloren.
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Jana D
 
Obwohl das Video viele Aspekte von ACTA erstmal außen vor lässt, verdeutlicht es den Grundkonflikt gut und leicht verständlich. Es bietet eine gute Basis für einen ersten Erklärungsansatz. Die Sache mit den Medikamenten, dem ACTA-Rat, der Umverteilung der Kosten für die Bekämpfung und Prävention von Urheberrechtsverletzungen etc. pp., die alle mit ACTA einhergehen, kann man dann immer noch ansprechen.
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und vor allem ist nicht nur das i-net betroffen. genauso schwer wiegt das zum beispiel generika nicht in bedürftige länder geliefert werden könnten. ein in indien hergestelltes generik verschifft nach afrika könnte nach acta in rotterdam abgefangen werden.
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Meiner Meinung nach vergisst die Erklärung zu berücksichtigen, welche tatsächlichen und tiefgreifenden Gefahren von solchen Eingriffen ausgehen und dass diejenigen, die davon profitieren, viel mehr die Verwertungsindustrien sind und nicht die Künstler. Diese Industrien versuchen, mit ACTA veraltete Vermarktungsmechanismen über den Staat und somit vom Steuerzahler am Leben zu erhalten, anstatt sich auf neue Umstände, wie das Internet, einzustellen. Sony hat das vor kurzem auch bestätigt.
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genau, der künstler ist nur statist - im grunde geht es doch gar nicht um den schutz des künstlers. da liegt das video doch voll neben der spur.
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Jana D
 
+Rudolf E. Steiner Danke für den Link, allerdings sagt Sony da nur, dass ihnen durch die Videosperren auf Youtube viel Geld verloren geht. Da steht nix von Schutz alter Vertriebswege. Im Gegenteil: Die Nutzung von Youtube zur Vermarktung durch Firmen wie Sony Music kann doch schon beinahe als fortschrittlich gelten, ne? :)
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+Jana D: Die Verbindung muss man sich selbst denken. :-)
ACTA setzt das veraltete Urheberrecht, welches im Moment zu den Sperren führt, noch effektiver um. Sony macht mit dieser Aussage klar, dass sie bei richtigem Verwenden des Mediums Internet erfolgreicher sind, als über traditionelle Geldmaschinerien, die ACTA zu beschützen versucht. So sollte der Gedankensprung dann auch nachvollziehbar sein. :-)
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