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[Ben] Leak des Gesetzentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung ist dem AK Vorrat - Demonstrationsbündnis "Freiheit statt Angst" zugespielt worden.

Bundesregierung will die pauschal-totale Überwachung von Internet, Telefon, Mobiltelefon, E-Mail und Anonymisierungsdiensten. Bitte allen Verwandten, Bekannten und Freunden weiterleiten. Wer dies verhindern will -> supportet uns!
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Florian Schmidt's profile photoFelix ausm Osten's profile photoToxy Brown's profile photoHarry Fehlemann's profile photo
28 comments
 
Es ist ein absuluter Schwachsinn, was die CDU/CSU da fordert. Kaum zu glauben. Das ist jetzt wirklich Stasi 2.0! Da lebt es sich in China ja sogar unüberwachter. Bleibt nur zu hoffen, dass Leutheuser-Schnarrenberger standhaft bleibt. Ansonsten seh ich die Folgen schon kommen...
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Ich habe das Gefühl, dass die, die eine totale Überwachung fordern, nicht die geringste Ahnung über die Datenmengen haben, die sie allein aufgrund von in 50 Messengern und Social Networks zugleich chattenden Teenagern täglich zu speichern haben werden.
Als Betreiberin mehrerer Foren schreibe allein ich an manchen Tagen mehrere hundert Beiträge, tausche über den Tag verteilt gefühlte 10.000 Zeilen in diversen Chats aus etc. und würde für die Vorratsdatenspeicherung wohl einen Datenzuwachs von mehreren GB pro Tag bedeuten.
Man rechne das mal auf die 80 Millionen Einwohner der Bundesrepublik um...
Und da die Bundesbürger auch ins Ausland kommunizieren, werden natürlich auch die Daten von Bürgern aus Ländern mitgespeichert, die gar keine Speicherpflicht haben - womit das Speichern dieser Daten illegal wäre!
Ich habe das Gefühl, dass die, die das fordern, sehr weltfremd sind und keine Ahnung haben, was da allein an Kosten für Serverfarmen (die man quasi täglich erweitern müsste) etc. draufgeht.
Nicht nur, ist es illegal und menschenunwürdig, es ist eine unnötige Ausgabe, die am Ende wer zahlen kann?
Der Steuerzahler, der absolut dagegen ist!
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+Florian Schmidt die Folgen wären katastrophal: die Piraten kämen nicht nur satt in den Bundestag, sondern müssten mit an die Regierung... ob wir dafür/dazu wirklich schon reif/soweit sind?
;-)
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Vielleicht kann man sowas in Piraten-Wahlplakaten deutlich machen, um jedem die Absurditaet und Gefaehrlichkeit vor Augen zu fuehren: "Von jedem DDR-Buerger wurden etwa 100kB Daten pro Jahr von der Stasi gesammelt; die Bundesregierung moechte jetzt 1GB pro Tag von jedem Buerger sammeln" (Natuerlich muss man noch die Zahlen genau schaetzen und schoen auf der konservativen Seite bleiben um nicht angreifbar zu sein; ausserdem kB/GB durch allerweltverstaendliche Festplatten/CDs/USB-sticks ersetzen).
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pauschal-totale Überwachung ... Anonymisierungsdiensten

Ich brauche zwei Tage, um das System in ein anderes Land zu übertragen. Stiftung in der Schweiz dauert zwei Wochen.
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+Henner Zeller Ach quatsch, heutzutage weiß doch jeder Teenager, was 100 kb sind (ein recht großer Avatar in einem Forum) und was ein GB sind (ein Achtel/Sechstel/Viertel ihres Arbeitsspeichers und ca. 700 Songs auf dem iPod g)
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Normale Vorgehensweise. Erst völlig überzogene Vorstellungen in den Raum stellen, wenn sich dann massiver Widerstand regt, ein Stück zurückrudern und das Endergebnis als Stärkung der Bürgerrechte darstellen (hätte ja viel schlimmer kommen können) ....
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+Katherina Ushachov Richtig - aber Teenager wuerden hier auch nicht angesprochen werden. Man muss an die Zielgruppe denken.

Ich denke an die Generation von Leuten, die eventuell OK mit der Vorratsdatenspeicherung sind (Alter 50+, "och, ist doch nur ein bisschen mehr Kontrolle") - und die koennen vermutlich nur bedingt etwas mit den Zahlen anfangen.

