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Mini-Silbermünzen als Investment-Chance: Was spricht für halbe Unzen?

Das Maß aller Dinge in der Welt der Edelmetall-Anlagemünzen ist die Unze: Genau 31,1034768 Gramm soll sie rechnerisch auf die Waage bringen. Die gängigen Bullionprägungen sind standardmäßig in dieser Gewichtseinheit zu haben. Doch manche Silberkäufer fragen – frei nach der Lieblingsfrage eines jeden Metzgermeisters: “Darf’s auch etwas weniger sein?” Oder mit anderen Worten: Kleine Silberanlagemünzen mit Gewichtseinheiten unterhalb der Unze stehen hoch im Kurs.

Während die gängigen Silber-Bullion-Produkte wie der Maple Leaf aus Kanada, der American Eagle aus den USA oder der Wiener Philharmoniker aus Österreich ausschließlich als Ein-Unzen-Standardprägung verfügbar sind, haben sich einzelne Prägestätten auf die Nachfrage nach Mini-Silbermünzen eingestellt: Die Perth Mint stellt ihre beliebten Lunar-Silbermünzen sowie die Koala und Kookaburra Bullion-Produkte auch mit einem Gewicht von einer halben Unze her. Beliebt ist zudem die „Arche Noah“ aus Armenien als halbe Unze.

Dass kleine Silbermünzen auf dem Markt für Anlageprodukte nicht allzu verbreitet sind, hat einen praktischen Grund: Die Prägekosten fallen bei diesen kleinen Stückelungen überproportional stark ins Gewicht, zudem sind die Prägestempel mit den Motiven im Miniaturformat deutlich stärker als ihre “großen Brüder” anfällig für Verschleiß. Bei dem historisch niedrigen Preis für Silber schlagen die Prägekosten somit stärker zu Buche und im Vergleich zu einer Feinunze liegt der Grammpreis bei kleinen Silbermünzen deutlich höher.

Diesen Aufschlag zahlen die meisten Anleger jedoch gerne, denn sie bekommen dafür eine Münze, die im Falle einer Währungskrise auch als Tauschmittel eingesetzt werden kann. Zudem werden die Mini-Varianten von Lunar, Koala und Co. meist in deutlich geringeren Auflagen als ihre großen Vorbilder geprägt und haben dadurch eine Wertsteigerungschance über den reinen Metallwert hinaus. Und nicht zuletzt sind die kleinen Münzen mit den gestochen scharfen Motiven einfach prächtig anzusehen.

Die kleinen Silberanlagemünzen verdienen also in jedem Falle mehr Aufmerksamkeit und sollten zumindest in überschaubarem Rahmen in keinem Edelmetallportfolio fehlen – genauso wie die großen Varianten von Koala, Kookaburra und Co. Grundsätzlich gilt: Je größer das Edelmetallprodukt, desto geringer fallen die fixen Prägekosten ins Gewicht – und desto mehr Silber bekommen Anleger für ihr Geld. Zudem sind die XXL-Münzen praktisch zu verstauen, anstelle von hunderten Kleinmünzen ist das angelegte Geld in wenigen Silberprodukten gespeichert.

https://newsroom.proaurum.de/mini-silbermuenzen-als-investment-chance-was-spricht-fuer-halbe-unzen/
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Manager Magazin: Lösen die Gold-Gegner die nächste Edelmetall-Hausse aus?

Der Goldpreis kennt seit Monaten nur eine Richtung – nach unten. Doch genau so schnell, wie Gold aus unerfindlichen Gründen unter wichtige Unterstützungen gedrückt wurde, könnte es auch wieder nach oben gehen. Und verantwortlich sind hierfür ausgerechnet diejenigen, die Gold zuletzt unter Beschuss genommen haben – denn die gigantischen Short-Positionen könnten den Spekulanten zum Verhängnis werden. Die Wetten auf fallende Goldpreise sind so weit verbreitet wie nie zuvor – und das „Manager Magazin“ analysiert in einem Bericht, dass es am Goldmarkt zu einem sogenannten Short-Squeeze kommen könnte, wenn diese Wetten nicht aufgehen.

Seit Monaten belegen Daten der US-Börsenaufsicht CFTC, dass die Short-Positionen der spekulativen Anleger am Goldmarkt auf Rekordwerte gestiegen sind. Die Commerzbank bezeichnet das aktuelle Niveau “beispiellos”. Und viele Anleger rechnen mit weiter fallenden Kursen. Wenn dies passiert, können die Leerverkäufer ihre offenen Positionen zu dem günstigen Preis abschließen, den sie erwartet haben. Doch wenn die Wette nicht aufgeht, müssen die Spekulanten ihre Terminkontrakte zu höheren Preisen eindecken – um ihre offenen Positionen zu schließen, kaufen sie also schnell und in hohem Umfang zusätzliches Gold. Diese Entwicklung wird als “Short-Squeeze” bezeichnet.

Nach Einschätzung des Manager Magazins könnte es also durchaus passieren, dass die Leerverkäufer schon bald gezwungen sind, zu unvorhergesehen hohen Preisen zu kaufen. Sie würden dadurch den Anstieg, gegen den sie gewettet haben, zusätzlich befeuern. Die Commerzbank erwartet im Falle eines Short Squeeze eine Jahresendrallye auf 1300 USD je Feinunze Gold. Und die Chancen stehen gut, dass sich der Goldpreis in den nächsten Tagen weiter erholt. Der US-Dollar verlor zuletzt an Stärke, die geopolitischen Risiken nehmen zu. Allerdings muss der Goldpreis ein kritisches Niveau erreichen, um einen Short Squeeze auszulösen. George Gero von RBC Wealth Management taxiert dieses Niveau auf 1225 Dollar je Feinunze. Was dann passieren könnte, ließ sich zuletzt Ende 2015 beobachten, als Gold in nur sechs Monaten um rund 300 Dollar je Unze in die Höhe getrieben wurde.

https://newsroom.proaurum.de/manager-magazin-loesen-die-gold-gegner-die-naechste-edelmetall-hausse-aus/
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Goldpreis vergebens manipuliert, Dollar zu Recht filetiert

Was haben die Affären von US-Präsident Donald Trump mit dem Goldpreis zu tun? Mehr, als Sie denken! Der Reihe nach: Trump befindet sich, abgesehen von seinem Kampf gegen ehemalige Mitstreiter, seit einigen Wochen im Clinch mit der amerikanischen Zentralbank Fed. Er kritisiert per Twitter und im Fernsehen, Fed-Chef Jerome Powell mache mit der straffen Geldpolitik alles wieder kaputt, was der Präsident zur Konjunkturbelebung unternommen habe. Doch Powell setzt weiterhin Akzente, wie am vergangener Freitag im Bergort Jackson Hole: Die Geldpolitik bleibt, wie sie ist.

