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Habe mal über Urheberrecht geschrieben: http://juliaschramm.de/2012/03/30/urheberrecht-und-repression/
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Lieber Herr Regener, liebe Tatort-Drehbuchautoren,. ich bin verwirrt. Als Mensch, Bürgerrechts- und Internetfreundin und Urheberin bin ich verwirrt. Also auf vielerlei Ebenen. Da sie aber auch verwirr...
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Tobias Scheidt's profile photoChristian Kunze's profile photoFelix Nehrke's profile photoGerhard Kaspar's profile photo
90 comments
 
Kann man so sehen.. muss man nicht...jedes Ding hat zwei Seiten, mit Rechtsanwalt drei! ;-)
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Sehr guter Artikel. Kann dem nur zustimmen.
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Dankeschön ,eine Wohltat dies zu lesen.
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Nett geschrieben...dann hast du wohl nichts dagegen wenn ich das unter meinem Namen und als meine Idee weiterverbreite....
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+Monika Schwab ich zitiere mich selbst, ok? "Natürlich bin ich als Urheberin interessiert daran, dass die Ideen, die ich entwickelt habe, meinen Namen tragen, dass sie mit mir verknüpft sind und ich damit eventuell Geld verdienen kann. Jedoch bin ich mir zu jedem Zeitpunkt bewusst, dass meine Ideen, die in der Welt sind, nicht kontrollierbar sind, dass sie mir entschweben und auf andere Ideen treffen, dass sie sich vermehren und entwickeln, vielleicht auch mal mutieren. Ich bin doch nur ein Filter für diese Welt, auf dessen Seite ein Kompromat dieser steht. Durch mich fließt die Welt und ich setze sie zusammen, schaffe etwas, was nicht neu, aber ich ist. Und das kann niemals mir gehören, weil ich es nicht unter meinem Bett verstecken kann. Und will. Denn was ist eine Idee, die niemand in sich aufnimmt? Was ist eine Idee, die niemanden interessiert, berührt?"
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Sven D.
 
Ach schade, ich dachte es reagiert keiner auf den Kommentar von Fr. Schwab - so was sollte man versuchen zu ignorieren, da der Kommentar nur irgendeiner Frustbewältigung gedient haben dürfte.
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hoffe du hast es dir geschuetzt ansonsten bist du in der pflicht es nachzuweisen das es von dir kommt , sollte es jemand kopieren , und in seinem namen im internet veroeffentlichen den ich finde es auch genial.
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wuerde ich nicht sagen +Sven Duvenage auch wenn es geschrieben steht so mancher hat darueber bestimmt nachgedacht und ehrlich ich verwette meinen A.... das es schon irgendwo anders im netz steht....
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Ich weiß nicht so ganz, was ich davon halten soll. Ich bin kein Urheber, nur Leser, Hörer, Gucker. Natürlich stört es mich, wenn ich mein ebook, dass ich toll fand, nicht an einen Freund weiter geben kann, so wie ich es früher mit meinem Taschenbüchern gemacht habe. DRM verhindert das.
Andererseits kann ich gut verstehen, dass ich für dinge, die ich gern selbst haben möchte, auch bezahlen muss. Den Rechner bekomme ich nicht umsonst, aber allen Content? Ist das flüchtige Gut "Content" weniger Wert als das Gerät, mit dem ich ihn nutze?
Wie kann sicher gestellt werden, dass die Urheber von ihrer Arbeit leben können, sonst werden sie irgend wann nichts mehr urheben können und ihr Geld als Verkäufer oder Sekretär verdienen müssen. Verlieren wir die Vielfalt, wenn díese Bereiche dem freien Markt überlassen werden?
Ich als Content-Nutzer fühle mich in der Diskussion ziemlich verloren. Die "Alles-um-sonst"-Mentalität, die hier oft genug durchscheint, besogt mich. Ich möchte auch nicht, dass das Gemüse, dass ich mit Mühe in meinem Garten großziehe, von jemand anderem geerntet wird.
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Ich würde mich ja freuen, wenn mal jemand tatsächlich einen Fall nachweisen könnte, wo jemand einen urheberrechtskritischen Text (so wie den hier diskutierten) geschrieben hat und jemand den dann unter eigenem Namen wiederveröffentlicht hat.

Oder überhaupt irgendeinen Text.

Mir ist kein solcher Fall bekannt. Dir, +Guido Skodlerak ?
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Und mit der angeblichen "alles umsonst-Mentalität" ist es doch genauso. Kann mir jemand einen Fall nennen, wo tatsächlich gefordert wurde, daß Urheber für umme arbeiten sollen? Ich sehe eigentlich nur Alternativvorschläge zum bisherigen Modell, aber keinerlei Forderungen zur Umsonstarbeit.

Dieser Diskussion (nicht nur hier, sondern allgemein) würde ein Phrasenschwein und eine deutliche Verringerung des Urhebens und Kopierens von Worthülsen sehr, sehr gut tun.
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Ich hoffe, daß viele es lesen (vor allen auch die GEZ und Dieter Nuhr).
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Der Fehler in der gesamten Debatte ist doch die das wir das Konzept der Kunst und dessen Umwandlung in Rechte und damit Geld falsch beurteilen. Kunst ist in diesem Zug ein sehr großer Begriff gegenüberstehend zum Internet entspricht es eigentlich dem kompletten Inhalt. Dieser muss der ganzen Fülle der "User" und deren Bedürfnisse und vor allem der Verfügbarkeit gerecht werden und diese hat sich seither extrem geändert. Früher war es so, das wenn man etwas "geschaffen" hat, dann konnte man seinen Namen darunter packen und am besten Ewig davon profitieren, weil es auch ewig dauerte bis es auch beim letzten angekommen ist. Heute ist es ein Gut, mit sehr kurzem Haltbarkeitsdatum. Internet changed the Game! Heute ist es an diesen kreativen Köpfen auch diese Umwandlung neu zu Entwickeln und neue Wege zu gehen. Siehe Crowdfunding, als schlechtes Beispiel für die Rechte, aber als Gutes in der Kreativität und der Anpassung an neue Möglichkeiten im heutigen Zeitalter. In der letzten Dekade sollte alleine der Triumphmarsch von Open Source gegen Closed Source in der IT schon als Beispiel allen Urhebern ein alarmierendes Signal gegeben haben, das die herkömmlichen Methoden zu überarbeiten sind oder die Zeit sie zwangsläufig überarbeiten wird. Bei letzterem aber ohne kalkulierbare Folgen. Meiner Meinung ist diese Debatte schon mind. 10 Jahre überfällig und wohl teilweise auch schon zu spät ... zumindest für die Urheber. Denn nun heißt es Kompromisse schließen, da die "User" Ihre Möglichkeiten schon etabliert haben mit Filesharing und Co.. Die Verantwortung dafür tragen alleine die Rechteinhaber bzw. die Industrie. Die Möglichkeiten existierten, aber die Flexibilität war nie gegeben. Das dies auf dem Rücken der Künstler ausgetragen wird, ist dabei Karma, denn schließlich sind die Künstler die klugen, kreativen Köpfe, die es zu bewundern gilt, welche es verschlafen haben, Ihren Geldgebern/Vermarktern in den Ar*** zu treten. Also bitte nicht mehr jammern, sondern kreativ werden!!!
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Hallo, hallo! Hat nicht die Netzgemeinde die Geguttenbergte Doktorarbeit aufgedeckt? War da nicht irgend ein Roman in den Bestsellerlisten, bei dem sich hinterher herausstellte, dass der zu großen Teilen zusammenkopiert wurde, einfach Copy/Paste?
MIr fehlt in der Diskussion der Respekt vor dem Eigentum anderer. Der Eigentümer entscheidet, was mit seinem Eigentum geschieht, niemand anderes. Er entscheidet, ob er es für sich behält, verkauft oder verschenkt. Man kann ihm diese Entscheidung nicht aufzwingen. Für mich ist das eine Form von Enteignung.
Genauso, wie es mir nicht gefällt, dass ich für ein ebook bezahle, es aber anschließend nicht verschenken oder verleihen kann. DRM ist für mich auch eine Grütze, die mich in meinem Eigemtumsrecht beschneidet.
Natürlich benötigen wir neue Wege, damit umzugehen.
Ich versuche sehr wohl zu differenzieren und gebe mein ganz persönliches Empfinden wieder. Merkt ihr eigendlich, dass Ihr hier die Sprachhülsenjongleure seit, die alle Gegenmeinungen als altes Denken diffamiert? Mir fehlt in diese Diskussion die Toleranz der anderen Meinung, und die gehört zur Freiheit immer dazu.
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Man könnte auch einfach mal auf frontenschaffendes "ihr" verzichten. Im Grunde wollen wir vermutlich alle in etwa das Gleiche, nehme ich mal an, es gibt nur Differenzen über das "wie".

Andere Meinungen werden zumindest von mir IMMER toleriert. Ich nehme mir allerdings die Freiheit, dagegen zu argumentieren und auch zu begründen, warum ich anders denke, und wenn ich den Eindruck habe, daß jemand an Konzepten festhält, die nicht mehr zukunftsfähig aussehen, dann spreche ich das an (das muß man nicht als "als altes Denken diffamieren" diffamieren, es ist einfach ein Gegenargument). Und wenn das Verhältnis zwischen Inhalt und Polemik ein bißchen arg dolle in Richtung Letzterer geht, so wie bei den Tatortautoren, dann spreche ich auch das an - und NICHT um zu "diffamieren". Ich diffamiere grundsätzlich nicht, das behaupte ich einfach mal ganz dreist. Aber ich nehme mir heraus, auf Dinge hinzuweisen, die eine konstruktive Diskussion behindern.

