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Also doch: Gebührenfahnder und Haustürkontrollen soll es auch mit dem neuen Rundfunkbeitrag geben. (sha)
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37 comments
 
Aber wozu eigentlich? Die haben doch keine Darseinsberechtigung dann mehr...
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Was soll man auch machen, wenn man jedes Jahr Milliarden hinter her geworfen bekommt?

Sie können die "Kohle" ja schlecht verbrennen.
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Lesen bildet +Golem.de .
Auf Seite 4/10 steht eindeutig zu lesen, dass diese Praxis nur angewendet wird, wenn eine Datenerhebung über die Meldeämter nicht erfolgreich war.

Also über die vermutliche Leistungserschleichung hinweg noch ein Verstoß gegen das Meldegesetz vorliegt.
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Tom S.
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Ich will mich ja nicht auf die Seite der GEZ schlagen, aber diese Neid-Kampagnen der privaten Medien werden immer nerviger.
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+Michael Slomma Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es weiterhin Fahnder geben wird, was bisher von den Öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bestritten wurde. (sha)
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Was soll der Mist? Es wird doch nun jeder Haushalt "besteuert". Deutschland ist echt ein Überwachungsstaat geworden.
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+Daniel Speck +Alexander Frank 
So ein Unfug.
Es besteht eine gesetzliche Gebührenpflicht, somit sind die Meldeämter auch zur Mithilfe verpflichtet.
hat mit Überwachung oder Mafia gar nichts zu tun.

Macht euch doch mal bitte mehr Gedanken über die Vokabeln, die ihr so absondert und informiert euch über rechtliche Hintergründe. 

Wissen ist gut gegen Polemik!
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Tom S.
 
Wer gegen die Gebühren ist soll nicht rummosern, sondern eben aktiv werden: Petitionen erstellen, Abgeordnete des Wahlkreises anschreiben, etc.
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+Daniel Viertel Wo besteht den Erklärungsbedarf?
Bei der gesetzlichen Meldepflich? Bei der Gebührenpflicht? Welche Rechte und Pflichen die Meldeämter haben, um die Gebührenerhebung zu gewährleisten? Beim grundsätzlichen Verständnis darüber, warum du die Gebühr überhaupt entrichtest?

Versuch mal dein Anliegen etwas konkreter zu formulieren, sonst schreibe ich übermorgen noch...
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+Michael Walter ganz schlaues "Jura-Blog"
Seit wann sind Polen verpflichtet GEZ (sic!)-Gebühren zu entrichten?
Offenbar ist der juristische Anspruch des "Jura-Blog" nicht besonders hoch. 
Im Übrigen hat Polen durch die schwache Zahlungswilligkeit ein ganz enormes Problem, öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu finanzieren. Der Grund liegt offensichlich darin, dass die auch in Polen gesetzliche Zahlungsverpflichtung nicht hinreichend verfolgt wird.

Nachtrag:
Seit 2010 zahlen die Polen gar keine Rundfunkgebühr mehr. Das bisherige Finanzierungsmodell wurde ersetzt und durch ein eine komplizierte Mischfinanzierung aus staatlichen und privaten Mitteln ersetzt, die so mit Hängen und Würgen gerade noch so die europäischen Richtlinen für staatliche und privatwirtschftliche Unabhängigkeit gewährleistet.
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Und man moege Anmerken Polen ist seitdem von der Weltkarte verschwunden... Das Chaos ist ausgebrochen, Katzen jagen Hunde usw. Die Hoelle auf Erden in Polen seit sie dieses Ueberfluessige System nichtmehr direkt finanzieren. Mich wuerde mal ein Testjahr intressieren ohne ÖR ich wuerds kein bisschen vermissen :)
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+Dennis H tu dir selbst einen Gefallen und informiere dich über die gründe, weshalb es in fast jedem demokratischen Staat ein öffentlich-rechtliches Rundfunkangebot gibt und warum es solidarisch finanziert wird.
Offenbar legt hier ein ganz dringendes Wissensdefizit vor.
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Es wird immer Befürworter der ÖR geben; genau wie es immer Befürworter der Todesstrafe geben wird. Der rechtliche Hintergrund ist dabei gar nicht von Belang.
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...und nicht zu vergessen die neutrale und gerade in den letzten Monaten und Tagen so reichhaltige Berichterstattung über den eigentlichen casus belli (die neue Rundfunkgebühr).
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+Markus Müller-Faßbender 
Von jemanden der in seinen Beiträgen Adorno zitiert und propagiert, sich nicht mit oberflächlichen Urteilen abzufinden, hätte ich nicht solchen Dünnpfiff erwartet.