Zu Trumps verbalem Repertoire gehören zwei verräterische Sätze, die der Interpretation bedürfen: „Den Vereinigten Staaten sollte es möglich gemacht werden, alles wieder zurückzuholen, was durch illegale Währungsmanipulationen und ungünstige Handelsabkommen verloren wurde. Schulden werden fällig, und wir erhöhen die Zinsen!“ Während Satz Nummer eins in erster Linie die Tonart verschärft, mit der Trump seinen Dickkopf durchsetzen will, bringt der sarkastisch gemeinte Satz Nummer zwei eine neue Komponente ins Spiel: Schulden.

Das ist ein extrem sensibles Thema. Denn abgesehen von den vielen Schwellen- und Entwicklungsländern, die sich in Dollar verschuldet haben und jetzt zunehmend Schwierigkeiten wegen der Rückzahlung mit dem hoch bewerteten Dollar bekommen: Auch die USA sind in Dollar verschuldet, und zwar so massiv, dass sie ihre Schulden nie und nimmer zurückzahlen werden. Gleichzeitig müssen sie den Nimbus des Dollars als einzige Weltwährung aufrechterhalten – eine Gratwanderung mit vielen Stolperfallen.

Der Dollar müsste eigentlich abwerten. Aber wogegen? Die anderen Währungen, an vorderster Stelle der Euro und Chinas Yuan, gehen ihre eigenen Wege (dazu weiter unten mehr). Damit bleibt – zumindest theoretisch – Gold als weltweit uneingeschränkt akzeptierte Weltwährung. Doch der Wert des bisher geförderten, im Besitz der Zentralbanken bzw. deren Staaten befindlichen Goldes entspricht nur einem Minibruchteil des Werts aller derzeit umlaufenden Dollar-Beträge, etwa US-Staatsanleihen, sprich Dollar-Schulden. Von daher gesehen, lässt sich Geldpolitik mithilfe des Goldes allein schon wegen der Größenverhältnisse nicht realisieren.

Dennoch ist Gold als Wert an sich nicht wegzudenken. Bester Beweis: Trotz seiner Preis-Achterbahn mit zwischenzeitlichen Rücksetzern während der vergangenen Jahrzehnte hat der Preis von Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts bis heute in Dollar gemessen um das 34-Fache zugelegt. Das entspricht einer Dollar-Abwertung gegenüber dem Gold um 71 Prozent.

Nun kann man meinen, ein solcher Abwertungsverlust schädige den Dollar als einzige Weltwährung so sehr, dass er seine dominierende Rolle allmählich verlieren müsste. Doch gerade das passiert noch nicht. Von mehreren Gründen seien hier nur zwei genannt: Erstens hat die Dollar-Abwertung sich über ein halbes Jahrhundert erstreckt, sodass sie vielen Marktteilnehmern nur selten bewusst geworden ist. Und zweitens ist es einer verschworenen Gemeinschaft von Geldpolitikern und Investmentbankern immer wieder gelungen, dem Goldpreis an bestimmten Hochspitzen Einhalt zu gebieten, wie Anfang 1980, Mitte der 90er Jahre und im Spätsommer 2011.

Aktuell haben wir es beim Goldpreis zwar nicht mit einer Hoch-, sondern mit einer Tiefspitze zu tun, aber auch hier hinterlässt die verschworene Gemeinschaft ihre Spuren: Sobald der Goldpreis nur ansatzweise steigt, wird er auf dem Umweg über Derivate gedeckelt. Wie lange so etwas anhalten kann, ist nicht im Voraus abzusehen. Tatsache bleibt indes, dass Trump sich einen gegenüber anderen Währungen fallenden Dollar wünscht. Das entspräche im Prinzip einem steigenden Goldpreis, mag er zwischenzeitlich noch so sehr manipuliert werden.

Steigt der Goldpreis, wird dies von den Marktteilnehmern als Misstrauen gegen den Dollar interpretiert. Dann hätte Trump zwar seinen Dickkopf durchgesetzt, doch der Dollar-Nimbus würde leiden. So ein Szenario kann auf Dauer nicht in seinem Interesse liegen. Es von seiner Agenda verschwinden zu lassen, allerdings auch nicht, weil am 6. November Kongresswahlen anstehen. Und um sie erfolgreich über die Bühne zu bringen, muss Trump Erfolge nachweisen. Fed-Chef Powell will jedoch seiner eigenen Linie treu bleiben. Das bedeutet: Solange die gute Konjunktur anhält, wird sich an der eher restriktiven Geldpolitik nichts ändern.

Die weiteren Aussichten für die amerikanische Konjunktur sind jedoch, anders als die gegenwärtige Entwicklung, durchaus gemischt. Das lässt sich deutlich an den Renditen der US-Staatsanleihen ablesen: Während die kurzfristigen zuletzt relativ stark gestiegen sind, haben die zehnjährigen schlapp gemacht. Das heißt, der Unterschied zwischen beiden ist geschrumpft. Falls die Fed bei ihrer restriktiven Geldpolitik bleibt, könnten sich die kurzfristigen und die zehnjährigen weiter angleichen und im Extremfall zu einer inversen Zinsstruktur führen: kurz höher als lang – erfahrungsgemäß Vorbote einer Rezession.

Die Gefahr, die von daher dem Dollar droht, wird von einer anderen Gefahr sogar noch übertroffen: Sollte Trump seinen Handelskrieg fortsetzen, dürften die EU und vor allem China nicht lange fackeln und internationale Geschäfte zunehmend in Euro bzw. Yuan abwickeln. Weitere Staaten würden sich ihnen anschließen. Wer eine solche Entwicklung für unwahrscheinlich hält, weil die USA im internationalen Zahlungssystem Swift das Sagen haben, sollte bedenken: Auch Europa verfügt bereits über Zahlungssysteme, die als Alternativen zu Swift infrage kommen und sich relativ schnell realisieren ließen. Das deutsche Außenministerium hat dazu sogar konkrete Pläne in der Schublade.