Es ist einfach unglaublich ermüdend, zu sehen, wie Leute ihre Energien darauf verschwenden, den "Gegner" möglichst geschickt anzugehen oder zu kontern, statt sie dafür einzusetzen, gemeinsam eine Lösung zu finden. (und ja, das gilt für beide Seiten /pflichtschuldigst drauf hinweis/)
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Die Antwort des Chaos Computer Club (http://ccc.de/updates/2012/drehbuchautoren) auf den Brief der Tatort-Autoren hat mich noch etwas besser angesprochen, als Deiner, Julia. Aber das kann Geschmackssache sein, oder daran liegen, dass ich selbst auch Softwareentwickler bin. Die Antwort des CCC enthält ein paar interessante Perspektiven, vor allem jene der Software-Autoren und die aus dem Bereich der Open-Source. Hier wäre übrigens auch eine Antwort auf die Frage von +Alessandro Shobeazzo: Wikipedia! ...zum Beispiel... die Autoren dort verdienen nichts, sondern sie stiften ihre schöpferische Arbeit.
Doch zurück zum Open-Source: Hier haben sich verschiedenen Lizenzen etabliert, die erklären, was man mit einem Stück Software tun darf und was nicht. Wie wäre es solche Lizenzen auch auf Bild, Ton und Text anzuwenden? Das ist meiner Meinung nach besser, als (a) von vorn herein alles zu verbieten oder schlimmer (b) die Künster machen zu lassen und sich danach zu überlegen, ob man sie nun verklagt oder doch nicht. - So eine Lizenz gibt es allerdings schon. Es ist die (CC) http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons
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+Ralf Hergert Wikipedia ist ein gutes Beispiel. Die Autoren schreiben kostenlos, aber sie machen es freiwillig. Andere wollen das nicht und werden, um das böse wort noch einmal zu gebrauchen, enteignet.
+Alessandro Shobeazzo Das "Ihr" war nicht als frontenschaffender Begriff verwendet, ich hätte Dich und +Antonino Catinello nennen können, dann wäre es präziser gewesen.
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ich weiß, ich schreibe auch ab und an bei WP mit ;)

Mir gings eher darum, daß mit dieser Worthülse von der "alles-umsonst-Mentalität" unterstellt wird, daß "die Netzgemeinde" fordern würde, Leute sollten für umsonst arbeiten bzw. ihre Arbeit spenden. Und das habe ich nun tatsächlich von niemandem bisher gehört, diese Unterstellung bzw. diese Worthülse halte ich demnach für grob irreführend.

Mich wundert übrigens, daß die angesprochenen CC nicht viel mehr in dieser Debatte vorkommen... ich zb. veröffentliche meine Musik grundsätzlich unter CC (allerdings nicht immer unter der selben Lizenz ;)), und auch wenn manche das Modell kritisieren, ist es doch ausbaufähig und mmn grundsätzlich eine gute Alternative.
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Wer es nicht kennt: flattr.com ist eine nette Sache, um z.B. Urheber direkt zu vergüten. Kurz gesagt: jeder definiert bei flattr monatlich eine Summe, die er verteilen mag. Auf allen Seiten, die es anbieten (bildblog.de z.B.) kann man nun den Urheber (oder Vermarkter) direkt entlohnen (in Form eines Klicks wie beim "like"). Das Konzpt wird jedoch nur sehr mau angenommen, wie mir scheint.
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hm, Urheber? Uhrheber trifft's irgendwie besser -meine das jetzt der Zeitlosigkeit wegen. Weil eben Urheber!
Also jetz' eben wegen (...).
Aber irgendwie passt's doch schoooon, oder?
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Ähm. Urheber und Verwerter müssen nicht die gleiche Person/Institution sein. Daher gibt es ja explizit Urheber- und Verwertungsrechte an einem Werk.
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Ich bin zwar nur ein kleiner Schützenfestmusiker und Tanzmucker, der knappe 50.000 pro Jahr von der GEMA bezieht, wundere mich aber über diesen Tonfall.
Was heißt "sie werden den Kampf verlieren"
Diese Aggression zischen den Zeilen, diese Art der Formulierung, das kann doch nicht im Sinne einer offen geführten Diskussion sein. Das "kleindrücken" von Sven Regener, der so wichtig nicht sein kann.... ,

Nee, +Julia Schramm das ist nur beleidigte Tante, aber nix für einen Neustart im System.

Ich schon Angst vor den Messerblicken einiger Piraten, wenn ich nur sage, das ich und meine Familie auch von der GEMA leben. (Angst, die auf echten Erlebnissen am Bremer Bahnhof bei der Anti-Acta Demo beruht.)

Ich wünsche mir eine Debatte mit konstruktiven Vorschlägen zur Veränderung von Urheberrecht von den Piraten. Leider habe ich noch bei keinem Stammtisch und in keinem Netzbeitrag der Piraten kreative und konstruktive Vorschläge auf Basis einer guten Rechtskenntnis erfahren. Im Gegenteil, nur Hetzjagd und Agitation.

Schade, Schade,Schade!

Mensch, ihr Piraten könnt doch mehr leisten, als nur beleidigte Sandkastenspiele "Ich hab recht aber du nicht"
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+Searchio Survivor Ich hab's geschafft und Deinen Text bis zum Ende durchgehalten. Hat Spaß gemacht zu lesen (das Ende würde ich noch einmal überarbeiten, fasert etwas aus).

Insgesamt lesenswerte Zusammenfassung des Musikmarkts. Es geht um Brot und Butter. Betriebswirtschaft gilt auch in dem Bereich. Danke.
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+Ludger Müller bei der Frage, ob Nutzer wegen privater Kopien repressiert werden und überwacht, gibt es für mich keinen Kompromiss. Und manchmal muss man eben auch Kämpfe austragen OHNE Kompromiss. Ich habe auch nichts gegen die GEMA, solange sie nicht willkürlich Seiten sperrt.

Bitte den Text doch mal ordentlich lesen. Ich bin selbst Urheber. Trotzdem setze ich mich dagegen ein Nutzer über die Provider umfassend zu kontrollieren. Wieso wird denn diese Forderung das Urheberrecht durchzusetzen nicht mal konsequent zu Ende gedacht? Im Endeffekt heißt es Soziale Netzwerke kontrollieren, Internetseiten, Tauschbörsen, etc.
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+Julia Schramm Definiere "willkürlich".
Natürlich will niemand den totalen Überwachungszustand. Aber ist Anarchie die einzige Alternative? Nur um im Bild der Polarität zu bleiben.
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Wie oben schon einige Geschrieben haben...
...was mit einem Gut passiert sollte dem Urheber überlassen werden.
Es sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und überlegen wieviele Titel er auf seiner Festplatte hat die in Eigenregie vermarktet wurden und wieviel Zeitaufwand er bis jetzt investiert hat solche zu finden. Da diese Art der gepriesenen Vermarktung wenig Absatz findet ist klar: kein Geld - keine Werbung - keiner weiß das es meine Musik gibt - kein Absatz.
Wenn wir Musik oder alles andere auf den Amateurstatus herunter nehmen, dürfen wir uns nicht wundern wenn vieles auch Amateurhaft umgesetzt wird, so klingt oder so aussieht.
Ich stelle mir Mozart heute vor... tagsüber Unter-Tage schufften und abends komponieren. Das gleiche mit Rachmaninov... tagsüber Steine klopfen und Abends versuchen mit geschwollenen Fingern am Klavier. Na Klasse, wir sind frei aber bekommen nur noch Musik in der Quali wie meine Minderwertigkeit sie macht... wohl bekomms.
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Liebe +Julia Schramm Sie sind da falsch informiert. Nicht die GEMA sperrt die Seiten und Videos, sondern YT bzw. Google als Reaktion auf den Rechtsstreit.
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Und selbst wenn eine GEMA die Seite oder den "Content" sperrt! Na und? Ist das eine Rechtfertigung für die Illegale Vervielfälltigung, Verbreitung oder Beschaffung? Wo bitte ist hier der Zusammenhang?
Ich kann nicht bezahlen weil die Art der Bezahlung im Netz mir nicht zusagt? Ja dann kaufe ich nicht aber beschaffe es mir nicht illegal.
+Julia Schramm - Die Industrie auf ein Scheitern jeglicher Bemühungen hinzuweisen wegen der geschaffen Fakten durch das Medium und seiner Nutzer, gibt den Anschein, das dieses Netz aufgrund der Masse das Recht des stärkeren ist, aber nicht das es Richtig ist.
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O.O" ich weiß, dass YT im Vorraus sperrt.

Soweit ich mich erinnere ist das abpausen meines Lieblingsgedichts nicht illegal.

Der Zusammenhang zwischen Tauschbörsen und Umsatzeinbußen ist nicht evident. http://www.paralegal.net/hypocrisy-in-hollywood/

Die Industrie hat sich nicht bemüht, sorry. Ihr eigenes Scheitern jetzt mit Repressalien zu vertuschen finde ich falsch. Und um es nochmal mit meinen eigenen Worten zu sagen: Sie mögen das kapitalistische System nicht? ... dann haben wir hier aber eine ganz andere Debatte.

Nutzer mit Repressalien zu überziehen, weil sie vervielfältigen ist für mich unter keinen Umständen eine vertretbare Position.

+Michael Schneider Willkürlich heißt, dass auch Videos gesperrt werden, die vom Urherber selbst online gestellt wurden.
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Dann reicht es ja wenn du nur ein Buch verkaufst. Alle anderen können es sich ja dann "abpausen". Der Vorschuß wird sicher gerne zurück genommen... übrigens nur weil es nicht illegal ist sollte auch hier mal wieder gefragt werden ob es richtig ist. Aber so viel moral im Netz und von jemandem der sich politisch betätigen will ist anscheinend zuviel verlangt.

Der Zusammenhang wird schnell evident wenn ein kleines 08/15 Musikerlein (oder Autorchen) auf jedes verkaufte Stück angewiesen ist das er, wie von den Netzliberalen (oder soll ich sagen: Die Internet-FDP?) empfohlen, selbst vermarkten muss. Es soll Menschen geben die darauf angewiesen sind.
Wenn wir die großen "Absahner", wie internationale Labels, abschaffen ändert es nichts an der Tatsache - es wird dann noch immer beklaut, dann halt nur noch die Kleinen.
Wir wollen mal nicht so tun als ob der Mob sich irgendwie im selbst im Zaum halten kann, sich selbst reguliert, oder sich an einen Kodex halten kann.
Ohne übergreifende gesetzliche Regulierung wird es immer so weiter gehen - "Ich nehme was ich kriegen kann, am besten für Umsonst".
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Für einen unbekannten Autor ist es doch gute Promotion, wenn seine Werke aufmerksamkeit kriegen, ohne dass er was dafür getan hat. Dass zunächst der Gewinn ausbleibt, damit muss er leben. Wenn die Werke nun gut waren, werden die Verkaufszahlen nunmal steigen. Lies mal den WP Artikel zu Paulo Coelho durch.
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Das Urheberrecht an sich, ist eine gute Sache. Was wäre die Welt ohne ? Natürlich wäre sie toll, vorrausgesetzt ich, du, wir- wollen uns nicht bereichern an anderen. Solang es die Gier gibt, exestiert auch richtiger Weisse das Urheberrecht.

Natürlich darf das Urheberrecht nicht über Lobbyisten eines großen Verlagverbundes so gestaltet werden, das es die persöhnliche Freiheit einengt und gleichzeitg viel Raum für eine neuerliche Änderung sich vorbehält. (ACCTA als gutes Beispiel)

Ein Urbeber ohne das Recht auf besagtes kann sich pleite an den Straßenrand stellen. Natürlich hat der Urheber die Möglichkeit der Öffentlichkeit- sollte es sein Wunsch sein, öffentliche Werke zb. für die Schulbildung etc. zur Verfügung zu stellen.

