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Ein Redakteur will die Daten eines Forennutzers nicht herausgeben und riskiert dafür eine Gefängnisstrafe. (jt)
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49 comments
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Wär ja auch irgendwo der Sinn des Portals hinfällig, wenn man alle kritischen Beiträge weg klagt. 
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Der Datenschutz der User sollte auch vor Gericht bestand haben.
Davon mal abgesehen sind anonyme Bewertungen feige, man kann auch eine schlechte Bewertung abgeben ohne Verklagt zu werden, man sollte nur Sachlich dabei bleiben, auch wenn's manchmal schwer fällt. ;-)
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Mal sehen wie die weisen Richter da wieder entscheiden. Ich drückt dem Redakteur jedenfalls die Daumen. 
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+Frank Drozdowski
Wieso ein Muß ?
Warum sollte man denn nicht zu seiner Meinung stehen dürfen ?
Freie Meinungsäußerung ist doch eines der Grundrechte in Deutschland. 
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Andre S.
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+Norman Wald Ganz einfach, wenn ein Arzt in einer Klinik arbeitet oder auch eine Krankenschwester, Putzfrau etc. und öffentlich darlegt, was da so schief läuft... Dann ist er ganz schnell seinen Job los. Man darf zwar aufgrund dessen nicht kündigen, kann aber ja einen x-beliebigen anderen Grund nennen. Außerdem sind viele Arbeitsverträge nur noch befristet. Dann wird halt nicht verlängert wenn man was negatives sagt.

Außerdem kommt hinzu, dass auch unberechtigte Klagen sehr hohe Schäden anrichten können. Selbst wenn man nur seine Meinung äußert und das völlig legal, muss man viel Zeit und Geld investieren um sich gegen eine Abmahnung zu verteidigen. Auch wenn man am Ende gewinnt, ist das schon etwas das man nicht erleben will.

Darum ist auch die Anonymität der Kommunikation ein Grundrecht. Denn nur damit kann man die freie Meinungsäußerung schützen. Dafür muss man halt unsachliche und beleidigende Dinge manchmal hinnehmen. Wenn das einem die Freiheit nicht wert ist... ich glaube in China werden deutsche Arbeitskräfte ganz gern genommen.
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+Andre S.
Nicht die Anonymität ist ein Grundrecht sondern die Privatsphäre, da gibt's einen kleinen Unterschied. ;-)
Deinen Ausführungen kann ich schon zustimmen aber wer Beleidigend bewertet (sprich wer Persönlich wird, z.b. Hautfarbe, Herkunft, Gesinnung u.s.w.) der sollte auch den Mut haben seinen Namen darunter zu setzen. 
Viele lassen ihrem Unmut gerne freien Lauf, was ja nicht schlecht sein muß aber es sollte sich jeder mal Fragen ob er sich in der "realen Welt" auch so Verhalten würde, bzw. ob er seine Bewertung so auch im Alltag vertreten kann. ;-)
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+Norman Wald Das GG besagt, dass es ein Post- und Fernmeldegeheimnis gibt. Das Betrifft jegliche Kommunikation. Um dies zu gewährleisten schließt das für mich die Anonymität eindeutig mit ein. Gerade bei unverschlüsselter Kommunikation ob EMail, Foren, oder im Prinzip auch Kommtare und Bewertungen, ist dann der Inhalt einsehbar, eventuell sogar gewollt und das Geheimnis, bzw. das Recht der Geheimen Kommunikation kann dann durch Anonymität gewährleistet werden.

Außerdem ist es fraglich, ob die Bewertung überhaupt Rechte Dritter verletzt hat. Sie wurde außerdem bereits entfernt und man ist auch nicht dazu verpflichtet Nutzerdaten überhaupt zu speichern. Eigentlich darf man IP-Adressen gar nicht mehr speichern. Darum verstehe ich gar nicht, warum er nicht einfach gesagt hat, dass die Daten nicht mehr existieren, bzw Anonymisiert sind.
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Folter wäre doch wahrscheinlich erfolgreicher als Beugehaft?
Ach ne so weit sind wir ja noch nicht.

