Die verhinderte Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche ist ein Rückschlag für alle, die rückhaltlose Aufklärung fordern. Päpstliche Aufrufe zu einer neuen Spiritualität können nun wieder als Flucht vor einer Welt gedeutet werden, in der die Kirche mit sich selbst nicht fertig wird.
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Sven J.'s profile photoFlo Höhler's profile photoKai Stockhecke's profile photoPatrick Sell's profile photo
31 comments
 
Warum macht die katholische Kirche (bzw. ihre stockkonservativen Drahtzieher im Hintergrund) dermaßen viel falsch? - Als Religionslehrer gerät man nun schon wieder in die Verteidigungshaltung gegenüber hämischen Atheisten. Dabei müsste es eigentlich eine Freude sein, Christ zu sein und die Frohe Botschaft Jesu zu verkünden!
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Hmmm DIE Kirche... 2000 Jahre und kaum was gelernt.
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Wer braucht noch die Kirche? ich nicht. Die Welt währe viel besser ohne die Kirche!
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Jetzt übernimmt die Kirche schon selbst die Kirchenkritik.
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+Patrick Sell Das ist eine Pauschalkritik, die den großen Denkern und Heiligen in zwei Jahrtausenden absolut nicht gerecht wird. Die Kirchengeschichte war immer voller Höhen und Tiefen, so wie das praktische Leben. - Mir geht es aktuell um das Kommunikationsdesaster in Zeiten des Internets: Warum hat man mit Herrn Pfeiffer, dessen Art man doch wohl vorher kannte, einen Vertrag geschlossen, den man jetzt nicht einhalten will? - Nur eine offene Kirche (incl. Schuldeingeständnisse) ist eine glaubwürdige Kirche! Das Bußsakrament der röm.-kath. und der orthodoxen Kirche ist wertvoll in einer Zeit der Schuldverdrängungen.
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+Johann Schuster Sie scheinen einen sehr eingeschränkten Blick auf die Welt zu haben. In Ländern, in denen die Menschenrechte brutal unterdrückt werden, sind Kirchenvertreter häufig die einzigen Anwälte der Armen. Und nicht wenige bezahlen ihren Einsatz mit dem Leben! Nehmen Sie bitte mal zur Kenntnis: http://www.opendoors.de/
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+Thomas Nolte ok es mag pauschal klingen und den Menschen die gutes im namen der Kirche gemacht haben, nicht gerecht werden. Trotzdem habe ich so manchmal das Gefühl das die "obere" Riege der Kirche immer darauf bedacht ist ihre Institution zu schützen.
Egal ob man dabei über das Schicksal einzelner gehen muss.

Mir ist sehr wohl bewusst das die Kirche in anderen Teilen der Welt eine wichtige Funktion erfüllt.
Weniger in Glaubens als in Humanitärer Hilfe was auch sehr zu loben ist.

In unserem aber sehr reichen Land sind die ( sorry ) fetten Bonzen in der Führung eher auf ihr Wohl aus.
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+Patrick Sell Auch bei den deutschen Hirten = Bischöfen differenziere ich. Da gibt es in der Tat Vertuscher ("Institutionsschützer") früherer Zeit und Aufklärer, die sich mehrheitlich noch nicht durchsetzen können. Die Frühjahrsvollversammlung der DBK wird spannend!
Die humanitäre Hilfe wird oft durch den Glauben inspiriert (siehe: Caritas International, missio, Misereor, Adveniat).
Nicht überall in Deutschland ist Limburg ;-)
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+Thomas Nolte Puu ich bin wirklich geschockt nach ihren letzten zwei Beiträgen.
Haben sie mal gesehen, was Religion (ganz besonders die Christliche) in Bildungsschwächen Ländern verursachen?
Menschenrechte werden hauptsächlich von einer Art von Menschen unterdrückt. Und zwar von Religiösen. Heute noch werden in Afrika im Namen Jesus und dem Vater Menschen durch die Straßen gehetzt und bei Lebendigem leibe verbrannt.
People Burned Alive: Christians, Religious Fervour and Imaginary Witches -- PURE EVIL
Bei uns hieß das Mittelalter.
Zudem die kath. Kirche bis heute nicht die europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben hat.
Bei allem Respekt aber Menschenrechte gehen der Kirche doch am Arsch vorbei.
Wer wirklich so verblendet durch die Welt läuft und davon überzeugt ist, dass dieser Verbrecherverein gut ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Wer glauben will soll das privat tun. Ich sehe es aber nicht mehr länger ein, diesen Verein mit meinen Pflicht-steuern auch noch zu unterstützen.
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+Thomas Nolte : " Und er schließt sie in die Arme, legt ihnen die Hände auf und segnet sie " (Mk 10, 13). Von wegen hämische Atheisten. Das einige, wohl nicht wirklich wenige Ihrer Kollegen diese "Frohe Botschaft", in der es um Jesu Umgang mit Kindern ging - "Lasset die Kinder zum mir kommen,....", vorsichtig ausgedrückt, etwas eigenwillig und -artig exegiert haben, lässt sich wohl nicht wirklich leugnen.
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Wer im Dienste des Absoluten steht, ist intolerant und gefährlich.
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Genau mit dieser Art von Anwürfen +Florian Höhler, +Kai Stockhecke und +Miguel Schoengarth habe ich gerechnet. Jede weitere Auseinandersetzung erübrigt sich damit, weil der ideologische Graben zu groß ist und wir offenbar aneinander vorbei schreiben. Also Zeitverschwendung. Ich sehe die Themen Gott, Religion, Kirche wesentlich differenzierter als Sie.
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+Thomas Nolte
Meine Aussage war sehr allgemein gehalten.