Und hier liebe Julia kannst du anfangen dich für die Feiheit deiner Werke in einem freien Netz einzusetzen. Das Leben besteht aus Geben und Nehmen. Nimmst du zuviel, wird dir woanders auch genommen. Gibst du zuviel, fehlt es dir anderwo. Aber das brauch ich sicherlich nicht zu erklären.

Es stimmt, das Netz entwickelt sich in eine Richtung die das Urheberrecht schwer anschlägt. Aber die Reaktion darauf ist übertrieben, und über die Köpfe des Volkes hinweg, auf Kosten der Demokratie geschehen.
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+Ahmet Öztürk Die Verkaufszahlen steigen... genauso wie die andere Art der Verbreitung. Außerdem reden wir hier von Verbreitung wie es der Autor für richtig hält. Muss das dann jeder so machen? Ist Coelho jetzt nicht nur Autor sondern auch noch der Guru für Medien den jeder nacheifern muss. Auch hat er es nicht erfunden, ist ein alter Hut.
Außerdem nach diesem Konzept dürfte es von jedem der schon mal etwas herausgebracht hat keine illegalen Sachen mehr geben. Denn wenn älteres im Netz unterwegs ist kauft ja jeder das Neue... dem ist aber nicht so. Sonst würden hier ( http://blogfiles.wfmu.org/KF/2011/08/31/Most-pirated-artists1.jpg ) von den alten und etablierten Bands ja gar keine illegale Musik mehr im Netz zu finden sein.
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+Searchio Survivor Dein Beitrag "Legal oder Illegal" ist recht anstrengend um diese Uhrzeit. Aber interessant und packend bis zur letzten Zeile. +1
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Stilistisch ist der Artikel für mich nicht lesbar, auch viele Fehler dabei. Hab nach ein paar Sätzen aufgehört :S
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Ich finde es selbstverständlich, dass ein Urheber selbst darüber entscheiden müssen darf, wer sein Werk in welcher Form verbreitet. Dafür gibt es beispielsweise Autorenverträge. Alles andere ist Diebstahl und Enteignung - ganz egal, wie groß der rethorische Aufwand ist, den die Piraten betreiben. Ich finde Regener und Nuhr haben recht und ich finde es mutig von ihnen, sich gegen den "Alles umsonst"-Populismus zu stellen.
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Diese Diskussion ist sehr interessant. Ich vermisse leider einen Aspekt und zwar die Trennung von Kunst und Arbeit.

Dank der digitalen Technik haben heute viele Künstler (und Softwareentwickler wie ich) die Möglichkeit ihre Arbeit zu speichern. Dank Robotern (MP3-Player, Computer, usw.) kann diese Arbeit überall wieder ausgeführt werden. Dadurch, dass Robotertechnik noch nicht so weit entwickelt ist, dass sie allen Menschen diese Möglichkeit bietet ist das bisherige Modell der Verwertung von gespeicherter Arbeit sehr ungerecht.

Die Kunst, also in diesem Fall die Urheberschaft einer Idee, sollte weiterhin untrennbar mit dem Namen des Urhebers verknüpft bleiben. Nach dem Modell der Creative Commons Lizenzen.

Für Verwerter sehe ich eher keine Zukunft, weil ihre Arbeit einfach durch das Internet ersetzt wird.
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+Stefan Taube Äh, dir ist schon klar, dass der Urheber seine Rechte abgibt an die Industrie?! Ich sehe das doch auch so, nur verbitte ich mir, dass es einen Überwachungsstaat gibt, damit dieses Rcht durchgesetzt wird. Mehr nicht. Schade, dass hier jeder alles reininterpretiert, nur nicht, was da steht ;)
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Und ich zitiere mich gerne noch mal selbst, obwohl man davon ausgehen sollte, dass die Kommentatoren das auch bereits getan haben!

"Ja, ich möchte, dass für meine Bücher bezahlt wird, dass Menschen sie gerne kaufen. Aber wenn sie es nicht tun, dann möchte ich keinen Überwachungsapparat, der sie wie Schwerstkriminelle behandelt, weil sie meine Sachen kopieren. Das geht so nicht. Sorry."
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+Julia Schramm,alles so weit richtig,aber wenn dieses Recht keiner Überwacht,wer bitte soll dann dafür sorgen das es eigehalten wird?,der Urheber selber oder wie darf ich das verstehen.
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Ich halte es durchaus für legitim Menschen, die das uploaden und eventuell kommerziell nutzen zu bestrafen. Das ist wie mit der Dokumentation von sexuellen Missbrauch - löschen, ok, aber sperren? Nein! Aber ACTA und co gehen ja viel weiter! Da sollen ja die Nutzer bestraft werden und vor allem überwacht werden. Ich frage mich, wie die Befürworter sich das vorstellen. Aber das schreibe ich ja in dem Text ;)
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Urheberrecht,das ist ein Recht was jeder hat,der Anspruch erhebt auf etwas das er erschaffen hat,wenn der Urheber einer sache mit der Verwendung nicht einverstanden ist,kann er es doch einfordern.
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Noch mal: Niemand bei klarem Verstand verlangt, dass Künstler enteignet werden oder kostenlos arbeiten sollen. Es geht im Gegenteil darum, moderne Wege zu finden, wie Inhalteschaffende mehr potentielle Verbreitung und Nutzung ihrer Inhalte erleben und selbstbestimmter entscheiden können, wie viel sie wofür möchten und bekommen (also ihre Verwertungsrechte nicht an eine Vertretung wie Plattenfirma, GEMA oder Verlag abgeben müssen in der Hoffnung, dass dann was rauskommt), statt im großen Maße Energie und Geld darauf zu verpulvern, die Sorte Leute zu verfolgen, die nicht zahlen will, nie gezahlt hat und oftmals vermutlich eh nicht zahlen KANN (mal von wegen entgangene Umsätze und so).
Zum nicht zahlen können. Ich hab als Schüler und Student jahrelang massenhaft Musik und Software (Computerspiele) 'raubkopiert'. Ich hätte mir nichts davon legal leisten können. Wäre mir das Raubkopieren nicht möglich gewesen, hätte niemand der Entwickler und Hersteller auch nur einen Cent mehr gesehen. Folglich ist auch niemand durch mein Tun einen Cent ärmer geworden. Das ist das Grundproblem bei dieser Annahme, durch Kopieren für die eigene Nutzung entstünde direkt irgendeine Art von Schaden. Messbarer Schaden im Sinne entgangener Umsätze entsteht erst in dem Moment, wo jemand fremde Inhalte unter seinem Namen gegen Bezahlung anbietet.
Zum Zahlen kriegt man die Leute nur animiert, indem man sie darauf hinweist, anstatt ihnen den Zugang zu erschweren (ich würde sogar die steile These aufstellen, je schwerer es ist, an etwas ranzukommen, umso eher hat der Raubkopierer dann eh das Gefühl, für den Content 'gearbeitet' zu haben und ist noch weiter entfernt von Unrechtsbewusstsein!) . Ein Konzept mit deutlich genannter Preis- und Nutzungsgestaltung, ohne jedoch dieses dem Nutzer aufzuzwingen, funktioniert prima, zum Beispiel bei Reaper: http://www.reaper.fm/ - das Projekt lebt und wird weiterentwickelt, weil es genügend Leute gibt, die Lizenzen erwerben, ohne dass es dafür eine technische Notwendigkeit gäbe. Das Programm ist auch nach Ablauf der Testfrist in vollem Umfang nutzbar. Bei mir hat es so gut funktioniert, dass ich nach einem Paypal-Fehler, bei dem ich mein Geld zurückerhalten hatte, nachdem mir die Lizenz zugesandt wurde Kontakt mit dem Entwickler aufnahm und darauf bestand, das Geld noch mal zu schicken.

Fakt ist: Wer kostenlos an irgendeinen Content rankommen will, kommt heutzutage ran. Da helfen keine noch so rigiden Gesetze oder technischen Maßnahmen. Die erreichen dann eher das Gegenteil - dass Hacker sich herausgefordert fühlen, dass ehrliche User sich diffamiert fühlen.
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+Julia Schramm Er gibt das Verwertungsrecht ab - und zwar freiwillig - die Urheberschaft kann man nicht abgeben.
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+Steffen Luhm Stimmt so nicht. Urheberrecht besagt meines Wissens nur, dass ich auf Nennung meines Namens in Zusammenhang mit der Leistung bestehen kann und ist als solches in der Tat unveräußerlich. Beispiel: Jerry Siegel und Joe Schuster haben Superman erdacht, und werden daher immer genannt, wenn irgendwas mit Superman vermarktet wird. Aber: Die Verwertungsrechte haben sie fürn Appel und n Ei damals verkauft, und seitdem können die Rechteinhaber (DC) mit Superman anstellen, was sie wollen.
Anderes Beispiel bei mir: Ich habe Akkorde und Melodie zu einem Text für eine Band geschrieben, meine Verwertungsrechte aber an die Band abgetreten. Folglich stehe ich in der CD immer als Urheber der Musik zu diesem Song, kann aber keine Geldbeträge einfordern oder mich über die Umsetzung der Studioaufnahme beschweren. ;) D.h. klar kann ich mich beschweren, habe aber keine rechtliche Grundlage um irgendwelche Gestaltungsinsteressen durchzusetzen.
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+Searchio Survivor dass er ein Guru ist wird nirgendwo gesagt, allerdings ist es ein Beispiel dafür, dass es auch wunderbar funktionieren kann, wenn man den User entkriminalisiert. Der Gedanke dahinter ist, dass man Menschen, die finanziell nicht dazu in der Lage sind, den freien Zugang gewährt. Versuch du mal einem einfachen Studenten (der keine reichen Eltern hat!) oder einem Hart4 Empfänger zu erzählen, dass sie durch ihre Downloads die Wirtschaft schädigen... Es wird Zeit, dass ihr eure Heile-Welt-Denken verlässt und die Realität einsieht. Ein Großteil der Downloader dürften Leute sein, die finanziell nicht so gut dastehen. Erzähl mir doch mal bitte, ich solle, bei 150€ monatlich, ein Spiel vor dem Kaufen nicht herunterladen und testen, sondern im blinden Vertrauen an die Entwickler ein Drittel meines monatlichen Einkommens aus dem Fenster werfen. Wenn es wirklich gut ist, kaufe ich das Spiel. Allerdings ist ein Dreck wie das neueste C&C keinen Cent wert, wird aber für 50€ verkauft.

Wie wärs es mit Harz4 Empfängern? Willst du ihren Kindern erzählen, dass sie in der Schule die "Unterlegenen" sein müssen, weil sie einen Film nicht sehen können, weil ein Kinobesuch mindestens 30€ kostet?