An dieser Stelle muss man sich fragen: Was hindert Europa und speziell Deutschland daran, Euro-Alternativen zum Dollar als internationale Handelswährung zu realisieren? China macht ja vor, wie es geht: Das Land hat in Schwellen- und Entwicklungsländern schon seine Währung Yuan durchgesetzt – selbst im Iran. Die Antwort ist ganz einfach: Europäische Politiker trauen sich nicht, die USA zu reizen, dafür existieren einfach zu viele traditionelle Verbindungen, von so einer einflussreichen Organisation wie der Atlantikbrücke bis zum militärischen Nato-Pakt.

Fazit: Der Dollar ist zwar noch nicht angeschlagen, aber auf dem Weg dahin. Denn erstens wird sich Fed-Chef Powell doppelt und dreifach überlegen, wie lange er seine Geldpolitik gegen Trumps Willen noch strafft. Zweitens will Trump einen schwachen Dollar auf Biegen und Brechen durchsetzen. Drittens unterstützen die nicht mehr rückzahlbaren riesigen Schulden der USA Trumps Vorhaben. Und viertens – am wichtigsten – wird der Dollar als internationale Handelswährung zusätzlich zum Yuan auch durch den Euro und weitere Währungen Konkurrenz bekommen.

Das alles spricht dafür, dass die jüngste Manipulation des Goldpreises als Dollar-Antipode nicht nachhaltig gelingen kann, dass also das aktuelle Preisniveau letztlich also für den Kauf von Gold spricht. Am vergangenen Freitag wurde diese These durch die Minenaktien unterstrichen: Sie machten nach längerer Konsolidierung wieder einen kräftigen Sprung nach oben.

Wenn Sie mehr über diese und weitere Zusammenhänge speziell aus Anlegersicht erfahren möchten, empfehle ich Ihnen die Lektüre meines neuen E-Books.

© Manfred Gburek

https://newsroom.proaurum.de/goldpreis-vergebens-manipuliert-dollar-zu-recht-filetiert/
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Countdown bis zum 3. September läuft: Spannende Einblicke in das Prägeprogramm der Perth Mint für 2019

Edelmetall-Fans in aller Welt fiebern jedes Jahr aufs Neue im Spätsommer einem besonderen Ereignis entgegen: Die Perth Mint präsentiert bereits Anfang September die Motive ihrer Edelmetall-Anlagemünzen für das Jahr 2019. In diesem Jahr ist es am 3. September soweit – dann steht die Gestaltung der Lunar, Koala und Kookaburra sowie Känguru Anlagemünzen fest. Und in den vergangenen Jahren hat es so manche Überraschung gegeben – beispielsweise den prächtigen Vollmond, der im Hintergrund der Kookaburra-Silberanlagemünzen zu sehen ist.

Zwar macht die Perth Mint aus der Gestaltung ihrer Tiermotive jedes Jahr ein Staatsgeheimnis, sodass die Entwürfe nicht vor dem 3. September gezeigt werden dürfen. Doch es gibt bereits jetzt ein paar spannende Hinweise – denn die australische Regierung veröffentlicht die Rahmendaten ihrer geplanten Münzen drei- bis viermal pro Jahr in einem öffentlich einsehbaren Dossier. Und diese als “Currency Determinations” bezeichneten offiziellen Dokumente werden in der Numismatik-Fachwelt immer aufmerksam studiert, denn darin werden die juristischen Grundlagen für die Herausgabe künftiger Münzen gelegt.

Den Regierungs-Unterlagen zufolge ist offenbar auch im Jahr 2019 der Kookaburra das Highlight des australischen Bullion-Programms: Der Eisvogel soll auf den neuen Silbermünzen auf einem Ast abgebildet werden, der teilweise in Wasser getaucht ist. Es ist also anzunehmen, dass die Graveure der Perth Mint für den Kookaburra wieder eine besonders eindrucksvolle Komposition mit einer faszinierenden Dreidimensionalität gewählt haben, um die unterschiedlichen Elemente des Designs auf die kleine Fläche der Ein-Unzen-Silbermünzen zu bringen.

Über die Lunar-Münzen aus Australien ist inzwischen bekannt, dass auf der Goldmünze ein einzelnes Schwein abgebildet wird, während die Silbermünze ein Schwein mit mehreren Jungen zeigt. Mit großer Spannung wird erwartet, wie die Graveure der Perth Mint zum Jahr des Schweines das Tier graphisch dargestellt haben – denn das Schwein gilt nicht unbedingt als ästhetisches Münzmotiv und zuletzt wurden die übrigen Lunar-Motive anderer Prägestätten für das Jahr 2019, allen voran von der britischen Royal Mint, von der Internet-Gemeinde eher kritisch aufgenommen.

Auf den sonstigen Bullion-Münzen aus Australien ist Altbewährtes zu sehen, die Känguru-Goldmünzen erscheinen mit einem neuen Motiv, während die Silber-Bullion-Münzen nicht verändert werden. Mit von der Partie ist im Jahr 2019 auch wieder der Koala, der nach seinem 10. Geburtstag in diesem Jahr längst zu den wichtigsten Edelmetall-Klassikern zählt. Weitere Überraschungen enthalten die offiziellen Regierungsplanungen für das Münzprogramm im Jahr 2019 nicht – es ist aber davon auszugehen, dass die Perth Mint ihre Fans auch im nächsten Jahr mindestens einmal mit einer völlig neuen Serie begeistert. Denn die meisten Sonderausgaben wie zuletzt die “Birds of Paradise” wurden in keiner “Currency Determination” vorangekündigt, sondern offenbar kurzfristig entwickelt.