Wenn ich mir überlege, was allein diese Überschrift vor 15 Jahren ausgelöst hätte. Scheint aber heute normal zu sein.
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+Andre S. Wo nimmst du die Gewissheit her, dass Post- und Fernmeldegeheimnis jegliche Kommunikation betrifft? Internet und alles was da abläuft, könnte genauso gut geschützt sein, wie Face-to-Face in einer Kneipe. Während bei Fernsprechern, im Zustand als das Gesetz gemacht wurde, gilt, dass da tatsächlich eine "direkte" Verbindung hergestellt wird, ist das im Internet nicht der Fall. Zu der Zeit konnte eine "Dame vom Amt" sich einschalten und die Regelung galt eher, um Tratschweiber davon abzuhalten, die Telefonate vom ganzen Dorf mitzuhören. Genauso wie der Postausträger keine Briefe öffnen sollte. Für geheimdienstliche Stellen oder richterlich angeordnete Untersuchungen gab es schon immer Ausnahmen.

Wie also soll "Post- und Fernmeldegeheimnis" in dem Fall eigentlich wirken? Da müsste es ein Recht auf Anonymität geben und das gibt es nicht. Im Prinzip könnte der Anbieter einer Dienstleistung wie "Forum" natürlich auch gar keine Nutzerdaten erheben (außer halt die Unterschrift unter oder über einem Post).
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Wie wäre es wenn man sich dort halt einfach anonym mit Dummy Benutzerdaten anmeldet? Dann wäre die Herausgabe kein Problem ;-)! Wer meldet sich denn bei sowas mit einer richtigen Anschrift an?

Aber unabhängig davon geht's hier natürlich ums grundsätzliche, ja. 
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+Helmar Wodtke steht zwar nicht im GG aber woanders, weiß es Grad nur nicht aus dem Kopf. Jedenfalls ist die Erhebung persönlicher Daten grundsätzlich nicht gestattet, wenn dies nicht notwendig ist. Man darf deshalb auch ganz legal unter falschem Namen in ein Hotel einchecken solange man vor hat zu zahlen natürlich. Dies gilt für die Nutzung von fast allen Diensten. Anonymität ist ein Recht, das man hat solange es nicht unabdingbar ist oder es ein weiteres Gesetz gibt wie das welches die anonyme Nutzung von SIM-Karten verbietet, bzw nicht die anonyme Nutzung sondern den Verkauf ohne Identitätsprüfung. Die IP darf eine Website nur dann speichern wenn es notwendig ist. Es machen dennoch fast alle. Außerdem gilt das Fernmeldegeheimnis auch für elektronische Kommunikation, dazu hat sich das B.verf.Gericht auch schon geäußert soweit ich weiß. Ist es ein schwerwiegender Fall hätte man die Daten mit richterlichen Beschluss beschlagnahmen können. Liegt der nicht vor ist eine Beugehaft mehr als zweifelhaft. Aber das werden die Herren in Rot sicher feststellen.
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+Andre S. "Jein". Anonymität ist kein "Recht". Für das Einchecken in Hotels etc. gibt es eventuell melderechtliche Vorgaben. Allerdings steht es dem Hotelier eventuell nicht zu, Personalien intensiv zu überprüfen (also Ausweis zu verlangen etc.), allerdings ist das für zumindest eine Person, die eincheckt, "normal". Wenn ich z.B. mein "Recht auf Anonymität" in meinem Dorf/Stadtteil wahrnehmen will, könnte ich mich verkleiden und durch die Welt laufen. Ich habe aber kein Recht, von jemandem zu verlangen, mich nicht zu erkennen. Vor allem haben Handelspartner sogar die Pflicht, sich sicher zu sein, dass bezahlt wird. Das funktioniert immer über eine bekannt gemachte "Identität" - und sei es der Hundert-Euro-Schein, den man dann direkt vor Nutzung der Leistung gibt (nach Bezahlung ist man Kunde). Aber selbst bei "nach Bezahlung ist man Kunde" kann der Händler bei zweifelhaften Kunden immer noch haftbar gemacht werden, wenn er den Verdacht auf z.B. eine Straftat nicht weiterverfolgt. Sagen wir mal "Krümelmonster" hätte den Keks von Bahlsen zum Schrotthändler gebracht...
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+Helmar Wodtke Man hat nicht das Recht in jedes Hotel Anonym einzuchecken, das sind ja auch freiwillige Verträge die man eingeht. Vertragsfreiheit. Du hast aber das Recht, die anonym öffentlich zu bewegen ohne das dich Polizisten etc nach Personalien fragen. Erst bei Verdacht gegen deine Person darf das.
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+Andre S. Dir ist schon bekannt, wie das funktioniert, wenn bestimmte Überwachungskameras in Deutschland an bestimmte Ermittlungssysteme angebracht werden? Dort erkennt dich das System - sagen wir mal wie der Abschnittsbevollmächtigte. Keiner fragt dich nach dem Ausweis. Wozu - du bist erkannt und definitiv nicht mehr anonym.
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Schön zu sehen dass es noch Menschen gibt, des etwas für ihre Überzeugung riskieren
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wenn es sich um einen Fall Übler Nachrede handelt kann ich das Verhalten des Richters irgendwie verstehen - aber wenn einer nur seine Meinung kundtut weil er evtl. auch falsch behandelt wurde ist das sein gutes Recht. Die Herausgabe von irgendetwas mit "Beugehaft" zu erzwingen...sagtmal wo leben wir denn - bald kommt noch Waterboarding dazu
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Kann mal wer den Namen der Therapeutin mit der Aussage des Rezensenten posten? Ich würde den gerne bei G+ teilen...achja, ich mag Barbara Streisand... :-)
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Ganz ehrlich, kann die Leute nicht verstehen, wenn es wirklich übele Nachrede war, wurde der Post entfernt. War es berechtigte Kritik (Was ich wohl annehme), die allerdings einen wunden Punkt getroffen hat, so kann man doch nicht von übler Nachrede ausgehen.