Um es jetzt mal auf euch zu beziehen: Es gibt auch Leute, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Diese dürften einen Großteil der Leecher bilden. Nicht jeder badet in Milch...
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+Alexander Erben,ich bin kein Rechtsexperte,doch der Umfang eines Urheberrechts sollte doch wohl Schriftlich irgendwo festgehalten sein.
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Absolut, +Ahmet Öztürk ! Und das ist ja dieser Irrtum der Industrie, anzunehmen dass da so viele €€€ "verlorengehen" wenn diejenigen, die raubkopieren, größtenteils diese €€€ gar nicht haben. Wenn durch die Verhinderung von "Raubkopien" keiner einen Cent reicher wird, wird auch keiner durch "Raubkopien" einen Cent ärmer.
Das ganze berührt dann eh auch schon andere Fälle wie die günstige Vermarktung "kopierter" Arnzeimittel (Generika) in armen Ländern. Sollen die alle an AIDS etc. krepieren, bloß weil sie nicht in der Lage sind, die Lizenzen der Pharmafirmen zu bezahlen? In dieser ganzen Verwertungs- und Patentrechtssoße muss sich was ändern, um es sinnvoller und gerechter zu machen, sowohl für die Schaffenden (die oftmals selbst ausgebeutet werden) als auch für die Nutzer.
Aber der Tag, an dem sich Schöpfer geistiger Inhalte und die Konsumenten einig werden, ist der Tag an dem die aufgeblähte Verwertungsindustrie, die ganzen Copyright-Broker und Rechtsabteilungen samt und sonders untergeht und sich sinnvollere Tätigkeiten sucht. fg Man darf mal hoffen.
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boah... +Stefan Taube entschuldige mal, aber WER, verdammte Axt, fordert denn "alles umsonst"? Ich kanns bald nicht mehr hören. Es stimmt doch einfach nicht! Nenn mir einen Piraten, der fordert, daß Künstler für umsonst arbeiten sollen!
Mir kommt diese Debatte langsam wie ein schlechter Witz vor... ich höre nur entweder-oder, nur schwarz-weiß, nur "alternativlos"-Gelaber... also ob das irgendwas mit der Realität zu tun hätte!

Es werden ohne Ende Vorschläge gemacht, es gibt ganze Blogs (neumusik.com von +Marcel Weiß wäre ein Beispiel), die sich fast nur mit Alternativmodellen befassen - mit Ideen, wie man das Urheberrecht so reformieren könnte, daß sowohl Künstler als auch Konsumenten davon mehr profitieren, als es derzeit der Fall ist. Und selbst "Radikale" wie +Michael Seemann fordern nicht, daß Künstler gefälligst für umsonst arbeiten sollen - ich kennen genau NIEMANDEN, der das fordert, also hört doch bitte endlich mal auf, diesen Unsinn zu verbreiten!

Das mußte jetzt mal sein. Wer mich kennt, der weiß, daß mir nur ganz ganz selten mal die Krawatte platzt, und zwar immer dann, wenn man immer und immer wieder argumentiert und diskutiert und versucht, eine gemeinsame Ebene zu finden, aber die Wand, gegen die man redet, einfach immer wieder "alternativlos! alternativlos!" bellt und überhaupt nicht registriert, daß zwischen "altes Urheberrecht und sonst nix" und "alles umsonst und sonst nix" unglaublich viele Möglichkeiten liegen. Allein schon, daß weiter oben die Creative Commons angesprochen wurden, die ja nun wirklich nix Neues sind... aber dann kommt direkt wieder "ihr Piraten fordert Umsonst-Kultur" und bla blubb. Es ist zum Kotzen.

Ich bin raus, ich will mir das Wochenende nicht dadurch vermiesen, daß ich anscheinend gegen die Rauhfasertapete anrede. Bitte bitte versucht doch mal, bei Diskussionen wie dieser aus dem "wir-gegen-die"-Modus rauszukommen... und ja, das gilt selbstverständlich auch für die urheberrechtskritische "Seite", um den ermüdendenden, aber wohl nötigen Disclaimer nicht zu vergessen.
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+Steffen Luhm Deinen Beitrag von 11:17 Uhr interpretiere ich wie folgt (bitte korrigiere mich wenn ich das missverstanden haben sollte): Du bist FÜR eine Überwachung der Einhaltung des Urheberrechts - dagegen habe auch ich nichts auszusetzen - zur Not mit den Mitteln, die +Julia Schramm in ihrem Artikel kritisiert (und ich zitiere wörtlich) "einen privaten Überwachungsapparat, der einzelne Nutzer in ihrem Verhalten überwachen und eventuelle Urheberrechtsverletzungen ahnden soll."





Wie weit soll das gehen ? Bis hin zu Überwachungskammeras im ehelischen Schlafzimmer um zu Überwachen ob "eventuelle häusliche Gewalt gegen den Ehepartener" vorgenommen wird ? Natürlich werden diese Filmaufnahmen NUR ausgewertet, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt. Aber erstmal diese Überwachung starten...
Das wäre es ein wenig überspitzt und in meinem Beispiel ein Verbrechen dass ich für ahndungswürdiger halte als einen illegalen download.

Ich kann mir nicht vorstellen dass Du das damit gemeint hast, deswegen meine Frage an Dich: Wie genau stellst Du Dir diese Überwachung der Rechte vor, ohne in die Privatsphäre Anderer einzugreifen ?
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+Julia Schramm hat völlig recht. Die Rants kommen immer noch von den falschen Seiten mit den falschen Argumenten.
Ich bin Illustrator, ich habe ein Buch geschrieben und wurde in dem Vertrag völlig über den Tisch gezogen.
Die Tatortautoren und auch der Sven Regener argumentieren - ob unbewußt oder wissentlich - im Sinne der "Verwerter". Da ist fälschlicherweise die ganze Zeit von "Urheberrechten" die Rede, wo es um "Verwertungsrechte" geht. (wobei mir noch immer unklar ist, inwiefern die Tatortautoren geschädigt werden, wenn ich den Tatort auf YouTube schauen würde?)

Es gab vor drei Jahren einen ähnlichen Vorstoß aus dem Printbereich. Es ging um die Open-Books-Agenda von Google. Da wurden Illustratoren aufgefordert dagegen zu protestieren. Tatsächlich war das aber im Hintergrund von parasitären Wissenschaftsverlagen initiiert. Die Illustratoren sind erstmal drauf angesprungen. Total blöd. Da lassen sich die Schweine vor den Karren des Metzgers spannen.

Im Printbereich gibt's diese Krokodilstränen ja auch. Jeder Photograph und jeder Illustrator kann ein Lied davon singen, wie unmöglich alleine die Namensnennung gehandhabt wird. Geschweige denn die Reaktion auf Honorarforderungen.
Es müßte über ein neues Geschäftsmodell der "Verwerter" geredet werden. Statt dessen wird von Überwachung geredet.

Vielleicht ist auch einfach das Geschäftsmodell vorbei? Kann sich noch jemand an die Rückzugsgefechte der Schriftsetzer erinnern? Was sagten wohl die Mönche in den Schreibstuben zu Gutenbergs Erfindung? Was ist aus Linotype geworden? Oder den Herstellern von Schwarz-Weiß-Filmen. Himmel. Das ist der Gang der Dinge.
Und wer sagt eigentlich, daß Sven Regener die soviel bessere Musik macht, als eine Freizeitband in meiner Nachbarschaft?

Und auch da ist +Julia Schramm wunderbar eindeutig: es gefiele ihr nicht, wenn man ihr Buch kopiert, aber sie ist gegen JEDE Verfolgung der Enduser.

Danke dafür!
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Ach ja. Es lebe die Vermengung von Urheber- und Verwerter-Rechten, die diese sachliche und objektive Diskussion erst ermöglicht.
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Nach dem lesen vieler Kommentare bin ich überzeugt, das dem ganzen Thema die Grundsatzdiskussion fehlt.
Wir alle werfen hier wild mit Begriffen und Fakten herum die nicht genau bestimmt sind.
Es fehlen die Axiome der Gesetzmäßigkeiten! Ich meine ob z.B. ein Buch noch immer ein Buch ist wenn es als E-Book in die weite Welt des www. geschickt wird. Oder ob im Internet die Gesetze des Marktes wie wir ihn in der "haptischen" Welt kennen auch noch im Netz gültigkeit haben dürfen. Der gemeine (doppeldeutigkeit ist nicht beabsichtigt...aber trotzdem witzig) Nutznieser der virtuellen Waren ist anscheinend der Meinung das es nicht so ist (Dies und Folgendes mal völlig unqualitativ und wertfrei festgestellt). Wer vor einer Konzertveranstaltung steht und sagt "Ich wollte sowieso nicht herein, dann kannst du mich hinein lassen. Würde ja so oder so nicht zahlen" akzeptiert wenn er gesagt bekommt "Nö, kein Geld - kein Zuschauen". Im Netz gibt es die Überzeugung das zu teuer, keine geld oder was auch immer "Trotzdem ein Recht auf haben! Du musst es eben billiger machen.". Oben argumentiert jemand mit "du musst bedenken das es auch Menschen gibt die wenig haben... Hartz4... nicht so gut geht... etc...". Der Hinweis auf das "Verzichten was man sich nicht leisten kann" kann aus mir nicht bekannten Gründen nicht gelten. Ein erörtern "warum" würde dem Dialog helfen. Tief verunsichert stellt sich mir die Frage als kleiner Urheber und noch kleinerer Rechteverwerter - Ist das Naturgesetz im Netz so das ich ihm das einräumen MUSS? Darf ich nicht selbst bestimmen welchen Preis ich feststelle, auch wenn er völlig utopisch und überzogen ist? Und wenn dem so ist, muss ich es in der Konsequenz dulden wenn er es sich dann doch beschafft? Wo darf dann mein "guter Wille", bzw. meine Toleranz aufhören? Wann habe ich das Recht zu sagen "Jetzt iss aber mal gut."?
Das mit solchen Fragen unwillkürlich mir der Begriff "Sozialistisch" durch den Kopf geht und gleichzeitig von (Netz-)"Liberal"(-ität) gesprochen wird macht deutlich wie konfus alles sein kann.
Ich denke keiner der wie wir hier seine Meinung vertritt möchte Überwachung, Verfolgung oder Dergleichen, aber im Moment wird jeder der sein Material verwerten möchte allein gelassen mit all den Fragen. Die Unsicherheit gegenüber dem Netz, ob es Autokonsensfähig ist und damit alle irgendwann im klaren sein lässt welche Regeln gelten, ist noch zu groß und die unbestimmtheit der Masse oder Technik (die dies alles vorgeben) zu beliebig als das sich Verwerter und Konsument einig sein können.
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Hallo
nun ich bin auch Urheber...und habe Ideen siehe auf meiner Homepage www.hansgrathwohl-shop.de
Ich stelle es Frei ob jemand für meine Kunst etwas Spendet... Und wichtig für mich ist das meine Ideen für andere nützlich sind...
Miteinander - Füreinander...und dies eben nicht wegen der Kunst sondern wegen der Menschlichkeit...
nur Werbung kann ich mir nicht Leisten...aber welchen Wert hat denn Kunst?
Das soll doch jeder selbst bewerten können...Ein Buch gedruckt fördert die Abholzung von Wälder und dazu will ich nicht beitragen.
Daher PDF Datei...
Besser umsonst etwas gutes bewirken als Unbekannt auf der Festplatte ungelesen verstauben...und wirkungslos.
Wir sollten wirklich uns ändern; weg vom Sammeln und horten, alles fließt...
was ja besagt: Sicher ist nur die Veränderung...
grüßle
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Hm, ob Facebook sich so etwas gefallen ließe? Nicht nur, daß User dadurch abgeschreckt würden, die Plattform überhaupt weiter zu benutzen - es müssten ja auch diverse Maßnahmen ergriffen werden, damit unkontrolliertes Teilen und Verbreiten von "geschützten" Inhalten nicht mehr stattfinden kann --> es fände allgemein weniger Interaktion statt --> weniger verwertbare Userdaten würden generiert.
(gut, sie könnten an den AGBs so lange rumschrauben, bis ihnen keiner mehr was kann... aber die User würden trotzdem verschwinden, wenn Facebook für sie "bedrohlich" wird - und großangelegte Abmahnaktionen könnten schon sehr abschreckend wirken, entsprechend dürfte FB sich Sorge um den Erhalt der Userbasis machen und solchen Bestrebungen entgegentreten, indem eigene Anwälte auf den Gegner abgefeuert werden).