+Marco Iblher Rr. v. Greiffen 
Ja, die große freiheitliche Demokratie Syrien. -.-
Ach halt, die haben ja gar kein öffentlich-rechtliches Rundfunksystem, sondern einen Staatsrundfunk.

Kommen nur noch Schwachköpfe zum kommentieren?
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Michael ich habe über dieses leidige GEZ Thema schon so oft geschrieben das ich kotzen könnte. Doch ich mache es noch ein mal. Informiere dich doch bitte wie viele öffentlich rechtliche Sender es gibt. Dann sage mir das mit den gesetzlichen bestimmungen noch einmal. Ich will nur noch dieses eine Wort loswerden und zwar "Grund bzw. Mindestversorgung". Wenn man irgend etwas zwischen 6 und 7 Milliarden ein treibt ( mehr als Audi oder BMW) kann man doch nicht mehr von Grundversorgung reden oder? Wann wurde dieses " Gesetz" verabschiedet, wie viele Sender waren damals davon betroffen? Wie viele sind es jetzt? Fast jeder 2 ÖR Sender hat auch noch einen HD Clon. Und das schon seit Jahren. Wieviele private haben HD im Repertoire und wie lange?
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Ich weiss weshalb es einen ÖRR geben sollte das ich den brauche das lasse ich mal weg weil ich das nicht tue. Ich persönlich habe das Internet um micht zu informieren. Es gibt Leute die auf dieses viel zu sehr verzweigte System nicht verzichten können und das magst du wohl sein +Michael Slomma das kann ich verstehen aber ich persönlich werde für ein solches System nicht aufkommen. Ich brauch es nicht ich nutze es nicht. Ich habe die Freiheit mich zu informieren wo ich will und das mache ich im Internet und sicherlich nicht auf Internetseiten des ÖRR. Unabhängig und unvoreingenommen berichten die nämlich schon lange nichtmehr :D Man könnte ja versuchen einen neuen ÖRR aufzubauen mit den Sendern die zur "Grundversorgung" genügen und dann ohne die vielen Promigehälter die wir mitfinanzieren und hauptsächlich Bildungssendungen. Wenn man in mehreren Punkten dem ÖRR grenzen setzt dann lernt dieser damit umzugehen und nicht jedes Jahr aufs neue von Rekordumsätzen träumen und davon immerwieder neue Möglichkeiten zufinden diese in Null-Komma-Nichts zu verpulvern ;) Ich bin gegen den ÖR Rundfunk weil ich nicht bereit bin für ein solches System wie wir es bei uns vorfinden zu bezahlen. Abgesehen von der ganzen Bescheisserei die ÖR und GEZ in der letzten Zeit betrieben haben. Gerade an dem Beispiel hier im Artikel: Es wird nichtmehr an den Türen geklingelt werden, GEZ wird zurückgefahren. Und dann im nachhinein kriegt man mit die GEZ/Beitragsservice wird aufgestockt und es wird weiterhin an Türen geklingelt. Wenn ihr euch gerne verarschen lasst und euch unabhängigkeit vorgaukeln lasst dann bezahlt ihr gerne dafür aber mit Demokratie hat das lange nichtsmehr zutun...
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+Dennis H dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Warum sollten alle finanziell für ein Hobby von wenigen aufkommen? Wenn jemand die Glotze nutzen möchte, soll er es tun und es bezahlen. Aber diejenigen, welche das Fernsehen als das erkannt haben, was es ist, nämlich ein Nullmedium, sollen bitte verschont bleiben!
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Punkt 1: Ja, der ÖR sollte weiterhin solidarisch bezahlt werden. Es bezahlen ja auch alle die Krankenkasse bzw. die Rente von anderen ohne jetzt gerade davon zu profitieren. Das sollte auch so bleiben.
Aber Punkt 2: Wie bei fast allen Dingen in diesem Staat sollte der Umfang und der Umgang mit dem Geld überdacht werden. Es ist korrekt, wenn man anzweifelt, ob man eine Unzahl von öffentlich rechltichen Fernsehsendern braucht. Und auch wofür die das Geld ausgeben. Ich zum Beispiel bin auch dafür, dass die bitte aufhören für die Bundesliga Fußball Geld auszugeben. (WM und EM mal davon ausgenommen) Wer das sehen möchte, kann auch Sky kaufen. 