Ich denke das Problem hier ist eher, das man nicht den gesamten Zusammenhang ansieht, sondern das Rechtssystem nur mal Scheuklappen hat.
Bin kein Jurist aber ich kann mir vorstellen, das selbst wenn der Poster die Wahrheit geschrieben hat, so lange wegen übler Nachrede (und die damit einhergehende Identitätsbestimmung) ermittelt wird, bis  berechtigte Zweifel darüber aufkommen ob es sich vielleicht nicht um übler Nachrede, sondern um berechtigter Kritik handelt. 
Was ich damit sagen will, ist das solange der Poster sich nicht mit einer finanziell sehr gut abgesicherten Ärztin prozessieren will, es bei übler Nachrede bleiben wird. 

+Andre S. Die meisten Foren verlangen zumindest eine E-mail-adresse, die ja schon ausreichen könnte und für den Redakteur steht der Ruf auf dem Spiel. Wenn er sagt, er würde die Daten freigeben, egal ob er sie hat oder nicht, würde sich ihm kein anonymer Informant mehr öffnen.

Argh ich hasse Politik/Recht
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+Andreas Puszkar Einiges an Verlagen haben in der Vergangenheit Nutzerdaten von Kommentatoren rausgerückt und wie es aussieht ist deren Ruf noch intakt. 

Grundsätzlich sind Rezensionen immer so eine Sache: Sind sie gut, ist es Marketing, sind diese schlecht die Mitbewerber. Bestes Beispiel ist QYPE. Mich würde nicht wundern wenn über 50% dort Fakeeinträge sind von Agenturen.
Besser hingegen ist Trusted Shops: Dort kann nur jemand schreiben, der auch etwas bestellt hat. Das erschwert die Arbeit für Agenturen, wobei diese natürlich mit den Betreibern kooperieren. Aber für Mitbewerber wird es dann eventuell teuer, wenn diese pro negativen Eintrag erstmal was kaufen müssen. 
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+Sönke Neise Das ist wohl war, war auch nur eine Spekulation von mir.
Man kann aber auch nur spekulieren wenn man nicht weiß was der Poster letzenendes geschrieben hat.
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+Andreas Puszkar da geb ich dir Recht, auch wenn es keine IP ist oder Name Adresse etc. wäre auch die Herausgabe eine Beschädigung des Vertrauens anderer Nutzer die Meiner Meinung nach wichtiger ist als eine üble Nachrede die sofort entfernt wurde.