Der in dem Artikel beschriebene Bürokratenirrsinn zeigt aber sehr gut, woran das "alte" Urheberrecht u.a. kränkelt.

(außerdem zeigt er wieder mal, daß Abmahnanwälte eine ganz, ganz niedere Spezies sind. Jeder Zuhälter ist mehr Mensch als so ein Typ. Viele von dieser Sorte nehmen sich vermutlich Gravenreuth zum Vorbild... das sollten sie auch konsequent bis zum Ende tun >:-))
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Eines ist sicher: Die Welt ist nicht gerecht.
Ich habe drei Kinder und kann mir kein ipad leisten. Und keiner weit und breit, der mir eines schenkt...
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Was soll ich da erst sagen. Ich hab auch kein iPad und dazu noch nicht mal ein einziges Kind.

(aber WENN ich mal Kinder habe, dann werde ich ihnen auf jeden Fall erzählen: "wir hatten ja NIX, früher, GAR NIX hatten wir...")
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Ich hab auch zwei... für ein iPad würde ich aber irgendeiner auch noch schnell eins machen.
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Vermutlich wären die Folgekosten höher als der Preis für das ipad. ;)
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Bei mir ist nichts mehr zu holen. Das Erste war für ´n Handy und das Zweite für ´n neuen Amp. Ich mach noch ein drittes und viertes... brauch eine neue Gitarre und ein paar neue Effekte.
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wer weiß... alle paar Monate wird ja behauptet, "die Deutschen" sterben aus, überaltern, haben zuwenig Kinder... wenn das so weiter geht, haste da vllt ein prima Geschäftsmodell (pro produziertem Kind ein Gadget der Wahl geschenkt :))
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Hm... aber die Statistik verfälscht. Sind dann nur halbe Deutsche. Manche würden Morden für gutes Equipment... ich mach eben was anderes.
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>> Wenn man sich (als Therapeut) mit Problemen und Problemlösungen befasst... und wenn man willens ist an menschliche Probleme nicht bereits mit den Scheuklappen einer bestimmten Theorie heranzugehen, dann fällt einem unschwer auf, dass Mensch wie Tier die fatale Eigenschaft hat, an einmal erarbeiteten/ einmal gefundenen Lösungen stur festzuhalten - und zwar auch dann, wenn die Umweltbedingungen sich schon soweit geändert haben, dass die Lösungen, die einmal möglicherweise die besten, vielleicht die einzig möglichen waren - nicht mehr zutreffen...
... und dass auf diese Weise dann die Lösung zum Problem wird.
Warum das so ist, darüber lässt sich sehr viel streiten und spekulieren... ich weiss es nicht... ich muss nur annehmen, dass die Ökonomie des Verhaltens Mensch wie Tier dazu bringt eben an dem festzuhalten, was sich einmal als erfolgreich [oder] zumindest als adäquat erwiesen hat.
Man kann die Welt ja auch nicht jeden Tag neu erfinden[...]
Das steht fest.
Andererseits steht es eben aber auch fest, dass gerade diese einmal erarbeiteten Lösungen auch fatale Wirkungen haben können. <<

