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Partei der Vernunft
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Vortrag von Vit Jedlicka, Präsident von Liberland, auf dem Bundesparteitag der Partei der Vernunft
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Partei der Vernunft Rheinland-Pfalz's profile photoPeter Dünnermann's profile photo
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Prof. Dr. David Dürr analysiert in einer unterhaltsammen Rede, das PDV-Parteiprogramm auf Stärken und schwächen.
Aufzeichnung vom Bundesparteitag 2015

https://www.youtube.com/watch?v=e57-fLDSTZ8&index=3&list=PL6woSduCeBc7nfSCvLU2BNJDTHmm4X3Rt
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Lars Kühne's profile photoGeorg Semmler (Fanorsti)'s profile photo
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Geldwettbewerb statt Bargeldverbot:
Die PDV sieht keinerlei Grund für eine Abschaffung irgendeines Geldes.
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Derzeit stellt sich die PDV so zum Geld: http://parteidervernunft.de/15/fuer-die-freie-wahl-des-geldes. Sollte irgendein “Experte” der Meinung sein, für ihn wäre die Abschaffung des Bargeldes ok, so steht ihm persönlich dieser Weg frei. Er kann sofort damit aufhören, Bargeld zu benutzen und dann ...
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Geoffrey Neale (USA) hielt am 6.3.2015 in Bournemouth (UK) diese Eröffnungsrede zur Gründungsveranstaltung der International Alliance of Libertarian Parties (IALP), die libertäre Parteien auf der ganzen Welt zu einer schlagkräftigen Allianz verbinden will. Von der PDV waren der Generalsekretär Dirk Hesse und die Bundesgeschäftsführerin Maria Zanke (Kamera) mit dabei.
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Unser Geldsystem ist chronisch krank. Eine fundamentale Genesungskur ist unumgänglich. Für ein Herumdoktorn an den Symptomen ist es viel zu spät – das Übel muss an der Wurzel gepackt werden.
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The Rogalist's profile photoAndrea K.'s profile photoPartei der Vernunft Rheinland-Pfalz's profile photoGeorg Semmler (Fanorsti)'s profile photo
 
Sehr gut erklärt!
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"Alles, was Ihrerseits als gut und richtig bezeichnet wird, scheitert kläglich und auf ganzer Linie. Es ist eine Schande, wie Sie und weite Teile der FDP die so wertvolle Freiheit für Ihre Machtgier verkaufen. Kein Stolz, keine Ehre, keine Grundsätze. Nichts, was einen wahrhaftig liberalen Wähler davon überzeugen könnte, Ihnen in nahezu vier Jahren eine weitere, unverdiente Chance zu geben."
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Johannes Roßmanith's profile photoGilbert Wolf's profile photo
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ef im Gespräch: Susanne Kablitz über ihre neue Aufgabe als Bundesvorsitzende der Partei der Vernunft
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Johannes Roßmanith's profile photo
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Resümee PDV-Bundesparteitag 2015 mit Friedrich Dominicus
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In eigener Sache:

Partei der Vernunft wählt neuen Bundesvorstand
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Benjamin Heim's profile photoPartei der Vernunft Rheinland-Pfalz's profile photo
 
Ich wünsche dem neuen Bundesvorstand viel Erfolg 
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Susanne Kablitz, Bundesvorsitzende der PDV, im Gespräch mit Sons of Libertas über den Liberalismus in Deutschland.
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Partei der Vernunft Bundesgeschäftsstelle Postfach 1151 78245 Hilzingen
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Bundesverband
Introduction

Die Partei der Vernunft vereinigt Menschen ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, des Standes, der Herkunft, des Geschlechts und des religiösen Bekenntnisses, die beim Aufbau und Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates und einer vom freien Geist getragenen Gesellschaftsordnung mitwirken wollen. Die Partei der Vernunft lehnt totalitäre und diktatorische Bestrebungen jeder Art - egal, ob von rechts oder links - strikt ab.

Die Freiheit des Menschen, das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und das Eigentum sind unantastbar. Niemand darf Menschen daran hindern freiwillige Vereinbarungen zu treffen. Kein Individuum, keine Institution, kein Unternehmen und keine staatliche Stelle darf Menschen mit oder ohne Androhung von Gewalt dazu zwingen, etwas gegen ihren Willen zu tun, solange keinem Dritten Schaden entsteht. Gewalt gegenüber unbescholtenen Bürgern zu initiieren, um mittels Zwang etwas durchzusetzen, ist unmoralisch. Das gilt auch für das staatliche Gewaltmonopol. Die Bürger haben das Recht, aber nicht die Pflicht, sich zu sozialen Zwecken zusammenschließen. Niemand darf gezwungen werden, einer solchen Gemeinschaft beizutreten oder sie zu finanzieren.