+Helmar Wodtke das überwachen in der Öffentlichkeit und die Identifizierung von Personen ohne richterlichen Beschluss durch Kamerasysteme ist definitiv ein Verstoß gegen das Grundgesetz und völlig das Gegenteil von dem, wofür eine Demokratie steht.
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+Andre S. Also nochmal: wo hast du die Bestimmtheit her? Ist es nämlich nicht. Leider kann man dazu sagen. Die Realität ist eine andere.
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+Helmar Wodtke wo wird denn in Deutschland soetwas angewendet? Das man sowas gern tun würde ist mir klar, aber ich glaube du überschätzt die Fähigkeiten unserer Behörden.

Und meine Bestimmtheit? Ich weiß was so abgeht und habe mich mit vielen dieser Sachen schon näher beschäftigt. Ich kenne auch unter anderem die Grenzen der Fähigkeiten unserer Behörden und Geheimdienste. Ist auch nicht so schwer das herauszufinden, denn die sind doch recht eng gestrickt. Darum versuchen sie ja teils so dreiste unrechtmäßige Aktionen weil sie nocht gut genug sind um legale Mittel richtig anzuwenden. Man geht halt einfach den einfachen Weg auf Kosten unserer Rechte. Und das Bundesverfassungsgericht muss reihenweise einschreiten sobald der Staat auf Menschen trifft die ihre Rechte kennen.
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+Andre S. Bitte, "Wo" ist doch eigentlich eine Frage, die du selbst beantworten könntest. Ich überschätze da gar nichts.

Du kennst die Grenzen unserer "Organe"? Das würdest du hier nicht so schreiben, wenn du sie wissen würdest.
Klar, trifft nicht jeden.

"OEZ und OEC, OCB ist voll OK ;)"
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           
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+Andre S. Ich denke nicht das sie nicht gut genug sind, es ist eher so das man als Exekutiver Beamter eigentlich jede Menge gesetzlicher Stolpersteine in den Weg bekommt. Die Stolpersteine haben aber auch ihren Sinn um die Kontrolle der Polizei etc. einzuschränken. Das die Beamten, die dann auch Ergebnisse liefern müssen, diese Grenze ab und an überschreiten und dafür hoffentlich zur Rechenschaft gezogen werden ist klar.

Und das System der Koppelung der Staatlichen Videoüberwachung mit einer maschinellen Auswertung heißt Indect, startete im Jahre 2009 und soll 5 Jahre in der Testphase bleiben. Also möglich aber noch keine Realität.

Es ist das Scheuklappensystem, aber anders kann man nun mal Menschen vor sich selber nicht beschützen
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+Helmar Wodtke Unser Geheimdienst kann ja nichtmal die eigenen Informationen geheim halten. Geschweigedenn, dass die Polizei bei ihren Ermittlungen im Internet über eine simple Whois abfrage hinaus kommt. Klar gibt es Spezialisten die mehr drauf haben, davon gibt es aber so wenig, dass die Chance das sich so einer mit einem Fall beschäftigt sehr gering ist. Aber egal. Automatische Gesichtserkennung in Deutschland wird jedenfalls nicht praktiziert. Nicht weils nicht möglich ist, sondern weil niemand bezahlen kann und weil die Experten für sowas eh fehlen. Selbst der Bundestrojaner der nichtmal richtig funktioniert wurde nur eingekauft und bedienen kann ihn auch kaum jemand.