Im Endeffekt stellt sich mir nicht die Frage nach dem Ja oder Nein, sondern nur, warum immer noch so viel, wenn doch jetzt mehr zahlen und die Qualität immer mehr nachlässt. (Man denke doch bitte nur mal an den ollen Gottschalk und seine dumme Sendung auf ARD)
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+Georg Leuschel ad 1: Falsch. Von der Krankenkasse und von der Rente profitieren eben sehr wohl ausnahmslos alle. Ähnlich wie bei den meisten anderen Sozialabgaben oder Steuern. Aber im Gegensatz zu unserem auf Solidarität beruhenden Sozialsystem (zumindest das, was davon noch übrig ist), hat der ÖR seine Daseinsberechtigung längst verwirkt.
Dass er zur demokratischen Willensbildung beiträgt ist eine Mär, die so alt ist wie dieses Medium selbst. Wahr würde diese Behauptung erst werden, wenn nur noch Phoenix laufen würde mit seinen Bundestagsübertragungen. Aber auch dann sollte es kostenlos sein für diejenigen, die dieses Angebot nicht nutzen.
Alles andere würde die Informationsfreiheit des Bürgers einschränken. Denn der eine sieht gern Bundestagsdebatten und der andere liest gern eine politische Tageszeitung. Mit dem Unterschied, dass die Tageszeitung, wie jedes andere Konsumgut, erst bei Gebrauch bezahlt wird.
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+Dennis H 
Du machst ein bissel viel Fässer gleichzeitig auf und ziehst daher den falschen Schluss.

Fass1:
Warum ÖR wichtig ist, das will ich gern zum drölftausendsten Mal darlegen.
Du hast ein grundgesetzlich verbrieftes Recht auf freien Zugang zu Information, Bildung und Unterhaltung. Das ist der Grund, warum es in vielen Ländern ein ÖR-Angebot gibt.
Es ist schön für DICH, dass DU die Möglichkeit hast, dich auch anderer Quellen zu bedienen. Vergiss aber bitte nicht, dass der Zugang zum Internet oder zu Printmedien eine finanzielle Hürde beinhaltet und als rein privatwirtschaftliches Angebot keiner Versorgungspflicht unterliegt. Du hast schlicht und ergreifend keinen einklagbaren Rechtsanspruch - und wenn du dir deinen Internetzugang eines Tages mal nicht mehr leisten kannst, ist diese Form der Informationsbeschaffung von einem Tag auf den anderen für dich verloren.
Du argumentierst aus einer sehr bequemen Position heraus. Bedenke aber, dass sich der Status Quo auch sehr schnell ändern kann.

Bei ÖR sieht die Rechtssituation anders aus. Du hast einen einklagbaren Versorgungsanspruch und du kannst das Angebot auch nutzen wenn du komplett mittellos bist (Rundfunkbeitrag wird dir erlassen, das Empfangsgerät wird dir von der Arbeitsagentur bezahlt/gestellt). WEIL DU EINEN VERDAMMTEN RECHTSANSPRUCH DARAUF HAST.

Eine sachlich-kritische Diskussion an der Stelle würde bspw. die Frage beinhalten, ob dieser Rechtsanspruch nicht auf das Internet ausgedehnt werden sollte. Passiert aber nicht, weil nur hirnlos rumpolemisiert wird und jedes Mal so viele Fässer gleichzeitig aufgerissen werden, dass eine detailierte Erörterung der einzelnen Punkte fast unmöglich wird.

Fass2:
Warum auch DU zahlen sollst, will ich dir ebenfalls nachvollziehbar darlegen.
Da sich der ÖR aus einem gemeinschaftlichen Rechtsanspruch heraus ergibt, ist es logisch, dass die Finanzierung auch gemeinschaftlich gestemmt wird. Solidarisch und nutzungsunabhängig.

