Ungeachtet der Aufregung, die seine Vortragshonorare verursachen, macht sich Peer Steinbrück für höhere Gehälter im Bundestag stark. Die Debatten mancher „Tugendwächter“ hält der SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung für grotesk.
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19 comments
 
" 'Jeder Sparkassendirektor' kriege mehr"... wenn man nur auf das Geld aus ist, soll man auch nicht in die Politik, da man dann eh nur bestechungsanfällig ist. Ein Politiker sollte für das Land da sein und nicht für sein eigenes Privatvermögen kämpfen... -.- Für die Aussage gehört er doch glatt rausgeschmissen...
Wenn jeder Sparkassendirektor mehr bekommt, soll er doch Sparkassendirektor werden? So geldgeile Politiker braucht Deutschland nicht!
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Prima, da wissen wir doch wieder, wofür es die SOZIALDEMOKRATEN gibt.
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Da gibt es Menschen, die ihr Leben lang schwer arbeiteten und deren Rente nicht zum Leben reicht, die Vollzeit arbeiten und dennoch Hartz4 bedürfen und dem feinen Herrn VOLKSVERTRETER kann die Kasse nicht oft genug überquellen.
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Obwohl Herr Steinbrück noch längst kein Kanzler ist und mit solchen Aussagen, sicher nie in diese Verlegenheit kommen wird, sollte er doch spätestens jetzt auf seine Kandidatur verzichten. Zumindest hätte er dann Zeit für seine "angemessen bezahlten" Vorträge und bei Gazprom könnte er dann "nebenbei" auch noch ein "Pöstchen" belegen. Wer sich alles "sozialdemokratisch" schimpft...... Unheimlich........ und eigentlich jammerschadeeeeeee....
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Arme, arme Politiker. Das Ego möchte sich permanent in den Nachrichten sehen, aber Geld soll doch auch rumkommen. Was macht man? Politik, also mal schauen: Phrasen für die arbeitende Bevölkerung, Nebenjobs die Millionen einbringen und Diäten, durch die man dick wird. Traumhaft...
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+Ilona Adam bitte nochmals neu googlen :-) ...und dann noch rausfinden, was Nebeneinkünfte Stufe 3 bedeutet ...
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Wenn man bedenkt, dass danach ein sorgenloses Leben mit guten Bezügen wartet- das gibts als Sparkassendirektor nicht in der Höhe.
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Eine glasklare Wahrheit gelassen ausgesprochen. Ich kann keinen Skandal entdecken. Spitzenpolitiker verdienen verglichen mit der Wirtschaft viel zu wenig.
Das man auch astronomische Gehälter in der Wirtschaft begrenzen müsste steht allerdings auch außer Frage. 
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Ich stelle fest: Die SPD und ihr Kanzlerkandidat sind den meisten Wählern offenbar mit ihren Sätzen schon zu intellektuell. Offenbar hören die meisten wohl schon nach nicht einmal der ersten Hälfte auf, den Satz zu lesen.

Der +stern entstellt das Zitat ebenfalls aufgrund der eigentümlichen Interpretation und stimmt in die Entrüstung ein. Dieser ganze aufkommende und scheinheilige Shitstorm - aufgebauscht wegen rein gar nichts.
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+David Solbach +Christopher H. 
wer in der Wirtschaft sein Geld verdienen will, kann das tun und auch gern nach seiner Amtszeit, dorthin zurückkehren. Wer den Volksvertreter machen will, muss sich nach der Lage der gemeinsamen Kasse vergüten lassen und die ist leider nicht so voll- zumindest werden hier keine Gewinne erwirtschaftet, die abgeschöpft werden können. Ganz im Gegenteil, es weden immer weiter Schulden gemacht, die in der freien Wirtschaft fast unmöglich wären und dem Sparkassendirektor den Job kosten würde, weil die Bude dicht machen müsste.
Als Politiker in diesem Amt verschreibt man sich anderem, als dem persönlichen Gewinn und hebt sogar die Hand dafür ;-)
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+Mark Debertshäuser würde sich die Vergütung von Politikern an der Kassenlage orientieren müssten sie eigentlich drauf zahlen um den Job machen zu dürfen. Sicher, Geld sollte nicht der einzige Ansporn sein und Idealismus gehört auch dazu.

Dennoch.

Ich bin nicht der Meinung, dass wir unsere Politiker so schlecht bezahlen sollten, dass kein (bzw. kein geeignetes) Personal diesen Beruf überhaupt noch ausüben will.

Wir leben nun mal in einer kapitalistischen Gesellschaft.

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+Eduard Weichselbaum Anderer Meinung? Ernsthaft? Redefreiheit in allen Ehren, aber wenn man nicht mal einen Satz komplett lesen kann, dann können wir auch gerne alsbald wieder mit dem Kreuz und brennenden Fackeln durch die Straßen ziehen, wenn das hier im Lande so weitergeht. Dann sind wir bald wieder in den Zeiten, in denen der Pfarrer von seiner Kanzel aus mit der Hölle droht, wenn man nicht die CDU wählt.