Wenn ich vor etwas keine Angst habe dann vor unserem Staat :) Da macht mir die GEZ größere Sorgen.

Ich könnte einiges noch genauer erklären, allerdings ungern öffentlich. Was du dir da vorstellst ist jedenfalls NOCH Spinnerei. Was die Zukunft bringt keine Ahnung. Kommt drauf an wie die nächsten Wahlen ausgehen und die Wahlen darauf.

+Andreas Puszkar Aber die gesetzlichen Stolpersteine werden ja immer öfter ignoriert, weil sies selbst nicht besser Wissen oder keine andere Möglichkeit finden. Tut mir leid, aber jemanden übers Internet aufspüren ist nicht die schwerste Ermittlungsarbeit. Dafür braucht man keine grundgesetzwidrigen Machenschaften wie Vorratsdatenspeicherung und co. Ermittlungsarbeit wird weniger und die Datensammlungen größer. Aber wer soll die alle durchforsten wenn man eh nicht mehr richtig ermitteln kann?
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Oh, ich dachte wir versuchen konstruktiv zu bleiben +Andre S. ;)
Die Gesichtserkennung läuft und funktioniert. Nicht überall natürlich - in Castrop-Rauxel ist das sicherlich noch nicht angeschlossen, sonst würde auch der Polizei-Ticker von "Deutschland Online" überlaufen.

Bei Großveranstaltungen werden aber selbst Mautbrücken für "Fahndung" verwendet ;) Hast du bestimmt noch nicht gehört. Können die tun, die Teile, und Schnittstellen gibt es.
Kennst du OEZ? Nein? Dann kennst du den besten Geheimdienst dieser Republik nicht. Die dürfen auch alles, was andere nicht dürfen.

Wenn du mal mit einem Ermittler in einer etwas komplizierteren Sache gesprochen hast, kannst du dir einen Eindruck machen, was die so rausbekommen. Die Mittel dazu sind nicht der Öffentlichkeit bekannt. Schau halt mal die Welt an und was da passiert... Du bist auf einem Status, der vor 10 Jahren schon nicht mehr ganz richtig war.

Grüße.
(Glaube nicht, ich will einfach nur gegen das schreiben, was du schreibst - ich habe keine Gründe dafür.)
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+Andre S. Das Argument, das automatische Gesichtserkennung zu teuer wäre zieht nicht. Wenn alle den neuen Perso haben, hat der Staat also von jedem ein biometrisches Foto. Und ich weiß nicht, aber ich stelle mir über längeren Zeitraum ein netzwerk aus Serveranlagen und eine vollständige Einbindung aller öffentlichen Kameras billiger und effizienter vor als die Beamten die man heute Bräuchte um alle Kameras zu überwachen. Dann wären wir nämlich wieder bei dem Aussschöpfen der Möglichkeiten. Ist es gesetzlich möglich jeden gefährlichen/gefährdeten Ort durch eine Kamera live zu überwachen? Ja ist es. Wird es gemacht? Glücklicherweise nicht.

Aber irgendwie sind so was von völlig abgeschweift.

Sauerei die Polizei sollte nicht den Ruf eines rechtschaffenden Journalisten ermorden um den angeblichen Rufmord einer Ärztin aufzuklären.
Ganz ehrlich? 90% meiner jemals besuchten Ärzte kenne ich von persönlichen Empfehlen, Verwandten, oder weil sie mein Familienarzt sind. Ich habe mich nur genau einmal über einen Arzt im Internet erkundigt und musste dann feststellen das die superärztin eine volle Kartei hat und der Arzt der fast nur schlechte Rezensionen hatte, sehr sympatisch war und ich keinen Grund zum meckern hatte...
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+Helmar Wodtke Veranstaltungen sind etwas anderes als die offene Straße und mir ist kein Fall bekannt in dem das gemacht wird. Die Kameraüberwachung wie sie jetzt meist verfügbar ist hat ohnehin zu schlechte Qualität für Gesichtserkennung. Ausnahmen gibt es zwar aber den meisten Städten fehlt das Geld um aufzurüsten (zum Glück). Großveranstaltungen werden immer mehr überwacht, dass ist mir klar. Aber solche Aktionen wurden bereits als Verfassungswidrig eingestuft und unterbunden. Es wird immer wieder versucht und natürlich gibt es diese Möglichkeiten. Aber wenn du wirklich glaubst, dass wenn du durch die Stadt läufst dich die Polizei oder irgendein Geheimdienst ala Staatsfeind Nr.1 verfolgen könnte oder per Gesichtserkennung sofort weiß wo du dich gerade aufhälst, dann solltest du dringend Tabletten dagegen nehmen. Die Gefahr, dass das irgendwann passiert ist zwar da, aber zum Glück ist es noch nicht so.