Die Perth Mint hat sich mit ihrem Edelmetall-Anlageprogramm in den vergangenen Jahren einen Spitzenplatz auf dem Markt für Bullionprodukte gesichert – nicht zuletzt, weil sie mit ihren Kookaburra, Koala sowie Lunar Münzen in Gold und Silber gekonnt eine Brücke zwischen der klassischen Numismatik und dem modernen Edelmetall-Investment schlägt und durch niedrige Auflagen ihren Kunden beste Chancen auf Wertsteigerungen jenseits des Edelmetallpreises bietet.

https://newsroom.proaurum.de/countdown-bis-zum-3-september-laeuft-spannende-einblicke-in-das-praegeprogramm-der-perth-mint-fuer-2019/
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Neues pro aurum Magazin: Gold – Sommerliches Kaufwetter

Während des diesjährigen meteorologischen Sommerhochs markierte der Goldpreis Jahrestiefs wie am Fließband. Wir haben uns dennoch auf die Suche nach interessanten Geschichten über Gold & Co. gemacht – und wurden fündig.

Online-Handel numismatischer Münzen und Barren
Jedes Kind weiß wahrscheinlich: Gold ist ein ausgesprochen seltenes Edelmetall. Noch seltener – und deshalb noch wertvoller – sind historische Münzen und Barren aus Gold. Deren Kauf war in der Vergangenheit nicht ganz so einfach wie der Erwerb von Kapitalanlagegold, beispielsweise des weltberühmten Krügerrand, der bereits seit über 50 Jahren die Anlegerherzen erfreut. Mit unserem hauseigenen Onlineshop (www.proaurum-numismatik.de) können Sie nicht nur numismatische Münzen und Barren aus Gold, sondern auch Sammlerstücke aus Silber sicher und preiswert erstehen. Alles Wichtige zu diesem Thema finden Sie auf Seite 22.

Seit August ist die Welt der Edelmetalle um ein neues Edelmetallprodukt reicher: den „silbernen Krügerrand“. Interessant wird diese Münze vor allem durch den mehrwertsteuerbedingten Preisvorteil und den hohen Bekanntheitsgrad seines „großen Bruders aus Gold“. Die wichtigsten Informationen über den Newcomer haben wir auf Seite 12–13 zusammengetragen. Ein
Porträt über dessen Schöpfer, die südafrikanische Rand Refinery, finden Sie übrigens auf Seite 10–11.

Äußerst selten hört man Geschichten von fündig gewordenen Hobby- bzw. Profi-Schatzsuchern. Auf Seite 32–33 haben wir diesbezüglich einige besonders interessante Storys sowie Fakten und Besonderheiten dieser „edlen und spannenden Nische“ aufgeführt.

Wie gewohnt, finden Sie in auch in dieser Ausgabe des Kundenmagazins von pro aurum ein interessantes Interview (ab Seite 28). Diesmal haben wir hierfür den Vertriebschef des
Sicherheitsdienstleisters Prosegur Cash Services GmbH gewinnen können. Die Firma liefert seit Jahren sicher und zuverlässig Gold an unsere Kunden aus.

Viel Spaß bei der Lektüre und einen „coolen“ Rest-Sommer!

Ihr Robert Hartmann und Mirko Schmidt, Gründer von pro aurum

https://newsroom.proaurum.de/neues-pro-aurum-magazin-gold-sommerliches-kaufwetter/
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Eine Lanze für Gold und Silber

Vor zwei Wochen habe ich an dieser Stelle die negativen Schlagzeilen zum Gold aufs Korn genommen. Inzwischen sind viele weitere hinzugekommen, allesamt Indikatoren für das Auslaufen der Goldbaisse. Bei dieser Gelegenheit reizt es mich, Schlagzeilen aus der Zeit um 2001/02 zu zitieren, als der Goldpreis zu seiner zehnjährigen Hausse ansetzte. Hier sind drei von unzähligen Beispielen: “Gold als ‘sicherer Hafen’ gilt nur als Wunschdenken” (FAZ, 20. April 2001), “Gold verliert seinen Nimbus als sicherer Hafen” (Financial Times Deutschland, 12. Oktober 2001), “Ohne Glanz” (Finanztest, März 2002).

Es gehört zwar zur Chronistenpflicht der Medien, wichtige Entwicklungen an den Börsen aufzuarbeiten; aber daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, kann daneben gehen, wie die zitierten Beispiele zeigen. So etwas nennt man unter Börsianern “Blick in den Rückspiegel”. Er treibt sein Unwesen nicht allein, wenn es um den Goldpreis geht, sondern auch – und da ganz besonders – bei der Bewertung von Fonds, deren Manager meistens just dann auf dem Siegertreppchen, stehen, wenn ihre besten Anlageergebnisse hinter ihnen liegen.

Dem Goldpreis beizukommen, ist schwierig, weil er mehr verkörpert als nur ein handelbares Edelmetall mit mehreren Jahrtausenden Geschichte, nämlich darüber hinaus auch: internationale Liquidität, Währungsreserve, Geldanlage, Schutz vor Inflation, Schmuck, Mythos. Daraus folgt, dass mehrere Faktoren den Goldpreis beeinflussen, mal die einen mehr, die anderen weniger, mal umgekehrt.

Damit nicht genug, Angebot und Nachfrage hängen auch davon ab, ob die Minen bei einem bestimmten Preisniveau überhaupt noch Gold fördern (derzeit ein wichtiges Thema) und wie sich von daher die Verknappung des Angebots auf den Preis auswirkt. Oder wie die Erweiterung des Angebots (irgendwann in den kommenden Jahren sicher wieder ein Thema) den Preis drücken würde. Nicht zu vergessen die vielen Goldderivate, die sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Preisen wie Turbolader wirken.

Gold ist als Geldanlage kaum mit anderen Anlageklassen vergleichbar: Keine Rendite, kein Kurs-Gewinn-Verhältnis, kein Cashflow, keine sonstige Hilfsgröße, aus der hervorginge, ob der aktuelle Goldpreis den Kauf rechtfertigt. Aber, und das ist zu bestimmten Zeiten – wie gerade jetzt – entscheidend: Gold schützt vor Schuldenblasen, vor Inflation, Staatsbankrott und weiteren Unbilden. Oder um einen der wenigen geistreichen Sprüche von Donald Trump zu zitieren: “Wer Gold hat, bestimmt die Regeln.” Damit habe ich auch ein Kapitel in meinem neuen E-Books überschrieben.

Leistet der symbolische Rückspiegel schon bei Anlagen wie Fonds, Aktien oder Immobilien nur unzureichende Dienste, so gilt das erst recht für Gold (einschließlich Silber), was – siehe oben – an den heterogenen Einflussfaktoren liegt, die den Goldpreis beeinflussen. Dazu drängt sich noch die folgende Überlegung auf: Solange Fonds (seit einiger Zeit speziell ETFs), Aktien und Immobilien in Mode sind, fließt sehr viel Geld zu ihnen, das womöglich bereits jetzt besser in Gold und Silber investiert wäre.