Ich will zwar auch Steinbrück vom bisherigen Gesamteindruck her als Kanzler sehen, weil er eben keinen Punkt besser erscheint als Merkel und ich der Staatskasse gerne eine weitere Pensionsaufstockung ersparen würde, aber das heißt noch lange nicht, dass man hier stumpf einfach nur die Rosinen pickt, die einem gerade ins schmale Weltbild passen. Denn vom Vergleich her hat er ja vollkommen Recht: Ein Bundeskanzler hat die Verantwortung über mehr als 80 Millionen Bürger und verdient im Vergleich zu einem Sparkassendirektor, der für weniger Menschen Verantwortung trägt, weniger. Selbst mit Nebeneinkünften.

Und die Redaktion vom +stern legt ja sowieso jede Aktion gegen Steinbrück aus.

+Mark Debertshäuser Du vergleichst Äpfel und Birnen und gehst in keinem Punkt auf meinen Text ein... Herr Steinbrück hat einen relativ einfachen Vergleich gezogen, der sich mittels einfachster Mathematik belegen lässt. Und da ist doch gerade bei einer solch "biederen Natur" wie Herrn Steinbrück weder Neid zu erkennen noch die Absicht sein Geld in der Wirtschaft zu verdienen noch dass unter seiner Regierung jetzt eine Diätenerhöhung jenseits der jetzigen stattfinden würde.
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Dieser Superverdiener (Politiker) kann sich doch selbst denken was passiert, wenn er meint, das 17000 netto + alle Zuschläge (vermutlich irgendwas um die 25000) pro Monat zu wenig sein sollen.

Der Typ will auf keinen Fall Kanzler werden. Das ist so offensichtlich, das es schon in den Augen brennt. Und so nen Spruch kommt von nem Sozi..

Also ich persönlich würde auch nicht Kanzler sein wollen, wenn man im aktuellen Job (Politiker) permanent blau machen kann um parallel doppelt und dreifach "dazu" zu verdienen.. Als Kanzler hätte er ja garnet mehr die Zeit dazu. Sehr sozial!
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Politiker werden doch derzeit ausreichend vergütet und auch sonst stehen ihnen sämtliche Vorzüge zur Nutzung offen. Es geht eben nicht, ums Geld verdienen, es geht um die Vertretung der Demokratie und des Volkes für eine begrenzte Zeit, in der sich diese Politiker freiwillig zur Verfügung stellen (die Wahl liegt also bei ihnen und die Konditionen sind bekannt). Nach ihrer Amtszeit stehen weiter viele der Vergünstigungen in Sachleistungen weiter zur Verfügung. Der Vergleich des Herrn Steinbrück hinkt also. Wer sich in dieser Form äußert, hat nicht das Ziel, Ideale zu vertreten, er will Geld verdienen und das geht in der Wirtschaft- steht ihm frei.
Geld mitbringen soll ja niemand, aber auch nicht solche Signale setzen. Zumal doch grad über genau seine NEBENEINKÜNFTE diskutiert wurde/wird. 
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Übrigens ist nicht nur Herr Steinbrück ist dieser Meinung...

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/kanzlerin-gehalt-angela-merkel-verdient-mehr/6365132.html (Hans-Heinrich Driftmann von der DIHK)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespraesident-gauck-fordert-erhoehung-des-soldes-fuer-kanzlerin-merkel-a-851346.html (Gauck während der Diskussion um Wulffs Ehrensold)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/spd-vorsitzender-gabriel-bundeskanzler-verdienen-zu-wenig-11948556.html (Sigmar Gabriel, ähnlicher Vergleich ebenfalls in der FASZ)

Nur die Aufregung ist bei Herrn Steinbrück am größten.
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Im Artikel geht es um Herrn Steinbrück, der Kanzlerkandidat sein will. Bei den anderen ist das ebenso anrüchig, deshalb schreibe ich allgemein von Politikern und bezog mich nur im letzten Kommentar namentlich.
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+Mark Debertshäuser Es bleibt dennoch Unsinn, weil eben 220.000 Euro/Jahr auf 82 Millionen Bürger immer noch im Verhältnis weniger ist als das was ein Sparkassendirektor auf wenige hundert Mitarbeiter und Kunden. Das ist alles, was in dem Vergleich ausgedrückt wird. Nicht mehr.
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+Christopher H. Der Sparkassen-Direktor hat keinen Job auf Lebenszeit und auch keine anschließende Pension (aus Staatskassen). Ein Politiker bekommt bei solchen Positionen zusätzlich weitere Gelder in 5-stelliger Höhe, wieso werden die nicht eingerechnet?

Es ist nicht relevant mit welchem Posten man das Amt eines Politikers vergleicht. Es ist nicht das Ziel in der Politik ein üppig gefülltes Konto in kürzest möglicher Zeit zu erreichen.

Wenn man sich allerdings das Handeln und die "Vorschläge" der Superverdiener (Politiker) prüft, wird immer mehr die Hand aufgehalten. Tatsächliche Leistungen werden in der Politik scheinbar immer weniger bis nicht vergütet.

Steinbrück ist im Moment das perfekte Abbild unserer aktuellen Politiker. Er bestätigt alles, was man sonst bei Politikern nur als Vorurteil bezeichnet und versucht herunter zu spielen.
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