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Deutsche Bank maxblue
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Die Online-Investment Plattform der Deutschen Bank
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Trotz Macron muss man Wasser in den süßen französischen Wein gießen

Ohne Zweifel fällt mit der mutmaßlichen Wahl Macrons als neuer französischer Staatspräsident ein gewaltiges politisches Risiko für Europa weg. Doch wenn nach einem konservativen Sarkozy und einem sozialistischen Hollande auch Macron an der Aufhellung französischer Wirtschaftsperspektiven scheitert, könnte die nächste Präsidentenwahl 2022 doch noch Europa-feindliche Kräfte in Regierungsverantwortung bringen. Gefragt sind mutige Reformen, die politisch einfacher gesagt als tatsächlich getan sind. Robert Halver mit seinen Einschätzungen aus der Frankfurter Börse.

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Die Türkei hat Ja zum Verfassungsreferendum gesagt - Was nun?

Mit knappem Votum haben die türkischen Wählerinnen und Wähler einem umfassenden Umbau der türkischen Verfassung mit massiver politischer Stärkung des Präsidenten zugestimmt. Welche Konsequenzen hat das Referendum für die Türkei. Und wie sind die Auswirkungen auf Europa und Deutschland? Robert Halver berichtet.

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Wall Street: Ist Vorfreude eine teure Freude?

In den USA wurden im Februar 235.000 Arbeitsstellen geschaffen. Rund 25 Prozent mehr als die Wall Street erwartet hatte, und einer der Gründe für die Zinsanhebung im März. Hat sich dieser Trend am Arbeitsmarkt im März fortgesetzt?

Laut ADP soll die Privatwirtschaft erneut beachtliche 263.000 Stellen geschaffen haben. Damit werden die Schätzungen der Analysten nun sogar um fast 50 Prozent geschlagen.

Ob die am Freitag anstehenden Arbeitsmarktdaten aber wirklich derart positiv ausfallen werden, ist alles andere als sicher. Dem Wetter wird oft der schwarze Peter zugeschoben. In diesem Fall könnte der am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht aber tatsächlich darunter gelitten haben. Wer in den USA lebt, der weiss was für einen schlechten Frühling wir hatten. Vor allem an der Ostküste war es kalt, mit einem heftigen Schneesturm, der die Region einige Tage lang lahmlegte. Und zwar genau zu der Zeit im Monat, zu der die Umfragen zum Arbeitsmarkt erstellt werden.

Genau deshalb halten die Analysten von High Frequency Economics gegen die allgemeine Meinung des Marktes. Dort glaubt man, dass die Arbeitsmarktdaten am Freitag schwach ausfallen werden. Hat die Research-Boutique recht, wurden lediglich 125.000 Jobs geschaffen. Die durchschnittlichen Prognosen liegen bei 175.000 Stellen.

Warum ist das wichtig? Weil Angst aufkommen könnte das die Wirtschaft an Fahrt verliert, und die Ziele für die anbrechende Berichtssaison zu optimistisch sein könnten. Der für die Konjunktur wichtige Dienstleistungssektor verbuchte letzten Monat jedenfalls das langsamste Wachstum seit Oktober.

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Wenn zwei sich streiten (China und Amerika), freut sich dann der Dritte (Europa)?

Die gute alte Zeit des Tandems China und Amerika - Chimerika genannt - scheint auszulaufen. Diese Vernunftehe hat Risse bekommen. Denn mittlerweile tut die (wirtschafts-)politische Konkurrenz Chinas den weltmachtverwöhnten Amerikanern weh. Kann in dieser Auseinandersetzung Europa der lachende Dritte sein? Robert Halver über die europäischen Karten im geopolitischen Pokerspiel aus der Frankfurter Börse.

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Inflation? Kein Problem!