Wandelt sich dagegen die Mode, weil es in den drei Anlageklassen zu einer Initialzündung mit negativem Ausgang kommt (etwa Fehlspekulation mit Derivaten oder plötzlicher Zinsanstieg), schwappt das Geld zunächst auf Konten und in Anleihen hoher Bonität. Danach gibt es erfahrungsgemäß erst eine Pause, bevor ein neuer Zyklus beginnt. Ein solcher neuer Zyklus dürfte jetzt im Zeichen von Gold und Silber stehen. Deren aktuelle Preise laden geradezu zum Kaufen ein, und zwar auf dem aktuellen Niveau.

Wie steht es um Charts, taugen sie als Timing-Hilfen? Dazu habe ich eine dezidierte Meinung: Charts können hilfreich sein, wenn man sich zum Beispiel einen Überblick zur Entwicklung der Edelmetallpreise oder der Aktienkurse in der Vergangenheit verschaffen will.

Dagegen sind sie als Indikatoren für die Zukunft von begrenztem Wert. Das gilt erst recht, wenn es um Indizes wie den Dax oder den Dow Jones geht. Denn solche Indizes sind für sich genommen nicht interpretierbar und obendrein sogar irreführend: Der Dax enthält neben gewichteten Kurswerten auch Dividenden, der Dow Jones als Kursdurchschnitt ohne Gewichtung lässt dagegen Dividenden außen vor. Oder auf den Punkt gebracht: Die Interpretation von Indizes ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, eine überflüssige Spielerei.

Preisziele für Gold und Silber zu ermitteln – egal, ob nach unten (derzeit oft missbraucht) oder später nach oben -, verbietet sich wegen der unzureichenden Bewertungsmaßstäbe und der heterogenen Einflussfaktoren von selbst. Bricht das internationale Schuldengebäude und damit einhergehend das ganze Papiergeldsystem in sich zusammen, kann der Wert beider Edelmetalle theoretisch sogar ins Unendliche steigen. Nun wollen wir aber nicht hoffen, dass es schon in Kürze zu einer solchen Katastrophe kommt, sondern dass die riesigen Schulden erst mal nur zügig weiter zunehmen.

Auslöser des nächsten Goldpreisanstiegs können ja auch langsam steigende Inflationsraten, entsprechende Inflationserwartungen, sinkende Fördermengen der Minen und/oder mehr statt weniger Gold- und Silber-ETFs sein. Letzteres, falls die führenden Fondsgesellschaften für ihre ETFs auf Aktien oder auf sonstige Basiswerte nicht mehr genügend Käufer finden und deshalb nach neuen Basiswerten Ausschau halten.

Geldanlage ist bekanntlich eine Kunst. Ihr Erfolg beruht üblicherweise auf einer ganzen Reihe von Komponenten: Beobachtung, Recherchen, Analyse, Kombination, Gespräche mit anderen Anlegern, Erfahrung und Geduld. Das ist insoweit mit Gold und Silber ähnlich wie mit Aktien. Aber die beiden Edelmetalle lassen sich nicht in ein Raster packen, wie es bei Anlagen in Aktien oder in Anleihen üblich ist: Bei der Aktienanalyse helfen Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, die Dividendenrendite, der freie Cashflow und einige mehr, bei Anleihen sind es in erster Linie die Zinshöhe, die Laufzeit und die Bonität des Schuldners.

Ob Gold und Silber gerade preiswert sind, lässt sich anhand einiger Kennzahlen ermitteln, etwa mit dem Goldpreis-Silberpreis-Verhältnis oder mit der Kennzahl Dow Jones zum Goldpreis.

Darüber hinaus sollten Anleger aber unbedingt auch das Verhältnis des aus Gold- und Silberaktien bestehenden XAU-Index zum Goldpreis heranziehen (der Index ist unter anderem auf goldseiten.de zu finden). Denn das Verhältnis besagt: Steigt dieser Index stärker als der Goldpreis – Profis sprechen hier von relativer Stärke , spricht das meistens für weiter steigende Gold und Silberpreise. Am Freitag stieg der XAU-Index zeitweise fast doppelt so stark wie der Goldpreis. Beobachten Sie deshalb diese Relation in nächster Zeit besonders genau!

© Manfred Gburek
www.gburek.eu

https://newsroom.proaurum.de/eine-lanze-fuer-gold-und-silber/
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pro aurum bildet aus …

pro aurum steht für Seriosität und Stabilität – nicht nur als Händler von edlen Metallen, sondern auch als Arbeitgeber. Das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen und hat früh auf die Entwicklung und Förderung der Edelmetall-Profis von morgen gesetzt: Seit 2008 werden bei pro aurum Kaufleute für Büromanagement ausgebildet. Seit der Firmengründung befanden sich 15 junge Menschen bei pro aurum in Ausbildung, aktuell arbeiten fünf „Azubis“ bei pro aurum. Fast alle Auszubildenden wurden übernommen; der allererste Azubi ist bis heute als Kundenberater in der pro aurum Schweiz AG tätig.

Mit einem professionellen Ausbildungskonzept will pro aurum nicht nur das Know-how, welches in den vergangenen Jahren im Goldhaus gesammelt wurde weitergeben – in einer Zeit, in der sich die Suche nach qualifizierten Fachkräften immer komplizierter gestaltet, ist der eigene Nachwuchs die wichtigste Quelle für den künftigen Erfolg. Zeit zum stundenlangen Kopieren und Kaffeekochen bleibt während der Ausbildung nicht, die Azubis werden stattdessen überall im Unternehmen flexibel eingesetzt und sind eine sehr große Unterstützung für alle Abteilungen von pro aurum, wie beispielsweise Finanzbuchhaltung, Handelsabwicklung, Sales, Kundenberatung, Handel, Wareneingang/Haupt- und Schalterkasse sowie Logistik.

Und der neueste Nachwuchs von pro aurum steht bereits in den Startlöchern: Ab dem 1. September beginnen wieder zwei Azubis ihre Ausbildung, für den September 2019 werden bereits jetzt schon zwei weitere gesucht. Die Ausschreibung ist unter www.proaurum.de, in der Jobbörse der Arbeitsagentur sowie auf diversen Job-Portalen zu finden.