Mir war klar, irgendeiner der sich angesprochen fühlt, reagiert so wie Sie reagieren.
Bei politischen Diskussionen reagieren komischerweise die, die in ihrer Einstellung extrem sind. Heute haben Sie darauf reagiert.... 
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Sven J.
 
Das bloß nix rauskommt
Heuchler
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Und es sind immer die... mit kurzen halben Sätze, die trollen, und wollen... Die Hauptsache - jemand fällt negativ auf. Und dann dumm da stehen lassen, aber selber nichts zu sagen haben.
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Menschen, die sich noch mit der Kirche befassen, haben nur Angst vor wissenschaftlicher Aufklärung. Ich glaube, dass in einer Welt, in der täglich neue Dinge entdeckt und erklärt werden, in der viele Menschen unter schwierigsten Bedingungen leben, in der er Länder gibt, in denen Anarchie herrscht, brauchen viele Menschen einfach Halt und Sicherheit. Sie klammern sich an altbekanntes, wollen sich nicht belehren lassen. Wissenschaft bedeutet für viele Unsicherheit, weil ständig neue Tatsachen erkannt werden. Die Geschwindigkeit, mit der solche Paradigmawechsel heute passieren können verunsichert viele Menschen, und sie leben in ihrem Weltbild wie die die glücklichen Schweine in Mills berühmten Zitat. Den Halt, den sie suchen finden sie in Mythen, in Sprichworten oder auch in der Religion.
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+Romeo Montague Wieso sollen sich Kirche und wissenschaftliche Aufklärung ausschließen? - Schauen Sie in DE mal in aktuelle Religionsbücher oder informieren Sie sich über die Lehrpläne im Fach Religion. Sie werden staunen! Auch im Vatikan finden mehrfach im Jahr wissenschaftliche Kongresse mit hochrangiger Besetzung statt. Gestrig anmutende Vorurteile verdienen ein Informationsupdate!
Im konkreten Fall DBK / Prof. Pfeiffer geht es um die Art und Weise eines Vertrages (u.a. Umgang mit Personalakten der Bistümer) und dem wissenschaftlichen und publizistischen Vorgehen (u.a. Medienpräsenz Pfeiffer). Da ist auf beiden Seiten Transparenz angebracht.
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Dass sich Kirche und wissenschaftliche Aufklärung, vor allem naturwissenschaftliche, auf die ich mich eigentlich bezogen habe - das habe ich nicht zum Ausdruck gebracht, entschuldigung - ausschließen zeigt schon die Ignoranz der Kirche Darwins und Galileis Theorien anzuerkennen. Erst im späten 20. Jahrhundert ist dies geschehen. Natürlich wird diese Theorien heute niemand, bis auf ein paar verstockte Kreationisten, abstreiten. Die Menschen sind aufgeklärt, die Kirche bietet höchstens die moralischen Rahmenbedingungen der Forschung. Aber diese sind teilweise höchst fraglich gesteckt, was man an dem erst 2010 (?) gelockerten Verhütungsverbot, der Ablehnung von jeglicher Stammzellenforschung etc sehen kann.