Jegliche direkte Eingriffe in das Eigentum, wie direkte Steuern (zum Beispiel Einkommenssteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Abgeltungssteuer) sind verboten. Hoheitliche Aufgaben dienen allein dem Schutz des Lebens, der Freiheit und des Eigentums und werden durch indirekte Steuern finanziert. Die Bürger bestimmen so den individuellen Finanzierungsbeitrag über ihren Konsum selbst. Diese Ausgaben für innere und äußere Sicherheit entsprechen derzeit etwa drei Prozent des Gesamteinkommens der Bundesrepublik.

Die Bürger entscheiden vor Ort über indirekte Steuern (zum Beispiel Mehrwertsteuer) und deren Verwendung. Eine staatliche Aufgabe fällt erst dann in die Zuständigkeit der nächsthöheren Gemeinschaftsebene, wenn die jeweils untere Ebene dies in freier Entscheidung für sinnvoll erachtet (Subsidiaritätsprinzip). Damit ist eine vollständige Wiederbelebung der kommunalen Selbstverwaltung garantiert, wie sie in Artikel 28 des Grundgesetzes verankert ist. Individuelle Freiheits- und Bürgerrechte sowie die vorrangige Entscheidungshoheit in den Kommunen sind als höchstes Gut zu bewahren. Bundespolitik beschränkt sich damit auf die Aufgaben, die sinnvollerweise nicht auf kommunaler Ebene erledigt werden können.

Diese Grundsätze dürfen nicht von europäischen oder globalen Institutionen außer Kraft gesetzt werden. Zentralistische und dirigistische Einmischungen in die Freiheitsrechte des Einzelnen durch institutionelle Machtkonzentrationen sind damit ausgeschlossen. Wenn sich staatliches Handeln ausschließlich darauf beschränkt, das Leben, die Freiheit und das Eigentum seiner Bürger zu schützen, wird ein friedvolles Miteinander zur dauerhaften Realität.

Anhand des staatlichen Geldmonopols lassen sich die dramatischen Auswirkungen eines uneingeschränkten staatlichen Handelns besonders anschaulich verdeutlichen. Durch dieses Monopol wird ungedecktes Geld ausschließlich durch Aufnahme von Schulden geschaffen und zugleich per Gesetz mit einem Verwendungszwang versehen. Das Monopol beinhaltet das Recht zur beliebigen Ausweitung der Geldmenge und führt somit zu Inflation, Reduzierung der Kaufkraft und Enteignung durch Entwertung der Sparguthaben. Hiervon sind insbesondere die Schwächsten einer Gesellschaft betroffen.

Die aufgrund wachsender Schulden und Zinslasten kontinuierlich steigenden Zahlungsverpflichtungen des Staates führen zu einer immer höheren Abgaben- und Steuerquote sowie Leistungseinschränkungen. Diesen Trend gilt es zu stoppen und umzukehren.

Die Verlagerung der Entscheidungskompetenz auf die kommunale Ebene sowie die massive Reduzierung der Abgaben- und Steuerlast führen zu wachsendem Wohlstand. Allen Generationen ermöglicht dies eine sichere Lebensplanung, garantiert echte soziale Sicherheit, bietet Familien Schutz, gibt insbesondere Kindern Geborgenheit in unserer Gesellschaft, schafft Raum für die Selbstverwirklichung jedes Einzelnen und ermöglicht eine aktive politische Mitgestaltung vor Ort. Auch die persönliche Unterstützung Bedürftiger und das humanitäre Miteinander bekommen wieder ihren festen Platz in der Gesellschaft.

Das Programm orientiert sich an der Österreichischen Schule der Nationalökonomie um Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek. Die dort beschriebene „natürliche Ordnung“ ist die einzige widerspruchsfreie und moralische Wirtschaftstheorie. Sie akzeptiert den Menschen so wie er ist und nicht so, wie Politiker und Ideologen ihn haben wollen. Die Beschränkung staatlichen Handelns auf den Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum seiner Bürger führt zu höherem Wohlstand und größerem finanziellen Spielraum für alle.

Diese natürliche Ordnung kann nur wiederhergestellt werden, wenn den Bürgern in einem ganzheitlichen Ansatz die Entscheidungsgewalt über alle Belange ihres Lebens zurückgegeben wird. Getragen von der Verantwortung aller Menschen für ihr Leben und das Ihrer Familien ist eine nachhaltige Fortentwicklung unserer freiheitlichen Gesellschaft möglich.

Einigkeit durch Recht und Freiheit!