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renee menendez
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renee menendez

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Es gab mal eine schöngeistige Vorstellung, daß Wirtschaft das Mittel zum Zweck der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ist. Inzwischen ist das Mittel Wirtschaft genauer: das Wirtschaft vermittelnde Geldsystem zum Hauptzweck von Wirtschaften geworden. Das heißt aber auch, daß die Markttheorie einer monetären Ökonomie nicht mehr die Nutzenerwägungen von Individuen zum zentralen Topos der Analyse erhebt, sondern die dekomplexierende Wirkung des Geldes als Ausgangspunkt für eine Markttheorie macht.

Daß dabei herauskommt, daß der Finanzmarkt die dominierende Entität des Wirtschaftsprozesses ist mag niemanden so richtig überraschen. Dennoch bleibt es eine virulente Aufgabe der Ökonomie als Wissenschaft eine stichhaltige Begründung dafür zu finden, daß dieses diffuse Bauchgefühl auch tatsächlich richtig ist - und eben nicht nur eine fehleranfällige Emotion.
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Die ökonomische Theorie einer Gesellschaft hat zu definieren, wie sie das Aktivitätsniveau einer Ökonomie bestimmt. Dieser Satz markiert den Anspruch, der von der Neoklassik als 'mainstream' der ök...
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Timo Ollech's profile photo
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renee menendez

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Schon erstaunlich, wie schnell die Hatz losgeht. Reinhardt/ Rogoff haben ihre Schlampereien wenigstens eine Weile mit Geheimhaltung ihrer Daten vertuscht.
http://qz.com/213081
Thomas Piketty's Capital in the 21st Century has been at the center of the economic conversation this year, raising questions about inequality and what to do about it. While disagreements over his conclusions abounded, nearly everyone agreed that collecting the historic data underlying the work was an important accomplishment. Now, the Financial Times' Chris Giles reports errors and...
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renee menendez

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+Dirk Elsner 
Vielen Dank für den Cross-Post im Blicklog!
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Gastbeitrag von Renee Menendez* Das Forschungsfeld Makroökonomie wird üblicherweise dadurch beschrieben, dass dort Untersuchungen über gesamtwirtschaftliche Größen wie Konjunktur, Inflation, Außenwirtschaft und nicht zuletzt auch Geldpolitik stattfinden.…
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renee menendez

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Vielleicht mal was Sinnvolles zu der Frage, ob die Idealisierung von "kleinen" Gemeinschaften das hält, was sich manche Protagonisten davon versprechen:  http://www.perspektive-mittelstand.de/Der-Markt-ist-die-wichtigste-Kulturleistung-Ablehnung-des-ergebni...
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Vielleicht mal was Sinnvolles zu der Frage, ob die Idealisierung von "kleinen" Gemeinschaften das hält, was sich manche Protagonisten davon versprechen:  http://www.perspektive-mittelstand.de/Der-Markt-ist-die-wichtigste-K...
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Johannes “der Wildweststeirer” Schreiner's profile photorenee menendez's profile photo
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Also der Link im blogspot funktioniert, hier bei G+ ist der offenbar gekürzt.

Hier nochmal vollständig:

http://www.perspektive-mittelstand.de/Der-Markt-ist-die-wichtigste-Kulturleistung-Ablehnung-des-ergebnisoffenen-Freihandels-in-Europa/pressemitteilung/850.html
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renee menendez

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Es ist immer nur die Arbeitszeit die "wir" bezahlen. Es ist nur so, daß Arbeit nicht in Zeiteinheiten gemessen wird, auch wenn man meint, daß es so etwas wie "Stundenlöhne" gibt. Sicherlich gibt es die., nur was für die nach dem Kriterium Geld organisierten Unternehmen am wichtigsten ist, ist die Relation Kosten zu geplanten Verkaufspreisen und dann (hoffentlich) zu Bruttoeinnahmen mit einem (hoffentlich) Gewinn.

Was man dabei kapieren muß ist, daß auch die "Investition" in "Kapital" auch nichts anderes ist als eine Ausgabe zur Nutzung "vorgetaner Arbeit" - denn auch Investitionsgüter sind mit Hilfe von Arbeit entstanden:

http://soffisticated.wordpress.com/2013/07/29/die-realillusion-von-investition/
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Stephan Goldammer's profile photoScrollan Birgitta Szymanek's profile photo
 
"Es ist immer nur die Arbeitszeit die 'wir' bezahlen." Es gibt einen kurzen Ausschnitt von Enno Schmidt wo er diesen Punkt anspricht. Gut erklärt wie ich finde (das mit dem Glas, "Dinge kosten gar nichts"): Enno Schmidt: Was ist Wirtschaft? Was ist Einkommen? 
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renee menendez

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China und ökonomische Monster
Bei "Never mind the Markets" hat Mark Dittli eine schöne Darstellung geliefert, was kürzlich in China und der Wirtschaftspresse für Furore gesorgt hat. Es ging da um den drohenden Konkurs eines kleinen 500 Mio. $ Fonds. No big deal könnte man meinen, nur di...
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Bei "Never mind the Markets" hat Mark Dittli eine schöne Darstellung geliefert, was kürzlich in China und der Wirtschaftspresse für Furore gesorgt hat. Es ging da um den drohenden Konkurs eines kleinen 500 Mio. $ Fonds. No bi...
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renee menendez