Wer mehr über die Ausbildung bei pro aurum erfahren möchte, kann auf der Ausbildungsmesse IHK jobfit! am 17.11.2018 in München mit Ausbilderin Doreen Laschinski und einigen Azubis ins Gespräch kommen.

https://newsroom.proaurum.de/pro-aurum-bildet-aus-2/
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Schuldenschnitt und Goldaufwertung

Die Medien bombardieren uns täglich mit Informationen zum Stand des Handelskriegs, der im Wesentlichen zwischen den USA, China und Europa ausgefochten wird. Was wirklich dahintersteckt, bleibt jedoch fast immer im Verborgenen, nämlich das: US-Präsident Donald Trump wird bis zum 6. November ohne Rücksicht auf Verluste weiter international herumpoltern, keine Rücksicht auf freien Welthandel nehmen, konsequent sein “America First” einschließlich Förderung des heimischen Bergbaus und Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko durchziehen und mit alldem riskieren, dass der Handelskrieg zum Auslöser eines Kurssturzes an den Aktienbörsen werden kann.

Am 6. November wird bekanntlich Hälfte von Trumps vierjähriger Amtszeit vorbei sein; an diesem Tag werden Senat und Repräsentantenhaus neu zusammengesetzt; so ist sein die Weltkonjunktur gefährdender Populismus zu verstehen. Dass er davon Abstand nimmt, kann man kaum erwarten – schließlich hat er bislang hinreichend bewiesen, dass er die USA nicht wie einen Staat führt, sondern wie einen kein Risiko scheuenden Konzern. Wobei noch angemerkt werden muss, dass dieser zum Konzern umgewandelte Staat eine Schuldenlast mitschleppt, die irgendwann in den kommenden Jahren mit einem Schuldenschnitt enden wird.

Dessen konkrete Ausgestaltung dürfte allerdings, bis es dazu kommt, offen bleiben. Zieht man die Erfahrungen aus den 30er sowie aus den 60er und 70er Jahren heran, fällt auf, dass die Dollar-Abwertungen auffallend oft mit dem Gold zu tun hatten: 1933 gaben die USA die Pflicht zur Goldeinlösung ihrer Währung auf und hoben den – damals noch nicht frei handelbaren, sondern offiziellen – Goldpreis in kurzen Abständen an. 1934 setzten sie die Goldparität willkürlich auf 35 Dollar je Feinunze fest. Dies entsprach einer starken Dollar-Abwertung.

In den 60er und 70er Jahren wiederholte sich dieses Spiel, nachdem der sogenannte Goldpool der führenden westlichen Länder im März 1968 einen offiziellen und einen kommerziellen Goldpreis beschlossen hatte. Was danach folgte, ist den Älteren unter Ihnen sicher noch bekannt: Am 15. August 1971 verweigerte der damalige US-Präsident Richard Nixon, beginnend mit einer markigen Fernsehansprache, die weitere Einlösung von Dollar in Gold. Dabei schimpfte er auf die ach so bösen Spekulanten – ein Witz, hatte er doch zuvor mit seiner Schuldenpolitik selbst erheblich dazu beigetragen, dass der Dollar an Wert verlor.

Und nun? Zweifellos ist während der vergangenen Jahrzehnte alles komplexer geworden. Nehmen wir uns also das eine oder andere wichtige Detail vor. Zum Beispiel die Goldbestände der ETFs: Sie sind laut World Gold Council, Interessenvertretung der Minenkonzerne, per Ende Juli nur noch marginal um 39 Tonnen auf 2.394 Tonnen gesunken. Diese rückläufige Entwicklung ist längst nicht mehr so stark wie in den vorangegangenen Monaten. Aktuell hat das ETF-Goldvermögen einen Wert von 94 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Die gesamten öffentlichen Staatsschulden der USA betragen 21,3 Billionen Dollar – eines von mehreren Missverhältnissen, die gegen den Dollar und für Gold sprechen.

Sind die Teilnehmer an den Devisen- und Edelmetallmärkten, zum Beispiel Investmentbanken und Hedgefonds, etwa Ignoranten, sodass sie Missverhältnisse wie dieses einfach nicht wahrhaben wollen? Nein, das sind sie nicht. Vielmehr betätigen sie sich lieber auf Spielwiesen, die ihnen von der Masse und von der Volatilität her lukrativer erscheinen als das für sie weniger interessante Gold. Zum Beispiel, indem sie mit Anleihen in deren vielfältigen Varianten einschließlich Derivaten handeln, also mit Schulden – nicht allein mit Staats-, sondern auch mit Unternehmensschulden, die ebenfalls gigantisch angewachsen sind.

Händler, die da mitmischen, sind bereits an marginalen Promille-Gewinnen interessiert, Hauptsache, die hin und her gewälzten voluminösen Anleihen oder Derivate erbringen unterm Strich in absoluten Zahlen das angestrebte Ergebnis. Gold wird in diesem Metier eher als Störenfried empfunden. Nur wenn sein Preis alle Jahre mal besonders kräftig ausschlägt, wird es von Händlern wahrgenommen. So geschehen für ganz kurze Zeit Ende September 1999 und für einige Monate im Sommer 2011 (beide Male aufwärts) sowie über weite Strecken 2013/14 (mit nur kurzen Unterbrechungen abwärts).

Zuletzt wurde eine neue Runde im großen Spiel ums Geld eingeläutet, die besonders spannend zu werden verspricht. Sie geht ausnahmsweise mal nicht von Donald Trump aus, der darin eher eine Nebenrolle spielt, sondern vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Dieser wird zwar von den USA dominiert, aber seine Chefin ist die raffinierte Französin Christine Lagarde. Sie äußerte sich vor kurzem wie folgt: Europa müsse im Handelskrieg zwischen den USA und China als Vermittler auftreten. Dazu habe Europa die Macht, jedoch nur, wenn es geschlossen auftrete.

Diese Argumentation lässt aufhorchen, weil sie mittelbar gegen Deutschland gerichtet ist. Wie das? So: Frankreich strebt die Vorherrschaft in Europa an. Das geht zurzeit einfach, zumal Deutschland sich gerade politisch in einem desolaten Zustand befindet – man denke nur an die äußerst peinliche Affäre um Sozialschmarotzer. Das Streben Frankreichs ist zwar nicht neu, aber jetzt findet es mit vereinten Kräften statt: mit Helfershelfern von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, mit großen Teilen der EU-Bürokratie und mit dem IWF.