Und was OEZ nun mit Innenstadtüberwachung zu tun hat, oder gar mit dem Artikel weiß ich auch nicht... würde mich auch wundern, die haben ganz anderes zu tun.
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+Andre S. Allerdings ist es eine Zukunft die nicht mehr so weit entfernt ist. Wie gesagt: Das Pilotprojekt läuft bereits
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+Andreas Puszkar Ich weiß und ich bin auch Gegner solch eines Schwachsinns, aber es wurde ja gerade behauptet, dass das schon völlig üblich ist und das schon ewigkeiten und ich nicht auf dem neusten Stand wäre. Sowas ist aber derzeit nur Paranoia... zum Glück. Man sollte sich also eher darauf konzentrieren das zu Verhindern als so zu tun als wäre es schon so.
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+Andre S. Mhm, Paranoia? Bist du dir sicher. Dann müßte ich mehrere Leute informieren, dass da was falsch ist.

Was du tust, ist, Beruhigungspillen zu verteilen. "Das gibt es noch nicht" - aber begründen, nicht mal aus Beobachtung raus, kannst du da nicht. Warum tust du das? Was hilft das?

Ganz verstehe ich dich nicht im Moment. Klar, du hälst mich für einen Paranoiker. Aber die Technik ist da und wird auch benutzt. Meine Güte, genug Presse für die Sachen gibt es auch. Aber gut. Nicht jeder hier hat eine spezifische Agenda. Ich habe keine und das kannst du gern prüfen. Ich verstehe dich nicht, auch nicht deine "über Bande"-Angriffe.

Sprich einfach, was du selbst denkst und versuche zu verstehen, was die anderen "Non-Bots" sagen.

Du bist mir im Moment zu "straight", um wirklich eine Meinung zu erkennen. Ich bin aber nicht unfehlbar. Wir können auch gerne mal kurzfristig privat chatten, das halte ich aber für "unfair" gegenüber der Öffentlichkeit, die dann wenig davon hat...
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Nun ja da wir vorhin über das Netz gesprochen habe:
Im netz ist das bereits Realität. Firmen wie Facebook habe die Technischen Hintertürchen (Siehe Like-button) eingebaut, das die Theoretisch den ganzen üblichen Internetverlauf nachvollziehen könnten und es vlt. sogar tun. Ich weiß nur nicht was mir lieber ist, das ein Geldgeiler Konzern, der mit dem gläsernen Kunden wirbt, meine Daten an den höchstbietenden verkauft oder das ein vergleichsweise humaner Staat theoretisch mit begründetem Verdacht mich aufspüren kann.
Ich will damit INDECT nicht verteidigen, sondern aufzeigen das die Leute mit Scheuklappen denken.
Jeder wäscht sich nach der Toilette die Hände, aber wer wäscht sich nach dem Benutzen einer Tastatur die Hände?

Also irgendwie habt ihr beide recht.^^
Und wenn es um den Staat geht. Heutige Smartphones geben so viele Infos über sich preis, das man diese ohne probleme mit der heutigen Technik orten kann.
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Damn... gab grad meinen geschriebenen Kommentar gelöscht statt zu bearbeiten...

Naja nochmal als Kurzfassung, keine Lust nochmal alles zu schreiben.

