Alle "leaken". Nun auch Kartenlegerinnen, die auf Esoterik-Hotlines tätig waren und nun mal mehr mal weniger ausführlich darüber schreiben, was ihnen dort mit den Anrufern so widerfahren ist.
 
Der Trend geht scheinbar weg von Kartenlegen-Lernen-Büchern hin zu "Enthüllungsbüchern". ;)

Die da wären:

"Ich geh jetzt in dein Karma rein: Die wunderbare Welt der Astro-Hotlines"
 von Bianca Wagner, 240 Seiten
Amazon mit Blick ins Buch:
http://www.amazon.de/gp/product/340460735X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=340460735X&linkCode=as2&tag=kartenlegenmi-21
Auf Google-Books gibt es eine etwas ausführlichere Vorschau:
http://books.google.de/books?id=FT5JA_f1NJMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

"Wann kommt der Herzensmann?: Eine ehemalige Kartenlegerin enthüllt das große Geheimnis der Liebe"
von Sophia Morgenstern. 116 Seiten
Amazon mit Blick ins Buch:
http://www.amazon.de/gp/product/3735724736/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3735724736&linkCode=as2&tag=kartenlegenmi-21

"Lebensberatung: Ein Reiseführer durch esoterische Gespräche"
von Lisas Tarot, 60 Seiten
Amazon mit Blick ins Buch:
http://www.amazon.de/gp/product/1500267260/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=1500267260&linkCode=as2&tag=kartenlegenmi-21 ------

Meine Meinung: Kann man machen, muss man aber nicht. Und wenn man keine Lust mehr hat, weil man von allem genervt ist, kann man ja zum Beispiel auch einfach damit aufhören. Man muss es doch nicht so lange machen bis man zynisch wird. Irgendwie kommt es mir vor wie nachtreten.
Man bietet diese Dienstleistung an, aus welchen Gründen auch immer. Die Anrufer nennt man auch Kundschaft. Und es ist doch nicht nötig, sich über ebendiese auszulassen, wenn man später einem anderen Betätigungsfeld nachgeht oder seine Arbeitsmodalitäten verändert hat.
Es wird beim Kartenlegen ja gerne der Bäcker/Brötchenvergleich herangezogen. Mache ich jetzt auch mal. Kein Bäcker backt so lange, bis ihm alles dermaßen auf die Nerven geht, dass er es in einem Buch herauslassen müsste. Also ich kenne keinen.
Auch keinen Steuerberater, Rechtsanwalt, Seelsorger oder Änderungsschneider, der seine Kunden in einem Buch anprangert, weil er genervt ist, dass sie seine Dienste so in Anspruch nehmen wie er sie anbietet.
Na ja.
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