Es kommt noch raffinierter: IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld hackt plötzlich auf Deutschland herum. Es geht wieder – wie bereits bei seinen Vorgängern – um den angeblich viel zu hohen deutschen Leistungsbilanzüberschuss, der dieses Mal allerdings mit Begriffen kritisiert wird, die über das bisherige Ausmaß weit hinausgehen. Dazu nur zwei Beispiele: Obstfeld sieht in diesem Überschuss “eine mittelfristige Bedrohung der Finanzstabilität” und fordert von Deutschland, den “fiskalischen Spielraum” zu nutzen, um durch die “Erhöhung der Staatsausgaben die heimische Nachfrage anzuschieben”. Kurzum, dahinter steckt die Forderung, Deutschland möge sich höher verschulden.

Das Gefährliche an den Äußerungen von Christine Lagarde besteht darin, dass sie Europa ins Spiel bringt, dieses zusammenhanglose, auf viel zu hohen Schulden basierende Konglomerat, dessen Führung Emmanuel Macron trickreich anstrebt. Und was Obstfeld im Namen des IWF von sich gibt, ist deshalb so gefährlich, weil es pseudowissenschaftlich untermauert wird. Die Ökonomie war noch nie eine Wissenschaft, sie wird es auch nie werden können. Und um nochmals auf das Gold zurückzukommen: Seine Aufwertung ist angesichts der vorhandenen wie vor allem auch der weiter wachsenden Schuldenberge nur eine Frage der Zeit.

https://newsroom.proaurum.de/schuldenschnitt-und-goldaufwertung/
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Stimmung am Goldmarkt: Klares Kaufsignal

Liebe Leser von pro aurum,

in den USA wird wenig über Gold geschrieben. Aber wenn man derzeit Artikel über die Edelmetalle findet, dann thematisieren sie gewöhnlich die außerordentlich gedämpfte Stimmung der Privatanleger. Oder sie berichten von den hohen Short-Positionen der Vermögensverwalter, die in noch nie dagewesenem Umfang auf einen fallenden Goldpreis wetten.

Kurioserweise fehlt bei diesen Artikeln aber meist der Hinweis, dass auf ähnlich einseitige Konstellationen fast immer ein deutlicher Anstieg der Kurse folgte. Vergleichbar ist die aktuelle Lage eigentlich nur mit der Situation von Ende 2015. Damals begann kurz darauf ein Goldpreisanstieg von 30% in sechs Monaten, während der Index der Goldminenaktien um 160% nach oben schoss.

Momentum-Indikator gibt Kaufsignal für Gold
Der folgende Chart zeigt Ihnen den Goldpreis pro Unze in US-$ und darunter einen Momentum-Oszillator. Momentum-Indikatoren messen die Dynamik einer Bewegung und signalisieren oft frühzeitig eine Trendwende. Genau das ist hier im Moment der Fall.

Goldpreis in $ pro Unze, Momentum-Oszillator, 2017 bis 2018


Der Momentum-Oszillator hat im überverkauften Bereich ein Kaufsignal gegeben (blauer Kreis). Quelle: StockCharts.com

Wie Sie sehen, hat der Indikator bereits nach oben gedreht und damit ein Kaufsignal gegeben (blauer Kreis im Chart), während der Goldpreis noch einmal in die Nähe des Tiefs zurückgekommen ist, das er am bereits am 19. Juli erreicht hatte, also vor drei Wochen.

Obwohl der Goldpreis dieses Tief seither nicht mehr unterschritten hat, sind manche Sentimentindikatoren weiter gefallen. Gleichzeitig haben die Vermögensverwalter ihre Short-Positionierung auf ein Rekordniveau erhöht. Das spricht dafür, dass die Trendwende nach oben noch dynamischer verlaufen wird als im Jahr 2016.

Unterer Wendepunkt wahrscheinlich erreicht
Vor drei Wochen hatte ich Sie hier auf ein Timing-Modell eines erfolgreichen US-amerikanischen Analysten aufmerksam gemacht, das für Ende Juli einen unteren Wendepunkt für Gold prognostiziert hat. Vielleicht liegt dieser Wendepunkt aber sogar schon hinter uns, habe ich damals geschrieben. Jetzt sieht es so aus, als sei das tatsächlich am 19. Juli der Fall gewesen.

Wie ich in meinem Krisensicher Investieren Wochenupdate vor zwei Wochen schon geschrieben habe, passt auch eine aktuelle Meldung der großen US-Fondsgesellschaft Vanguard geradezu perfekt zu einem bedeutenden unteren Wendepunkt. Das Unternehmen teilte mit, dass es seinen 2,3 Mrd. $-Fonds „Vanguard Precious Metals and Mining Fund“ umbenennt in „Vanguard Global Capital Cycles Fund”. Gleichzeitig wurde der Fondsmanager gefeuert, und der Fonds, der bisher auf den Edelmetallsektor ausgerichtet war, werde sein Anlagespektrum, wie es heißt, „erweitern und breiter diversifizieren“.

Die Finanzmarktgeschichte zeigt, dass solche radikalen Entscheidungen sehr häufig in der Nähe von unteren Wendepunkten an den betroffenen Märkten getroffen werden. Günstiger können Sie nicht einsteigen. Jetzt ist der beste Zeitpunkt für Sie, um sich ausgewählte Minenaktien in Ihr Depot zu holen. Dazu passt übrigens auch die Wirtschaftsentwicklung in den USA.

US-Wirtschaftswachstum überwiegend heiße Luft
Im zweiten Quartal dieses Jahres hat das US-Bruttoinlandsprodukt um 4,1% zugenommen. Dazu sollten Sie wissen, dass dieses Wirtschaftswachstum durch Einmaleffekte beflügelt wurde. Im Kern handelte es sich dabei um Reaktionen auf die protektionistischen Maßnahmen Trumps. Dennoch hat der US-Präsident die Veröffentlichung dieser Zahlen zum Anlass genommen, per Twitter-Meldungen eine Siegerrunde zu drehen.