Aber diese Generation waren dabei, als die Mauer gebaut wurde, Leute ueberwacht und erschossen wurden. Sie kennen die erdrueckenden Folgen staatlicher Ueberwachung. Jetzige Teenager wurden geboren nach dem Zerfall der DDR, also sind sie weniger die Zielgruppe hier - sie koennen zwar mit den Zahlen was anfangen, aber nicht viel mit dem historischen Referenzpunkt.

Ein Stapel CDs ist vermutlich eine schoene plakative Representation.
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Im nächsten Schritt kommt dann wohl das allgemeine Gardinenverbot....
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+Georg von Boroviczeny natürlich sind die Piraten noch nicht ganz so reif, aber irgendwann muß es sein. Dieses Desaster kann so nicht weiter gehen. Nur so wird "Laufen" gelernt.
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Das würde nicht passieren, wenn die Piraten mit 51% in der Bundesregierung vertreten wären. Bundestagsabgeordnete unter Generalverdacht stellen geht nicht, aber alle deutschen Staatsbürger schon...ja nee, is klar!
Klarmachen zum ändern!
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Wenn dieses Monstrum kommen sollte, werde ich, der ich derzeit noch recht skeptisch im Bezug auf die Piraten bin, dieser Partei beitreten und aktiv mitarbeiten (falls gewünscht). Denn so kann es nicht weitergehen. Aus rein wirtschaftlichen Interessen (und um nichts anderes handelt es sich dabei) ein ganzes Volk zu überwachen ist menschenverachtend.
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+Harry Fehlemann also, ich werde mit einem Beitritt nicht mehr länger warten (schon gar nicht, bis das ding in trockenen Tüchern ist), ich glaube die Regierigen haben total den Verstand verloren, wird ja jeden Tag schlimmer
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beeilt euch besser mit dem Beitritt, wenn das erstmal verabschiedet ist, wird schon der Versuch strafbar!
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+Harry Fehlemann Darauf warten, dass andere etwas für einen tun, ist ein fataler Fehler, das sollten wir aus unserer Geschichte gelernt haben. Jetzt ist es an der Zeit, etwas zu ändern!
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+Lars Müller Fehler hin oder her. Wenn die bisherigen Prioritäten anders lagen (liegen mussten), sind solche Fehler leider manchmal nicht zu vermeiden. Aber es gibt halt Gründe, die diese Prioritäten neu definieren und unsere derzeitige Regierung liefert von Tag zu Tag mehr davon.
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die BRD in dem Sinne existiert eigendlich nicht und alles was die da "oben" entscheiden ist nicht nach Volkeswille.
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Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am
Ende beides verlieren! Franklin hatte recht, gute Nacht B(R)ND Bullenstaat !
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Es gibt für mich nur einen nachvollziehbar Grund warum die bei dem Thema so unglaublich "hässlich " aufs Gaspedal drücken. Die haben einfach Angst davor, dass sie das freie Internet nicht mehr stoppen können. Was wiederum ihr politisches Ende bedeuten wird. Man kann nur dagegen sein.
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mal ehrlich...freies i-net? wer hat den schalter in der hand? na?
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Im Hinterkopf geht es denen doch nur darum zu Verhindern, dass sie selber zum Teufel gejagt werden!
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[Ben] +Toxy Brown Das macht nichts - fallback szenarien in Form von alternativen DNS gibt es bereits seit Jahren. Werden wir hoffentlich nie brauchen... Bis dahin tun es VPN , TOR und i2p auch... oder?
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Interessante Parallelen werden da doch offensichtlich: Die Content-Industrie hat es nicht verstanden sich auf die neuen Gegebenheiten, also das Internet mit seinen unzähligen Möglichkeiten, einzustellen und reagiert, indem sie ihre Kunden mit horrenden Abmahnungen belegt. Die Regierung kann nicht damit umgehen, dass es plötzlich eine Vielzahl deutlich besser informierter Bürger gibt, was ebenso in erster Linie dem Internet zu verdanken ist, und regiert mit Einrichtung einer breit angelegten Überwachungsmaschinerie. Beides geschieht aus der Angst heraus, die Kunden/Bürger könnten die eigenen Gewinne/die politische Macht schmälern. Und wenn man es recht überlegt, ist es ja auch so, aber nur für diejenigen, die auch in Zukunft in althergebrachten erzkonservativen Denkmodellen kleben bleiben. Ich bin jedoch überzeugt, dass sich neue Systeme und Strukturen über kurz oder lang durchsetzen werden, sei es politisch oder bei den Geschäftsmodellen der Content-Industrie. Denn der beständige Kampf dagegen wird die Führungsriegen aufreiben und zu immer neuen unüberlegten Aktionen verleiten, was am Ende dazu führen wird, dass sie mehr und mehr Anhänger verlieren werden.
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