Ich will es EINMAL erleben, dass jemand dasselbe Fass fürs Privatfernsehen aufmacht.
Wird aber nicht passieren. Weil die Finanzierung privater Rundfunkangebote versteckt über Werbung erfolgt. Die zahlen wir auch alle, intransparent, gemeinschaftlich und nutzungsunabhängig an der Supermarktkasse, statt offen als monatlichen Beitrag. 

Eine sachliche Diskussion an der Stelle würde sich um alternative Finanzierungsmodelle drehen. Nicht jedes Land, das ÖR anbietet, setzt auf ein Beitragsmodell und kann trotzdem staatliche und privatwirtschaftliche Unabhängigkeit realisieren. Kann man gerne diskutieren, aber bitte differenziert.

Fass3:
Das Versorgungsangebot.
Grundversorgung beinhaltet - da empfehle ich als Basisliteratur den aktuell gültigen Rundfunkstaatsvertrag - ein Vollprogramm aus Information, Bildung und Unterhaltung. Diese Definition ergibt sich aus den jeweiligen Landesmediengesetzen und den zahlreichen Rundfunkurteilen des BVerfG.
Was gerne gemacht wird, aber falsch ist, ist die didaktische Umdefinierung der Grundversorgung in eine Minimalversorgung.
Diese war aber nie die Intention, die hinter der Schaffung eines ÖR-Angebotes stand. Es ging und geht immer um ein Vollprogramm. Und zwar im Radio und im Fernsehen.
ÖR ist kein Ergänzungsprogramm zum Privatrundfunk, sondern die Rechtslage ist genau andersherum - die privaten Medien sollen mit ihrem Programm den ÖR ergänzen.
Der Bürger soll, so ist die Idee auch heute noch, alleine durch den ÖR in allen Belangen informiert und unterhalten werden können, denn - da sind wir wieder beim Punkt - privatwirtschaftlicher Rundfunk kann keinen Versorgungsanspruch gewährleisten. Wenn Sat.1/Pro7-Media morgen Konkurs anmelden sollte, sind die Sendeplätze dunkel. Aus die Maus.
Dem ÖR kann dies als Anstalt öffentlichen Rechts nicht passieren. (Literaturempfehlung: Anstaltsrecht)

Deine Kritik am Umfang greift nur teilweise.
Ich wäre bei dir, wenn du die Anzahl der vielen lokalen Dritten Programme kritisieren würdest, die zu 99% identisches Programm senden. Je ein NDR, WDR, RBB, etc.. würde wohl reichen.
Was die generelle Programmstruktur angeht, bin ich jedoch nicht deiner Meinung. Die Vielfalt ist genau das, was den ÖR  so stark vom Privatrundfunk abhebt. Die zahlreichen Spartenkanäle sind vielleicht nicht für jeden was - sollen sie aber auch nicht. Primitive Massenunterhaltung mit hoher Einschaltquote lässt sich auch prima privatwirtschaftlich finanzieren. Dass gerade das Erste und das ZDF trotzdem auf der primitiven Boulevard-Unterhaltungsradau reiten, ergibt sich aus dem oben bereits erwähnten Anspruch auf Vollprogramm.
ÖR besteht aber glücklicherweise nicht nur aus dem Ersten und ZDF, sondern vielen Dritten Programmen, den Spartenkanälen (bspw. Eins.Extra ZDF-Info, BR-Alpha, Tagesschau.24, etc...), den europäischen Gemeinschaftsprojekten 3.sat und ARTE, einem internationalen DWTV.
Es gibt daneben auch Phoenix, das tagsüber live aus dem Bundestag berichtet) und es gibt unzählige Radioprogramme, die teilweise sehr hochwertiges Programm bieten (bspw. Radio Eins und Deutschlandfunk).
Was du aber auch nicht vergessen darfst, sind die Offenen Kanäle - bei denen jeder Bürger kostenlos auf Sendung gehen kann. Vorsicht! Demokratie!