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Die Vorstellung, daß man mit Angebot und Nachfrage in der Ökonomie etwas erklären könnte ist der vermutlich am weitesten verbreitete Glaube nach der Theorie, daß sich die Sonne um die Erde dreht. Man muß schon genau hinsehen, um zu erkennen, daß diese liebgewonnene Vorstellung nicht das hält, was man von ihr erwartet: eine korrekte Funktionsvorstellung davon abzugeben, wie die Marktwirtschaft eigentlich funktioniert. Man lernt: wir haben nur eine bestehende Vorstellung von der Marktwirtschaft - das muß aber nicht bedeuten, daß diese richtig ist...

http://soffisticated.wordpress.com/2014/07/20/wozu-ist-ein-markt/
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„I am, as a theorist, more concerned with the intellectual move which axiomatically ensures that the invisible hand is never observed in reconciling inconsistent plans and so provides no account of...
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renee menendez

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+Michael Gunczy hat auf Twitter eine schöne Charakterisierung  dieses Diskussionsbeitrages vorgenommen. Er schreibt: "Es fehlt der #Ökonomie nicht an #Pluralität sondern es fehlt ihr ein neues Paradigma." 

Das soll natürlich nicht heißen, daß man sich die Lektüre des gesamten Textes sparen soll! :-)

https://twitter.com/MichaelGunczy/status/469349728090882049

Auch wenn er damit durchaus recht hat...
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Seit einiger Zeit gibt es (mal wieder) studentische Proteste hinsichtlich der Ausgestaltung der universitären 'curricula', die nach ihrer Auffassung zu der Diagnose führen, daß die ökonomische Lehr...
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renee menendez

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Vielleicht mal was Sinnvolles zu der Frage, ob die Idealisierung von "kleinen" Gemeinschaften das hält, was sich manche Protagonisten davon versprechen.
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Vielleicht mal was Sinnvolles zu der Frage, ob die Idealisierung von "kleinen" Gemeinschaften das hält, was sich manche Protagonisten davon versprechen:  http://www.perspektive-mittelstand.de/Der-Markt-ist-die-wichtigste-K...
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"Kleine" Gemeinschaft != nach außen abgeschlossene Gemeinschaft! Der Artikel ist kein Argument gegen kleinere Einheiten per se.
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renee menendez

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Es ist immer wieder spannend darüber nachzudenken, was man alles so sagt und glaubt. Denn wer würde nicht von sich behaupten zu wissen, was ein Einkommen ist?
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Es ist immer wieder interessant, wie sich bestimmte Sprachspiele dazu verdichten können aus lauter Denkfaulheit zu einer meist unhinterfragten "Wahrheit" zu werden. Eines der gängigsten Beispiele a...
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Stephan Goldammer's profile photorenee menendez's profile photo
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Man könnte auch sagen, ich lebe von dem Geld, welches ich bekomme. Das klingt aber nicht so chic! Denn bezahlt wird mit Geld.

BGE ist eine Übertragung von Geld ohne Bedingungen, aber da stört das Wort "Geld"! :-)
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renee menendez

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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
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Die Publikation der "Bank of England" (BoE) hat recht viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Schon eigenartig, wenn ausgerechnet die BoE die Steuerungsmöglichkeiten der Zentralbanken in Zweifel zieht.

Aussagen wie :
"Ein häufiges Missverständnis ist, die Notenbanken bestimmen die Menge der Kredite und Einlagen in der Wirtschaft durch die Steuerung der Menge an Zentralbankgeld"
oder:
"Immer, wenn eine Bank einen Kredit vergibt, schafft gleichzeitig eine Einzahlung auf das Bankkonto des Kreditnehmers, damit  wird neues Geld geschaffen."
scheinen doch recht eigenartig, wenn dies eine Bank schreibt. Immerhin werden diese Tatsachen immer wieder von den Kritikern des Banksystems angeführt.

+renee menendez hat dazu einen Beitrag in seinem Blog veröffentlicht, den ich den geübten Leser durchaus empfehlen kann.

Vereinfacht könnte man diesen Beitrag wohl auch zu zwei Sätzen zusammenfassen?

Es nutzt absolut nichts, eine einseitige Betrachtung unseres Geldwesens durch eine andere einseitige Betrachtung auszutauschen.

Das "Krug der Witwe Tehorem" von Keynes ist ebenso untauglich wenn man nicht versteht wer oder was der Krug ist. 

Meine persönliche Einschätzung zur Bedeutung der Publikation der BoE
Der Krug aus dem sich Wachstum generiert ist und bleibt nun mal der arbeitende, produzierende Mensch. Und so lange die "Experten" der Hochfinanz sich darüber streiten ob nun der Krug halb voll oder halb leer ist, bleibt es beim alten Sprichwort:
Ob der Krug den Stein triff oder der Stein den Krug? Es ist immer fatal für den Krug.
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In der Geld(system)debatte gibt es eine neue Publikation der BoE, welche einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Dies verdankt das 14-seitige Paper zwei Aspekten, welche bisher zu den Grundkenn...
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renee menendez

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Ein "kleiner" Überblicksartikel über die wesentlichen Inhalte meines Blogs. Ich wünsche spannende Lektüre!
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O glücklich, wer noch hoffen kann Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen! Was man nicht weiß, das eben brauchte man, Und was man weiß, kann man nicht brauchen.
Introduction
Das sind so die Dinge, die man macht, wenn anderes schon erledigt ist:
"Theorie des Kapitalismus als Sozialwissenschaft"
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