-> Wanderameisen im Todesmarsch ::: http://youtu.be/WFzRjQCj1iI

http://youtu.be/UItQrQDged0 (Paul Watzlawick: "Die Lösung ist das Problem")
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In dem Folgenden Beitrag ist das Urheberrecht mit angeführt. Es handelt sich hierbei um Persönlichkeitsverletzung im Internet.
Persönlichkeitsverletzungen im Internet
30. Mai 2009, in der Kategorie Persönlichkeitsrecht
„Es ist nicht gestattet, Namen oder Umstände aus der Intim- und Privatsphäre zu veröffentlichen, wenn der Betroffene nicht zugestimmt hat.
Bundesverfassungsgericht , 2003
Der zitierte Satz gilt nicht nur für die klassischen Printmedien, das Fernsehen und den Rundfunk, sondern auch für das Internet. Gerade im Bereich des Internets ergeben sich aufgrund der Eigendynamik dieses Mediums besondere rechtliche Fragestellungen. Im Folgenden werden einige rechtliche Problemfelder aus dem Bereich Persönlichkeitsrechtsverletzung und Internet beschrieben, die in der Praxis häufig vorkommen.
• Verletzung des Namensrechts aus § 12 BGB bei Domainstreitigkeiten.
• Verletzung Urheberpersönlichkeitsrecht im Internet.
• Die Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung im Internet.
• Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung im Internet durch Cookies.
• Das Recht am eigenen Bild im Internet
• Das Recht der persönlichen Ehre im Internet
• Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht und die Werbung durch Email
Verletzung des Namensrechts aus § 12 BGB bei Domainstreitigkeiten
Die Verletzung des Namensrecht aus § 12 BGB steht oft im Zusammenhang mit Streitigkeiten über Domainnamen. Diese entstehen zumeist wenn ein bürgerlicher Name, der Name von juristischen Personen oder Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts (z.B. Verteidigungsministerium.de), zur Kennzeichnung einer Domain verwendet werden. Das Namensrecht aus § 12 BGB kann bei Unbefugtem Gebrauch des gleichen Namens und u.U. auch bei Gebrauch des Namens durch Reservierung einer Domain verletzt sein.
Ausführliche Erläuterungen zum Thema Domain und Recht finden Sie den Sie unter Domainrecht
Verletzung des Urheberpersönlichkeitsrecht im Internet
Der Schutz des Urheberpersönlichkeitsrechts ist durch UrhG geschützt. Denn dieses schützt den Urheber in § 11 nicht nur in der Nutzung seines Werkes, sondern auch in seiner geistigen und persönlichen Beziehung zum Werk.
Das Urheberpersönlichkeitsrecht kann speziell im Internet durch Hyperlinks und Frames beeinträchtigt werden. Insbesondere wenn Inhalte durch Frames nicht mehr unter der ursprünglichen URL, sondern als eigenständige HTML-Seite unter fremder URL ausgeführt werden.
Bestandteile des Urheberpersönlichkeitsrechts sind das Veröffentlichungsrecht (§ 12 UrhG), das Recht auf namentliche Nennung (§ 13 UrhG) sowie das Recht, eine Entstellung des Werkes zu verhindern(§ 14 UrhG).
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Veröffentlichungsrecht (§ 12 UrhG)
Das Recht des Urhebers zu bestimmen, ob, wann und in welcher Weise sein Werk zu veröffentlichen ist (§ 12 UrhG), ist sowohl in vermögensrechtlicher, als auch in persönlichkeitsrechtlicher Hinsicht relevant. Wird in das Veröffentlichungsrecht eingegriffen, stellt dies 7einen schweren Eingriff in das Persönlichkeitsrecht des Urhebers dar. Ihm steht daher ein Unterlassungsanspruch aus § 97 I 1 UrhG gegen den Störer auf Unterlassung der Veröffentlichung oder sonstigen Verbreitung seines Werkes zu.
Das Recht auf namentliche Nennung (§ 13 UrhG)
Allein der Urheber hat aufgrund des Urheberpersönlichkeitsrechts zu entscheiden, ob sein Werk unter seinem bürgerlichen Namen, einem Pseudonym oder Künstlerzeichen oder ohne jede Namensangabe zu veröffentlichen ist. Bei Verletzung des Rechtes aus § 13 UrhG steht dem Verletzten ein Unterlassungs – anspruch gem. 97 I UrhG zu.
Entstellung des Werkes (§ 14 UrhG)
Gem. § 14 UrhG hat der Urheber das Recht, eine Entstellung oder eine andere Beeinträchtigung seines Werkes zu verbieten, die geeignet ist, seine berechtigten geistigen oder persönlichen Interessen am Werk zu gefährden. Im Gegensatz zu den §§ § 3, 23, 39, 62 und 93 UrhG, die wichtige Bestimmungen über Änderungen am Werk enthalten, dient § 14 UrhG ausschließlich dem Schutz der geistigen und persönlichen Interessen des Urhebers.
Welche Ansprüche kann der Verletzte gegen den Störer geltend machen?
• Anspruch auf Unterlassung
• Anspruch auf Schadenersatz
• Ansprüche auf Vernichtung, Rückruf und Überlassung veröffentlichter Werke
Die Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung im Internet
Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist Teil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und wurde vom Bundesverfassungsgericht in den Urteilgründen zum so genannten Volkszählungsurteil als Grundrecht anerkannt.
Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass es im Zeitalter der Informationstechnologie und deren Verarbeitungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten auch ein für sich gesehen belangloses Datum einen neuen Stellenwert bekommen könne und es insoweit keine belanglosen Daten gebe.
Insbesondere Daten aus der Privat-, Intim-, oder Individualsphäre unterliegen in Bezug auf die Art und Weise der Informationsgewinnung überwiegenden Geheimhaltungsinteressen.
Verletzung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung durch Cookies
Durch sog. „ Cookies „(engl. „Kekse“), wird Web – Servern das Nutzungsverhalten von Internetusern übermittelt. Zuvor werden diese Cookies auf dem Rechner des Users installiert. Cookies sind das gängigste auf Web-Servern eingesetzte Instrument zur Identifikation von Nutzern. Hinzukommt, dass Internetnutzer durch Cookies auch überwacht werden. Cookies sind in der Lage das Surfverhalten des Nutzers genau zu analysieren, so dass der User später gezielt mit Produkten beworben werden kann, die in Verbindung mit den durch ihn besuchten Seiten stehen. Zwar lassen sich Cookies auf dem Rechner deaktivieren, jedoch wird diese Möglichkeit in den wenigsten Fällen wahrgenommen oder es fehlt dem Internetnutzer am notwendigen technischen Verständnis diese Schritte vorzunehmen.
Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung als Unterfall des allgemeinen Persönlichkeitsrechts wird im Zusammenhang mit Cookies rechtlich insbesondere durch das BDSG (Bundesdatenschutzgesetzt) und das TDDSG (Gesetz über den Datenschutz bei Telediensten) geschützt.
Nach § 1 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist Zweck des Gesetzes, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. Dreh- und Angelpunkt des Datenschutzrechtes sind daher die personenbezogenen Daten. Der Begriff umfasst gem. § 3 Abs.1 BDSG: Einzelangaben über persönliche Verhältnisse, einer bestimmten oder bestimmbaren, natürlichen Person. Das TDDSG regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten für den Bereich der Teledienste. Gem. § 3 TDDSG dürfen personenbezogene Daten vom Dienstanbieter zur Durchführung von Telediensten nur erhoben, verarbeitet und genutzt werden, soweit das TDDSG oder eine andere Rechtsvorschrift es erlaubt oder der Nutzer eingewilligt hat.
Nicht jedes Cookie verletzt die zuvor genannten Vorschriften. Wenn im Ergebnis aufgrund der gespeicherten Daten die Person des Internetnutzers bestimmt werden kann oder zumindest bestimmbar ist, liegt ein Verstoß gegen das BDSG bzw. TDDSG vor. Dies dürfte insbesondere im Fall der E-Mail Speicherung zutreffen.
Das Recht am eigenen Bild im Internet
Im Zeitalter von massenhafter Nutzung von Digitalkamera und Handy-Cam, sowie Studivz und Facebook sind Aufnahmen in minutenschnelle für die ganze Welt sichtbar. Eben photographiert befinden sich Bilder von Personen plötzlich im Internet. Aber nicht jede Photographierte Person möchte in dieser epischen Breite der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Insbesondere wenn Menschen unbemerkt oder ungewollt im Internet abgebildet werden, möchten Sie die veröffentlichten Bilder möglichst schnell wieder aus dem Internet entfernen.
Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblich über die rechtliche Problemkreise, die im Zusammenhang mit Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch die Veröffentlichung von Bildern stehen. Dabei unterscheidet sich die Veröffentlichung von Bildern im Internet nicht wesentlich von der Veröffentlichung in anderen Medien.
Rechtliche Grundlagen: Das Recht am eigenen Bild
Das Recht am eigenen Bild muss als besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts beachtet werden. Das Recht am eigenen Bild ist in den §§ 22, 23 KUG geregelt. Danach darf ein Bildnis grundsätzlich ohne Einwilligung des Abgebildeten nicht verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Wird das Bild einer Person ohne deren Einwilligung in das Internet gestellt ist § 22 KUG verletzt, wenn nicht die im Folgenden Ausnahmen vorliegen.
Einwilligung
Die Verletzung des Rechtes am eigenen Bild ist ausgeschlossen, wenn eine Einwilligung vorliegt. Die Einwilligung kann mündlich oder konkludent erfolgen. Zudem geht von einer Einwilligung in die Veröffentlichung aus, wenn die abgebildete Person ein Entgelt dafür erhielt, dass sich abbilden ließ (§ 22 S.2 KUG).
Zweckbestimmtheit der Einwilligung
Die Einwilligung wird jedoch zweckbestimmt erteilt. Das heißt bspw., dass die erteilte Einwilligung einer Studentin, für ein Foto für eine Studentenzeitschrift, nicht gleichzeitig die Einwilligung mit umfasst, das Foto auf dem Portal Studivz zu veröffentlichen.
Auch umfasst die erteilte Einwilligung nicht gleichzeitig die Erlaubnis das Bildnis mit einer herabsetzenden Bildunterschrift zu versehen, die geeignet ist die abgebildete Person in Ihrer Ehre zu verletzten.
Anfechtung und Widerruf
Eine einmal erteilte Einwilligung kann u.U. angefochten werden. Es besteht auch die Möglichkeit die Einwilligung nach einer bestimmten Zeit für die Zukunft zu widerrufen. Jedoch muss in diesem Fall dargelegt werden dass sich die Auffassungen die der Einwilligende zugrundegelegt wurde sich nunmehr geändert hat.
Veröffentlichung von Bildern verstorbener Personen
Gem. § 22 S.3 KUG darf ein Bildnis nach dem Tod des Abgebildeten bis zum Ablauf von zehn Jahren nur mit Einwilligung seiner Angehörigen veröffentlicht werden. Angehörige sind gem. §22 S.4 KUG der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner und die Kinder des Abgebildeten bzw. seine Eltern, sofern weder Ehegatte oder Lebenspartner noch Kinder vorhanden sind. Die Einwilligung muss von allen Angehörigen erteilt werden, so dass bei Weigerung nur eines Angehörigen die Einwilligung insgesamt als nicht erteilt gilt.
Ausnahmsweise dürfen Abbildungen ohne Einwilligung verbreitet und veröffentlicht werden, wenn es sich um Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte handelt oder Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk erscheinen (§ 23 KUG), es sei denn, berechtigte Interessen des Abgebildeten werden verletzt
Welche Ansprüche hat der Abgebildete, wenn ohne seine Einwilligung Bilder im Internet veröffentlicht werden?
• Anspruch auf Unterlassung weiterer rechtswidriger Veröffentlichungen
• Beseitigungsanspruch des rechtswidrigen Zustandes Verlangen, bspw. durch Herausgabe der negative und Abzüge bzw. Vernichtung.
• Schadensersatzersatzanspruch wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts
• Bereicherungsansprüche auf Zahlung der ersparten Lizenzgebühren


Das Recht der persönlichen Ehre im Internet
Im Internet wird die persönliche Ehre oft mit Füssen getreten. Regelmäßig geschieht dies durch die Einstellung von beleidigenden Äußerungen in das Internet. Wird jemand durch Äußerungen in seiner Ehre, seinem Persönlichkeitsrecht oder seinem wirtschaftlichen Ansehen verletzt, so kann er sich dagegen mit zivilrechtlichen Mitteln zur Wehr setzten. Die Rechtssprechung hat gefestigte Grundsätze entwickelt, um sich gegen solche Verletzungen zur Wehr zu setzten. Danach stehen dem Verletzten hierfür Ansprüche auf Unterlassung der verletzenden Äußerung, auf Widerruf der Äußerung und auf Schadensersatz zur Verfügung. Ist der Eingriff schwer und anderweitig nicht auszugleichenden kommen auch Schmerzensgeldansprüche in Betracht. Als Hilfsansprüche treten neben die Hauptansprüche die Ansprüche auf Auskunft, auf Veröffentlichung der Entscheidung und auf Vernichtung oder Unbrauchbarmachung von Vervielfältigungsmaterial.
Ansprüche
• Ansprüche auf Gegendarstellung unrichtiger Tatsachenbehauptung, die geeignet sind, Ehre oder Kredit des Betroffenen zu beeinträchtigen
• Ansprüche auf Unterlassung unrichtiger Tatsachenbehauptung, die geeignet sind, Ehre oder Kredit des Betroffenen zu beeinträchtigen
• Ansprüche auf Unterlassung von Werturteilen, wenn diese die Grenzen zur Schmähkritik überschreiten
• Ansprüche auf Berichtigung, Widerruf unrichtiger Tatsachenbehauptung, die geeignet sind, Ehre oder Kredit des Betroffenen zu beeinträchtigen
• Ansprüche auf Schadensersatz wegen unrichtiger Tatsachenbehauptung, die geeignet sind, Ehre oder Kredit des Betroffenen zu beeinträchtigen oder wegen Werturteilen, welche die Grenzen zur Schmähkritik überschreiten

Die Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes durch Werbung per Email
E-Mail-Werbung ist im Vergleich zu anderen Werbemitteln billiger, schneller, arbeitsparender und gezielter einsetzbar. Überdies kann die Werbebotschaft unter Einsatz von Schrift, Bildern und Ton erfolgen. Daher ist Werbung per Email für Unternehmen besonders interessant. Da sich die E-Mail für die massenhafte Versendung von Botschaften und damit in besonderer Weise für die Werbung eignet kommt es häufig vor das Privatpersonen mit Werbeemails belästigt werden, die sie eigentlich nicht empfangen möchten. Auch hier kann eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes vorliegen, denn unverlangte E-Mail-Werbung stellt gegenüber privaten Anschlussinhabern nach allgemeiner Auffassung einen Eingriff in deren „allgemeines Persönlichkeitsrecht“ dar, weil unverlangte E- Mail Werbungen eine Belästigung darstellen.
Daher bestehen Unterlassungsansprüche und Schadensersatzansprüche jedenfalls dann, wenn der Werbende dieses Werbemittel gegenüber dem Privaten wiederholt einsetzt.
Bei unverlangter E-Mail-Werbung gegenüber Gewerbetreibenden stellt die Werbung einen Wettbewerbsverstoß dar.
Ansprüche
• Ansprüche auf Unterlassung
• Ansprüche auf Schadensersatz
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ich weiss garnicht, was da son bahai von gemacht wird?!
gibt's denn keine weltlicheren probs.?
unbekannte fr. schwab, was ist ihr "eigentliches"
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+Juliana da Costa José
>> Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir was"! <<
... wir sollten endlich aufhören uns einer aufgesetzten "Realität" anzupassen und anfangen unsere soziale "Realität" wunschgemäß anzupassen.
Du würdest als Künstlerin auch nicht unmittelbar darunter leiden, wenn Deine (private) Teilnahme am soziokulturellen Austausch unabhängig von Preis-/ Kosten und Budget werden könnte.
Wenn wir es schaffen - gemeinsam im Einvernehmen mit Künstlern - Bildung und Kultur von Preisen und Kosten zu befreien, dann würden wir in erster Linie alle davon profitieren. Künstler und Musiker und Kreative sind im Hinblick auf diesen gesamtgesellschaftlichen Vorteil nicht ausgenommen.

Allerdings müsste eine sozial verantwortliche Gesellschaft eine einvernehmliche Lösung finden, wie wir unsere Künstler fördern und unterstützen, wenn wir deren Möglichkeiten zur Vermarktung ihrer Werke und Leistungen bedrohlich einschränken und in Frage stellen.