Fass4:
HDTV (insbesondere für +Sertac E. )
Darüber kann man diskutieren - aber bitte sachlich.
Ja, jeder ÖR hat inzwischen auch ein HD-Angebot und sei froh darüber!
Hätten die ÖR nicht vor Jahren angefangen, in HD auszustrahlen, hätten wir in Deutschland heute noch Matsch auf der Glotze. Mal zu deiner bescheidenen Information: ARTE sendet seit 2008 in HD - da hat sich die Mehrheit noch die Nase am Schaufenster plattgedrückt, weil die entsprechenden Geräte noch fünfstellige Preise gekostet haben. Bis zu dem Zeitpunkt gab es europaweit nur ein einziges HD-Programm - nämlich Euro1080.
Der große HD-Boom kam 2009 mit der Übertragung der Leitathletik-WM und der Winterspiele 2010, als die ARD erstmals mit dem Testbetrieb begann. Die Privaten kamen deutlich später und - jetzt darfst du mal grübeln - haben die HD-Einführung gleich genutzt, um die Bevölkerung schon mal an ein Pay-TV-Modell zu gewöhnen. Derzeit noch 50 Euro "Servciepauschale" im Jahr - niemand garantiert, dass es dabei bleibt. 

Der Kostenfaktor der ÖR hält sich übrigens in Grenzen. Was ein einzelner Transponder auf ASTRA aktuell kostet weiß ich nicht, vor ein paar Jahren waren es ca. 24.000 Euro pro Jahr.
Das sind in Relation zu den sonstigen Produktionskosten wahrlich Peanuts.


Fass5:
Höhe der Finanzierung
Da gehe ich ausnahmsweise mal mit.
Hier herrscht immenser Reformierungsbedarf. Dass im ÖR zu hohe Gehälter und Gagen gezahlt werden und viele zu viele Leistungen redundant erbracht werden, ist m.E. unstrittig. Da herrscht enormes Ensparungspotential und als öffentlich finanzierte Anstalten haben die ÖR m.E. auch die Pflicht, gewissenhaft mit den Geldern umzugehen.
Dass die Rundfunkräte hier massiv in ihrer Kontrollfunktion versagt haben, zeigen aktuelle Korruptionsvorwürfe wieder sehr deutlich.

Warum Firmen, nach der Umstellung auf eine einheitliche, Haushaltsabgabe, weiterhin zahlungspflichtig sind, erschließt sich mir auch in keiner Weise. Früher hatte man ja noch damit argumentieren können, dass man damit die Leute erfasst, die zuhause kein Rundfunkgerät haben, aber auf Arbeit Radio hören. Diese Argumentation fällt weg - seit dem 1.1.2013 zahlt jeder den vollen Rundfunkbeitrag.
Firmen sind de jure keine natürlichen Personen und sind demnach aus rein logischen Gesichtspunkten auch nicht zahlungspflichtig. 


Das berührt aber nicht die Rundfunkgebühr in ihrer Struktur und Daseinsberechtigung, sondern zeigt nur, dass ein über Jahrzehnte gewachsenes Konstrukt in vielen Teilen nicht mehr zeitgemäß und entsprechend reformierungsbedürftig ist.

Kann man drüber reden. Sachlich - ohne Geschwätz, ohne polemisches Vokabular von Stammtisch und BLÖD-Zeitung, ohne Verschwörungstheorien...
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+Markus Müller-Faßbender Sie geben also an, dass nur Debatten aus dem Bundestag und ähnliche Formate den Willen zur Demokratie bilden? Was ist mit Dokumentationen über das Elend in der Welt, was ist mit Reportagen über Umweltverschmutzung und Geschichte? Es gibt viel mehr Facetten der politischen Meinungsbildung als zu gucken, wie viele Abgeordnete heute im Saal sitzen. Ich zahle gerne und ich möchte auf die ÖR nicht verzichten.
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+Tobias Bellartz Soweit ich weiß, kommen auf Phoenix auch Dokumentationen und Interviews, also redaktioniell aufbereitete Sendungen. Dass ich nur die Bundestagsübertragungen erwähnt habe, sollte lediglich das Prinzip des Phoenix Senders darstellen, der eben Politik in Reinkultur bringt, anders als es jede Zeitung kann: nämlich mit unkommentierten Übertragungen aus dem Bundestag.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich eben auf andere Art informieren möchten. Jeder hat das Recht, sich seine Informationsquelle selbst auszuwählen. Doch wenn man für eine Quelle zahlen muß, die man nicht nutzt, so wird dadurch der Zugang zu anderen Quellen erschwert. Die Wahlfreiheit wird hier also untergraben.
Und wie schon gesagt: Niemand will das Hobby "ÖR sehen" abschaffen. Du zahlst gern dafür, weil du es gern nutzt. Das ist gut für dich. Aber andere Menschen wollen es eben nicht nutzen und sollten entsprechend auch nicht dafür zahlen müssen.
Wer einen Führerschein besitzt hat immer die freie Wahl, für welchen Hersteller er sich beim Autokauf entscheidet. Es gibt keinen Autohersteller, der behauptet "mit mir fährst du am allerbesten, sei dir sicher!" und eine Gebühr verlangt, dafür dass man seine Autos gar nicht kaufen möchte.
Die ganze Debatte ist so absurd.
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+Markus Müller-Faßbender Genau so ist es. Einfach wie in anderen Ländern Pay-TV daraus machen. Wer es sehen möchte zahlt dann, wer nicht, spart sich das Geld. 