+Andreas Puszkar Mich wundert immer, dass Menschen die dem Staat komplette Überwachung vorwerfen, die es zumindest so extrem zum Glück noch nicht gibt, meistens mit vollem Namen und Profilbild in sozialen Netzwerken unterwegs sind.

+Helmar Wodtke Was du zu Anfang geschrieben hast wirkte halt so, als könnte man durch keine Fußgängerzone gehen ohne von Behörden identifiziert zu werden. Das ist aber garantiert nicht so. Dafür hat man weder die Mittel, noch das Personal, noch ist man so gut vernetzt oder die meisten Kameras überhaupt von genügender Qualität-
Es stimmt aber, dass bei Großveranstaltungen oder anderen Einzelfällen tatsächlich sowas stattfindet und auch, das die Technik das heute kann. Allerdings ist das verfassungswidrig. Das hindert den Staat zwar nicht daran es trotzdem zu tun, schränkt es aber zumindest ein und sorgt dafür, dass es eben nicht der Standard ist.

Und die Behörden sind tatsächlich Vollpfosten und können bei den Ermittlungen oft nicht mehr als jeder Depp mit nem Computerkurs einer Volkshochschule. Spezialisten die mehr können sind derzeit noch so rar, dass ein Sechser im Lotto wahrscheinlicher ist, als das man von so einem Spezialisten ausgekundschaftet wird, oder der sich mit einer Straftat beschäftigt falls man eine begangen hat.

Wäre es wirklich so schlimm wie du es suggerierst, hätten wir ganz andere Schlagzeilen als Beugehaft für Onlineredakteur.

Worin wir uns glaube ich alle einig sind, ist, dass es sowas einfach nicht geben darf und auch wenn es derzeit nicht so schlimm ist wie es sein könnte, muss das aufhören.
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+Andre S. Dir ist kein Fall bekannt (19:25), wo die Gesichtserkennung verwendet wurde? Meine Güte, du hast noch nie die Einsatzplanung für ein größeres Fußballspiel mitbekommen ;) Oder auch nur die Presse dazu gelesen oder auch nur beobachtet, was passiert.

An zentralen Plätzen wie Bahnhöfen, sind in dem Moment alle Mechanismen in Kraft. Und es gibt sie ;) Deutschland ist vor allem bei Stimmenerkennung gut, Gesichtserkennung sind wir aber auch nicht die schlechtesten. Wo denkst du, wird sowas eingesetzt.

Bei einem Fußballspiel, wo in Leipzig der Hauptbahnhof zur Hälfte gesperrt wird, ist die Gesichtserkennung im Einsatz. Da werden selbst Passanten in die nächsten Geschäfte geperrt, obwohl das nicht zulässig ist, weil da Fans von Fußballclubs herumlaufen. Freiheitsentzug. In Deutschland. Jederzeit beobachtbar. Und fǘr die Kameras am Platz gab es sogar mal ein Demonstrations-Video, wie das System die einzelnen Individuen auseinanderhält ;) Du hast es nicht gesehen, nichts ähnliches? Schade.
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+Helmar Wodtke Du hast meine Kommentare leider nicht gründlich genug gelesen. Es ist ein Unterschied zwischen allgemein dauerhaft auf Straßen und Plätzen oder der Einsatz besonderer Überwachung für Großveranstaltungen. Ich kenne die Fälle bei Fußballspielen oder auch Demonstrationen. Ich weiß das unser Staat viel Dreck am Stecken hat. Aber es ist zum Glück die Ausnahme und nicht der Standard der öffentlichen Überwachung. Aber das sagte ich bereits sehr häufig von daher...
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+Andre S. Du denkst was, und es ist so? Du glaubst was und es ist so? Du schreibst was und es ist so?

Bekomme dich ein. Nicht gründlich genug hast du "gedacht", wenn wir uns auf dem Level was vorwerfen wollen. Nimm dich zurück. Wir könnten gern weiterreden, wenn du die "Faselmaschine" abstellst. Also etwa:
"Ich weiß das unser Staat viel Dreck am Stecken hat. Aber es ist zum Glück die Ausnahme und nicht der Standard der öffentlichen Überwachung."