Die vorige Woche erfolgte Veröffentlichung des US-Einkaufsmanagerindex legt nun die Vermutung nahe, dass Trump bald keinen Grund mehr haben wird, sein Triumphgeheul erklingen zu lassen.

Sehr schwacher Einkaufsmanagerindex wie zuletzt 2008
Denn der Einkaufsmanagerindex des US-Dienstleistungssektors zeigt starke Rückgänge der Geschäftstätigkeit, des Auftragseingangs und der Auftragsbestände. Alle drei Komponenten sind um mehr als 5 Punkte gefallen. Das gab es zuletzt im Oktober 2001, also während einer Rezession und im Anschluss an die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York.

Der kanadische Ökonom David Rosenberg, den ich in meiner Zeit bei Merrill Lynch als deren Chefvolkswirt schätzen gelernt habe, weist darauf hin, dass dieser Rückgang der Geschäftstätigkeit der stärkste monatliche Einbruch seit November 2008 ist. Damals befand sich die Weltwirtschaft bereits tief in einer Rezession und die Finanzkrise strebte ihrem Höhepunkt entgegen.

USA schon auf dem Weg in die Rezession?
Laut Rosenberg habe sich die Wirtschaft in 80% der Fälle, in denen dieser Indikator so deutlich gefallen ist wie jetzt, bereits in einer Rezession befunden. Es wird also wieder sehr, sehr spannend in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft und damit auch an der Wall Street.

Die von mir auch hier angekündigte Sommerrally an der US-Börse geht bald zu Ende. Bereiten Sie sich auf den Beginn einer Baisse vor. Welche Investments Sie bestens davor schützen und Ihnen schöne Gewinne bieten, erfahren Sie in meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren – 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein sommerliches Wochenende,

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: In Deutschland hat die Baisse schon begonnen. Der DAX notiert 1.000 Punkte unter seinem Hoch und zeigt eine sehr bearishe Topformation.

P.P.S.: Sie wollen Woche für Woche über die Börse sowie Wirtschaft informiert werden und den kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar direkt in Ihr Postfach bekommen, dann melden Sie sich hier ganz einfach mit Ihrer E-Mail an.

Dieser Beitrag enthält Auszüge aus Claus Vogts Börsenbrief KRISENSICHER INVESTIEREN, den er seit November 2013 gemeinsam mit Roland Leuschel schreibt. Hier verfolgt der ausgewiesene Börsenkenner mit spitzer Feder das Marktgeschehen und unterstützt seine Leser mit fundierten Anlageempfehlungen.

https://newsroom.proaurum.de/stimmung-am-goldmarkt-klares-kaufsignal/
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Känguru/Nugget: die günstigste Gold-Unze mit Weltklasse-Gestaltung

Seit vielen Jahren erfreut sich ein besonderes Investment-Produkt bei pro aurum großer Beliebtheit: Die „Nugget Känguru“-Goldmünzen sind bei pro aurum traditionell geringfügig günstiger als die klassischen Anlagemünzen wie der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder der Krügerrand zu haben. Und die kleine Differenz sorgt für großes Interesse, denn mit den „Nugget Känguru“-Goldmünzen bekommen Anleger bei pro aurum nicht nur das meiste Gold für ihr Geld, sondern auch eine Goldprägung auf Weltklasse-Niveau.

Während sich im Hinblick auf Gestaltung bei den Gold-Bullionmünzen aus Kanada, Österreich oder Südafrika kaum etwas tut, begeistert die Perth Mint aus Australien jedes Jahr aufs Neue ihre Fans mit einem aufwendig gestalteten Känguru-Motiv. Und die Serie blickt auf eine lange Tradition zurück, sie wurde erstmals im Jahr 1986 aufgelegt – also in der gleichen Zeit wie die meisten modernen Goldanlagemünzen. Zudem sind die Kängurus nicht nur in der Standardausführung zu einer Unze zu haben, es gibt auch größere und kleinere Känguru-Goldmünzen.

Die Erfolgsgeschichte des Kängurus beginnt allerdings mit einem Misserfolg: Als die Perth Mint im Jahr 1986 erstmals die Goldanlagemünze präsentierte, wurden darauf anstelle des beliebten Kängurus vier verschiedene Gold-Nuggets abgebildet. Die erste Anlagemünze im Jahr 1987 zeigte den legendären „Welcome Stranger“-Nugget und auch in den Jahren 1988 und 1989 wurde der Goldklumpen gezeigt, der im Jahr 1869 entdeckt wurde. Doch offenbar fand das Motiv nicht die Zustimmung der Gold-Fans, die Absatzzahlen blieben deutlich unter den Planungen der Perth Mint. Nachdem die Verantwortlichen in Perth der „Australian Nugget“-Serie bis zum Jahr 1989 noch eine letzte Chance gegeben hatten, wurde im Jahr 1990 ein neues Motiv vorgestellt: Obwohl die Serie weiter als „Australian Nugget“ vermarktet wurde, zeigte sie künftig das Rote Riesenkänguru. Erst im Jahr 2008 wurde der neue Name der Serie „Australian Kangaroo“ auf dem Münzmotiv verewigt.

Die Känguru-Goldmünzen sind nicht nur ein vorzügliches Investment, sondern machen auch die Möglichkeiten der modernen Münzprägung deutlich: Die ersten Jahrgänge bis zum Jahr 2004 weisen eine wiederkehrende Gestaltung auf, bei der die Kängurus in einem matten Kreis mit gezacktem Rand eingefasst wurden. Von 2005 bis 2009 wurden die Kängurus auf mattem Grund präsentiert und seit 2010 sind sie von einem glänzenden und dünnen Ring eingefasst, auf dem der Name der Serie zu sehen ist. Auf der Wertseite ist das Bildnis von Queen Elizabeth II. zu sehen. Die zurückliegenden Jahrgänge sind nicht nur bei Investoren beliebt, auch Anleger greifen wegen der wechselnden Motive und niedrigen Auflagen gern bei den goldenen Kängurus zu. Und bei pro aurum ist die „Nugget/Kangaroo“-Serie weiterhin der Geheimtipp für preisbewusste Käufer, die ein wenig Geld im Vergleich zu den Bullion-Klassikern sparen möchten.

https://newsroom.proaurum.de/kaenguru-nugget-die-guenstigste-gold-unze-mit-weltklasse-gestaltung/
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