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Die Gesellschaft für Informatik fordert, in die Informatik-Lehrpläne an den Hochschulen dringend ethische Fragen als Pflichtstoff aufzunehmen. Um sensibilisiert und verantwortungsvoll Informatik betreiben zu können, bedürfe es grundlegenden Wissens, um rechtliche, gesellschaftliche und politische Dimensionen der Arbeit überblicken und einschätzen zu können, heißt es zur Begründung. (asa)
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Ich habe selber Informatik studiert. Der grossteil der Informatik-Jobs dient direkt oder indirekt der Automatisierung von Abläufen. Durch diese Automatisierung fallen haufenweise (nicht-Informatik) Arbeitsplaetze weg. Ich bin weder gegen technischen Fortschritt noch prinzipiell gegen die Automatisierung von Arbeitsablaeufen. Jedoch halte ich diese Tematik in ihrer Ambivalenz durchaus fuer diskussionswuerdig. Die Frage ist, ob so etwas im geplanten Pflichtfach thematisiert werden wuerde.
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+TASeditor krampfen Digitask ? ... O'Zapft ist ? Bundestrojaner ?
... die sollten nochmal ordentlich über ethik nachdenken.

Wenn ich mich schon als Entwickler in solche dunklen Gebiete begebe sollte ich wenigsten auf Gesetzesvorgaben achten.

Gibt auch sicherlich Aufträge für die Waffenindustrie wo man sich nochmal genauer Gedanken machen sollte.
Beispiel: Waffen drucken.
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Allgemein tut etwas Berufsethik gut, egal welcher Bereich.
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Ethik kann man überall brauchen.
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Ich bin dafür, einen Teil des Geschwafels rund um Projektmanagement, Unternehmensstrategie etc. raus zu nehmen und stattdessen mehr IT-Handwerk beizubringen.
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Habe kürzlich einem Vortrag eines jungen Informatikers gelauscht, welcher ein Modul eines Projektverwaltungs-Tools vorführte. Dabei hatte ich lange Zeit Verständnisprobleme, bis mir klar wurde, daß er "Mitarbeiter" meint, wenn er von "Ressourcen" spricht.

Mir fiel da prompt prompt ein Zitat aus dem Film: "Soylent Green" ein: Ein Polizist fragt eine jungen Dame: "Sind Sie Teil des Inventars?"

Ich finde, ein wenig Ethik kann der Informatik nicht schaden.
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Bitte erst mal ein bisschen Ethik für die Leute die Milliarden an Steuergeldern in fehlgeplanten Flughäfen, Bahnhöfen und anderen Sinnlosen Prestigeobjekten versenken. So lange solche Leute anscheinend ohne skrupel und vor allem jedwede Konsequenzen weiter schalten und walten dürfen sehe ich bei Informatikern und Naturwissentschaftlern keinen Handlungsbedarf.

Wie wär's statt dessen mit Ethik für Manager, Ethik für Führungskräfte und Ethik für Politiker?
Das sind viel eher Berufsgruppen, die aufgrund mangelnder Ethik tagtäglich immense Schäden anrichten!
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+Arne Bockholdt gabs bei uns auch wurde "Informatik und Gesellschaft" genannt und war im weitesten Sinne Bullshit ^^
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Wir hatten bei uns im Studiengang "Informatik und Gesellschaft". Es gibt sowas also schon.
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"Ethik" sollte in jeder Lebenssituation ein Thema sein, aber ich denke nicht, dass sich dieses Thema zufriedenstellend im Informatikstudium unterbringen lässt. Wie +Michael Hanig vorher meinte, das muss schon lange vorher passieren, in Sozialisierung und Schulzeit... Jedenfalls ist es begrüßenswert, wenn sich auch mal jemand seinem Arbeitgeber im Sinne der Ethik mit den Worten "I'm not compiling that shit on my box!" verweigert - wenn es eben angebracht ist, s. http://www.heise.de/security/meldung/Security-Firma-entwirft-Tools-zur-Meinungsmache-mit-Kunstfiguren-1193436.html
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Wäre es nicht sehr viel wichtiger das in die Politiker Ausbildung zu packen?