Ich persönlich halte bestimmte Sachen gar nicht für "Dreck am Stecken". Ist dir das nicht aufgefallen?
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+Andre S. 
Ich benutze meinen Klarnamen da ich in diesem Punkt auf meine Privatsphäre verzichte. Ich behandle eigentlich jede Info so als würde ich sie in eine Zeitung schreiben. Es ist öffentlich, jeder weiß es, keine Möglichkeit mehr es zu entfernen.
G+, FB und meine Gmail-adresse sind die Einzigen Plätze wo ich einen Klarnamen verwende und ich benutze sie auch nur dann wenn ich mich öffentlich darstellen will.
Denn wenn wir ehrlich sind kann ein nicht paranoider normaler Facebookmensch, der keinen Klarnamen benutzt davon ausgehen das man mit ein bisschen Analyse seinen Klarname sehr schnell herausfinden kann.
Also lass ichs gleich bleiben und habe das im Hintergrund wenn ich etwas poste
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+Andreas Puszkar Ich nutze zum Beispiel gar kein Facebook und gebe grundsätzlich nur falsche Namen an.
Und weißt du was der größte Clou ist? Ich bekomme nicht einmal Briefe von der GEZ ;-) Und die bekommt JEDER :D
Was nicht heißt, dass man meine Identität nicht feststellen kann. Aber der Aufwand ist deutlich höher als bei den meisten. Und dafür bin ich nicht interessant genug.
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FB hat nichts mit GEZ zu tun. Es ist eher das man sich nicht beim Einwohnermeldeamt meldet, was auch genug Leute tun, ich allerdings nicht machen wollte. Ich gebe zu ich zahle GEZ obwohl ich es auch für eine Sauerei halte aber das problem der Anonymität ist, das dich niemand mehr findet. Ich habe mir in einem Moment meines Lebens überlegt inwiefern mich das stört wenn jemand meinen Namen kennt. Ich will zu meinem Namen stehen und im Netz gefunden werden. Punkt. Wer denkt das ein Pseudonym ihm vor der Polizei rettet irrt. Von meinen ehemaligen Mitschülern, von denen auch sehr viele ihren Namen in ein Akronym geändert habe erkenne ich die meisten auch ohne Bild wieder, man gibt einfach zu viele Infos preis.
Und soll ich dir was erzählen? ja ich zahle GEZ. Aber ich bekomme genau eine Spammail pro tag und die kommt von meinem Mailprovider. 
Und wegen GEZ: Ein nicht zu vernachlässigendes Risiko. Sollten die irgendwann dahinter kommen das du ein Rundfunkgerät etc. hast, welches nicht angemeldet ist, zahlst nachträglich ab dem Zeitpunkt an dem hättest zahlen sollen/du dich abgemeldet hast. Solltest du also irgendwann das Pech haben das deine Kinder/Verwandten etc. die Leute ins Haus/Arbeit lassen oder du sonst einen Beweis hinterlässt, kann das schnell in die tausende gehen.
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+Andreas Puszkar ich bin gemeldet und das die GEZ die Daten nicht von FB bekommt ist mir klar. Allerdings kauft die GEZ Daten die unter anderem durch Onlinehändler oder Vertragsabschlüsse verteilt werden. Die daten werden automatisch verglichen weichen sie ab werden sie als falsch gelöscht. Also einfach Vornamen variieren beim einkaufen. Nachname Adresse reicht. Erhält man doch Post von der GEZ haben sie die daten ohne deine Einwilligung gekauft. Da hilft ein tolles Gesetz das eine Auskunft garantiert und eine anschließende Anzeige bei der Polizei wegen Datenweitergabe. In manchen Bundesländern kann man die Weitergabe der Daten durch das Einwohnermeldeamt untersagen. Landesgesetz...
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Guter Mann! Ich hoffe, dass ich mich in einer solchen Situation auch so verhalten würde. 
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