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+Thomas Nolte . Denke, wir reden hier nicht über die 2000-jährige Geschichte der katholischen Kirche, in akademisch- reiner Schönheit. Und, dass die katholische Kirche sich schlappe 400 Jahre, nachdem die Erde um die Sonne kreist auch schon mal für wissenschaftliche Themen interessiert- geschenkt. Gut, Christian Pfeiffer hatte diesbezüglich auch einen Vorschlag, aber was sind schon 400 Jahre? Dann sitzen wir das Problem eben auch mal aus und reden mal über was ganz anderes. Und diffamieren alle, die eine andere Ansicht vertreten, als "hämische Atheisten". Sie vertreten Ihre "Firma" sehr glaubwürdig. Borniert, beratungsresistent, mit der absoluten Wahrheit ausgestattet, das alles unter einem akademischen Deckmäntelchen. Wen interessiert das? Die Opfer Ihrer Kirche?, nein einiger, nicht wirklich wenige Ihrer Glieder/Kollegen? So viel zur Differenzierung. Differenzieren Sie mal weniger sinnlos herum und kommen Sie zum Punkt. Sexueller Mißbrauch ist ein Verbrechen und nicht ..."aber wir haben doch eigentlich gar nichts getan, weil ...400 Jahre später...und war doch in den letzten 2000 Jahren 'ne ganz tolle Zeit. Und dann so eine Peinlichkeit mit ...
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+Kai Stockhecke +Jochen Gebert Ihnen geht es nicht um eine sachliche Auseinandersetzung, sondern um  Pauschalisierung, Diffamierung und Bewahrung eigener Vorurteile. Wenn ich nicht selbstkritisch wäre, hätte ich den FAZ.NET-Artikel gar nicht geteilt. Und natürlich geht es vorrangig um die Opfer! Und natürlich ist sexueller Mißbrauch ein Verbrechen (egal ob im kirchlichen, sportlichen oder privaten Bereich!), das juristisch verfolgt werden muss! Über die Verjährungsfristen muss der Gesetzgeber womöglich neu entscheiden. - Mit "hämische Atheisten" wollte ich ausdrücken, dass ich auch Atheisten kenne, mit denen intellektuell redliche Auseinandersetzungen möglich sind. Häufig schlagen aber in Kommentaren die geiffernden Zeitgenossen zu, bei denen weitere Kommentare reine Zeitverschwendung sind. Ich kenne das zu Genüge aus Usenet-Zeiten = Newsgroups im Internet.
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Es geht nicht um "Pauschalisierung, Diffamierung und Bewahrung eigener Vorurteile" aber ich erlebe Sie in der Frage, um die es in dem von Ihnen geteilten Faz-Artikel geht als etwas "ausredig". Es geht um eine geplante Studie zur statistischen Auswertung von sexuellen Mißbrauchsfällen der katholischen Kirche und nicht im Sport und nicht in der Familie. Diesmal nicht, ansonsten gerne. In der katholischen Kirche - ich bin nicht katholisch. Sie müssen sich doch nicht rechtfertigen und was heißt hier Verteidigungshaltung? Müssen Sie die einnehmen? Ich hoffe nicht? Ja, und die "geifernden Zeitgenossen" schlagen zu oder versuchen die es nur? Sie leben Ihren Glauben und gut? Trotzdem denke ich, Sie überfrachten ein zutiefst menschliches Problem mit sehr viel intellektuellen "Überbau", wo er nun wirklich nicht hingehört und benehmen sich zum Teil respektloser gegenüber Ihren Kritikern als umgekehrt. Ich habe nur mal ganz unschuldig mit der von Ihnen in die Diskussion gebrachten "Frohen Botschaft ", (Mk 10,13) in die Diskussion eingegriffen und dafür durfte ich mir schon allerhand von Ihnen anhören.
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+Kai Stockhecke Wieso ist es für Sie "ausredig", wenn ich als Sozialwissenschaftler bzgl. der Missbrauchsfälle in gesellschaftlichen Zusammenhängen denke?
 