In der Forderung nach einem kostenfreien soziokulturellen Austausch wird meines Erachtens das Paradigma der Kommerzialisierung an sich in Frage gestellt.
Konsequent betrachtet ist es das Dilemma einer marktwirtschaftlichen Sozialisation, das uns Optionen und Wege für eine freiheitliche Interaktion in der Vernetzung blockiert.

Eure Interessen als Künstler, Urheber, Kreative und Verwerter sind letztlich eben nur deshalb an eine rigide Durchsetzung urheberrechtlicher Bestimmungen gebunden, weil auch ihr Eure Ansprüche auf Leistung durch das Ritual der Bezahlung rechtfertigen müsst...
Wenn wir plausible Alternativen sozialer Arrangements jenseits der Vermarktung schaffen können, wäre dieses Dilemma aufgelöst...

So lange wir aber keinen Ausweg aus dem Paradigma der Marktwirtschaft anbieten können, wird die Forderung nach freier Information, Kultur und Bildung mit existenziellen Interessen der Künstler kollidieren.
Das sehe ich ein...

Deshalb halte ich es für sinnvoll, uns gemeinsam mit Kreativen entsprechende Alternativen sozialer Arrangements zu überlegen, die uns die Freiheit geben die Möglichkeiten für freie Kommunikation und einen freien soziokulturellen Austausch im Netz wahrzunehmen, OHNE die existenziellen Interessen der Künstler dabei zu übergehen...

Fest steht, dass wir ALLE etwas davon haben, wenn wir Zugriff auf Information, Kultur und Bildung in der Regel kostenfrei gestalten KÖNNEN - besonders als Künstler würde ich letztendlich davon profitieren, wenn ich meine Werke frei verfügbar machen kann, weil mein Publikum dann ja nicht mehr auf zahlende Gäste eingeschränkt bleiben muss... Die Idee ist also an sich nicht so oberflächlich und gemein, wie sie aufgefasst wird.
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Alimentierte Künstler? Mittelalterliche Hofnarren der Gesellschaft? Nee danke.
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>>[...] ich will aber meine geistigen Werke gar nicht kostenfrei zur Verfügung stellen. [...] und meine ganzen Künstlerkollegen auch nicht.<< ?
Doch! ... hier! Ich..! Ich schon!! Ganz ehrlich... :)
Ich verschenke alles Kreative, was ich neben meinem "Broterwerb" noch hinbekomme, gerne bereitwillig im Netz..!
Ich bin ein richtig verhinderter Künstler, wenn man das so sehen will... Dass es mir nicht an gestalterischen Fähigkeiten fehlt, das will ich hier einfach mal dreist behaupten, aber es ist bisher einfach ein Hobby geblieben... vielleicht, weil es mir an Geschäftstauglichkeit mangelt, aber ich will Business und Kunst auch eigentlich nicht sonderlich gerne vermischen... mein Geld verdiene ich nicht durch die Vermarktung meiner Kunst... ich habe eigentlich auch gar keine Lust mich dem übersättigten Markt anzubiedern... ich gehe arbeiten, wenn ich Kohle brauche... sorry/scnr... aber ich bin gerade echt angepisst, weil ich statt Bilder zu zeichnen oder zu malen oder Kunst zu machen wohl wieder die ganze Nacht vor dem Schirm hänge und technische Zeichnungen (CAD) machen muss, weil ANDERE Geld von mir haben wollen, das ich dann durchreichen muss... ich selbst würde liebend gerne auf Geld verzichten, wenn ich in einer freien Gesellschaft leben dürfte, die auf dem Prinzip der wechselseitigen Solidarität interagiert - OHNE einander Leistungen, Waren oder sogar Ideen und "geistige Werke" gegen (gesetzliche) Auflagen, Preise und Kosten vorzuenthalten... Was haben wir denn davon, dass wir uns im Paradigma von Konsum und Kommerz arrangieren müssen!?..
Verhungende Familien da... kriminalisierte Teenies hier...
Verhinderte Möglichkeiten und Wege... blockierte Ressourcen..
... Prostitution, Verbrechen und Korruption überall wo man nur hinschaut... Alles ist prostituiert... und ich verstehe es nicht, warum gerade Künstler und Kreative so festhalten an diesem elend traurigen System...
Marktwirtschaft setzt auf dem Prinzip der Prostitution auf und zwingt uns ständig dazu Kompromisse zu schliessen, in denen wir nicht selten unsere Motive und Zielsetzungen aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus verzerren [/ pervertieren]...
Der Wahn der Vermarktung ist es, der uns ständig gegeneinander aufbringt... nicht nur in dieser Frage!
Und eben deswegen nervt mich das auch ganz ehrlich, wenn Künstler ständig jammern und sagen sie wollen ihr "geistiges Eigentum" gerne exklusiv vermarkten und der Welt dafür Restriktionen und Zensur auferlegen... Ich will eine freie Welt... in sozialer Verantwortung...
ohne diesen verfluchten zwanghaften Kommerz...
Dieser Zwang zur Legitimation meiner existenziellen Ansprüche in bezahlter "Arbeit" hält mich effektiv davon ab wirklich kreativ zu "arbeiten"!.. Ich finde es auch irgendwie absurd meine kreativen Leistungen an Preise zu binden... ich würde da nur zu gerne darauf verzichten, wenn wir ordentliche und plausible alternative Prinzipien für solidarisches soziales Engagement vereinbaren könnten...
Wenn wir uns vom Fluch der zwanghaften Vermarktung befreien könnten, dann wären wir ALLE ein Stück reicher!
Ich verschenke gerne alles was ich habe, wenn ich einen Sinn darin sehe und selbst keinen unmittelbaren Schaden und Mangel zu tragen habe!.. Viel mehr noch bin ich bereit zu schenken, wenn ich nicht einmal etwas weggenommen bekomme..! Geld interessiert mich nicht. Besonders nicht, wenn es um interessante Ideen und kreative Konzepte geht, die ich ehrlich vermitteln möchte... dann bin ich froh, wenn Ideen, Meme und Konzepte, die ich für wichtig, schön, gut und interessant erachte, freizügig Verbreitung und Aufmerksamkeit finden!
Ich würde gerne in einer Gesellschaft leben in der es einem jeden von uns ermöglicht wird sein volles kreatives, kognitives und praktisches Potenzial zu entfalten ohne verkrampfte wirtschaftliche Erwägungen einbeziehen zu müssen!
Alles was ich mache - nicht nur meine Kunst und Musik - würde ich gerne kostenfrei machen, wenn ich einen praktischen Sinn und nutzen darin sehe! Ich würde auch lieber Pläne zeichnen - kostenfrei - für Leute, die ein Dach überm Kopf brauchen... anstatt für Leute, die sich lediglich vergrößern oder lukrativ investieren wollen... so wie ich das üblicherweise machen muss, wenn ich für das Kapital arbeite...
Ich scheiss darauf meine Arbeit vermarkten zu müssen...
Das ist nichts, was ich mir als RECHT erstreiten möchte.
Der einzige Grund, warum ich arbeiten gegen Lohn verrichte, wie gerade eben... ist die aufgesetzte Notwendigkeit, dass ich meine existenziellen Ansprüche auf Versorgung und Förderung eben auch nur über das alberne Ritual der Bezahlung geltend machen kann.
Dieses blenderische System kotzt mich an...
Aber genug gequatscht jetzt... ich muss noch arbeiten...
Vielleicht finde ich morgen/heute noch ein bisschen Zeit für kreative Dinge, die ich dann freigiebig aus Bitterkeit und Trotz gegen die Absurdität der marktwirtschaftlichen Sozialisation verschenken kann..!

Da fällt mir gerade noch ein:::
>> Es muß zwar eine Art von ethischem Lohn und ethischer Strafe geben, aber diese müssen in der Handlung selbst liegen. <<
Hat Ludwig Wittgenstein in seinem "Tractatus" mal gemeint...
... klingt gut, find' ich!..
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Ich will irgendwann in einer wirklich solidarischen Gesellschaft leben, die es mir erlaubt meine Leistungen, Ideen, Werke und Waren frei von wirtschaftlichen Bedingungen für Zwecke zur Verfügung zu stellen, die ich für sinnvol, vernünftig und gut erachte - ohne, dass ich deshalb irgendeine soziale Unsicherheit zu fürchten hätte.

Das ist ein gesellschaftliches Prinzip, das ich weit über ein Recht auf exklusive Vermarktung stelle... die notwendige Infrastruktur, um Kreise solidarischer Verbindlichkeit zu knüpfen können wir uns im Grunde heute schon im "social web" einrichten...

Ich will meinen Kindern und Enkeln mal davon erzählen können, wie kompliziert unsere soziale "Realität" ausgesehen hat, damals als wir jung waren... Dieser irrsinnige kompetitive Kampf um Marktpositionen, Profit und Arbeitsplätze... die Gier, die Bestechlichkeit, der politische Lobbyismus, die Korruption, das Verbrechen und die Konflikte und sozialen Spannungen, die wir im Paradigma der Kommerzialisierung zu ertragen hatten... und die unterhaltsame Urheberrechtsdebatte um "geiziges Eigentum" ... ;)
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Sehr ehrenhafte Ziele, +Manu Forster Dabei hast Du aber auch deutlich den Unterschied dargelegt, der zwischen Deiner Gruppe, den Künstlern aus Leidenschaft, Du selbst hast es als Hobby bezeichnet, und denen, deren Broterwerb es ist. Ich möchte aber nicht nur die Kunst von Freizeitkünstler konsumieren, sondern auch von Profis, die mehr Zeit für ihre Kunst habe, die davon leben. Gib mir bitte auch dazu die Möglichkeit.
Es ist Dein Lebensentwurf, Deine Kunst kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Danke dafür. Stülpe diesen aber bitte nicht den anderen über, die das nicht möchten. Das ist Bevormundung.
Es käme doch auch keiner auf die Idee, das Computer kostenfrei zur Verfügung gestellt werden müssen, warum denn der Content? 
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In einer gesunden, vernünftigen, solidarisch arrangierten Gesellschaft, sollten selbstverständlich auch Computer kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, für jeden der einen Computer braucht... und zwar nicht entsprechend der Bezahlbarkeit, sondern entsprechend dem jeweiligen Bedarf - soweit verfügbar und anderweitig entbehrlich... wie ALLES andere auch... Medizin, Fortbewegungsmittel, Kleidung, Nahrung, Wohnraum, Geld, egal... Jede Ressource, die entsprechend verfügbar gemacht werden kann, sollte im Rahmen solidarisch vernetzter Kreise von Gesellschaft je nach Bedarf und Notwendigkeit verteilt werden, ohne die zwingende Forderung nach einer rituellen oder direkten Gegenleistung. Die transparente und beglaubigte Dokumentation der Transaktion selbst sollte ausreichen, um im Zweifelsfall faire Ansprüche zur Kompensation an einen Leistungsnehmer geltend machen zu können... falls eine Kompensation im Rahmen wechselseitiger Solidarität überhaupt notwendig werden sollte...
WENN aber eine direkte Kompensation oder Bezahlung MÖGLICH ist, dann sollte man diese Kompensation auch annehmen... (Ehrensache! ;)

