Im Kampf um die Quote geht es um ein Grundrecht. Das Dumme ist, dass wir Frauen nicht wirklich zusammenhalten. Ein Plädoyer für eine konzertierte Aktion von Tina Mendelsohn.
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Elly Christ's profile photoM. Sansucal's profile photoAlexander Bothe's profile photoBörsennews.de's profile photo
7 comments
 
Quoten? Haha, dann werden die Arbeitsstellen nur mit irgendwelchen Platzhalter(inne)n besetzt, die dem Unternehmen keinen einzigen Vorteil bringen. Wie wäre es mit einem stärkeren (Selbst-)Bewusstsein? Wobei ich mir denken könnte, dass dafür eh ein größeres Umdenken in der gesamten Gesellschaft vonnöten wäre. Und das wollen weder Politiker noch Kapitalisten. Ergo: Ganz oder gar nicht. So eine "Frauen, steht auf!"-Streikkampagne wäre vielleicht ganz beeindruckend. Europaweit. Da ließen sich dann noch so Sachen wie Sexismus und Gewalt gegen Frauen reinbauen, sodass die Reichweite noch enormer wäre. Fuck yeah, los geht's! :)
*Hab den Artikel noch nicht gelesen - Ein Hoch auf Oberflächlichkeit!
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halten Männer wirklich alle zusammen.Ein Totschlagargument! Nur noch Politik für Frauen?
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Die freie Marktwirtschaft sucht sich die fähigsten MENSCHEN selber aus. Eine künstliche Quote kann hier nicht konstruktiv sein. Das ist sozialistisches Denken. 
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Was komischerweise ständig ignoriert wird: Es geht doch nicht darum, 'irgendwelche' Frauen in Posten zu hieven, sondern bei gleicher Qualifikation eine Entscheidung zugunsten weiblicher Bewerber zu fällen. Am Ende erhält dementsprechend eine der zwei qualifiziertesten Personen die Stelle.
Wenn man sich alleine mal die Statistiken zu Schul-, Ausbildungs- und Studienabschlüssen ansieht, können Frauen schon lange mit besserer Qualifikation aufwarten... wenn sie also derzeit kaum in hohen Positionen sind, kann es nur an systematischer Benachteiligung liegen.

Und zuletzt: "Nur noch Politik für Frauen"? Wo denn das? Die Quote, die im Übrigen noch Zukunftsmusik ist, ist doch das einzige, was in diese Kategorie fallen würde! Und noch dazu sollte man es wohl eher als "Politik für die ganze Gesellschaft" bezeichnen, denn dieser geht letztendlich eine ganze Menge Potenzial verloren, wenn Frauen weiterhin aus vielen Berufsbereichen ausgeschlossen werden. Außerdem ist es doch genau so, wie +Heiko Kösling geschrieben hat - männliche Arbeitnehmer wurden über Jahrzehnte (naja, genau genommen sogar schon immer) bevorteilt. Selbst wenn es zu einer temporären 'Bevorzugung' von Frauen käme, wäre es wohl kaum ungerechtfertigt.
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+Börsennews.de Die gleiche Qualifikation als Basisvoraussetzung? Dann brauch man ja keine Quote mehr, sondern höchstens den gesetzlichen Vorzug von Bewerberinnen. In den Überschriften ist aber überall nur "Quote" zu lesen..
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+Alexander Bothe Quote heißt ja nur, dass ein gesetzlicher Vorzug bis zum Erreichen von xy% stattfindet, damit nicht letztendlich wieder wer anders benachteiligt wird.
Zudem darf man auch nicht vergessen, dass 'Quote' zum top Schlagwort geworden ist und daher in den Medien ordentlich genutzt wird - nicht nur, um über das entsprechende Thema zu sinnieren, sondern auch aus Meinungsbildungsgründen.
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