Lesen Sie bitte aufmerksam das Interview, das Prof. Dr. Norbert Leygraf (Mediziner und forensischer Psychiater) am 08.12.2012 der Deutschen Welle gab: http://www.dw.de/leygraf-p%C3%A4dophilie-bei-priestern-die-ausnahme/a-16438922
Ich wünsche mir derartige, durchaus mutigen Untersuchungen und deren Veröffentlichung auch zu übergriffig gewordenen Männern (und Frauen?) in der Allgemeinbevölkerung, damit die Relationen wieder klarer werden.

Welches "zutiefst menschliche Problem" überfrachte ich mit intellektuellem Überbau?

Was sagen Sie zum Inhalt (mediale Skandalinszenierung; fragwürdiges Untersuchungskonzept; Erkenntnisse aus anderen Forschungsprojekten Pfeiffers) der von mir angegebenen Quelle (Kommentar von Eckhard Bieger S.J. am 11.01.2013 auf kath.de)?
http://www.kath-kommentar.de/2013/01/missbrauchsstudie-der-bischofskonferenz-11-01-2013/

"Ganz unschuldig", aber vom biblischen Kontext (Reich Gottes Problematik) weit entfernt, missbrauchen Sie Mk 10,13 und 16 für Ihre Rhetorik im Zusammenhang mit priesterlichem Missbrauch von Kindern. Ich erwarte von Ihnen keine tiefgründigen Bibelkenntnisse; aber Bibelverse aus dem Zusammenhang (Verse 14 und 15) zu reißen, ist auch bei einem Laien unredlich.
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+Thomas Nolte Gebe zu, bei meinem Bibelzitat ist mir ein Fehler unterlaufen: Gemeint war tatsächlich Mk 10, 14 - 16. Natürlich kann man mit drei Bibelversen nicht die ganze Welt erklären und sicherlich auch nicht die Problematik des sexuellen Missbrauchs. Aber ganz "unschuldig" "missbrauche" ich nicht die Bibel, auch wenn ich nicht katholisch bin. Sie gehen wie gesagt, mit einer großen intellektuellen Überheblichkeit mit Ihren Kritikern respektloser um, als die mit Ihnen. Gut, gegen Christian Pfeiffer mag es Vorbehalte geben. Zu pressegeil, aber bei Ihrer Kirche sehen Datenschutzbedenken und neue Opfertraumatisierung immer nach Vertuschung aus. Und ich glaube, das ist es auch. 
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+Romeo Montague DIE Kirche? Aufreger der Woche? Die Verantwortlichen der beiden Kliniken haben für das irrtümliche Verhalten der diensthabenden Ärzte längst um Entschuldigung gebeten, weil eine interne Dienstvorschrift falsch oder gar nicht kommuniziert wurde. Natürlich hätten sie im Rahmen Erster Hilfe das Verwaltigungsopfer untersuchen und Beweise sichern müssen. Nur bei der "Pille danach" (mögliche Abtreibung) hätten sie sich aus Glaubensgründen verweigern können.
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"Nur bei der "Pille danach" (mögliche Abtreibung) hätten sie sich aus Glaubensgründen verweigern können."
Es fällt aber schon auf, wie unglaublich ignorant dieser Satz ist, nicht wahr? Ich wüsste zu gerne nach welchen ethisch moralischen Werten solche Menschen leben, und wer ihnen dann noch erlaubt, Arzt zu werden...
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+Romeo Montague Wieso "unglaublich ignorant"? - Ein Arzt hat Leben zu schützen und nicht zu vernichten. Kein Arzt kann zur (möglichen) Abtreibung gezwungen werden, erst recht kein katholischer. Sie selbst mögen andere moralische Werte befürworten, aber haben Sie bitte auch Respekt vor den Gewissensentscheidungen anderer.
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+Romeo Montague +Jochen Gebert  Nachtrag: Epikie, ein interessanter Impuls in einem Artikel der ZEIT: http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-01/katholische-kirche-krankenhaeuser  
Auch die WP gibt einen aufschlussreichen Hinweis: "Epikie ist Teil einer Individualethik und für die katholische Soziallehre eine Tugend. Im Laufe der Theologiegeschichte wurde die Epikie in einem weitherzigen Sinn verteidigt, z.B. bei Thomas von Aquin († 1274), Philipp Melanchthon (1497-1560) und Alfonso Maria de Liguori (1696-1787)." http://de.wikipedia.org/wiki/Epikie
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+Romeo Montague: Ja, Wunder gibt es immer wieder!
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