Zwei Dinge bewegt die deutsche Seele ganz besonders: Steuersparmodelle und die Angst vor Inflation. Angefacht durch den erholten Ölpreis, ziehen auch die Inflationsraten an. Stellt sich nur die Frage, wie dauerhaft dieser Trend sein wird? Die Preise für Crude Oil sind seit Anfang des Jahres schon wieder um rund 15 Prozent gesunken. Die mit 530 Millionen Barrel extrem hohen US-Lagerbestände könnten einer weiteren Erholung im Weg stehen. Dass die Baby-Boomer in Rente gehen, wirkt mittelfristig der Inflation ebenfalls entgegen. Denn wird die Rente zum eigentlichen Einkommen, muss der Gürtel oft enger geschnallt werden. Man lebt von der Substanz, was sich in vielen Bereichen des Konsums bremsend auswirkt. Last but not least, wäre da der rasant wachsende Trend zu Robotics. Laut einer Studie von PwC, sind bis Anfang 2030 rund 38 Prozent der amerikanischen Jobs durch die Automatisierung gefährdet. Selbst wenn nur ein Bruchteil dieser Schätzung stimmen sollte, ist das alles andere als inflationstreibend. Wenn uns an der Wall Street eines überraschen könnte, dann die vielleicht bald wieder sinkenden Inflationserwartungen und Renditen der US-Staatsanleihen. Ich bin jedenfalls gespannt, ob die US Notenbank in 2017 die Zinsen tatsächlich noch zweimal anheben wird.

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Ist der Brexit wirklich besiegelt?

Bislang war es nur eine unverbindliche Plauderei in einem englischen Pub. Doch nun ist der Antrag auf Scheidung Großbritanniens von der EU in Brüssel eingegangen. Jetzt beginnen die Trennungszeit und harte Verhandlungen. Was kommt auf beide Parteien zu? Gibt es sogar Hoffnung auf eine spätere Versöhnung? Robert Halver berichtet.

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Nach dem Besuch von Merkel bei Trump sollte Europa begriffen haben, um was es geht

Das Klima des Besuchs der Kanzlerin bei US-Präsident Trump kann man mit politischer Eiszeit beschreiben. Auch in Wirtschaftsfragen verlief das Treffen aus europäischer Sicht enttäuschend. Dabei macht Trump uns nicht nur das handelspolitische Leben schwer. Wir werden von Amerika zukünftig in Bereichen herausgefordert, wo wir uns bisher sicher fühlten. Robert Halver berichtet.

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Alibaba: Unterschätzter Cloud-Riese!

Alibaba wird von vielen Anlegern als Chinas dominierender Online-Einzelhändler gesehen. Aber das Powerhouse unter CEO Jack hat weitaus mehr zu bieten: Cloud-Computing, Digital-Entertainment, Logistik und Finanzdienstleistungen. Vor allem das Wachstumspotential von AliCloud begeistert Investoren, schreibt Barron's. Die Aktie reflektiert nicht den tatsächlichen Wert der einzelnen Firmenbereiche, zieht das amerikanische Anlegermagazin Bilanz.

Anleger sehen Alibaba zurecht als eine Art Kombination aus Amazon, eBay und PayPal. Als solches profitiert der Konzern von Chinas wachsender Mittelschicht. Der Cloud-Bereich wird von Investoren unterbewertet, meinen die Analysten von Morgan Stanley. Im Vergleich zu Amazon und Microsoft, sind Google und Alibaba in diesem Segment die kleineren Wettbewerber. Wie dem auch sei, sollte die Sparte dort in den kommenden vier Jahren besonders stark wachsen.

Bis 2020 sollte der Cloud-Umsatz bei Microsoft auf 47 Milliarden Dollar, und bei Amazon auf 35 Milliarden Dollar steigen. Die Konzerne bleiben damit auf dem ersten und zweiten Platz. Alibaba sollte den Umsatz bis dahin aber von 1 Milliarde Dollar auf rund 10 Milliarden Dollar steigern. Man würde somit binnen vier Jahren vom zehnten auf den fünften Platz aufrücken.

Werden die Ziele erreicht, würde Alibaba im Fiskaljahr 2021 rund 18 Prozent des Umsatzes mit Cloud-Computing generieren, nach nur 4 Prozent im Fiskaljahr 2017. In anderen Worten: Diese Aktie lohnt sich vor allem auch für langfristig orientierte Anleger. Markus Koch berichtet.

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Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts!

Wirtschaftskompetenz und diese auch einzusetzen sind in den USA nicht verwerflich, sondern werden von seinen Bürgern gerne angenommen. In europäischen Ministerkabinetten sitzen dagegen zu viele Ideologen und Bedenkenträger, denen politische Korrektheit über alles geht, auch über Wachstum. Kann Europa von Trump lernen? Robert Halver berichtet.

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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!
Sinkende Konjunkturprognosen, Arbeitsmarktbericht am kommenden Freitag, US-Notenbanktagung in der kommenden Woche und konträre Wirtschaftsdaten. Angesichts dieser Ausgangslage sehen wir in den letzten Tagen etwas mehr Sand im Getriebe der Wall Street. Markus Koch berichtet.
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