Das ist nicht nur Theorie und Geschwafel...
Auch das mache ich bereits genau so...
Ich selbst repariere ständig alte Kisten und verteile die in meiner Bekanntschaft und Verwandtschaft, wenn ich dort Bedarf erkenne (meistens genügt es aber, wenn ich deren alte Kisten dort direkt vor Ort wieder in Betrieb nehme... auch das geschieht meistens ohne eine Forderung auf Kompensation meinerseits... was aber nicht heisst, dass ich nichts dafür zurück bekomme... alles kommt irgendwie zurück im Leben... wenn auch nicht unmittelbar und direkt.)
... gerade eben war ein Freund da, der mich gefragt hat, ob ich noch einen alten Rechner für eine Therapiegruppe abzugeben hätte... er selbst hat kürzlich schon einen Computer von mir bekommen... und ich bin sogar froh, dass ich noch eine Kiste weitergeben kann, die im Büro meines Bruders als Museumsstück steht...
Genauso kursieren einige Musikinstrumente und Synthesizer von mir in meinem Freundeskreis, die ich nicht unmittelbar brauche... das läuft zur Zeit eben Alles auf Vertrauensbasis und mein Ziel ist es einen derartigen solidarischen Austausch über eine entsprechend einfach zugängliche und übersichtliche Infrastruktur im Netz zu arrangieren... unter verbindlich (aber selbstbestimmt) vernetzten Individuen, die jeweils beglaubigte und transparente Verträge zum Teilen und Tauschen von Waren, Leistungen und Ressourcen im Netz abschließen... verbindliche Nutzungsverträge und eine ordentliche Dokumentation effektiver gegenseitiger Leistungen können das notwendige Vertrauen zwischen Individuen schaffen, die sich jenseits von Markt und Moneten über die "soziale Vernetzung" austauschen wollen... Das ist der Kern der Idee.
Nicht nur das Verschenken von Kunst und Musik...
Verstehst Du, +Michael Schneider?

Wenn Du materiellen Austausch und Arbeitsleistung bei der Betrachtung der sozialen Ideen ausklammerst, die ich vermitteln wollte, dann hast Du das leider noch nicht ganz verstanden, was ich meine...

Prinzipiell geht es darum, dass Geldwirtschaft offenbar ein überholter Behelf ist, um im Rahmen einer traditionellen Konvention eine Vertrauensbasis für soziokulturelle und wirtschaftliche Interaktion zu schaffen.

Zur Zeit der Implementation von Währungen, Handel und Märkten war die Geldwirtschaft ein Behelf, um die wirtschaftliche und soziale Interaktion der Menschen über die eng geschnürten sozialen und intersozialen Grenzen hinaus möglich zu machen.
Geld ist eigentlich nichts anderes als ein psychologischer Katalysator.
Der Anschein einer direkten Kompensation im gegenseitigen Austausch von Leistungen unter Fremden...
Durch Akzeptanz der Währung integriert man sich in eine ideologisch begründete Konvention.
Der empfangene Geldbetrag dient als Notiz und Dokumentation der erbrachten Leistung...
Unser Guthaben, das wir erwerben, soll uns verheißen, dass wir entsprechende Ansprüche andernorts wieder legitimieren, die wir im Hinblick auf unsere Aktivität für Andere "verdient" haben...

In einer entfremdeten, dissoziierten und fragmentierten Gesellschaft dient Geld entsprechend der traditionellen Konvention als Medium der Vermittlung von Ansprüchen im wechselseitigen wirtschaftlichen Austausch.

Es ist allerdings mehr als unwahrscheinlich und weltfremd zu erwarten, dass über den Handel mit Geld auf Märkten ein konsequent faires und gerechtes Abbild der sozialen und ethischen Wertigkeit unserer Leistungen in unserem Vermögen und Einkommen geschaffen wird.

Marktwirtschaft ist heute nichts anderes mehr als ein zynischer systematischer Betrug an der Gesellschaft.

Langer Rede kurzer Sinn:
Ich denke einfach, es ist Zeit das Paradigma der Märkte aufzulösen und direkt im Rahmen unserer souveränen, individuellen "sozialen Vernetzung" eine gegenseitig vertraglich gesicherte Vertrauensbasis für weitestgehend kostenbefreite, solidarische soziale Interaktion zu schaffen.

Die Erkenntnis unserer unausweichlichen Interdependenz sollte uns endlich aus dem Irrsinn und der Verblendung einer marktwirtschaftlichen Sozialisation aufwecken.
[Niemand lebt "von seiner Arbeit"... Wir leben alle nur auf Basis gegenseitiger Solidarität... und die notwendige Vertrauensbasis für solidarisches Verhalten müssen wir im Paradigma der Märkte über das Ritual der Bezahlung rechtfertigen... was unsere soziale Interaktion eben ungeheuerlich verkompliziert.]

Preise für meine Leistungen zu vereinbaren finde ich albern... Mich nervt das nur... Preise sind immer subjektiv und volatil... eine faktische Dokumentation effektiver Leistung soll im Rahmen einer verbindlich solidarischen Vernetzung ausreichen, um unsere jeweiligen Rechte und Pflichten in unserem (individuellen) sozialen Horizont fair und sozial gerecht zu vereinbaren.

Letztendlich, glaube ich, dass unsere Altersversorgung wohl weit sicherer gewährleistet ist, wenn unsere Ansprüche nicht mehr an unser Einkommen und Vermögen gebunden bleiben...
Gerade, wenn wir uns eingestehen, dass wir im Moment sowieso wieder einem kompletten wirtschaftlichen Kollaps gegenüberstehen.
Geld ist im übrigen im Hinblick auf die aktuelle Form der Geldschöpfung als Schuldgeld im privaten Bankensektor ungeheuerlich miserabel implementiert.
// aber das ist ein anderes Thema...

Lasst uns einfach mal den Kopf aus der Kiste heben und neue einvernehmliche Lösungen zur sozialen Integration und Interaktion finden.

Machbar is' es...
... wenn wir das wollen...
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Computing-Kosten gehen sowieso gegen NULL _>
http://www.raspberrypi.org/
Raspberry PI ist eine anständige ARM, GNU-LINUX Plattform für 25$!
:)

Ziel unserer evolutionären Übung hier ist es meiner Ansicht nach (wirklich), die Bedingungen für die Teilnahme am Leben für Alle Beteiligten auf ein Minimum herabzusetzen... so dass Alle Beteiligten letztendlich mehr vom Leben haben! ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Reziproker_Altruismus
prinzipiell... sozusagen...
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Ganz ehrlich? Ist mir zu theoretisch und idealistisch. Im Freundeskreis geht das, jeder kann etwas anderes und steuert das der Gruppe kostenfrei bei. Selbst bei mehreren Kreisen mit mir als Schnittmenge funktioniert das.
Aber innerhalb aller Gesellschaften? Da glaube ich nicht dran. Auch Marx Sozialismus hat nicht funktioniert. Und der Mensch als Gattung ist nicht edel und gut.


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+Monika Schwab ...
Weil ich gerade noch über diese Ansage gestolpert bin:

>> ...dann hast du wohl nichts dagegen wenn ich das unter meinem Namen und als meine Idee weiterverbreite.... << ?

Wir sollten grundsätzlich zwischen einer Lüge (oder Täuschung) und einer Kopie, Adaption und Weitergabe unterscheiden können... Wenn ich wissentlich und im bewussten Versuch der Täuschung die Identität eines Anderen annehme, egal wobei, dann ist das in erster Linie eine Lüge.
(Das ist eigentlich ein völlig anderes Thema als "Urheberrecht"... dabei geht es um Integrität und Fairness.)
Wenn ich eine Idee eines Anderen aufnehme und weiterentwickle und den jeweiligen Ursprung der Idee vielleicht sogar deutlich herausstelle, dann verhalte ich mich durchaus integer und fair.

In der Regel sollte eine vernetzte Gesellschaft in der Lage sein peinliche Lügen und Täuschungsversuche zu demaskieren.
(Siehe "Guttenplag"... dann wird eine Lüge in der Regel zur Blamage... und das ist gut so.)
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+Michael Schneider
>> innerhalb ALLER Gesellschaften << ?
nö... keine Ahnung, was mit "alle Gesellschaften" gemeint ist... Gesellschaft sollte kein Schicksal sein, sondern eine souveräne Entscheidung.
Wir machen das doch ansatzweise bereits so im Netz... ... indem wir unsere individuellen Assoziationen auswählen und entsprechende soziale Kreise (funktional?) kategorisieren und definieren...
>> Im Freundeskreis geht das << ja, GENAU:)
Und darum geht es... den "Freundes"-"kreis" zu definieren und zu wählen, mit dem das geht.
Du wirst Dich wundern, wie gut das geht, im Rahmen einer gewissen wechselseitigen Transparenz und Offenheit, die uns gewissermaßen verpflichtet uns "edel", fair und gerecht zu verhalten... ansonsten fallen wir durch das Raster der sozialen Integration... In einer Zugangsgesellschaft geht es in der Regel darum eine ordentliche und saubere Reputation zu wahren... das heißt Integrität, Offenheit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, ... kurz gesagt: Deine Vertrauenswürdigkeit [wird zur] die "Währung" einer solidarisch vernetzten Zugangsgesellschaft.
Durch Betrug und Lügen würdest Du Dich automatisch im Rahmen einer solidarischen Interaktion disqualifizieren und würdest weit weniger profitieren, als es heute im Rahmen einer marktwirtschaftlichen Sozialisation der Fall ist.

Heute kommt man durch mit harten "Ellenbogen" und ohne Rücksicht und Skrupel...
"Business rules"...

Ein stichhaltiges Argument gegen die aktuelle Form sozialer Arrangements. !

Die gegenwärtige Form der wirtschaftlichen Interaktion verlangt implizit sogar Rücksichtslosigkeit als Erfolgsmodell.
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+Monika Schwab
Wenn ich so darüber nachdenke...
Ich wäre froh, wenn jemand die Ideen, die ich vermitteln will in aufrichtigem Interesse weiter transportieren würde.

Vielleicht ist das auch der springende Punkt:
Wenn wir wirklich Ideen haben, zu denen wir stehen... Ideen, deren Inhalt uns mehr bedeutet, als die Form, dann haben wir kein Interesse daran die Verbreitung der Ideen zu unterbinden...

Lauwarme Ideen kann man auch in den Keller stellen.
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