So einfach kann es sein.

Davon ab regt sich niemand auf, wenn lebensnotwendige Dinge wie z.B. die Wasserversorgung und auch andere Infrastruktur privatisiert werden soll. Aber wehe man überlegt, das manipulierende Staatsfernsehen zu privatisieren.

Schon kommen alle möglichen Leute regelrecht aus ihren Löchern gekrochen und läuten das Ende des Abendlandes ein.

Komisch, ohne TV ist noch niemand gestorben, ohne Wasser schon Millionen von Menschen...
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Ich wäre bereit angemessene Beiträge für Nachrichten und wissenschaftliche Reportagen zu zahlen. Aber ich weigere mich, das Gehalt von Fußballmanagern, Spielern, Florian Silbereisen und Thomas Gottschalk zu bezahlen!
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+Dirk Gerstendorf Und wenn die Glotze weg ist bleiben noch Bild und BamS. (nach G. Schröder). ;-)
Wirkliche demokratische Willensbildung kann nicht durch das Fernsehen geschehen. Das stellt jeder Mensch fest, der sich ernsthaft mit politischen Hintergründen auseinandersetzen und sich seine Meinung selbst bilden will (man könnte auch sagen: sich seines eigenen Verstandes bedienen will). Zumindest ist das meine persönliche Beobachtung.
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Man schaue sich nur mal den Aufsichtsrat + Praesident des ZDF an. Unabhaengigkeit geht anders!
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Ich habe letzt einen artikel gelesen der eine interessante Idee zum ÖR hatte. Undzwar wenn man dies komplett mit Werbung finanzieren wuerde und aber bei den Sendungen mehr grenzen setzen wuerde fuer den Bildungsgehalt. Das heisst der Apparat zahlt sich sogesehen selber (unabhaengig von Beitraegen) und die Sendungen bleiben oder steigern sich im Bildungsniveau im besten Fall. Man sollte den Sendern mehr Richtlinien geben fuer das Programm der Punkt "Unterhaltung" kann naemlich und wird zu lala ausgelegt. Entweder man die ÖR finanzieren sich durch Werbung selbst (was sie momentan schon teilweise machen) mit neuen strikten Richtlinien fuer das Tv Programm oder man faengt ganz von vorne an und streicht mal gewaltig bzw bringt das alles mal mehr up to date. Obwohl mir mein Experiment mit dem Testjahr ohne ÖR noch am besten gefallen wuerde.
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+Dennis H 
Ausschließliche Werbefinanzierung hat zwei grundlegende Probleme.
1. die Unternehmen können direkten Einfluss auf die Sendeinhalte nehmen, in dem sie mit Entzug der Werbung drohen und so finanziellen Druck auf die Sender ausüben können

2. auch werbefinanzierter Rundfunk ist nicht kostenlos
Die Unternehmen sind doch keine caritativen Einrichtungen. Du bezahlst die Werbekosten mit dem Kauf von Produkten.


Es spielt letztlich keine Rolle, ob du die monatlich 18 Euro in einem Betrag direkt an die ÖR zahlst, oder jeden Tag in kleinen Häppchen im Supermarkt.
Letztes fühlt sich vielleicht besser an, macht aber quantitativ im Geldbeutel keinen Unterschied.
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