Ach Moment die haben ja gar keine Ausbildung, dann muss die Politik wohl weiter ohne Ethik Auskommen.
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+Michael Hanig Zu meiner Zeit gab es noch Professoren, denen die Vorsilbe "Human-" an der Stelle wichtig war.
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Ich bin zwar an keiner Hochschule aber dafür an einer Berufsschule und lerne Informatikkaufmann. Wir haben genau eine Stunde Ethik in der Woche und es ist zu 90% unnützes Zeug. Der Witz ist, wir haben nicht eine Stunde Mathe! Das kann doch eigentlich nich sein, um so etwas sollte sich jemand mal gedanken machen.
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Warum sollten Informatiker Ethik mehr nötig haben als andere Studierenden?
Als erstes sollte man das wohl eher bei Wirtschaftsstudiengängen einführen!
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Kritisch denken und reflektieren, unterschied zwischen objektiv und subjektiv, selbst- und fremderkennung zusammen mit ethik ja. Aber auch an unserer Schule war der Ethik Unterricht eher für lau und eher ein politisches mittel in einer eher einfarbigen Schule, ich habe in Religion mehr über Moralvorstellungen gelernt als meine Freundin in 4 jahren Ethik

Btw bin nicht sehr gläubig ^^
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Es gibt keine Gleichheit im Unrecht, das Argument "bevor ich mich ändere, erstmal alle anderen, die sind alle viel schlimmer" ist einfach nur schwach und führt dazu, dass sich am Ende gar nichts ändert, weil jeder immer einen benennen kann, der noch viel schlimmer ist. 

Desweiteren ist es echt erschreckend, dass hier offenbar jeder die Beschäftigung mit Ethik als Strafe sieht, die zuerst den bösen, bösen Wirtschaftsstudenten widerfahren soll. Wer übrigens denkt, Informatiker seien die besseren Menschen, die so etwas aus Prinzip gar nicht nötig haben, der soll doch bitte einfach mal Java im Browser aktivieren und ein bisschen in den Tiefen des Internets surfen ;).
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Also in meinem Studium war das schon ein Pflichtfach! Und es war gut so.
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SEID IHR DUMM? Sowas will ich nicht :(!!! Schaft lieber Sport ab! 

Der Sportuntericht bringt so rein gar nichts, an allen öffentlichen schulischen Institutionen. Lieber McFit
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+Felix Gräber Unsinn! Natürlich ist Ethik keine Strafe aber die Implizite Ausage die dahinter steht gefällt mir nicht:
Es impliziert nämlich, daß Informatiker ein mangelhaftes Ethik-Verständniss haben und das ist meines Erachtens Unfug!
Klar gibt es auch hier schwarze Schafe aber nicht mehr als in anderen Berufsgruppen.
Ich werde das Gefühl nicht los, daß es nach wie vor gerade in der Politik Leute gibt, die eine geradezu Panische Angst vor uns IT Leuten haben, der Mythos vom bösen Hacker, der sich per Computer die Weltherrschaft unter den Nagel reißen kann und dergleichen wilde Phantasien.
Desweiteren habe ich daß Gefühl, daß hier mal wieder Abgelenkt werden soll von den Leuten, die ihre Macht wirklich Missbrauchen und das sind keine Mythen sondern bekannte und beweisbare Tatsachen.
Ich sag nur Flughafen Berlin Brandenburg, Stuttgart 21 oder Elb-Philharmonie um nur die größten Spitzen des Eisbergs zu nennen.
Mal ehrlich bevor diese Leute mal wieder mit dem Finger auf die 'bösen Computer-Freaks' zeigen und Ethik als Pflichtfach fordern sollen sie bitte mal vor der eigenen Türe kehren!


Ach ja und noch ein Wort zum 'Bundestrojaner':
Klar, den haben Informatiker programmiert aber wer bitte hat ihn in Auftrag gegeben und wer setzt ihn auch schon großzügig ein obwohl noch nicht mal raus ist ob das Verfassungswiedrig ist?
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+Holger Lange Was hat den Politik hier jetzt zu suchen? Die Forderung kommt von der Gesellschaft für Informatik, womit 80% deines Beitrags einfach nur Nonsense ist. Wenn Stuttgart 21 & Co. wirklich ein Argument gegen die Einführung von Ethik im Informatikstudium sein soll, dann weiß ich auch nicht weiter... 

Und eben weil es die schwarzen Schafe gibt und diese nunmal potentiell deutlich mehr Schaden anrichten können als z.B. Ingenieure finde ich eine Schärfung des ethischen Bewusstseins durchaus angebracht, wie ich aber finde, dass Sie in fast allen Studiengängen angebracht ist - nur in vielen Studiengängen gibt es das bereits. Mir ist z.B. kein Wirtschaftsstudiengang bekannt, in dem Unternehmensethik nicht Teil des Lehrplans ist, ebenso Medizin, Recht usw.
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wenn sowas wie unternehmensethik auch nur ansatzweise umgesetzt werden würde, hätten sich die bankster schon lange zum kollektiven harakiri getroffen.
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